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Kita Kreideberg
Mareike Müller, (2.v.l.), Hartmut Deja und Pia Steinrücke weihen die Kita gemeinsam mit Lotta Marie und Nils offiziell ein. (Foto: t&w)

In dieser Kita spielt der Sport eine große Rolle

Lüneburg. Ebenso sportlich wie ihre Ausrichtung ist auch ihre Umsetzung: Nach nur neun Monaten Planung ist die neue Sportkita Kreideberg nun auch offiziell eingeweiht worden. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich die provisorischen Räumlichkeiten auf dem Gelände des Hockey Clubs am Ebelingweg anzusehen und sich einen Eindruck davon zu verschaffen, was dem Team um Initiatorin Mareike Müller in so kurzer Zeit gelungen ist.

„Vor einem Jahr habe ich von diesem Ereignis noch gar nichts gewusst“, meinte dann auch Hartmut Deja, Präsident des MTV Treubund, in dessen Trägerschaft sich die Einrichtung befindet, noch immer beeindruckt und verglich die kurze Zeitspanne ihrer Realisierung dann auch ganz im Sinne ihres Mottos: sportlich. „Das war wie ein kurzer Mittelstreckenlauf“, sagte er in seiner Ansprache und bedankte sich auch bei Lüneburgs Bildungsdezernentin Pia Steinrücke für die positive Einstellung zum Projekt.

Vielfältig und kreativ

Die unterstrich Dejas Worte und lobte nicht nur die innovative Idee, sondern ebenso das großartige Konzept der Kita „Die Gipfelstürmer“, wie ihr neuer Name lautet. Insgesamt 37 Jungen und Mädchen, aufgeteilt in einen Elementarbereich für die Drei- bis Sechsjährigen sowie eine Krippe für die Kleinsten, können aus einem umfassenden Angebot schöpfen. Ob Schwimmen, Tanzen oder Ballett, Hockey, Turnen oder Toben, zudem jede Menge musikalischer, künstlerischer und ökologischer Möglichkeiten: Die Kinder sind beschäftigt – vielfältig und kreativ. „Die Krippe ist bereits voll belegt“, sagt Mareike Müller, Motor und Leitung der neuen Sportkita zufrieden, „im Elementarbereich sind aktuell noch fünf Plätze frei.“

Ein Lebenstraum ist mit der Einweihung der Einrichtung für die 33-Jährige in Erfüllung gegangen, die aber auch wusste, bei wem sie sich zu bedanken hatte: „Immer wieder tauchten in den vergangenen Monaten so viele dunkle Wolken am Himmel auf“, sagte sie in Hinblick auf die vielen bürokratischen Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellten und richtete sich dann an ihren Mann Tobias: „Du hast alle zur Seite geschoben und dafür gesorgt, dass stets die Sonne wieder schien.“

Von Ute Lühr