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Und schon ist die Geldbörse weg: Taschendiebe haben häufig leichtes Spiel. Foto: A/t&w
Und schon ist die Geldbörse weg: Taschendiebe haben häufig leichtes Spiel. Foto: A/t&w

Polizei warnt vor Taschendieben auf dem Weihnachtsmarkt

Lüneburg. Der Weihnachtsmarkt ist nicht nur bei Lüneburgern und Touristen beliebt, auch Taschendiebe nutzen gern die Gelegenheit, um im Getümmel unbemerkt zuzugreifen. Ein aktueller Fall: Am Dienstag ist eine 34 Jahre alte Frau von den Phi-lippinen in Lüneburg Opfer von Dieben geworden. Gegen 13.30 Uhr ist ihr aus der Manteltasche Geld gestohlen worden. Die Polizei mahnt zur erhöhten Vorsicht und gibt Tipps für einen möglichst unbeschwerten Weihnachtsmarktbummel mit der Familie, mit Freunden oder mit den Arbeitskollegen.

Taschendiebe treten oft in Gruppen auf

Taschendiebe arbeiten oft in Gruppen. Der erste Täter lenkt sein Opfer ab, der zweite stiehlt die Beute, häufig die Geldbörse, aber auch das Handy oder die Brieftasche, die er dann an einen dritten Täter übergibt, der mit dem Diebesgut in der Menschenmenge verschwindet. Beliebt ist zum Beispiel der Drängel-Trick, gerade in den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen. Ein Dieb rückt sehr dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi „griffbereit“ anbietet. Innerhalb von nur wenigen Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarten oder das Handy verschwunden.

Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich „versehentlich“ mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken.

Nur so viel Geld wie nötig mitnehmen

Die Polizei rät, bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie tatsächlich benötigt wird. Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände sollten immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden. Hand- und Umhängetaschen sollten immer mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Handtasche oder Jacke möglichst niemals unbeaufsichtigt lassen. Gerade im Gedränge sei es zu empfehlen, verstärkt auf die eigenen Wertsachen zu achten. Man solltte misstrauisch werden, wenn man plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen wird.

Wer dennoch bestohlen wurde, sollte den Vorfall möglichst direkt der Polizei melden. Sollten Zahlungskarten abhandengekommen sein, ist es dringend geboten, diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren zu lassen, das geht telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Polizei in Uniform und in Zivil vor Ort

Polizeisprecher Kai Richter sagt: „Die Polizei war und wird in den nächsten Woche uniformiert wie auch in Zivil auf den Weihnachtsmärkten präsent sein und dabei mögliche Tätergruppen ins Visier nehmen.“ Parallel würden die Beamten Besucher der Weihnachtsmärkte auf potenzielle Gefahren ansprechen, zum Beispiel wenn sie mit geöffneter Handtasche unterwegs sind. red

5 Kommentare

  1. Weder Polizei noch Zeitung nennen Fakten. Einfach nur aufpassen. Der „Antanztrick“ klingt auch schon zu genau; also nicht schreiben. Dass Tätergruppen längst bekannt sind, darf nicht geschrieben werden. Selbst das BKA hält aus politischen Gründen Fakten verschlossen. Politischer Wille besiegt Wahrheit.

    • Na sowas, da ist aber einer schlauer als die Polizei erlaubt, oder woher sind diese ominösen „systematisch verheimlichten Wahrheiten“ bekannt?

      • Wenn man die ÖR-Sender und die Standard Zeitungen liest, ist doch alles in Ordnung? Selbst das ZDF korrigierte sich u.a. am 8.11.16, dass gezeigte Aufnahmen von Bahnhof-Schlägereien nicht rechtsradikalen Ursprungs waren. Personen mit Mirgationehintergrund waren die Täter.
        Im Internet (Facebook, Twitter) kann man täglich lesen, was wo passiert. Dass bei Gruppenüberfällen nordafrikanisch-arabische Herkünfte eine Rolle spielen, während bei Eigentumsdelikten (Einbruch, Diebstahl) der Balkan als Ursprungsregion dominiert, fällt der PC zum Opfer. Wer das weiß? Die Polizei. Die Innenministerien verteilen allerdings Maulkörbe (Dokumente via Twitter).

        Um die Statistik zu verschönern, zählen die durchschnittlich auffälligen Türken mit deutschem Paß als Deutsche und rutschen damit aus der Ausländerkriminalität. Plötzlich darf man dann verstärkt auf Deutsche zeigen. Merkel findet das gut.

        • Facebook & Twitter als „Nachrichtenmedien“?
          Das erklärt Einiges… so kann man zumindest seine Filterblase dicht halten und muss seine Verschwörungstheorie nicht in Frage stellen.
          Kleiner Tipp: nicht alles, was im Internet steht, entspricht auch der Wahrheit! Auch früher, ohne Internet, wurde übrigens im Dorfgespräch gerne etwas erfunden, um wichtig zu erscheinen oder um Stimmung zu machen.

          • Hans Fichtelberger

            Auf Twitter & Facebook werden kleinere Lokalzeitungen zitiert, die sich trauen, die Wahrheit zu schildern. Ja, so mies ist das Internet.