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Der BAföG-Satz steigt. In Lüneburg liegt die Quote bei 13,8 Prozent. (Foto: A/be)

Mehr Geld für Studenten

Lüneburg. 13,8 Prozent aller Lüneburger Studenten erhalten BAföG, also die staatliche Ausbildungsförderung. Damit liegt Lüneburg unter dem Durchschnitt im Einzugsgebiet des Studentenwerks Ost-Niedersachsen. Im Schnitt werden 15 Prozent der Studenten gefördert. In Hildesheim liegt die Quote sogar bei 17,4 Prozent.

Das Studentenwerk animiert daher Studenten, eine Förderung zu beantragen. „Wir raten allen, einen Antrag zu stellen. Denn ob sie Anspruch auf BAföG haben, hängt von so vielen Faktoren ab“, sagt Brigitta Graef, Leiterin der Abteilung Studienfinanzierung im Studentenwerk OstNiedersachsen. „Auch Studenten, deren Eltern viel verdienen, können BAföG erhalten, wenn sie beispielsweise Geschwister in der Ausbildung haben.“

Viele Studenten mit Anspruch auf Förderung stellen keinen Antrag

Mit dem Wintersemester wurden die BAföG-Sätze sogar erhöht und die Einkommensgrenzen der Eltern gesenkt. Das bedeutet: mehr Studenten erhalten mehr Geld. Bislang war der Trend rückläufig. 2018 hat das Studentenwerk 10 946 BAföG-Anträge bearbeitet. Zum Vergleich – 2013 gingen noch 13 608 Anträge ein – und das, obwohl an den Hochschulen steigende Studentenzahlen zu verzeichnen waren. „Über viele Jahre wurden die Freibetrags- und Bedarfssätze des BAföG nicht in angemessener Weise an die Lohn- und Preisentwicklung angepasst“, begründet Brigitta Graef. „Ein weiteres Problem ist aber auch, dass viele Studenten mit einem geringen Anspruch auf Förderungsleistungen erst gar keinen Antrag stellen. Das ist schade, denn ihnen geht in der Summe viel Geld verloren.“ lz

Mehr Informationen zum Thema gibt es auf www.stw-on.de/bafoeg im Internet.