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Lüneburger demonstrieren für den Frieden

Lüneburg.  -„Nie wieder Krieg!“ lautete das Motto von rund 150 Demonstranten, die sich am Sonnabendmittag im Clamartpark anlässlich des Anti-Kriegstages versammelt hatten. Nach Angaben der Veranstalter wuchs die Zahl später auf exakt 277 an.

Im Anschluss zogen sie weiter über Sand und Markt zum Stein, der an die umstrittene 110. Infanterie-Division erinnert. Diese war im Zweiten Weltkrieg für Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Weißrussland verantwortlich. Rund 30 Organisationen hatten zu der Veranstaltung aufgerufen, darunter die Antifaschistische Aktion, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und die Seebrücke, auch Mitglieder von Linken und Grünen beteiligten sich an dem Ummarsch.

Thorben Peters von den Linken kritisierte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die „von Fackelmärschen, Militärparaden und deutschen Flugzeugträgern“ träume, „dann liegt etwas im Argen“. Auch die Verteilung des Reichtums in den Händen weniger sei ungerecht.

Als eine Erinnerung der langen Tradition der Friedensbewegung hatten Teilnehmer zwei Transparente dabei, die schon in den 80er Jahren auf Protestzügen getragen wurden. Anlass der Demonstration war der Beginn der Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren, damals überfiel das nationalsozialistische Deutschland Polen. ca