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Alkohol im Straßenverkehr: Mann fährt zweimal betrunken zur Polizei

Scharnebeck. „Nein“, stellt Polizeisprecher Kai Richter auf LZ-Nachfrage klar, „Parkgebühren nehmen wir nicht – noch nicht.“ Dabei kann er sich ein Lächeln nicht verkneifen, denn womöglich wäre das in diesem Fall mal eine Überlegung wert. Ein 55-Jähriger war vor einer Woche bei der Polizei in Scharnebeck vorgefahren, um den Ordnungshütern etwas mitzuteilen. Die hörten nicht nur aufmerksam zu, sondern erkannten mit geschultem Ermittlerblick auch, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab einen Wert von 0,73 Promille. Eine klare Sache, seinen BMW Mini musste er bei der Polizei stehen lassen, die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Polizeibericht

Am Montagmorgen wollte der Mann dann seinen Mini abholen, dafür fuhr er mit einem VW Polo vor. Doch weder mit dem Mini noch mit dem Polo durfte er wegfahren, denn er hatte erneut Alkohol getrunken, diesmal ergab der Test einen Wert von 0,62 Promille. Neben dem Verbot, sich wieder ans Steuer zu setzen, kassierte der Mann ein weiteres Ordnungswidrigkeitsverfahren. Bis das zu erwartende Fahrverbot Rechtskraft erlangt, hat er nun noch die Möglichkeit, seine beiden aktuell bei der Polizei Scharnebeck geparkten Autos wieder abzuholen. Diesmal allerdings sollte er nüchtern kommen, denn sonst werden dort die Parkplätze langsam knapp.

Lüneburg. Die Bundespolizei hat einen 33-jährigen Schwarzfahrer im Metronom verhaftet. Als der Zug in Lüneburg hielt, klickten die Handschellen. Der Berliner war am Sonntag ohne Fahrschein in Harburg in den Zug gestiegen. Bei der Personalienfeststellung kam heraus, dass ein Strafbefehl im Zusammenhang mit Diebstahlsdelikten gegen ihn vorlag. Rund 950 Euro konnte der Mann nicht begleichen und musste ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 30 Tagen antreten. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ