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In 18 niedersächsischen Kommunen gilt ab januar 2017 die Mietpreisbremse. Auch Lüneburg gehört dazu. Foto: A/be

Mietpreisbremse gilt auch in Lüneburg

Lüneburg. Seit Donnerstag gilt in Lüneburg wie auch in 18 weiteren niedersächsischen Kommunen die Mietpreisbremse. Innerhalb von drei Jahren dürfen Mieten nicht mehr als 15 Prozent steigen, bei Neuvermietung liegt die Grenze bei zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Basis hierfür ist der jeweilige Mietpreisspiegel der Stadt. Während andere Städte über einen solchen Mietpreisspiegel verfügen, gibt es diesen in Lüneburg nicht. Die Stadt begründet dies damit, dass er es Vermietern erleichtere, sich stets an dessen oberen Wert zu orientieren.

„Vergleichsmieten können in Lüneburg über Zeitung, Internet oder schlicht Abfragen in der Nachbarschaft ermittelt werden“, sagt Suzanne Moenck, Pressesprecherin der Stadt. Bei der Berechnung und möglichem Widerspruch könne der Mieterverein helfen.

Die Mietpreisbremse sei aber nur eines von mehreren Instrumenten, „was wirklich hilft, ist der Bau von Wohnungen zu sozialverträglichen Preisen“. us