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Tritt am Sonntag im Halbfinale an: Boris Alexander Stein. Foto: nh/pro7

Voice of Germany: Lüneburger qualifiziert sich fürs Halbfinale

Lüneburg. Er hat die nächste Hürde genommen und steht am Sonntag, 11. Dezember, im Halbfinale bei „The Voice of Germany“: Nachdem der Lüneburger Boris Alexander Stein bei den sogenannten Blind Auditions mit dem sanften Lied „im Schneckenhaus“ von Joris überzeugte und ins Team von Yvonne Catterfeld kam, setzte er sich bei den gestern von Pro7 ausgestrahlten Spin Offs erneut mit einem ruhigen Song durch mit dem „Eisernen Steg“ von Philipp Poisel.

„Ich habe richtig Bock drauf“

Über seinen Erfolg hat sich Boris riesig gefreut: „Die Spin­ Offs waren emotional geladen, viele Leute mussten ja gehen.“ Und was erwartet er nun? „Ich versuche, ohne Erwartungen ins Halbfinale zu gehen, habe richtig Bock drauf. Meine Chancen stehen 1 zu 3. Ich will natürlich ins Finale kommen und vor allem auch mit auf die Voice-of-Germany-Tour gehen.“ Denn die besten vier Talente und zwei Wildcard-Gewinner sind vom 27. Dezember an auf großer Deutschland-Tournee, bis zum 22. Januar sind 22 Shows in 22 Städten geplant. Lüneburger können sich die Talente am Montag, 16. Januar, im Mehr! Theater am Großmarkt in Hamburg anschauen.

Boris war von einer Frau, die Coach Yvonne Catterfeld als Gast in ihr Team holte, richtig fasziniert von Weltstar Alicia Keys, die Rhythm- & Blues-Sängerin ist 15-fache Grammy-Gewinnerin und hat mehr als 65 Millionen Tonträger verkauft. Der Lüneburger gesteht: „Ich bin nicht der Menschenverehrer, aber diese Frau hat echt was auf dem Kasten. Es war cool, vor ihr zu singen.“ Für diesen Show-Teil fuhr das Team extra nach London: „Dort hatten wir in einer zum Loft umgebauten Kirche eine wunderschöne, einzigartige Kulisse.“

Schon Angebote für die Zeit nach der Show

Boris freut sich übrigens nicht nur über „das richtig gute Feedback“ der Coaches und aus dem Publikum: „Ich habe viele liebe Nachrichten bekommen und auch Angebote, wie es nach The Voice beruflich weitergehen könnte. Über Konkretes spreche ich aber erst, wenn die Show gelaufen ist. Rumgesponnen habe ich mit Leuten allerdings schon, was man machen könnte.“
Der 30-Jährige mit dem markanten Tattoo am Hals lebt für und von der Musik, nennt das Tätowieren als sein Hobby, hat es inzwischen aber auch zu seinem zweiten beruflichen Standbein gemacht: „Vor drei Monaten habe ich mit dem Drummer unserer Band in der Schröderstraße das Tattoo-Studio ,Verlorene Jungs aufgemacht.“

Für Musik interessierte er sich schon im Alter von drei Jahren, damals nahm ihn sein Vater mit zu einem Status-Quo-Konzert. Später spielte er in einigen Bands, bevor dann die Coyotes gegründet wurden, die auch schon Konzerte im europäischen Ausland gaben und im kommenden Jahr ihre zweite CD mit fetten Hardcore-Klängen auf den Markt bringen. Vielleicht gibts 2017 aber auch zusätzlich eine Solo-CD von Boris Alexander Stein mit einem ganz anderen Sound.

Von Rainer Schubert