Donnerstag , 21. November 2019
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Im Kurpark waren einige Laternen nicht sicher. (Foto: t&w)

Neue Lampen für den Kurpark

Lüneburg. Vor drei Wochen stürzte im Kurpark eine marode Laterne auf die neunjährige Jennifer, das Mädchen wurde verletzt – es hatte Glück im Unglück, denn nach zwei Tagen im Krankenhaus fühlte sich die Schülerin besser. Die Stadt kündigte an zu handeln. Jetzt berichtet Stadtpressesprecherin Ann-Kristin Jenckel: „Die Luna-Gesellschaft ist damit beauftragt, die betroffenen Lampen abzubauen. Die Stadt befindet sich derzeit noch in Abstimmung darüber, welcher Lampentyp in Anlehnung an das gartenhistorische Gutachten für den Park optisch am besten geeignet ist.

Sobald die Entscheidung getroffen wurde, werden die Lampen bestellt. Da die Lampenköpfe Lieferzeiten zwischen drei und sechs Monaten haben, ist damit zu rechnen, dass die neuen Lampen erst im Frühjahr aufgestellt werden können.“

Wie berichtet, hatte die Stadt sofort nach Bekanntwerden des Unfalls alle 23 Leuchten im Kurpark überprüfen lassen, vier Masten wurden aus Vorsichtsgründen eingezäunt, um eine weitere Gefahr zu minimieren.

Wartung im Kurpark war vergessen worden

Die Verwaltung hatte eingeräumt, einen Fehler begangen zu haben: Als sie vor vor gut zehn Jahren die städtische Beleuchtung an die Gesellschaft Luna verpachtete mit dem Hintergrund, dass diese auf neuere energiesparende Technik setzt, habe man den Bereich Kurpark schlicht vergessen. Es gab also keine Wartung mehr. Die Luna hat zwei Gesellschafter: die städtische Serviceeinheit AGL sowie den Energieversorger Avacon. Die Linke will die Privatisierung der Beleuchtung zum Thema im Rat machen.

Von Carlo Eggeling

https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2619319-laterne