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Michèl Pauly, Fraktionschef der Linken im Rat. Foto: A/t&w

Pauly sieht Jamaika-Koalition als Chance

Lüneburg. „Der demokratische Idealzustand sind wechselnde Mehrheiten, weil diese die Möglichkeiten bieten, Ideen umzusetzen.“ Das sagt Michèl Pauly, Fraktionschef der Linken, nachdem CDU, Grüne und FDP beschlossen haben, eine Gruppe zu bilden, die aber mit 20 Sitzen nicht mehr die Mehrheit im Rat der Stadt Lüneburg hat. Die Linke, die nun vier Sitze im Rat hat, will um Mehrheiten für ihre eigenen Ziele werben. Pauly tritt aber Spekulationen entgegen, dass es sozusagen einen „Duldungsvertrag“ mit der Gruppe geben könnte: „Es wird keine fixierte Zusammenarbeit“. Denkbar sei jedoch, dass man bei bestimmten Themen gemeinsam gehe.

Die Linksfraktion sieht es als große Chance, ohne Mehrheitsgruppe in den kommenden Jahren „Anträge nicht mehr entlang der Autorenschaft, sondern entlang der politischen Idee abzustimmen“. Damit geht sie mit dem konform, was auch die neue Gruppe propagiert: In der Sache entscheiden und mehr Demokratie wagen (LZ berichtete). „Bisher gab es ein Abstimmungsverhalten der Mehrheitsgruppe stets nach dem Willen des Oberbürgermeisters. Das hat Lüneburg oft geschadet“, sagt Pauly. Durch die neue Konstellation im Rat könne dieser selbstbewusster agieren. Der Oberbürgermeister werde künftig Beschlüsse umsetzen müssen, die nichts mehr mit seiner Hausmacht SPD zu tun haben. Der Verwaltungschef werde lernen müssen, damit umzugehen.

Lob, aber vor allem Kritik für Oberbürgermeister Mädge

Dringlichstes Thema ist auch für die Linke die Schaffung von Wohnraum. Mit einem Antrag zur „sozialgerechten Bodennutzung“ aus dem vergangenen Jahr sieht sie sich auch als ein Stück Ideengeber für das von der Verwaltung im vergangenen November aufgelegte Wohnungsbauprogramm. „Dieses kommt unseren Vorstellungen nah.“ Ein weiteres Thema für die Linke ist die Abschaffung der Kita-Gebühren. Mit Blick auf die Finanzierung sei zu prüfen, wo sich Einnahmequellen auftun. Denkbar sei, dass Geld dafür aus den Überschüssen der städtischen Gesellschaften fließen könne oder auch, dass Parken grundsätzlich kostenpflichtig wird.

„Das hat Lüneburg oft geschadet.“ Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender Die Linke

Ein Schwerpunkt des politischen Handelns soll eine „konsequente Gleichstellungspolitik“ sein. „Wir verlieren einerseits Frauen auf dem Weg zur Spitze, andererseits sind die Rahmenbedingungen für die Ratsarbeit so, dass Frauen diese und Familie oft nicht vereinbaren können.“ Da müsse man die Stellschrauben verändern, deshalb müsse auch der Gleichstellungsausschuss unbedingt erhalten bleiben.

Verhältnis muss neu ausbalanciert werden

Mit Blick auf die Geschäftsordnung greift Pauly das auf, was bereits die Gruppe formuliert hat: Das Rederecht des Oberbürgermeisters soll künftig begrenzt werden, er soll nur noch zur Sache sprechen dürfen. „Wir müssen das Verhältnis zwischen Rat und Oberbürgermeister neu ausbalancieren.“ Der neue Ratsvorsitzende müsse jemand sein, der die Autorität habe, die Geschäftsordnung gegenüber Mädge durchzusetzen.

30 Kommentare

  1. Herr Jenckel, ich habe mir das video angesehen und mir die fallenstellerei genüsslich reingezogen. warum bekommt man das gefühl , die spd steht so ,wie sie sich in lüneburg zeigt, ihnen nah? kommt das aus der zeit des stadtsprechers? schmunzel

  2. »„Bisher gab es ein Abstimmungsverhalten der Mehrheitsgruppe stets nach dem Willen des Oberbürgermeisters. Das hat Lüneburg oft geschadet“, sagt Pauly. Durch die neue Konstellation im Rat könne dieser selbstbewusster agieren. Der Oberbürgermeister werde künftig Beschlüsse umsetzen müssen, die nichts mehr mit seiner Hausmacht SPD zu tun haben. Der Verwaltungschef werde lernen müssen, damit umzugehen.«

    So wird es sein. Und so wird es gut sein.

    Der OB und „seine“ Partei bzw. Parteimitglieder werden wieder lernen müssen, dass politische Ziele und Maßnahmen nicht einfach informell ausgekungelt, dann verfügt und anschließend durchgedrückt werden können, sondern dass sie in den zuständigen kommunalen Gremien geplant, dann mit überzeugenden Argumenten hinreichend begründet und anschließend in freier Beschlussfassung mit entsprechenden Mehrheiten im Rat vereinbart werden müssen. Zur Vorbereitung auf die neue, der niedersächsischen Kommunalverfassung sich schrittweise vielleicht wirklich wieder annähernde Situation würde den SPD-Granden inklusive des Oberbürgermeisters eine erneute Lektüre und ein sorgfältiges Bedenken des § 85 NKomVG: Zuständigkeit (und Nichtzuständigkeit) des Hauptverwaltungsbeamten sowie des § 54 über die Rechtsstellung der Mitglieder der Gemeindevertretung und des § 58 über die Zuständigkeit der Vertretung bestimmt nicht schaden.

  3. Dann hoffe ich, dass Herr Pauly sich noch an seine Worte erinnert wenn er die Möglichkeit bekommt nach der „Macht“ zu greifen. So leicht wird sich der Provinzfürst Mädge nicht abservieren lassen und auch Herr Pauly weiß ja, genau wie seinerzeit Herr Meihsies, Vorteile für sich zu nutzen!

    • @WHM

      Falls Sie sich mit Ihrer anonymen, feigen, und niederträchtigen Andeutung erneut auf Ihre unzutreffende Anschuldigung beziehen, die Sie am 20. September 2016 um 12:46 Uhr gepostet haben:
      (http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/361670-michel-pauly-verliert-job-vermutlich-wegen-eines-plakats#comment-72368)

      … so wiederhole ich Ihnen gegenüber noch einmal: diese ehrverletzende Beschuldigung IST FALSCH. Herr Pauly hat NIEMALS, auch NICHT als „Mitglied des Rates der Stadt Lüneburg – eine Ausnahmegenehmigung zum Parken im Anwohnerbereich plump gefälscht“ und wurde deswegen auch NIEMALS dafür „zur Rechenschaft gezogen“.

      • Guten Tag Herr Wenninger!

        Zu „anonym“: Da es bei der Google-Suche ihres Namens in Lüneburg außer diesem Kommentar keinen Treffer gibt gehe ich davon aus, dass Sie nicht ihren Namen sondern einen erfundenen angegeben haben. Meine Initialen Stimmen wenigstens.

        Zu „feige“: Hier bedarf es einer Erläuterung, da ich keine Feigheit darin erkennen kann, Probleme zu artikulieren. Bitte versuchen Sie ihre Anwürfe gegen mich zu substantiieren – so ihnen dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegeben ist.

        Zu „niederträchtig“ : Auch hier bedarf es einer Erläuterung. Ich habe meiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass Herr Pauly nicht wie Herr Meihsies unter den warmen Rock des OB schlüpft. Sie erinnern sicherlich, dass nach Verlust des Landtagsmandats von Herrn Meihsies direkt die Bezüge der Bürgermeisters – Herr Meihsies wurde in diesem Zuge Bürgermeister – erheblich erhöht wurden.

        Zu „…so wiederhole ich“: Wenn man dem von ihnen geposteten Link folgt, so ist auf dieser Seite kein Kommentar ihrerseits zu lesen. Es kann also von einer Wiederholung keine Rede sein. Inhaltlich habe ich recht. Es ist unstreitig, dass Herr Pauly – damals studierte er noch (dies war Teil seiner Ausrede) – auf einem Farbkopierer eine Ausnahmegenehmigung zum Parken vervielfältigt und benutzt hat, Die Landeszeitung und m.E. auch die Lüneburger Wochenblätter haben darüber berichtet.

        • Sehr geehrte/r WHM, wann soll denn das gewesen sein? 🙂 Zu meiner Studienzeit war ich nicht im Besitz eines Führerscheins. Oder eines Farbkopierers.

          • Hallo mein zugenommener.schmunzel. hier wird wohl etwas verwechselt. dein vorgänger hatte nach meinem wissen eine untat begangen. er wollte sich wohl einen parkplatz sichern. jetzt ist er wissenschaftsbegleiter. man darf hoffen, die wissenschaft hilft ihm und andere weiter. schmunzel.

        • Herr WHM, Herr Pauly hat nie einen Parkausweis gefälscht. Ein Blick ins LZ-Archiv, ist ganz billig, würde Herrn WHM zeigen, das er falsch liegt.
          LG hhjenckel

          • Hans-Herbert Jenckel
            diese information, kann der uninformierte witzbold WHM von mir kostenlos bekommen. schmunzel. ich weiß nämlich, auf wenn er zielt. dumm nur, er schielt. schmunzel.

        • Jörn WHM, für Ihren verleumderischen Beschädigungsversuch, denn um nichts Anderes handelte es sich bei Ihren Posts, ist eine ÖFFENTLICHE Entschuldigung bei Herrn Pauly wohl das Mindeste, das Sie noch tun können, um nicht bis ans Ende Ihrer Tage als einer jener destruktiven Falschbeschuldiger dazustehen, der mit dafür sorgt, dass das „Netz zu einem asozialen Ort verkommt.“
          Siehe Jenckels: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/371081-371081

    • Norbert, wen wundert es eigentlich, dass diese miese, nachkartende Perfidie von Ihnen kam?

      Gewiss nicht Ihr Bruder im Geiste: http://www.comedix.de/grafik/figuren/tullius_destructivus.png

      • Mies und perfide waren in diesem Zusammenhang andere – bestimmt nicht ich.
        Ich habe nur auf die Möglichkeit der Verwechslung hingewiesen.
        Sie müssen sich nicht entschuldigen, ich nehme den guten Willen für die Tat.

        Fakten, mein Lieber Herr Bauer, kann man nennen. Persönliche Angriffe fährt nur der, der sich nicht zu helfen weiß.

        Herr Jenckel hat sich ja auch so sehr über seinen Post erschrocken, dass er ihn schnell geändert hat.
        War auch besser so, den vorherigen fand ich nicht so prall – eher perfide.

        • Bundeskasper
          wie sie sehen, kann man als trittbrettfahrer schnell zugluft bekommen. wie ich vernehmen musste, stehen sie auf sippenhaft?

        • Norbert Kasper,

          hier steckt IHRE Perfidie (= Ihre allen LZ-Foristen sattsam bekannte intrigante Bösartigkeit):

          1.) „Die Partei ist ja die gleiche….“ Mit dem Satz insinuieren Sie: Wenn einer aus einer Gruppe so ist, dann sind natürlich alle so. Das ist Ihre unredliche Methode der Kollektivstigmatisierung bzw. des in Sippenhaftung-Nehmens als eine Denunziations- bzw. sprachliche Repressionsmaßnahme gegen die Angehörigen von vermeintlichen Gesinnungsgegnern.

          2.) Dass ein gehässiger Schleicher wie Sie nicht darauf verzichten kann, das Kind polternd beim Namen zu nennen, obwohl ihn das Ganze gar nichts angeht, und das auch noch, nachdem Jenckel und andere mit möglichster Schonung für alle Betroffenen die widerliche Verleumdung durch den ebenso unbelehrbaren wie leichtfertigen und obendrein noch fettigfrech aufgeblasenen „WHM“ richtig gestellt hatten, das alles Norbert zeigt mir, wie vermutlich auch Herrn Bauer und manch einem der übrigen Leser, was für ein gewaltiger Überschuss an destruktiver Energie in Ihnen stecken muss.

          Im Übrigen fand ich es eher nicht so prall, dass Herr Jenckel seine Intervention ex post entschärft hat. Denn selbst wenn der Jörgi sich darauf berufen sollte, er habe sich geirrt, ändert das nichts an dem Faktum, dass er eine Lüge verbreitet und gegen mehrfachen Leser-Widerspruch bei LZ-Online daran festgehalten hat — und dass er, wie Laura oben richtig schreibt, nur die eine Absicht gehabt haben konnte: die Rufschädigung von Pauly.

          Typen wie Sie, Norbert, und wie Jörg „WHM“ finden Sie hier unverkennbar dargestellt: https://www.welt.de/img/geschichte/mobile138384450/8917936437-coriginal-wWIDTH/A-Paul-Weber-Der-Denunziant.jpg)

          Und was das Giftzischeln von Typen wie Ihnen, Norbert, und wie Jörg „WHM“ anrichtet, sehen Sie hier: http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Bilder/Die-Allegorie-Das-Geruecht-von-1943-ist-A-Paul-Webers-181911h.jpg

  4. @K.Wenninger

    Sie sollten einmal ganz ehrlich zu sich sein und darüber nachdenken, ob ich wirklich etwas unterstellt habe oder ob Sie möchten, dass ich etwas unterstellt habe.

    Bei Klaus Bruns ist der Schnellschuß ja leider Normalität.

    Lediglich die Möglichkeit der Verwechslung aufzuzeigen mit dem Hinweis auf die gleiche Parteizugehörigkeit – und dann heulen schon wieder die Sirenen?!
    Sie nennen das die eigentliche Perfidie und bemerken nicht, dass Sie genau das machen, was Sie mir vorwerfen – nämlich ein Gerücht über mich in die Welt setzen.
    Sie hielten es ja noch nicht einmal für nötig, den Konjunktiv zu nutzen.
    Das nächste was dann folgt, sind die persönlichen Angriffe.
    Den vermeintlichen „Gegner“ diffamieren, versuchen ihn bloßzustellen.
    Sie weisen auf A. Paul Weber hin, dies zeigt mir doch nur, dass Sie die Allegorie nicht verstanden haben.

    Was jetzt Herrn Jenckels post betrifft, können wir gern geteilter Meinung sein – ich bin der Meinung, Herr Jenckel hätte den Herrn WHM genau so gut anschreiben können, um ihm die Möglichkeit der Richtigstellung einzuräumen.
    Parallel dazu hätte er – wie geschehen – die Tatsache als solche berichten und berichtigen können.
    Aber einen evtll. Klarnamen hier zu veröffentlichen ist für einen Pressemann ein absolutes NO-Go !
    „Schreibe einen Kommentar 
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.“

    Dies ist einzuhalten!

    Durch die Veröffentlichung und den dann folgenden Rückzug hat er weder sich noch der LZ einen Gefallen getan.

    Sollte Herr Pauly gegen den Schreiber vorgehen wollen, dann hat er die Möglichkeit es über den Instanzenweg zu versuchen.

    Wir können das Kriegsbeil hier jetzt gern begraben, ich bin nicht nachtragend, weil – ich bin härtere Sachen gewohnt, Argumente.

    • Lieber Kasper, das war kein Rückzug, sondern der vermeintliche Mailadressat persönlich hat sich gemeldet und glaubhaft versichert, dass er nicht der Adressat ist, sein Name für eine Mailadresse missbraucht wurde. Sonst wäre sie nicht verschwunden – gleich was Sie davon halten. Es werden schon genug Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien in Kommentaren verbreitet. Lügen sind nicht auch noch nötig. Lg

      • Danke für die klärenden Worte.
        Diese hätten meiner Ansicht nach jedoch bereits in den oberen post gehört.
        Aber gut.

        Nicht gut ist jedoch, dass überhaupt eine Mailadresse in dieser Form veröffentlicht wurde.
        Zu dieser Kritik stehe ich nach wie vor – die Umstände spielen dabei keine Rolle.
        Sie haben recht, weder Lügen noch persönliche Angriffe sind zielführend in einer Debatte.

        • @ Bundeskaper

          Norbert, es gibt ein Maß an frecher Selbstgerechtigkeit, das man nur pathologisch nennen kann. Sie und „WHM“, Heckenschützen, die auf ekelhafteste Weise Ihnen völlig fremden Menschen aus der Deckung der Presse und Meinungsfreiheit anonym zusetzen, sollten sich beeilen, dass Sie sich in das dunkle Loch zurückziehen aus dem sie hervorgekrochen sind, aber anderen keine Lehren für den Umgang mit Denunzianten und Lügnern erteilen! Wenn Ihnen das Risiko zu groß ist, hier einmal selbst als hässlicher Hetzer ohne Hosen dazustehen, brauchen Sie sich nur ein anderes Forum zu suchen, in welchem Sie als Schreckensclown maskiert mit Ihrem Tiradenamalgam aus Anmaßung, Weinerlichkeit und WeltOnline-Wissen vielleicht ein Weilchen reüssieren können, bevor Sie wieder weiterziehen müssen, weil sich dann auch dort herumgesprochen haben wird, was für eine krank machende Ätzmuffelkombi aus pomadig stänkerndem Miesepeter und pestender, auf bornierte Weise dünkelhaft insolenter Rechthaberei Sie sind.

          • Werner, für Sie gilt mein Kommentar ebenfalls :

            http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/372887-jamaika-koalition#comment-73426

            Wenn Ihnen nicht gefällt, daß ein Parteimitglied oder ein ehemaliges Parteimitglied der Linken in diesem Zusammenhang genannt wird, kann ich es nicht ändern.
            Ich habe nur Fakten benannt.

            Wem meine Kommentare nicht gefallen, der muss sie nicht lesen!

            Ausschlaggebend ist unser Gastgeber hier im Forum, Herr Jenckel, wenn er der Meinung ist, ich solle besser die Klappe halten, kann er es mir via Mail zukommen lassen.
            Meine Mailadresse ist nicht getürkt.

            Wer der pomadig stänkernde Miesepeter und pestende, auf bornierte Weise dünkelhaft insolente Rechthaber ist, entscheiden Gott sei Dank nicht Sie.
            Kritik definiert sich anders.

            Das soll es dann fürs Erste gewesen sein.
            LG

        • Bundeskasper
          noch persönliche Angriffe sind zielführend in einer Debatte.
          im ernst? war das jetzt ein schnellschuss? Bei Klaus Bruns ist der Schnellschuß ja leider Normalität.

        • Ich finde, wer anonym wiederholt und uneinsichtig hartnäckig Lügen über nicht anonym auftretende Mitmenschen im Internet verbreitet, sollte damit rechnen müssen, enttarnt zu werden.

          Im Übrigen ist das Ehrdelikt der üblen Nachrede ein Straftatbestand, der in § 186 StGB normiert ist und welcher wie folgt lautet:

          Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

          Und Verleumdung bedeutet im deutschen Strafrecht, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl dieser weiß, dass die Behauptungen unwahr sind. Die Strafvorschrift lautet gem. § 187 Strafgesetzbuchs:

          Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      • Merkwürdig genug, dass der E-Mail-Inhaber dessen Adresse missbraucht wurde und dessen Tarn-Akronym, welches zu dieser Adresse seltsam passend aus den Anfangsbuchstaben seines Firmen- und Ortsnamens gebildet ist und das schon seit vielen Monaten über gemeinen Anwürfen, über Schimpftiraden, die von starkem Zorn, aber von sehr wenig Wissen zeugen, und über schlecht gelaunten Anschwärzungen durch die Kommentar-Spalten von LZ-Online geistert, sich nur ganz wenige Augenblicke später in der Redaktion gemeldet hat, unmittelbar nachdem seine Maildresse bekannt gemacht wurde. Zufälle gibt es in der Welt der LeserbriefschreiberInnen, man glaubt es kaum.

  5. Renate Künast, die im Internet massiv beschimpft wird, macht Hassbürgern ihre Aufwartung, habe ich just im neuesten Spiegel gelesen. Zusammen mit einer Handvoll von Spiegel-Redakteuren besucht sie unangemeldet Menschen, die blindwütige Hasskommentare gegeen sie verfasst und online gepostet haben.

    Unter dem Titel „Eine Reise zum Ursprung der digitalen Wut“ könnten Herr Pauly und Herr Mädge doch in den nächsten Tagen auch einmal zusammen mit ein paar Kameraleuten und Journalisten von NDR und Landeszeitung überraschend beispielsweise Zuhause bei „Bundeskasper“ oder im Betrieb von „WHM“ vorbeischauen und sich mit diesen über die Motive und Kriterien der feinen Qualitätsargumente in ihren Diffamierungspostings austauschen.

    Siehe: http://www.spiegel.de/forum/blog/gewaltfantasien-im-netz-frau-kuenast-besucht-die-hassbuerger-thread-529068-1.html

  6. Liebe Frau Lenz,

    Der Vorschlag gefällt mir ausgenommen gut !
    Wie oft habe ich schon Diskussionsrunden angeboten – ich habe es nicht gezählt.

    Wir können das auch gern anders herum machen. Ich besuche Frau Künast, respektive Herrn Mädge oder Pauly zusammen mit ein paar Kameraleuten und Journalisten von NDR und Landeszeitung überraschend beispielsweise Zuhause.
    Ein Besuch bei den jeweiligen Politikern käme auch dem Titel der Besuchsreihe viel näher, finden Sie nicht auch?
    Bei diesem Titel würde ich gern die Bezeichnung „digital“ weglassen und durch begründet ersetzen.

    Frau Künast zum Beispiel würde ich gern nach ihrem Selbstverständnis zur Pädophilie und Frühsexualisierung befragen.

    Herrn Pauly nach seinem Befinden nach dem Spagat zwischen Kommunismus und Arbeit für einen Immobilienmogul, auch würden mich die Gründe für seine Entscheidung zur Linken, also zur Nachfolgepartei der SED, zu gehen interessieren.

    Bei Herrn OB Mädge bin ich mir noch nicht sicher, aber glauben Sie mir, dies Gespräch wäre, wenn es nach mir ginge, wohl das längste.

    Um eines möchte ich Sie jetzt noch bitten, Sie schreiben da von meinen Diffamierungspostings, erklären Sie mir bitte wann ich jemanden wo diffamiert habe.

    Um Ihnen das Wort als solches etwas näher zu bringen, habe ich die Synonyme aus dem Duden für Sie kopiert:
    SYNONYME ZU DIFFAMIERUNG
    Abwertung, Herabsetzung, Herabwürdigung, üble Nachrede, Verleumdung; (gehoben) Schmähung, Verunglimpfung; (bildungssprachlich) Diskreditierung; (emotional) Ehrabschneiderei

    LG

  7. „Wer keine Hitze verträgt, hat in der Küche nichts verloren.“
    ―Harry S. Truman

    Lange habe ich überlegt, ob und wie ich auf diese Anfeindungen noch einmal antworten soll.

    Antworte ich jedoch nicht, überlasse ich dem Meinungsterror das Feld – das liegt mir nicht.

    Sie alle haben mir einen Gedankengang zu meinem ersten Post unterstellt, der nicht vorhanden war.
    Alles was ich aufdecken wollte, war die vermeintliche Verwechslung.

    Trotz des etwas schleppenden Fortganges des Forums ist es mir gelungen, aufzuzeigen, dass es jetzt überhaupt nicht mehr um die Jamaika-Koalition ging, es ging nur noch darum einen Kommentator zu beleidigen, zu diskreditieren und als Lügner hinzustellen.Da er ihrer Meinung nach etwas unerhörtes tat.
    Einige haben sich dabei kräftig im Ton vergriffen.

    Nun ja, ich wünsche Ihnen allen noch viel Spaß und ich werde mich zu gegebener Zeit dann wieder zu Wort melden.

  8. Times are chiangng for the better if I can get this online!