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Das Ursula-Haus zwischen Ritter- und Wallstraße, in dem 34 barrierefreie Wohnungen entstanden sind, wurde im vergangenen Jahr bezogen. Foto: nh

Sicher wohnen im Ursula-Haus

Lüneburg. Die städtische Tochtergesellschaft Lüwobau ist jetzt als eines von drei Wohnungsbauunternehmen im Land von der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz mit dem Qualitätssiegel für Sicheres Wohnen ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde die „hohe Qualität“ des im Jahr 2015 fertiggestellten „Ursula-Hauses“. Bekanntlich sind zwischen Ritter- und Wallstraße 34 barrierefreie Wohneinheiten entstanden.

Vorbildfunktion für die gesamte Wohnungswirtschaft

Die beiden anderen Auszeichnungen gingen nach Wilhelmshaven und Nienburg an der Weser. Die Ministerin lobte das hohe Engagement der Siegelträger für mehr Sicherheit und Lebensqualität: „Jedes Qualitätssiegel, das ich verleihe, hat eine Vorbildfunktion für die gesamte Wohnungswirtschaft. Damit wird sichtbar, dass sich Investitionen in mehr Sicherheit im Wohnumfeld auszahlen. Denn sie erhöhen nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bewohner, sondern beugen auch unmittelbar dem Entstehen von Kriminalität vor.“

Das Siegel wurde von Heike Mönning, Prokuristin und Abteilungsleiterin der Lüwobau, entgegengenommen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind neben baulichen Maßnahmen, die ein sicheres Wohnen ermöglichen sollen, soziale Aspekte, wie beispielsweise die Förderung eines guten Miteinanders der Bewohner. Die drei ausgezeichneten Objekte zeichnen sich durch ein hohes Maß an baulicher Sicherheit, durch Engagement der Wohnungsunternehmen sowie intakte Nachbarschaften aus.

Der Hintergrund: Zur Bewertung von Wohnanlagen und Wohngebieten ist im Rahmen der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) ein Qualitätssiegel für sicheres Wohnen entwickelt und bisher 30-mal verliehen worden. Um dieses Qualitätssiegel zu erhalten, müssen seitens der antragstellenden Wohnungsunternehmen verschiedene Kriterien erfüllt werden, die nachweislich sicheres Wohnen ermöglichen von ausreichender Beleuchtung über Sauberkeit bis hin zur Belebung des Wohngebietes.

Zusammenschluss von 20 Partnern

Es handelt sich bei der SiPa um einen Zusammenschluss von 20 Partnern aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich, die sich zum Ziel gesetzt haben, Sicherheit im Wohnumfeld sowie im öffentlichen Raum zu schaffen beziehungsweise zu stärken, um Kriminalität zu mindern und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern. Die SiPa wird vom Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium federführend koordiniert. Mehr Informationen unter www.sicherheit-staedtebau.de im Internet. red