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19-Jähriger nach Messerstich schwer verletzt

Lüneburg. Bei einem aus dem Ruder gelaufenen Streit soll in der Nacht zu Montag ein 15-Jähriger einen 19-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben. Beide Beteiligten kamen ins Krankenhaus, die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags gegen den Jugendlichen. Nach ersten Ermittlungen sollen die beiden aus Syrien stammenden jungen Männer gegen 23.45 Uhr Hinter der Saline aneinander geraten sein. Der 19-Jährige soll dem anderen eine Kopfnuss verpasst haben, die Folge: ein gebrochenes Nasenbein. Daraufhin soll der Jüngere dem Angreifer ein Messer in den Bauch gerammt haben. “Es war ein Stich”, berichtet Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Der Ältere sei in der Nacht im Klinikum operiert worden, es bestehe keine Lebensgefahr. Das Messer wurde sichergestellt.

“Keine Erkenntnisse” bei der Polizei

Die Polizei nahm den 15-Jährigen zunächst mit auf die Wache, um ihn zu vernehmen, er kam dann aber auch ins Krankenhaus, dort wird seine gebrochene Nase versorgt. Es sei kein Haftbefehl beantragt worden, der Jugendliche sei auf freiem Fuß. Die Ermittler versuchen nun zu klären, warum es zu der blutigen Auseinandersetzung kam. Beide Beteiligte sollen “keine Erkenntnisse” bei der Polizei haben. ca