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Lukrative Kontrollstelle

lz Lüneburg. Die Kontrolle an der Bernsteinbrücke am vergangenen Freitag hatte sich gelohnt (LZ berichtete), also wiederholte die Polizei sie am Dienstag. Das Ergebnis: Binnen einer Stunde fuhren erneut 17 Autofahrer und Kleintransporter verbotswidrig über die Brücke und wurden zur Kasse gebeten. Elf der erwischten Fahrer sind Anwohner.

Lüneburg. Zwei Verletzte und 23.500 Euro Schaden — Bilanz eines Auffahrunfalls am späten Montagabend an der Ampelkreuzung Hamburger Straße/Bei der Pferdehütte. Gegen 23 Uhr hielt eine 29-Jährige mit ihrem Toyota, ein 19-Jähriger fuhr mit seinem VW so heftig auf, dass im VW die Airbags ausgelöst wurden. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Lüneburg. Die Polizei sucht den Besitzer eines schwarzen Herrenrades der Marke Bergamont (Foto). Auffällig sind die roten Kurbelarme und die ebenfalls rote Klingel. Das Rad hatten die Ordnungshüter bereits am 21. November einem 16-Jährigen abgenommen, da der dringende Verdacht besteht, dass er es gestohlen hat. Hinweise unter Tel.(04131)83062363.

Polizeibericht

Embsen. Bei einem Unfall auf der B209 am Montag gegen 17.20 Uhr sind vier Menschen verletzt worden. Eine 39-Jährige wollte mit ihrem Suzuki aus Embsen kommend nach links auf die Bundesstraße fahren, dabei übersah sie den Citroen eines 52-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die beiden Fahrer und zwei Kinder (10 und 11 Jahre) im Suzuki leicht verletzt wurden. Sachschaden: 10.000 Euro.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Mittwoch in der LZ

5 Kommentare

  1. Dann wird einem ja klar, warum die Ochtmisser nicht möchten das „ihr Privatweg“ über die Bernsteinbrücke für alle geöffnet werden soll 😀

    • Neid war schon immer ein schlechter Ratgeber. Ich kann die Ochtmisser verstehen. Nicht verstehen kann ich jedoch, dass sie Verbote nicht akzeptieren und sich darüber hinwegsetzen. Und wenn ich aus Bardowick Richtung Lüneburg fahre sehe ich in letzter Zeit laufend Fahrzeuge an der Einmündung zur B4 von der Bernsteinbrücke kommend. Ich habe den Eindruck es werden immer mehr. Für mich ist das aber einfach ein Indiz, das sich viele Menschen einfach nicht an gesellschaftliche Regeln halten und sie ignorieren. Und wenn ich dann von der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten Heute höre das unsere Gesellschaft stark ist und noch weiter zusammen rücken soll dann frage ich mich immer wie das gehen soll, wenn nicht mal ein Verkehrsschild beachtet wird. Es mangelt erheblich an sozialem Verhalten in unserer Gesellschaft. Jeder denkt nur an sich und fährt die Ellenbogen aus. Traurig eigentlich.
      Halt! Da habe ich noch einen Gedanken! Es müsste doch technisch möglich sein auf beiden Seiten der Bernsteinbrücke Schranken zu errichten, die nur mit Chipkarten der Anwohner geöffnet werden können. Und für den KVG-Bus gibt es eine Kennzeichenerkennung oder er sendet ein Fernsignal. Funktioniert an bestimmten Ampeln doch auch schon. Die Technik macht doch vieles möglich. Vielleicht eine Überlegung wert.

      • Das eine – die Missachtung der StVO – mit dem anderen – dem Gesellschaftlichen Zusammenhalt – zu vermengen – ist schon eine kühne These.

        Schon vor 20 oder 30 Jahren sind Leute bei Rot über die Ampel gefahren, haben anderen die Vorfahrt genommen, sind mit 70 durch Ortschaften gebrettert. Alles Verboten in der Straßenverkehrsordnung. Hat darunter die Gesellschaft an sich gelitten?

        Man hat schon in der Salzstraße überlegt, Poller einzubauen, die nur von den Busfahrern oder dem berechtigten Verkehr versenkt werden können. Was draus geworden ist, weiß man.

        Das Problem ist, das die Leute der Meinung sind, sie hätten vermeintlich zu wenig Zeit und das man dann eben nicht erlaubte Abkürzungen nimmt.

        Wobei ich die Sperrung der Bernsteinbrücke nur in soweit nachvollziehen kann, das sie nicht zweispurig ist. Ansonsten halte ich sie für absolut schwachsinnig.

        Lüneburg ist jetzt noch nicht mal im Ansatz fertig mit seinen Neubauvierteln. Da wird noch einiges an Verkehr auf die Stadt zukommen. Und heute braucht man zum Feierabend (15:30 bis ~ halb sechs) gefühlte Stunden, um von der Innenstadt bzw. deren Rand auf die Ostumgehung zu kommen.

        Da kann es eigentlich nicht sein, das solche Verkehrswege dicht bleiben.

        Denn schließlich heißen x-tausend neue Bewohner (nicht nur) in der Stadt x-hunderte weiterer Autos – man konnte respektive wollte ja nicht Autofrei bauen.

        Noch ein paar wenige Jahre, dann parkt man auf dem Innenstadtring, um einkaufen zu gehen, weil es keine Parkplätze mehr gibt, und man eh nicht vom Fleck kommt.

        Aber es ist das typische Phänomen, was in der Bernsteinstraße passiert. Genau wie in 30er Zonen: Es sind großteils die Anwohner, die sich nicht an Ge- und Verbote halten. Aber am lautesten schreien, das sie eingehalten werden sollen.

      • Wo steht denn dort ein Schild, dass die Benutzung der Bernsteinbrücke für Anwohner frei ist? Ein Verbot ist ein Verbot! Das gilt ebenso für Anwohner. Und Neid gibt es da bei mir nicht. Ist nicht meine Strecke…

  2. Ich wünsche mir weitere Kontrollen dort, damit die „Einheimischen“ auch den umständlichen anderen Weg nehmen müssen. Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die Brücke von vielen von Ihnen genutzt wird.
    Außerdem fahren dort jeden Morgen viele junge Schüler mit dem Rad, schon deshalb wünsche ich mir eine konsequente Durchsetzung des Durchfahrverbots auf der schmalen Brücke.