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Zufriedene Gesichter gab es bei den Akteuren der Region. Foto: BVNON

Eifrig für die Region an der Elbe geworben

Berlin. Mit 1810 Ausstellern aus 72 Ländern verzeichnete die jetzt zu Ende gegangene Grüne Woche in Berlin, die weltweit bedeutendste Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, ein Rekordergebnis. 400.000 Besucher kamen – und mittendrin war wieder die Ausstellergemeinschaft Elbe-Wendland, die mit Unterstützung vieler Beteiligter die LEADER-Regionen Elbtalaue und Achtern-Elbe-Diek vorstellte. Zufrieden kehrten die Akteure aus der Bundeshauptstadt zurück.

Zehn Tage lang hatte die Ausstellergemeinschaft mit ihren Besonderheiten Besucher „Zum Erleben“, „Zum Genießen“ und „Zum Entspannen“ eingeladen. Mit Touristinformationen, Musikgruppen, Wirtschaftspartnern, Vertretern aus der Politik und Verwaltung und vielen Tagesakteuren mitsamt ihren regionalen Produkten brachten sie dem Messepublikum die Vielfalt der Region nahe.

Engagement hat sich gelohnt

Alle Beteiligten der acht Samtgemeinden, fünf Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Harburg, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, kamen nach den Messetagen zu dem Schluss, dass sich das Engagement auch in diesem Jahr gelohnt hat.

Das Programm wurde in der ersten Hälfte der Messezeit überwiegend von den Kommunen der LEADER-Region Elbtalaue gestaltet. Dessen Vorsitzender Laars Gerstenkorn schätzt die gute Gemeinschaft am Stand: „Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen, dass Besucher der Messe auch in unsere Region kommen und auch unsere Wirtschaftspartner den Erfolg des Messeauftritts spüren.“

Auch Andreas Gehrke, Bürgermeister von Amt Neuhaus, war zufrieden: „Unsere Delegation war mit einem vollen Bus angereist. Es war schön, sie in Berlin zu begrüßen und zu zeigen, wie wir uns präsentieren. Die Arche-Region haben wir gerade über die Produkte und mit einem Quiz auf der Bühne vorgestellt.“ Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister Christoph Maltzan sagte: „Es war wieder ein sehr erfolgreicher Stand und Auftritt. Wir konnten gute Netzwerke pflegen und knüpfen. Hier gilt der Dank auch dem Bauernverband für eine gute Organisation.“

Wichtige Gespräche

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Ostheide, Norbert Meyer, empfand positiv, „so viele Leute zu treffen und wichtige Gespräche zu führen“, wie beim Netzwerkabend des Bauernverbandes. „Bei uns am Stand und auch bei einzelnen Abendveranstaltungen konnte ich viele politische Mitstreiter und Weggefährten treffen und auch den einen oder anderen Minister.“

Ab Messehalbzeit übernahmen die Vertreter der LEADER-Region Achtern-Elbe-Diek das Zepter. Der Vorsitzende dieser Region, Winsens Bürgermeister André Wiese: „Die Grüne Woche war für uns als LEADER-Region ein voller Erfolg, weil wir die Vorzüge und Spezialitäten unserer Region tatsächlich einem breiten Publikum präsentieren konnten.“ Der Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch, Rolf Roth, sieht als Schwerpunkte für die Grüne Woche die Pflege und das Aufbauen von Netzwerken: „Dafür ist die Messe ideal.“

Floßfahrten wurden sehr gern angenommen

Mit „viel Sendebewusstsein“ war Roths Bardowicker Amtskollege Heiner Luhmann nach Berlin gekommen, um den Messebesuchern dörfliches Leben in urbanem Umfeld zu präsentieren. Musik-, Trachten- und Freizeitgruppen einschließlich der örtlichen Königinnen zeichneten ein Bild der Samtgemeinde Bardowick und damit der LEADER-Region Achtern-Elbe-Diek.

Auch für die Tourismusunternehmen am Elbe-Wendland-Stand lohnte sich die Reise. So ist für Jens Kowald von der Tourismusgesellschaft Flusslandschaft Elbe der Bereich Tourismus ein Höhepunkt auf der Grünen Woche. „Die Angebote, die wir im Bereich der ländlichen Räume mitgebracht haben, wie Informationen zu Hofläden, regionalen Produkten, Angeboten im Bereich der Arche-Region, aber auch Klassiker wie Elbe-Radweg, Rad- und Wanderwege, Elbshuttle, Draisine sowie Schiffs- und Floßfahrten wurden sehr gern angenommen.“ lz