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Die Stadtverwaltung fürchtet ein Umkippen der Erle und will diese vorsorgehalber einkürzen. Foto: be

Erle muss gekürzt werden

Lüneburg. Gefährlich weit neigt sich die stattliche Erle unweit der Altenbrückertorstraße über die Ilmenau, so stark, dass die Stadtverwaltung nun eingreifen will. Es bestehe die Gefahr, dass der Baum umstürzen könne, erklärte Umweltamtsleiter Volker Schulz im Umweltausschuss. Allerdings solle der Baum nicht gefällt, sondern nur gekürzt werden. „Die Erle hat eine hohe ökologische Bedeutung für die Ilmenau und das Ufer“, sagte Schulz mit Verweis auf dort lebende Vögel.

Stabilisierung des Uferbereichs

Zugleich sorge das Wurzelwerk für eine Stabilisierung des Uferbereichs. Deshalb soll auch nur ein Rückschnitt vorgenommen werden. Schulz malte zugleich auch die Folgen eines Baumsturzes aus, sollte nicht Vorsorge getroffen werden: „Der Baum könnte bei einem Sturz in die Ilmenau wie ein Staudamm wirken und ein Hochwasser auslösen.“ Zudem könnte der Baum bei Abtrieb das Wehr an der Brausebrücke beschädigen. Erst kürzlich kam es wie berichtet zu einem Abbruch eines Astes der großen Weide neben dem Alten Kran am Stintmarkt. Der Baum war allerdings bereits so geschädigt, dass er entfernt werden musste. us