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Mitarbeiter der AGL kehren den Brechsand in die Fugen, um das Kopfsteinpflaster zu stabilisieren. Foto: be

Sand schützt das Sande-Pflaster

Lüneburg. Einsatz für Männer der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) gestern Morgen auf dem Platz Am Sande: Sie verfugten das Kopfsteinpflaster zwischen der Sandpassage Tschorn bis hin zur St.-Johanniskirche.

„Die Fugen waren dort teilweise sehr tief“, begründet AGL-Geschäftsführer Lars Strehse die Aktion: „Teilweise waren im Bereich hin zur Roten Straße Steine lose. Wir mussten die Fugen mit Brechsand füllen.“ Mit diesem Brech- oder Bruchsand werden bei Pflasterbelägen die Fugen verfüllt, um die Horizontalkräfte im Belag schadlos übertragen zu können. Diese Horizontalkräfte gewährleisten dann die Stabilität des Straßenbelags. Der Sand muss deshalb aus druckstabilem Material bestehen. Dieser Brechsand wird in der Regel aus Bauschutt gewonnen, kann allerdings auch in Steinbrüchen oder Kieswerken abgebaut werden.

Einen bestimmten Rhythmus für das Verfugen des Kopfsteinpflasters am Platz Am Sande gibt es laut Lars Strehse nicht: „Das machen wir bei Bedarf.“ rast

One comment

  1. Werner Schneyder

    Hätte man dicht verlegt, bräuchte man heute keinen Sand. Man wollte aber offenbar sparen.
    Lüneburg neigt überhaupt zum Kopfsteinpflaster. Wieso eigentlich? Für Kinderwagen oder Rollatoren ein Ungemach.

    Es soll historisch sein, hört man. Dann sollte man konsequent sein und die Kloake wieder einführen.

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