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Johannes Honert. Foto: privat

Neue Herausforderung in Lüneburg

Lüneburg. Nach fast 23 Jahren im Dekanat des niedersächsischen Nörten-Osterode war es für Johannes Honert Zeit für einen Neuanfang. Der 54-Jährige tritt in die Fußstapfen von Christian Kindel und wird am Sonntag, 12. Januar, offiziell in sein neues Amt als Pastoralreferent und anteiliger Geschäftsführer des ökumenischen Zentrums der St.-Stephanus-Gemeinde Lüneburg eingeführt.

Geboren ist der Volltheologe im Sauerland. „In Paderborn und Würzburg habe ich katholische Theologie studiert, meine Ausbildung zum Pastoralreferenten habe ich in Hemmoor bei Stade absolviert. Die norddeutsche Gegend ist mir also nicht fremd“, sagt Honert.

In Nörten-Osterode lag einer seiner Schwerpunkte in der Jugendarbeit. „Die werde ich hier in Lüneburg so nicht weiterführen“, verdeutlicht der Pastoral-referent. Ansonsten bleibt die Arbeit im Dekanat für ihn jedoch auch an neuer Wirkungsstätte bei der St.-Stephanus-Gemeinde in Kaltenmoor ähnlich. Darunter fallen Aufgaben wie die Geschäftsführung des Dekanats, liturgische Dienste, kirchliche Erwachsenenbildung oder die Begleitung und Unterstützung von Gottesdienstleitenden.

Ökumenische Fahrt nach Taizé geplant

„Eine neue Herausforderung wird dagegen die Arbeit im ökumenischen Zentrum“, vermutet Honert. Zwar hätte ihm die Ökumene schon immer am Herzen gelegen, sei ihm durch seinen griechisch-orthodoxen Vater „quasi in die Wiege gelegt“ worden. Jedoch sei diese neue Aufgabe anders. „Ich werde erstmal schauen müssen, was es hier schon gibt und gemeinsam mit den evangelischen Kirchen gucken, was wir umsetzen können.“

Da es in Norddeutschland nur vier ökumenische Zentren gibt, habe er nun eine große Verantwortung. „Ich freue mich aber darauf, für die Stadt Lüneburg ökumenische Akzente zu setzen.“ Eine Idee sei zum Beispiel eine Fahrt nach Taizé, natürlich gemeinsam mit Katholiken und Protestanten. „Dort war ich schon ein paar Mal. So eine Fahrt könnte ich mir auch für Lüneburg vorstellen“, meint Honert.

„Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt“

Noch weiß der Pastoralreferent jedoch nicht genau, was ihn in seiner neuen Stelle erwarten wird. „Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt“, meint er, „besonders auf die vielen Menschen, die ich kennenlernen werde und die gemeinsamen Ziele, die wir verfolgen können.“

Die Einführung Honerts ist Teil des Neujahrsempfangs, zu dem das Zentrum St. Stephanus einlädt. Beginn ist mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10.30 Uhr. Die Predigt dort und einen Impuls beim Empfang hält Dr. Christian Hennecke, Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat in Hildesheim. Er spricht zum Jahresthema des Zentrums: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (Martin Buber). lvc