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„Ich fahr Bus, Mama“ gewinnt Filmwettbewerb

Lüneburg. „Das ist ja mal eine richtig volle Hütte“, freute sich Landrat Jens Böther bei der Begrüßung im Sitzungssaal der Kreisverwaltung. „Und ein Durchschnittsalter so niedrig wie selten“, fügte er schmunzelnd hinzu.

Am 1. Dezember wird es einen Fahrplanwechsel bei der KVG geben. Um diesen zu bewerben, startete der Kreis im Mai einen Aufruf für Kinder, Filme zu drehen, die das Thema Öffentlicher Nahverkehr behandeln. Bei der Preisverleihung zum Jugendfilmwettbewerb „Hin und weg“ am Montag wurden drei Werbespots ausgezeichnet, teilgenommen hatten insgesamt 20 Schüler, fünf gültige Beiträge wurden eingereicht. Da die Altersspanne der Teilnehmer groß war, entschied sich die Jury für zwei erste Plätze mit jeweils 750 Euro Preisgeld.

Auch mit dem ersten Platz prämiert: „Was eine Poolparty mit der KVG zu tun hat“

Über einen ersten Platz freute sich der 11-Jährige Robin Korff aus Barendorf, der bei seinem Beitrag „Was eine Poolparty mit der KVG zu tun hat“ alleine Regie, Schnitt und Kamera sowie fast alle Rollen übernommen hatte. „Ich finde alles spannend, was hinter der Kamera passiert“, erzählte der Sechstklässler des Johanneums. Das Preisgeld wird in seine Ausrüstung fließen, denn: „Das ist nicht mein erstes Projekt, ich drehe eigentlich immer irgendwas.“ Für Robin Korff steht fest, dass er später im Bereich Film arbeiten möchte, oft ins Kino geht er aber nicht. „Die Ideen für meine Filme finde ich im Alltag“, verriet er.

Einen Scheck über 750 Euro nahm auch das Team der Adendorfer Schule am Katzenberg mit nach Hause. In ihrem Spot „Ich fahr Bus, Mama!“, der auch in einem Lüneburger Kino laufen wird, zeigten die Jugendlichen mit viel Humor, warum der Öffentliche Nahverkehr eine gute Alternative zum manchmal anstrengenden Elterntaxi ist. Sie drehten den Film im Rahmen ihres Wahlpflichtkurses Film im Jahrgang Zehn, das nächste Projekt steht auch schon fest: ein Horrorfilm.

Platz 3: „Go Future – Take Bus and Train“

Das Preisgeld in Höhe von 300 Euro erhielten die drei Schüler Henrik Laurin Herrmann, Hans-Mathis Sommer und Felix Weber, die mit ihrem Spot „Go future: take bus and train“ das Thema Klimaschutz aufgriffen.

„Ich bin ich von der Qualität aller Beiträge begeistert“, betonte Landrat Jens Böther. „Es ist spannend zu sehen, welche unterschiedlichen Vorteile von Bus und Bahn in den Vordergrund gestellt wurden.“ Mit leeren Händen musste niemand nach Hause gehen, alle großen und kleinen Filmemacher wurden für ihre Teilnahme mit einem Kinogutschein belohnt.

Von Lea Schulze