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In zwei Durchgängen mussten sich die jungen Damen dem Adendorfer Publikum und der Jury präsentieren (v.l.): Rebecca Leip, Vivienne Steinke, Alina Olenberg, Cline Methner, Domenique-Angelina Fries, Anna Tommrich, Salina Köhler und Lara-Marie Berg. Foto: t&w

Adendorfs neue Eiskönigin +++ mit Video

Adendorf. Für manche Veranstaltungen ist das Wetter einfach zu gut! Beispielsweise für die Wahl der Eiskönigin gestern in Adendorf: Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen statt winterlicher Kälte, da kann selbst die Wahl der Eiskönigin zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Aber das wäre wenn überhaupt auch schon der einzige „Kritikpunkt“. Denn zu mäkeln gab es an der gestrigen Veranstaltung nun wahrlich nichts.

Weder am Veranstalter, der Werbe- und Wirtschaftsgemeinschaft Adendorf (WWA), noch an den Künstlern, die für ein zauberhaftes Programm sorgten und schon gar nicht an den acht Kandidatinnen, die sich selbstbewusst vor großem Publikum um den Titel der Eiskönigin bewarben. Für Anna Tommrich (18) aus Adendorf war es sogar der perfekte Tag, der am Abend mit der Krönung zur neuen Eiskönigin endete. Und wie sich das für eine junge Dame gehört, bedankte sie sich bei allen, die für sie gestimmt haben und auch bei „Mama“. Ihr zur Seite steht für die nächste zwei Jahre als Eisprinzessin Rebecca Leip (27) aus Lüneburg.

So strahlen Majestäten

Auf die beiden Majestäten wartet nun ein prall gefüllter Terminkalender: Ihre beiden Vorgängerinnen, Alina Meyer und Berenike Hammer, waren nach eigenem Bekunden während ihrer Regentschaft an mehr als 80 Wochenenden unterwegs, um die Gemeinde Adendorf zu repräsentieren: „Es hat richtig Spaß gemacht“, betonten die beiden während der Verabschiedung auf der Bühne im Kreise ihrer Majestäts-Kolleginnen. Denn 15 gekrönte Häupter von der Heidekönigin bis zur Kirschblüten- und oder der Erdbeerkönigin wohnten der Veranstaltung im Castanea-Resort bei. Viel fotografiert und noch mehr beklatscht.

Publikum und Jury entscheiden

Dass sich Publikum und Jury gleichermaßen für die einzige Vertreterin aus Adendorf entschieden und zur neuen Königin gekrönt haben, freut den Adendorfer Ratsvorsitzenden Rainer Dittmers besonders da darf der Sozialdemokrat durchaus Lokalpatriotismus zeigen. Schon in der Begrüßung hob der Ratsvorsitzende launig die Bedetung des Amtes hervor: „Schließlich sollte das größte Dorf Deutschlands nicht ohne Majestät sein.“

Da bekommt man schon vom Zuschauen Gelenkschmerzen: Schlangenfrau  Eliza bei ihrer Vorführung. Foto: t&w
Da bekommt man schon vom Zuschauen Gelenkschmerzen: Schlangenfrau Eliza bei ihrer Vorführung. Foto: t&w

Dittmers vertrat Bürgermeister Thomas Maack, der gestern verhindert war. Nicht die einzige Änderung im Programm: „Schlangenfrau“ Zlata konnte aufgrund einer Verletzung ebenfalls nicht beim Fest der Eisköniginnen-Wahl auftreten dafür verbog sich für die „biegsamste Frau der Welt“ nicht weniger spektakulär Alina Ruppel alias „Eliza“. Die Leipzigerin hatte zuvor schon den Juror Bruce Darnell von „Deutschland sucht das Supertalent“ beeindruckt, der die „Schlangenfrau“ mit dem goldenen Buzzer direkt ins Supertalent-Finale geschickt hatte. Aber auch in Adendorf zeigten sich die Zuschauer von der Performance Kontorsion genannt der 20-Jährigen beeindruckt.

Und als am Ende dann auch noch der Berliner Andreas Engel und seine Band die große Peter-Maffay-Show abzogen, gab es im Saal ohnehin kein Halten mehr schon der Temperaturen wegen, die jedes Eis zum Schmelzen gebracht hätten. Und das bei der Wahl zur Eisprinzessin.