Donnerstag , 5. Dezember 2019
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Die Busse aus Bleckede, Scharnebeck, Dahlenburg und Brietlingen fahren künftig nicht mehr über den Sand. Foto: t&w

Busse auf dem Lande fahren länger

Lüneburg. Am kommenden Sonntag, 1. Dezember, soll der neue Nahverkehrsplan für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg in Kraft treten – unter dem griffigen Titel „Konzept Lünebus“. Schon Tage vorher gibt es Reaktionen auf die zahlreichen Veränderungen – negative, aber auch positive.

Prämisse der Landkreisverantwortlichen bei der Erstellung des Plans sei gewesen: „Was ist das Beste für die meisten Menschen“, erklärte Landrat Jens Böther kürzlich bei der Vorstellung des „Konzepts Lünebus“ im Kreishaus. Alle Wünsche zu erfüllen – das sei nicht möglich.

Bis zum Sonnabend stellen wir in vier Teilen die grundlegendsten Änderungen im neuen Plan vor. Heute geht es um den Busverkehr zwischen der Hansestadt Lüneburg und den größeren Gemeinden im Umfeld.

Einheitliche Betriebszeiten

Für die regionalen Hauptlinien gelten, so heißt es vom Landkreis, künftig verlängerte und einheitliche Betriebszeiten:

  • An Wochentagen (montags bis freitags): 5 bis 21 Uhr
  • An Samstagen: 6 bis 20 Uhr
  • An Sonntagen: 9 bis 20 Uhr

Vier Buslinien in Richtung Norden und Osten sowie drei Linien in Richtung Süden und Westen verbinden die Hansestadt Lüneburg auf den großen Verkehrsachsen, den Bundes- oder Landesstraße, mit dem Umfeld. Neu mit Einführung des Konzepts „Lünebus“ ab 1. Dezember ist, dass die Linien in Richtung Norden und Osten nicht mehr über den Platz Am Sande fahren. Ein zeitnaher Umstieg am ZOB ist, so der Landkreis, möglich. Im Einzelnen sind das:

  • Linie 5100 Bleckede
  • Linie 5110 Scharnebeck/Neetze
  • Linie 5300/5304 Dahlenburg
  • Linie 5900 Brietlingen

Die Linien, die in den Süden und Westen fahren, steuern dagegen weiter auch den Platz Am Sande an. Im Einzelnen sind das:

  • Linie 5200 Samtgemeinde Gellersen
  • Linie 5600 Samtgemeinde Ilmenau
  • Linie 5700 Amelinghausen

Verbesserte Anschlussmöglichkeiten

Ziel des Landkreises sei es unter anderem gewesen, „verbesserte Anschlussmöglichkeiten an den Metronom sowohl in Richtung Hamburg als auch in Richtung Uelzen“ zur Verfügung zu stellen. Als Beispiele nennt der Landkreis die Linie 5700 aus Richtung Amelinghausen und die Linie 5110 aus Richtung Scharnebeck/Neetze.

Fahrplanwechsel gehen nie problemlos über die Bühne – das dürfte auch in diesem Fall so sein. Für Kritik, Lob oder Anregungen schreiben Sie an landredaktion@landeszeitung.de.

Von Ingo Petersen

Zur Sache

Fahrplanhefte sind auf dem Weg

Die neuen Fahrpläne für den Busverkehr in Hansestadt und Landkreis Lüneburg treten zum 1. Dezember in Kraft, der neue Fahrplan des Hamburger Verkehrsverbunds, der auch den Zugverkehr und den überregionalen Busverkehr enthält, zum 15. Dezember. Informationen zu den neuen Plänen gibt es im Internet unter www.lünebus.de, außerdem über die HVV-App. Näheres dazu unter www.hvv.de.

Im Papierformat ist der neue Fahrplan, so heißt es beim HVV, ab Ende dieser Woche erhältlich. Für drei Euro gibt es ihn dann unter anderem bei der KVG-Bus-Info im Glockenhof und am Bahnhof Lüneburg. An den Bushaltestellen werden die Pläne in diesen Tagen ausgetauscht, diese Arbeiten sollen bis zum Wochenende abgeschlossen sein.

Fragen zum Konzept Lünebus beantworten Mitarbeiter des Landkreises über luenebus@landkreis-lueneburg.de oder unter (04131) 261040 (montags bis donnerstags, 8 bis 16 Uhr, freitags, 8 bis 13 Uhr).

Mehr dazu:

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