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Beim Festakt dabei waren Minister Björn Thümler (l.), Claudia Kutzick und Berbel Unruh von der VHS, Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Martin Wiese von der Bildungsgesellschaft. Foto: Stadt Lüneburg

Verneigung vor der Arbeit der VHS

Lüneburg. Vor 100 Jahren war die Idee, dass erwachsene Lüneburger sich bilden, noch revolutionär. Und der Bildungshunger war groß. Euphorisch schrieben die „Lüneburgschen Anzeigen“ im September 1919: „Über die deutschen Lande ergießt sich zur Zeit eine, wenn nicht alles täuscht, das geistige Leben unseres Volkes reich befruchtende Woge, die durch das Wort ‚Volkshochschule‘ zutreffende gekennzeichnet wird.“ Die Hoffnung war, dass die Volkshochschule (VHS) die junge Demokratie stärkt. Die Aufhebung der Klassengegensätze werde zum „Segen des deutschen Volkes“, sagte Prof. Wilhelm Reinecke, einer der VHS-Gründerväter, bei der Gründung am 24. September 1919 in der Aula des Johanneums.

Großer Beitrag für die Integration von Flüchtlingen

Nun gab es im Rahmen der 100-Jahr-Feiern einen Festakt im Rathaus. Mit dabei waren Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur, Claudia Kutzick, pädagogische Leiterin, Berbel Unruh, Direktorin des Landesverbandes der VHS, Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Martin Wiese, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Bildungs- und Kulturgesellschaft Hansestadt und Landkreis Lüneburg mbH. Sie lobten die kontinuierliche Bildungsarbeit der VHS. Doch bei der VHS geht es längst nicht nur um Weiterbildung. Sie ist in die Bresche gesprungen und leistet mit den Sprachkursen einen großen Beitrag für die Integration von Flüchtlingen. lz