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Dieser Blitzeranhänger ist seit rund einem Jahr im Landkreis Uelzen im Einsatz. Ende der Woche geht der erste auf Lüneburger Kreisgebiet in Betrieb. (Foto: phs)

Kreis setzt neue Blitzer ein

Lüneburg. Drei neue mobile Blitzanhänger sollen künftig die Verkehrssicherheit auf den Straßen im Landkreis Lüneburg erhöhen. So zumindest argumentiert der Landkreis in einer Pressemitteilung, mit der die Inbetriebnahme des ersten Gerätes angekündigt wird. Demnach wird die erste der sogenannten Semistationen von Freitag, 8. November, an im Einsatz sein.

Zwei weitere angemietete Messsysteme werden voraussichtlich im Dezember an den Start gehen. „Damit wollen wir vor allem dazu beitragen, Unfälle zu verhüten und ihre Folgen zu mindern“, sagt der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Sven Bretthauer. Mit dem Schritt will der Landkreis aber auch negativen Einflüssen auf die Umwelt entgegenwirken. Damit setzt die Verwaltung eine Entscheidung des Kreistages um. Bereits im vergangenen Herbst hatte das Gremium für das laufende Haushaltsjahr beschlossen, seine Geschwindigkeitsmessgeräte aufzustocken. Zusätzlich wurde ein weiterer stationärer Blitzer bestellt. Dieser wird wahrscheinlich Anfang 2020 installiert sein.

Die neuen Semistationen schließen laut Landkreis die Lücke zwischen stationären und mobilen Geräten: Davon sind derzeit sechs beziehungsweise zwei im Einsatz. Die stationären Messanlagen stehen an Unfallschwerpunkten. Durch sie ist es gelungen, die teils schweren Zwischenfälle deutlich zu verringern oder gar zu verhindern. Die mobilen Messanlagen hingegen halten vor allem vor Kindergärten, Schulen oder Alten- und Pflegeheimen Autofahrer dazu an, rücksichtsvoller zu fahren. „Die neuen Blitzanhänger verbinden nun die Vorteile beider Systeme“, erklärt Sven Bretthauer. Genauso wie die mobilen Geräte werden sie flexibel an unterschiedlichen Orten eingesetzt. „Dort überwachen sie dann so wie stationäre Geräte über 24 Stunden am Tag die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.“ lz