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Schüler sagen Ergebnis der US-Wahl voraus

Berlin/Lüneburg. Donald Trump und Hillary Clinton liefern sich ein enges Rennen um die US-Wahl zum 45. US-Präsidenten. Wer am 8. November die Nase vorn haben wird, das wollen mehr als 3.000 deutsche Schüler laut einer aktuellen Pressemitteilung der Leuphana Universität Lüneburg schon vorher wissen.

Seit dem Schuljahresbeginn haben sich die Kinder in ihren Englisch-Kursen damit beschäftigt, den Ausgang der Wahl richtig vorherzusagen. Initiiert hat das Projekt die U.S.-Botschaft in Berlin. Kursinhalte und Lerndesign kommen von Professor Torben Schmidt und Joannis Kaliampos vom Institute of English Studies der Leuphana. Am 7. November wird das Ergebnis im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin veröffentlicht.

Und so gehts:

Jeder teilnehmenden Klasse wurde ein U.S.-Staat zugelost. Bei der Veranstaltung werden die Schülerinnen und Schüler am Beispiel des von ihnen „adoptierten“ Bundesstaates den möglichen Wahlausgang für alle US-Bundesstaaten prognostizieren. Die Ergebnisse werden auf einer elektronischen Karte dokumentiert und von dem amerikanischen Wahlexperten und Professor für Politische Wissenschaften an der University of California in San Diego, William Chandler, und Botschafter Emerson kommentiert.

Das U.S. Embassy School Election Project 2016 ist eine Weiterentwicklung eines bereits zur Präsidentschaftswahl 2008 und 2012 von der US-Botschaft in Berlin ausgerichteten Projekts, aus denen überaus zutreffende Wahlprognosen hervorgegangen seien.