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An der Gedenkstätte für die frühere Lüneburger Synagoge wird am Sonnabend wieder ein Kranz niedergelegt. Foto: Stadtpresse

Gedenken an die Opfer der Nazis

Lüneburg. Jährlich am 9. November, am Jahrestag der Pogromnacht von 1938, erinnern Lüneburger an die millionenfache Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger während der Nazi-Terrorherrschaft in Deutschland. In diesem Jahr findet das Gedenken „nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle mit besonderer Dringlichkeit“ statt, heißt es in der Einladung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg. Beginn ist um 17 Uhr mit einem von Jugendlichen mitgestalteten Gottesdienst in St. Nicolai mit den Pastoren Eckard Oldenburg und Renald Morié. Anschließend geht es zu Fuß zur Synagogen-Gedenkstätte an der Kreuzung Schifferwall / Reichenbachstraße. Start der Gedenkfeierlichkeiten dort ist um 18 Uhr. Auch an der Gedenkstätte wirken Schülerinnen und Schüler mit. Bürgermeisterin Christel John wird für die Hansestadt Lüneburg einen Kranz niederlegen.

Da mit zahlreichen Teilnehmern zu rechnen ist und um den Feierlichkeiten einen ruhigen, würdigen Rahmen zu ermöglichen, wird der Bereich um die Gedenkstätte für Autos zeitweise großräumig abgesperrt, so wie auch im Vorjahr zur Einweihung der neuen Gedenkstätte.

Umleitungen werden ausgeschildert

Folgende Sperrungen gelten am Sonnabend, 9. November, von etwa 17.15 bis 19 Uhr:

  • Die Straßen Am Schifferwall und Reichenbachstraße werden voll gesperrt.
  • Die Bockelmannstraße ist bis Lise-Meitner-Straße normal befahrbar, danach stadteinwärts in Richtung Am Schifferwall gesperrt. Das Parkhaus am Kino ist weiterhin erreichbar.

Autofahrer werden gebeten, den Bereich während der Veranstaltung möglichst weiträumig zu umfahren. Umleitungen werden ausgeschildert. Auch Radfahrer werden gebeten während der Gedenkveranstaltung im gesperrten Gebiet abzusteigen und zu schieben und generell besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Polizeikräfte werden auf die Einhaltung der Regeln achten, teilte die Stadt mit. lz