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Niels Webersinn gibt sein Mandat im Lüneburger Stadtrat erst nach der Sitzung ab. (Foto: A/t&w)

Hannover statt Berlin: CDU-Chef möchte in den Landtag

Lüneburg. Er hat sich den Schritt mehrere Monate überlegt. Den Ausschlag, für die Landtagswahl im Januar 2018 zu kandidieren, gaben für Niels Webersinn (CDU) zwei Dinge: „Wir brauchen in Hannover wieder jemanden, der wie Dr. Bernd Althusmann oder der SPD-Politiker Uwe Inselmann einst dort Politik für Lüneburg gemacht hat.“ Mit Althusmann, der die CDU in Niedersachsen als Spitzenkandidat zur Landtagswahl führt, habe er zudem seine Kandidatur im Einklang abgesprochen, sagt Webersinn. Damit gibt es nun neben Alexander Schwake einen zweiten Bewerber für den Wahlkreis Lüneburg, der bei der Kandidatenkür der CDU Ende März auf die meisten Stimmen setzt.

Niels Webersinn im LZ-Gespräch

Noch vor wenigen Monaten wurde spekuliert, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Sprecher der Jamaika-Gruppe, für die Bundestagswahl im September kandidieren würde. Überlegt habe er das, sagt Webersinn. Aber: „Mir ist klar geworden, dass ich das Projekt Jamaika nur begleiten kann, wenn ich hier vor Ort aktiv mitwirke. Das könnte ich als Bundestagskandidat nicht, weil man in Berlin zu stark eingebunden ist.“ Bei allen Themen, in die er sich eingearbeitet habe, wolle er weiter zum Wohle der Stadt wirken. Gleichzeitig sich aber in Hannover engagieren, wo die entscheidenden Pflöcke für eine Kommune eingeschlagen werden. Für Webersinn sind das aktuell Sicherheit, Bildung und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV).

Einigkeit mit Dr. Althusmann herrscht für ihn beim „Kernthema“ öffentliche Sicherheit in Niedersachsen. „Dies betrifft eine Verstärkung der Polizei vor Ort sowie die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf Landesebene.“ Verfassungsschutz und Polizei müssten wesentlich besser koordiniert werden, damit Hinweise im Bereich des islamistischen Terrors nicht versanden. Es bedeute aber auch, dass das Sicherheits- und Ordnungsgesetz dahingehend ausgebaut werde, damit auch die Kommunen befähigt werden, an der Sicherheit mitzuwirken.
Steuereinnahmen für bessere Busverbindungen nutzen

Im Bereich Bildung spricht sich Webersinn dafür aus, dass künftig auch das erste und zweite Kita-Jahr kostenlos wird. Freie Schulwahl sowie die freie Wahl zwischen Ganztagsschule sowie normalem Schultagsbetrieb sind für ihn weitere Themen. Von den sprudelnden Steuereinnahmen auf Landesebene soll die Kommune profitieren, damit sie den ÖPNV vor Ort zum Beispiel mit Elektro-Bussen und besserer Taktung zukunftsfähig aufstellen kann.

Von Antje Schäfer

118 Kommentare

  1. Bettina Schneider

    “ Verfassungsschutz und Polizei müssten wesentlich besser koordiniert werden, damit Hinweise im Bereich des islamistischen Terrors nicht versanden“? Wie ist es mit Hinweisen im Bereich des rechtsextremen Terrors? Dürfen die weiterhin versanden?

    Lustig ist auch Webersinns Begründung für den Rückzug von der kürzlich vollmundig angekündigten Bundestagskandidatur: „Mir ist klar geworden, dass ich das Projekt Jamaika nur begleiten kann, wenn ich hier vor Ort aktiv mitwirke. Das könnte ich als Bundestagskandidat nicht, weil man in Berlin zu stark eingebunden ist.“ Ist „man“ im Landtag nicht stark eingebunden? Erledigt „man“ die Aufgaben dort auf einer Arschbacke? Und wie vereinbaren Frau Lotze und vor allem Herr Pols denn ihre Ämterhäufung? Machen die beiden nix richtig, grinsen aber überall einen mit aus? Und sowas würde ein Niels Webersinn nicht hinbringen?

    Dann auch herrlich ist Webersinns Rechtfertigung des archtitekfuturitischen 125 Millionen Euro-Geschwürs am Bockelsberg. Dieses erschlichene Denkmal provinziellen Gößenwahns muss sein, weil es – so glaubt offensichtlich der treuherzige Niels – eine Festung gegen heranstürmende Uni-Schließungsgefahren darstellt; — so nach dem Motto: „Bleiben auch die Studies aus, ham´mer noch´n Studienhaus“. Vielleicht fusionieren ja in bälde die Leuphana und die SVG Lüneburg, um weltweit „Digital vernetzte Ballsport- und Gesundheits-PR“ zu verticken. In diesem Fall wird die CDU-Lüneburg die anfallenden Unterhaltskosten für das Baumonstrum sicher gerne „begleiten“. Wohlgemerkt: „begleiten“! Von „begleichen“ war nicht die Rede.

    • Sehr geehrte Frau Schneider,

      soweit ich richtig informiert worden bin, ist der Verfassungsschutz unter Rot-Grün explizit auf den Bereich Bekämpfung Rechtsexremismus ausgerichtet worden, insbesondere mit einer neuen Präsidentin. Darüber hinaus hat man anscheinend, wie der Fall Safia zeigt, den islamistischen Terror außer Acht gelassen. Ansonsten hätte, wie der Untersuchungsausschuss zeigt, die Tat verhindert werden können und es wäre kein Mensch lebensgefährlich verletzt worden!

      Ja, im Landtag hat man sehr viel besser die Möglichkeit der Verknüpfung der Mandate. Sie kennen ja sicherlich die Anwesenheitsquoten und die Beteiligung von Frau Lotze und Herrn Pols im letzten Rat. Diese waren unterdurschnittlich auch im Hinblick auf die Teilnahme an den Ausschüssen.

      Weiterhin ist es tatsächlich so, dass in der Landespolitik die Existenz der Hochschule in Frage gestellt wurde diverse Male in den letzten 15 Jahren. Hier kann ihnen der Oberbürgermeister sehr genau erklären, dass wir sehr viel Glück mit dem Erhalt der Hochschule haben und das Hauptgebäude ein wichtiger Bestandteil ist. Die Unterhaltskosten muss natürlich die Universität tragen, dafür darf sie ja auch das Raumangebot kommerziell nutzen.

      Herzliche Grüße, NW

  2. Olaf-Christian Dingelstedt

    „Herr Althusmann rät, Herr Althusmann unterstützt, Herr Althusmann meint …“?

    Sind all das Umschreibungen für „Herr Pols und Herr Althusmann haben beschlossen“?

    Erinnert mich sehr an das berühmte Gedicht:

    Seht die Politiker in großem Bogen!
    Die Wolken, welche ihnen beigegeben
    Zogen mit ihnen schon als sie entflogen
    Aus einem Reden in ein anderes Reden.
    (…)
    So unter Sonn und Monds verschiedenen Scheiben
    Fliegen sie hin, einander ganz verfallen.
    Wohin ihr? – Nirgend hin. Von wem davon? – Von allen.
    Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen?
    Seit kurzem. – Und wann werden sie sich trennen? – Bald.
    So scheint die Lüge Lügenden ein Halt.

    • Sehr geehrter Herr Dingelstadt,

      es ist in der Politik wie im normalen Leben: man berät und diskutiert zukünftige Wege und Entscheidungen mit denjenigen, die einen seit Jahren begleiten. Warum auch nicht Herr Althusmann, der mich seit über zwanzig Jahren kennt und deswegen auch eine ausgewogene Meinung hat in Bezug auf meine Person.

      Herzliche Grüße, NW

  3. Lieber Ratsherr Niels Webersinn,

    bevor und nachdem die Ratstalente Ratsherr Michèl Pauly (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/393685-politiker-mit-haltung-stehen-auf-der-roten-liste#comment-75703) und Ratsherr Friedrich von Mansberg (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/393685-politiker-mit-haltung-stehen-auf-der-roten-liste#comment-75712) sich in Hans-Herbert Jenckels hervorragendem lokalpolitischen Blog.jj zum städtischen Sicherheitsthema geäußert hatten, sind auch Sie verschiedentlich angeschrieben worden (z. B. hier: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/393685-politiker-mit-haltung-stehen-auf-der-roten-liste#comment-75725), haben sich (vermutlich aus Zeitnot) aber mit dem Antworten zurückgehalten oder, um rundheraus zu sagen, wie es ist, Sie haben sich einfach enthalten. Das ist sehr schade, weil Sie den armen Hascherln, die Sie zunächst in den Bundestag, nun aber wohl in den Landtag wählen sollen, so gar keine Auskunft gegeben haben, was Sie sicherheitstechnisch eigentlich genau beabsichtigen (dazu die sehr guten Fragen von Herrn Albrecht: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/393685-politiker-mit-haltung-stehen-auf-der-roten-liste#comment-75641)

    Entgegen Ihren Ankündigungen (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/381629-die-spd-kompanie-und-die-mitlaeufer#comment-74205) haben Sie sich auch zur „Jamaika-Programmatik“ konkret überhaupt nicht geäußert und haben – trotz mehrmaliger Bitten – in die argumentativ hochklassige Debatte zwischen Friedrich von Mansberg und seinen diversen gut informierten Kontrahenten über das Für und Wider des Libeskind-Baus und seine unerfreulichen, für Lüneburg wahrscheinlich noch über viele Jahre hinaus rufschädigenden Begleitumstände nicht eingegriffen.

    Lieber Herr Webersinn, was glauben Sie, wie „man“ an ein Landtagsmandat gelangt? Indem man von irgendeinem x-beliebigen Parteigremium zum Kandidaten nominiert wird? Oder indem man darauf verweist, von einem selbst vollkommen chancenlosen CDU-Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten mit Wohlwollen bedacht zu sein? Oder, lieber Herr Webersinn, indem man den Bürgerinnen und Bürgern (zu denen auch junge Leute aus Schulen und Hochschule gehören) seine „Politik“ immer wieder erläutert und sich diesen bei aktuellen Diskussionen (z. B. auf der landesweit bekannten und weit ausstrahlenden Blog.jj-Plattform) stellt, weil man sich nur so, wie einstmals Uwe Insel- oder Bernd Althusmann, halbwegs berechtigte Hoffnungen machen darf, am entscheidenden Tag auch gewählt zu werden?

    Es grüßt Sie mit diesen Fragen erneut Ihr großer Bewunderer Georg Wüstenhagen

    • Sehr geehrter Herr Wüstenhagen,

      leider fehlt einem tatsächlich oftmals die Zeit. Neben Ehrenamt und Beruf absolviere ich berufsbegleitend einen Studiengang bis Ende Oktober. Da bleibt es manchmal aus, dass ich die Blogeinträge der Landeszeitung lese. Allerdings antworte ich jedem Fragesteller, der sich direkt an mich wendet, per Email oder Telefon, umgehend.

      Herzliche Grüße, NW

  4. Guten Tag Herr Webersinn! Meine folgenden Anmerkungen beziehen sich auf den Inhalt ihres Gespräches mit Herr Jenckel von der LZ in dem eingebundenen Video bei diesem Artikel.

    Ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl benötigt ganz bestimmt jeder Politiker, um nicht bei den ersten Kritiken in die Knie zu gehen. Es ist ein Job in dem mit harten Bandagen gekämpft wird. Die genannten Eigenschaften besitzen Sie offensichtlich. Aber – man sollte auch behutsam und nicht übertrieben damit umgehen, weil es sonst der Glaubwürdigkeit der Person schaden könnte. In dem Interview das Sie mit Herrn Jenckel in dem Video geführt haben glaubte ich manchmal leichte Parallelen zu Ralf Stegner von der SPD zu erkennen. Ich nenne ihn eigentlich nur Ralf Stänkerer. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema.

    Ich beschränke mich auf zwei Themen die in dem Gespräch zur Sprache kommen. Das ist zuerst die Diskussion um die „geplante“ Alpha-Trasse der Deutschen Bahn. Sie prangern an dass alle drei für Lüneburg im Bundestag vertretenen Abgeordneten für das Bundesverkehrswegegesetz gestimmt haben und ziehen die Folgerung daraus, dass alle drei Abgeordneten somit auch für die Alpha-Trasse gestimmt hätten. Das sehe ich in der Sache zunächst grundsätzlich anders. Aber ist ihnen bewusst dass Sie damit auch ihrem Parteikollegen Pols damit in den Rücken fallen. Das ist nicht die feine Art.

    Der andere Punkt ist das „Tentralgebäude“ der Leuphana. Gerade diese Tage fuhr ich auf der Willy-Brandt-Straße Richtung Uelzen. In Höhe Munstermannskamp sah ich einen weißen Betonklotz hinter den ehemaligen Kasernengebäuden abschüssig zur Uelzenerstraße und dachte spontan: Oh je! Was kippt da um oder wird abgerissen? Es war fast ein Schock als ich näher kam und erkannte das dieses unangepasste Monstrum das neue Zentralgebäude der Uni werden wird. Schlicht ein Fremdkörper in seiner Umgebung.

    Doch schlimmer noch als dieses Gebäude kommt in dem Gespräch ihre Aussage, dass das Land Niedersachsen in seiner Aufgabe für die universitäre Bildung die letzten Millionen reinschießen wird oder sollte. Diese Forderung ist nicht nur dreist sondern fast schon frech. Es sollte auch ihnen die deutliche Kritik des Landesrechnungshofes und der Landesregierung an den fatalen Fehlkalkulationen der Uni nicht entgangen sein. Auch die Förderungsmittel durch die EU standen zeitweise auf der Kippe. Dennoch hat das Land Niedersachsen mit knirschenden Zähnen den Weiterbau ermöglicht und zusätzliche Mittel bereit gestellt. Unfassbar und unglaublich dass dies bislang ohne Konsequenzen für die Verantwortliche in der Führung der Lüneburger Uni geblieben ist. Doch auch dies ist ihnen nicht genug und Sie schiessen noch nach indem Sie in dem Interview sagen, dass das Land Niedersachsen entlich die Pflicht wahr nehmen muss auch etwas für Lüneburg zu tun.

    Ich frage mich was an ihnen alles vorbei gegangen ist um sich öffentlich derart arrogant zu äußern. Glauben Sie ernsthaft die Reife und die Fähigkeit für ein Landtagsmandat sie haben? Ich spreche ihnen beides ab und schäme mich für Lüneburger Politiker die sich ähnlich äußern wie Sie.

    • Mein lieber Otto
      haben sie sich schon mal mit herrn webersinn direkt unterhalten, so wie ich am telefon? die alphatrasse ist genau so überflüssig, wie jeder autobahnausbau. wer mehr verkehr will, braucht nur mit trassen und strassen dafür sorgen. dr scharf,cdu, findet strassenbau ganz toll. er liebt die westtangente um lüneburg. ich schätze, herr manzke,cdu, braucht aufträge. schmunzel.

      • „dr. scharf, cdu, findet strassenbau ganz toll.“

        Michael Zeinert ebenfalls! Muss er auch. Weil man ihn bei Manzke & Co. sonst als genau das identifizieren könnte, was er tatsächlich ist: — überflüssig.

      • Lieber Herr Bruns, ich schätze den gelegentlichen kleinen Austausch hier mit Ihnen durchaus. Doch ging es mir in meinem Beitrag weder um Bahntrassen noch um BAB-Ausbau. Deshalb bin ich auch nicht weiter darauf eingegangen. Es geht und ging mir lediglich um den Inhalt und die Art der Äußerungen von Herrn Webersinn.

        Und was Herrn Dr. Scharf und Herrn Manzke betrifft so sind es mindestens Parteifreunde. Zitat aus der Werbung: Freunden gibt man gern ein Küsschen“. Oder Aufträge. Jetzt schmunzel ich auch mal. Erinnern Sie sich an ein großes Lüneburger Bauunernehmen dass nach 65 Jahren 2003 Insolvenz anmelden musste? Davor hatte dieses Unternehmen über lange Zeit nahezu ein Abo auf fast alle Bauvorhaben der öffentlichen Hand in Lüneburg und war in Neubaugebieten regelmäßig dominant vertreten. Rein zufällig war ein leitender Angestellter dieses Unternehmens auch lange Zeit stellvertretender Bürgermeister. Wie bin ich jetzt nur darauf gekommen?

        • Lieber Otto, ich kann mich sogar noch daran erinnern, welches wundersame kfz-nummernschild-wechselspiel stattfand. statt lg wurde es lwl,Ludwig der lustige schlug zu. ein kleines büro reichte, um viele steuern zu sparen. daher wurde der beliebte bauunternehmer auch zu seinem lebenswerk,, zurecht,, durch lüneburger vertreter gratuliert. so manchem maurer kamen die tränen, besonders bei denen, die bei der wende ,,freigestellt,, wurden , um die ,,wirtschaftsflüchtlinge,, aus dem osten zu beglücken. schmunzel

          • Na, wenn „damals“, als „man“ von Unternehmerfreunden auch noch Reisen nach Südafrika geschenkt bekam — und annahm, der Betrug in großem Maßstab florierte, dann sind Kleinigkeiten wie ein 125 Millionen Euro-Palast natürlich nur etwas zum Schmunzeln und alle können am elften März gutgelaunt mitsingen, wenn der Chor schmettert: „Seid umschlungen Millionen!“

    • Otto, „unfassbar und unglaublich dass dies bislang ohne Konsequenzen für die Verantwortliche in der Führung der Lüneburger Uni geblieben ist“, schreiben Sie? Mit „dies“ meinen Sie die Lügen und Betrügereien um die „Finanzioerungsplanung“?

      Wenn Sie nachher Nachrichten schauen, werden Sie ähnlich Unfassbares geboten bekommen. So einen Auftritt, wie ihn Martin Winterkorn, der mit Schimpf und Schande vom Hof gejagte Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, heute vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages hinlegte, nennt man wohl dreist. Er wisse von nichts, keiner habe ihm etwas gesagt, dabei habe er doch immer eine offene Tür gehabt. Warum sei denn da keiner reingekommen, fragt die Unschuld in Person.

      „Wiko“, wie über viele Jahre systematisch eingeschüchterte Untergebene ihn nannten, spricht nicht von einem Skandal, sondern bezeichnet den unter seiner Führung methodisch organisierten Massenbetrug von Kunden und Staaten beschönigend nur als Diesel-Affäre, geradezu so, als sei er selbst ihr Opfer. Er rühmt seine „Liebe zum Detail“, und keiner fragt ihn, warum der Techniker Wiko nicht wissen wollte, wie die Motorenentwickler seine unmöglichen Vorgaben erfüllen konnten.

      Auch beim entlarvenden Satz, möglicherweise habe er Signale überhört oder falsch gedeutet, fasst niemand nach. Der Ausschuss erkundigte sich nicht einmal, ob es seine Koi-Karpfen bei diesem Wetter schön warm haben, deren Heizung der Boss von VW durch das Unternehmen bezahlen ließ. Vielleicht machen das ja die amerikanischen Ermittler, die ebenfalls hinter Wiko her sind.

    • Sehr geehrter Herr Otto,

      herzlichen Dank für Ihren Beitrag hier.

      Ja, ich prangere an, dass die drei Bundestagsabgeordneten, die hier vor Ort sich immer dafür aussprechen, dass die Belastungen für Lüneburg verringert werden, einen Verkehrswegeplan beschließen, der explizit eine weitere Trassenführung in und um Lüneburg zulässt. Dies ist nicht im Sinne der Bürger, bzw. ein Verschaukeln der Bürger.
      Lieber ehrlich sagen wofür man in Berlin gestimmt hat und wofür man sich ausspricht.

      Hinsichtlich des Zentralgebäudes kann ich Ihnen bezüglich des Aussehens auch sagen, dass mir das nicht gefällt architektonisch. Aber das ist ja gerade auch das Wesen der Kunst, dass sie nicht jedem zusagt. Es wäre schrecklich, wenn wir alle nur den selben Einheitsbrei mögen würden.

      Jedoch bleibe ich bei meiner Aussage, dass ich mehr Gelder für Lüneurg fordere, insbesondere auch für die Uni. Dies betrifft aber auch andere Bereiche: mehr Polizisten, mehr Zuschüsse für das Theater, für das Krankenhaus und so weiter. Unter der Rot-Grünen Landesregierung wurden alle Gelder gen Südniedersachsen umgelenkt, mit dem Ergebnis, dass insbesondere der nordosten Niedersachsens abgehängt wurde. Und ja, ich möchte, dass das Land alles mögliche tut, um den Unistandort Lüenburg zu erhalten, denndies ist mit einer der wichtigsten Faktoren für die zukünftige Entwicklung Lüneburgs. Jeder der hier anderer Meinung ist, wird die Uni gefährden. Zudem bin ich dafür, dass die Lüneburger Uni im gleichen Verhältnis aus Hannover finanziert wird wie andere Universitäten. Dies geschieht nicht unbedingt.

      ich bin aber offen für die Vorschläge Ihrerseits zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben in Lüneburg und Landkreis. Machen Sie mir Ihre Vorschläge! Ihr Niels Webersinn

  5. Erik Gutjonsson

    Tjaja, Herr Webersinn, wie mag wohl nun alles kommen? Ich glaube, Alexander Schwake entgeht seinem Schicksal nicht, 2018 nach dem vorzeitigen Rücktritt von Ulrich Mädge als Pressesprecher von OB-Kandidat Steffen Gärtner zu erleben, wie sich eine krachende Niederlage anfühlt, wenn sich in Gestalt von Michèl Pauly echte politische und administrative Qualität gegen à la Tim und Struppi gegelte Haare und gegen steifbeinig herumstelzende Alexander Dobrindt-Kastenbrillen durchgesetzt haben wird. Und Sie, Herr Webersinn? Vielleicht beerben Sie, wenn es mit dem Landtag nicht geklappt hat, aber etwas für Ihre Auslastung neben der Gruppenhäuptlingfunktion getan werden muss, Peter Luths als Vorsitzender des MIT-Kreisverbands Lüneburg und Mitglied von dessen Landesvorstand, während dieser als professioneller Leserbriefschreiber und Vorstandsprecher in den Niedersächsischen Landesverband der AfD wechselt?

    Alexander Blume (Motto: „Wer sich rechtzeitig [von Bernd Busemann] beraten lässt, hat mehr Möglichkeiten.“) hat sehr gute Chancen, seinen lieben Blutsbruder Eckhard Pols zu beerben, welcher dann wohl als neuer Chefdramaturg ans Lüneburger Theater wechselt, da sein Vorgänger, Friedrich von Mansberg, für „die SPD […] in den Landtagswahlkampf [zieht]. Warum? Landrat Manfred Nahrstedt (dann 69) sagt Ende 2017 tschüs (https://www.youtube.com/watch?v=CQZPMlDQpcM). Parallel zur Landtagswahl im Januar 2018 wird die Noch-SPD-MdL Andrea Schröder-Ehlers [als erste Landrätin mit wissenschaftlicher Mitarbeiterin aus Neetze] seine Nachfolgerin.“ (https://jj12.wordpress.com/2017/01/02/in-zeiten-von-fake-news-und-postfaktisch-falschmeldungen-haben-eine-lange-tradition/) „Das [von Mansbergs Verdrängen der Schröder-Ehlers´schen] ist insofern aussichtsreich, als von den 38 Delegierten für den Wahlkreis Lüneburg die [für Friedrich von Mansberg entschiedenen und] entscheidenden 27 aus der Stadt kommen“ (https://jj12.wordpress.com/2016/12/09/die-gemutlichen-zeiten-sind-vorbei-andrea-schroder-ehlers-bekommt-konkurrenz-ums-landtagswmandat/).

    Thomas Maack aus Adendorf muss dann mit Peter Rowohlt aus der SG Ilmenau den Platz tauschen, während Bernd Althusmann als gescheiterter MP-Anwärter und 2018 erneut ohne Landtagsmandat als hauptberuflicher Vizepräsident an die Leuphana wechselt und den Posten besetzt, den Claudia Ricarda Meyer von Holm Keller nicht geschenkt bekommen wollte.

  6. Hallo Herr Webersinn,

    Sie sprechen von „Strafverfolgungsvorsorge“. Das ist ein ein relativ neues juristisches Konzept. Es redet staatliche Repressionen schön, die angewandt werden, bevor eine Straftat begangen wurde. Damit ist die Hoffnung verbunden, Straftaten vielleicht verhindern zu können. Gemeint sind insbesondere Video- und Computerüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, die Sammlung biometrischer Daten, Mautdaten usw. Die Strafverfolgungsvorsorge ist ein positiv konnotiertes Wort, denn Vorsorge klingt immer gut. Wie die Wortlänge vermuten lässt, handelt es sich dabei sogar um einen ernst gemeinten Fachterminus. Ein ganzer Strauß von Gesetzen beschäftigt sich inzwischen mit diesem Bereich der Gefahrenabwehr. Er kommt allerdings aus dem Science-Fiction-Genre, denn es handelt sich um nichts anderes als Precrime (https://de.wikipedia.org/wiki/Precrime). Und genauso fiktiv ist der Nutzen der Strafverfolgungsvorsorge: Keine der oben angeführten Maßnahmen* verhindert nachweislich Verbrechen. Dafür handelt es sich immer um Grundrechtsverletzungen. Denn wenn die Strafverfolgung beginnt, bevor es eine Straftat gab, sind immer Unschuldige betroffen, selbst wenn die Strafverfolgungsvorsorge ausnahmsweise tatsächlich richtig liegen sollte und auf die richtigen – zukünftig – Schuldigen trifft.
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    * Das Wort „Maßnahme“ ist ein Platzhalter (wie in der Umgangssprache beispielsweise Dings, Bums oder äh) für jede Art politischen Aktionismus‘. Daher der Versuch, gezieltes Handeln vorzutäuschen, beispielsweise mit der Ankündigung von Gesetzesvorhaben wie bei „Maßnahmen gegen Kinderpornographie“. Oder auch in dem Bemühen, solches gerade zu verschleiern wie bei Polizeimaßnahmen, bei denen es sich eigentlich beispielsweise um Hausdurchsuchungen, Lauschangriffe oder einen Unterbindungsgewahrsam handelt, also den Versuch, eine Straftat zu verhüten, bevor sie begangen wird, was bedeutet, dass jemand inhaftiert wird, ohne dass ihm eine konkrete Tat oder Tatabsicht nachgewiesen werden kann, im Zweifel gar, ohne geplant zu haben, etwas zu tun. Denn auch Polizisten können irren. Widerspricht dem Grundsatz des Rechtsstaates „keine Haft ohne Verurteilung“. Doch gibt es ja die „unverzügliche“ richterliche Prüfung. Eine solche „Maßnahme“, Herr Webersinn, ist die sogenannte Schleierfahndung. Ein Schleier dient dazu, etwas zu verbergen – zu verschleiern eben, vor allem ein Gesicht oder einen anderen Körperteil. Das Wort ist in vielen germanischen Sprachen zu Hause und geht möglicherweise auf einen orientalischen Ausdruck zurück. Die Schleierfahndung hat mit einem Schleier erst einmal nichts zu tun. Die damit bezeichneten Gesetze erlauben es Polizisten der Bundespolizei und Polizisten in einigen Bundesländern, jeden Menschen ohne Verdacht und ohne Anlass anzuhalten und seine Identität festzustellen. Das klingt solange nicht schlimm, bis man sich anschaut, was sie dazu alles dürfen: Sie dürfen nach dem Ausweis fragen, aber sie dürfen die Person auch festhalten und gar in Gewahrsam nehmen, sie dürfen Fingerabdrücke abnehmen und nach besonderen Merkmalen suchen und sie dürfen den Betroffenen oder die Betroffene vollständig durchsuchen und alles, was dabei gefunden wird, gegen ihn oder sie verwenden – selbstverständlich gegen den Willen des Schleierverdächtigen und auch mit Zwang, also mit Gewalt. Wie gesagt, alles ohne Anlass, es genügt ein „Verdachtsschleier“ – was immer das sein soll. Begründung: Das sei unerlässlich, um „international operierende Verbrecherbanden“ bekämpfen zu können, schließlich gebe es ja keine Grenzkontrollen mehr. Drei Landesverfassungsgerichte haben sich schon vor Jahren mit der Schleierfahndung beschäftigt. Selbst das Bayerische Gericht forderte Einschränkungen bei dieser Art der Freiheitsberaubung. Geändert hat sich nichts, die Schleierfahndung ist längst die Regel. Schleierhaft ist auch, warum dabei von Fahndung die Rede ist, wo doch gar nicht gefahndet wird. Schließlich gibt es ganz im Gegensatz zur „Rasterfahndung“ keinen Verdacht und keinen Sachverhalt, der aufgeklärt werden soll. Es werden keine Taten verfolgt, sie sollen – wie bei allen Überwachungsgesetzen neueren Datums – verhindert werden, bevor sie geschehen. Das ist eine Suche auf gut Glück, bei der Menschen gerne allein deswegen schikaniert werden, weil sie fremd aussehen und bei der jeder zum Verdächtigen wird. Der Ausdruck Schleierfahndung lässt dabei offen, ob hier Bösewichte entschleiert, oder ob umstrittene Überwachungen verschleiert werden sollen. Die Fakten sprechen für das Letztere. Denn die Schleierfahndung hat weder etwas mit Fahndung noch mit Schleiern zu tun und vernebelt, dass hier Menschen grundlos durchsucht und ihrer Freiheit beraubt werden. Wie würden Sie es finden, wenn Sie – versehentlich – selbst einmal „Objekt“ so einer „Maßnahme“ werden würden, Herr Webersinn?

    • Liebe Antonia,

      ja, auch ich wurde schon in der Vergangenheit kontrolliert, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, wo wesentlich regider vorgegangen wird von der Polizei. Ich fand die Kontrollen nicht schrecklich oder beängstigend, sondern habe mich darüber gefreut, dass die Polizei so wachsam war.

      Herzliche Grüße, NW

  7. Sehr geehrter Herr Webersinn,

    müssen wir nicht vier Monate nach der Wahl des neuen Gemeinderates von einem Totalversagen der Jamaika-Gruppe sprechen? Weder eine neue Geschäftsordnung haben Sie im Rat auf den Weg gebracht, noch die wichtigsten Personalentscheidungen durchsetzen können, Ihr frischer Elan hat von den alten Bremsern der 2001 bis 2016-Perioden (Althusmann, Pols, Dubber, etc.) einen bösen Dämpfer erhalten und nicht einmal die Petitesse einer Kündigung des dubiosen Selbstversorgungsbetriebes von Herrn Ulrich von dem Bruch („Lüneburger Heide GmbH“) haben Sie termingerecht hinbekommen. Welchen Anlass hat eine kleine Wahlberechtigte wie ich, Ihnen für Ihre möglichen Landtagsaktivitäten mehr Tatkraft und Fortune zuzutrauen?

    • Sehr geehrte Frau Dittmer,

      ob nun vier Monate in der Kommunalpolitik ein passender Rahmen sind für die Beurteilung ob etwas scheitert oder nicht, bezweifle ich. Gerade Kommunalpolitik ist viel langatmiger als man es sich vorstellen mag, weil sie eben halt von Ehrenamtlern gemacht wird. Aber es zahlt sich aus hartnäckig zu bleiben und so sind die Themen, die Sie angesprochen haben, weiter auf meiner/unserer Agenda, insbesondere die Kündigung der Lüneburger Heide Marketing.

      Herzliche Grüße, NW

  8. Lieber Ratsherr Niels Webersinn,

    vielleicht antworten Sie Ihren vielen sich interessiert bis kritisch erkundigenden Freunden hier ja doch noch einmal ausführlich, wie Sie es uns Mitte September versprochen haben?

    Ich bin ebenso gespannt darauf wie der Rest des „geistig politischen Lüneburgs“ es sicher ebenfalls ist.

    MfG, Margot Winter

  9. Unfassbar Webersinn. Muss es wirklich sein, dass ein zweckundienlicher Bau derart teuer und luxorriös für die Unni Errichtet wird? Bleibt nur zu hoffen, dass dort wenigstens STudiengenge angeboten werden, die das Land auch braucht und nicht noch mehr akademische Arbeitslose erzeugt werden, die dann in parks die Lsdspritzen aufharken und im roten Felt die Leutens ihre Mülltonnen lehren. wie soll man zu der Häßlichkeit sagen, künstlerisch wertvoll? In 20-30 Jahren nennt man so etwas wahrscheinlich Bausünde und reist es wieder ab.

    • Sehr geehrter Herr Möller,

      natürlich muss es nicht ein so teurer Bau sein – da teile ich vollkommen Ihre Meinung. Allerdings war ich selber noch nicht in der Situation mitentscheiden zu dürfen, als dieser auf den Weg gebracht wurde. Genauso wie Sie bin ich auch wenig amüsiert über die steigenden Kosten.
      Aber ich bin der festen Überzeugung, dass der Bau ein wichtiger Eckpfeiler ist für die Zukunft unserer Universität. Deswegen bin ich dafür, dass er fertiggestellt wird und genutzt wird. Ein Bauruine wäre wenig hilfreich.

      Herzliche Grüße, NW

  10. Hallo Herr Stadtrat Webersinn,

    haben Sie gelesen? Herr Jenckel stellt Ihnen ein erstes Quartalszeugnis aus. Versetzung gefährdet steht darin. Natürlich kann Jenckel nicht vom Sticheln lassen. Was vom runkelnden Rollwagen herunter gerne mal als linksgrünversiffte, schwarzgelbmaskierte Plüschflaschenwerfertruppe adressiert wird, nennt der LZ-Redaktor eine „Ratsallianz zur Bändigung des Oberbürgermeisters von Lüneburg“, deren jamaikanische Freiheitsbataillone in der Etappe feststeckten. Von einer neuen Geschäftsordnung sei keine Rede mehr und die Renovierung der Entschädigungssatzung gleiche der berühmten Klofußumpuschelung mit rosa Soft-Frotté, die an die Stelle einer integralen Feuchtzellensanierung getreten sei. Kurz, aus dem barbarischen Blutrausch der funkenschlagenden revolutionären Aufbruchsenthusiasten sei ein leise verröchelndes Röff-Töff-Töff des dienernden Rückzugs in altbekannte Komfortzonen geworden: „Die Jamaika-Gruppe scheint als Tiger gesprungen, doch bereits wieder als Bettvorleger gelandet. Schon gibt es Absetzbewegungen, sowohl nach links als auch beim Sprecher der Jamaika-Gruppe, Niels Webersinn, der vom Landtag träumt.“

    Alles andere wäre sicher auch mit zuviel Arbeit verbunden gewesen, nicht wahr, Herr Webersinn?

    Birte Schellmann, die von Klaus Bruns bei jeder sich bietenden Gelegenheit stets als ewig 39jährige charmiert wird, hat diesmal die schönste Begründung für die allenthalben zu beobachtenden subalternen Demutsgesten dem Oberuli gegenüber ausgesprochen: „Wer seit über 150 Jahren OB in Lüneburg ist, verfügt offensichtlich über ungewöhnliche Fähigkeiten, auch oder gerade weil er vielfach in monarchischer Manier über Partei, Gesamtrat und Verwaltung herrscht. Auf diese Weise sind sehr viele wichtige und erfolgreiche Projekte mit seinem Namen verbunden. Lüneburg ist ihm zu Dank verpflichtet.“ In der Tat. 150 Jahre unangefochtener Alleinherrscher! Das soll Mädge erstmal einer nachmachen!

    Dies und mehr ist zu finden unter: https://jj12.wordpress.com/2017/01/18/rats-revolte-in-lueneburg-erstmal-abgeblasen/

    Mit Grüßen: Alexander Marks

    • Birte Schellmann, die von Klaus Bruns bei jeder sich bietenden Gelegenheit stets als ewig 39jährige charmiert wird, hat diesmal die schönste Begründung für die allenthalben zu beobachtenden subalternen Demutsgesten dem Oberuli gegenüber ausgesprochen:
      Alexander Marks
      sie sind ein scherzkeks. in einem haben sie recht, frau schellmann wäre für mich das einzige fdp-mitglied, wo ich der meinung bin, es lohnt sich,sich mit ihr ernsthaft zu unterhalten, um das liberale in unserer gesellschaft zu behalten.ansonsten ist die fdp kein argument , um deren politik ernst zu nehmen. bis jetzt sind mir sogenannte fdp-mitglieder ausgewichen. sie haben angst, sich argumenten zu stellen, die sich außerhalb des schnackes, ,,jeder ist seines glückes schmied,, , befinden.

      • Klaus Bruns
        sie machen einen vernünftigen eindruck. mein angebot. wer hat die besseren argumente? ich spiele gern mit und brauche keine fdp. wenn sie die lobby weglassen, könnte etwas vernünftiges bei rauskommen. eine warnung habe ich. ich komme gern vom hundersten , wenn garnichts hilft , ins tausendste. dieses hat einen grund. ich mache mir gedanken, ohne an profit zu denken.

    • Sehr geehrter Herr Marks,

      da Kommunalpolitik von Ehrenamtlern gemacht wird, dauert sie eben halt länger als sich viele erhoffen. Ulrich Mädge hat auch nicht 1986 alles auf einmal geändert, sondern bis 1991 gebraucht um Lüneburg so zu gestalten, wie er wollte.

      Gerade ehrenamtliche Politik benötigt Zeit für Diskussionen und zum Erarbeiten von Lösungen. An der Geschäftsordnung sind wir dran, wir wollen es bloss sauber und richtig machen.

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

  11. Lieber Herr Webersinn,

    Karl-Theodor zu Guttenberg, einer unserer allergrößten Geistesriesen (zumindest gemessen an den Vergleichsfiguren zwischen Heiligenthal und Rettmer), der von der F.A.Z. nicht länger mehr als „Betrüger“, sondern neuerdings wieder als „der frühere Verteidigungsminister“ angesprochen wird, hat sich über Donald Trump als einen Mann geäußert, der politisch „krude Vorstellungen“ hege und wirtschaftlich „abwegige Ansätze“ verfolge. Wenn aber, so zu Guttenberg, das „Erratische zur Normalität“ werde (also der Irrsinn zum Alltäglichen), komme „der Grundsatztreue auf der Gegenseite“ (also bei den Deutschen) umso größere Bedeutung zu. Was meint der gelehrte Weltweise damit? Der Freiherr empfiehlt – in der ihm eigenen „diplomatischen“ Verquastheit – die sofortige großräumige militärische Aufrüstung des Landes: „Es wäre fatal, wenn die deutsche Politik in einem Wahljahr lediglich die Militärskepsis unserer Bevölkerung bediente.“ (Den kompletten Gastbeitrag, lieber Herr Webersinn, können Sie morgen in der Freitagsausgabe der F.A.Z. lesen.) Zugleich nun schreibt eben gerade der mit seiner Familie in New York lebende Schriftsteller Daniel Kehlmann in der neuen ZEIT (Nr. 4, 19. Januar 2016, Seite 38): „Ein Mann mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, dessen größte Sehnsucht es ist, stärker zu sein als jeder andere, hält ab morgen mit einem Mal das stärkste Waffenarsenal in der Hand. Die Frage ist nicht: Ist denkbar, dass er es in irgendeinemKonflikt einsetzt? Die Frage ist vielmehr: Kann er überhaupt aushalten, es nicht einzusetzen? (…) Sollte also der unreife und rachsüchtige Mann, der jetzt ins Weiße Haus einzieht, einen Angriff mit Nuklearwaffen anordnen, so liegt der Menschheit einzige Hoffnung darin, dass die ausführenden Soldaten den Befehl verweigern.“

    Was glauben Sie, lieber Herr Webersinn, was kann die strategisch deliberierende politische Elite Lüneburgs um Sie, um Herrn doctorandus rerum socii Sebastian Heilmann und um den Sexualwissenschaftler Herrn Gunter Runkel herum tun, um ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger auf eine Lage vorzubereiten, von der unser wissenschaftlich geschulter Halbjurist, der Freiherr zu Guttenberg, meint, in ihr wachse Berlin, „ob es das will oder nicht, zwangsläufig eine Führungsrolle zu“? Werden wir auch noch elektrifizierte Poller für den Clamart-Park und die Rübenkuhle bestellen müssen?

  12. Andreas Janowitz

    Ich finde es gut, dass in Zeiten in denen Bürgermeister mit terroristischen Methoden aus dem Amt genöigt werden (Bocholt) noch immer junge Mitbürger Politik gestalten wollen, wenigstens hat sich am Ort noch keine kriminelle Vereinigung der Politikgestaltung bemächtigen können.

    Ja der regierende Bürgermeister hat es versäumt bei Zeiten für eine geregelte Nachfolge zu sorgen und sich gar zu sehr auf das Zurrückdrängen von Konkurenz versteift, aber ich bin sicher er nimmt den Jamaika Vorstoss sportlich.

    Insofern begrüsse ich die Versuche die Foren den Hetzern und Instrumentalisierten abzutrotzen.

    • Andreas, könnte der CDU-Stadtverband mit Ihnen und Herrn Webersinn an der Spitze nicht, statt den Marktplatz zu fortifizieren, für eine Kasemattenanlage im Hafenviertel sorgen? Für sowas wie etwa den Wilhelmstein, eine 1,25 ha große, künstliche Insel im Steinhuder Meer in der Region Hannover, die im 18. Jahrhundert aus militärischen Gründen als Landesfestung der Grafschaft Schaumburg-Lippe geschaffen wurde? Auf ihr befindet sich seither das Bollwerk Wilhelmstein. Heute ist die Insel nahe Hagenburg ein beliebtes Ausflugsziel, das mit Auswanderer-Booten von Steinhude sowie Mardorf aus zu erreichen ist. Nach diesem Geschäftsmodell könnten Sascha Spoun und Henning Claassen die Sache zwischen Lösegraben und Ilmenau doch auch aufziehen. Und wenn´s ernst wird und mal ein Weihnachtsmarkt bedroht ist, führen Reserveoffizier Althusmann und Poller-General Runkel die Glühweintrinker über die Zugbrücken in die vor Artilleriebeschuss geschützten Gewölbe im neuen Festungsbau. Was halten Sie davon?

    • Herzlichen Dank Herr Janowitz, Ihr Niels Webersinn

  13. Lieber Ratsherr Webersinn

    bis auf den üblichen Nonsense von Klaus Bruns sind das hier doch alles sehr erhellende Kommentare. Meinen Sie nicht, es würde sich lohnen, die eigene Position einmal darzulegen, anstatt ständig nur Wolkiges im eingeübten Eigenreklamesprech zu äußern? Waren Sie nicht mal für Transparenz und Wahrhaftigkeit angetreten, Herr Webersinn?

    LG, Gerti

    • Gerti
      meinen sie ernsthaft, man würde jemandem antworten, der es liebt, urteile zu fällen, obwohl er nicht im ansatz weiß, worüber? dem einem sein nonsens, ist dem anderen zu hoch. aber sie haben recht, so langsam geht einem selbst das schmunzeln nicht mehr so einfach über die lippen.warum soll man trollen antworten? sie sind doch feige und garnicht in der lage, es auszuhalten.

      • Hallo Herr Bruns,

        betätigen Sie sich wieder einmal als selbsternannter Pressesprecher für jemand anderen? Diesmal für Herrn Webersinn? Halten Sie sich dazu vom CDU-Ratsherrn und Fraktionsvorsitzenden autorisiert, weil Sie einmal mit ihm telefoniert haben? Außerdem ist Ihnen natürlich bekannt, was „man“ in diesem oder jenem Fall tun würde, nicht wahr? Weil hinter „man“, das wissen Sie so gut wie Herr Trump und Frau Petry, ja die überwältigende Majorität der Rechthaber steht, personifiziert durch den jeweils Sprechenden, also hier durch Sie. Wahrhaftig, Herr Bruns, wenn Sie „man“ sagen, sagen Sie zugleich „Ich bin das Volk“ und Sie sagen, „Weil ich das Volk bin, habe ich recht“ und „Wer nicht meiner Meinung ist, ist nicht das Volk und hat darum unrecht“. Warum also sollte „man“, der „man“ ja der Chef-Troll ist und damit der von Gott berufene Interpret all derer, deren Stimme „man“ zu sein als in die eigene Zuständigkeit gehörig empfindet, anderen Trollen antworten?

        Ich finde, Gerti liegt diesmal richtig, Herr Bruns: „bis auf den üblichen Nonsense von Klaus Bruns“, der – wie fast immer – nichts zum Thema sagt, sondern andere Foristen bloß von oben herab schurigelt, „sind das hier doch alles sehr erhellende Kommentare.“

        • Alex Späthus
          was sie finden, ist mir völlig egal. ich kann es einfach nicht leiden, wenn man menschen verurteilt, ohne dazu autorisiert zu sein. ich bin niemandem sprecher. ich spreche für mich. man gleich volk? omannomann.
          ist dieser satz ein argument, oder doch nur ein urteil?: anstatt ständig nur Wolkiges im eingeübten Eigenreklamesprech zu äußern.
          wer so redet, will keine antwort. er sucht dummes zeug,sprich streit, mehr nicht.

          • Herr Bruns, auch Herrn Webersinn wird das nicht entgehen. Hören wir nach oben — oder hören wir nach unten. Was vernehmen wir? ZETER… SCHIMPF… KRAKEEL…, schallt es von Reppenstedt herüber in die Lüneburger Zivilgesellschaft hinein, die versucht, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit einem Studien- und Kommentiermodell neuen Typs gerecht zu werden. Ihr ganzes Gegröle durchmischt mit ein paar wirren Allgemeinplätzen, viel Bruns´schäm Eigenlob, ein wenig Ranschmeiße an den jungen CDU-Helden und ein wenig Gebell in die Richtung der Gellersener FDP-Strategin Anikó Hauch, aber nullkommanüscht Inhaltliches zu den gedankenreichen Webersinnigen Statements.

            Was bleibt?

            Ein „Klaus Bruns, der – wie fast immer – nichts zum Thema sagt, sondern andere Foristen bloß immerzu von oben herab schurigelt.“

        • na Herr Späthus,zitat: anstatt ständig nur Wolkiges im eingeübten Eigenreklamesprech zu äußern?
          als was bezeichnen sie diese äußerung? als sachlich,oder ehrlich, oder doch nur als parteisoldaten-sprech?
          zitat:bis auf den üblichen Nonsense von Klaus Bruns“
          sehen sie, Herr Späthus , was ich sehe? die ähnlichkeit ist doch frappierend, oder? ich finde, gerti liegt wie so oft,maL WIEDER DANEBEN: SCHMUNZEL. na herr späthus, wer sind sie denn nun wirklich? Gerti? pressesprecher der opposition?

        • Sehr geehrter Herr Späthus,

          Herr Bruns setzt sich tatsächlich sehr ernsthaft mit Politik und auch meinen Ansichten auseinander. Er ruft mich regelmäßig über die frei verfügbaren Nummern an und diskutiert mit mir. Er ist aber nicht mein Pressesprecher, sondern kommt, wie jeder vernünftige Mensch, auch zu der Auffassung, dass auch sein Gegenüber ab und an mal eine richtige Sichtweise hat. Das ehrt ihn, da er sich nicht in die Reihen der Totalverweigerer einreiht. Insofern schätze ich ihn sehr.

          Ich habe hier noch nicht geantwortet bisher, da mir als ehrenamtlichen Politiker schlichtweg die Zeit fehlte, neben meinen anderen Verpflichtungen auch hier rein zu schauen in den letzten Tagen.

          Ich werde aber immer mal wieder schauen und dann die ernsthaften Fragen auch beantworten. Das was ich als Nonsens empfinde beantworte ich auch nicht unbedingt.

          Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

      • @Bruns
        hier haben sie als Gartenzwergexperte aus Reppenstätte mal eine Aufgabe von dem die Dianose wirklich jedes orakel zwoeschen Vögelsen und dem hasenburger Bachtal bewegt:
        http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Postkarten/170103_Queen.jpg

      • Georg Wüstenhagen

        Herr Bruns,

        Herrn Niels Webersinn haben Sie am 19. Dezember eine Frechheit geschrieben, bei der ich mich gefragt habe, ob SIE „ernsthaft meinen, Herr Webersinn würde Ihnen antworten, der es liebt, urteile zu fällen, obwohl er nicht im ansatz weiß, worüber“: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/384915-rund-100-millionen-kostet-der-libeskind-bau-und-das-land-zahlt#comment-74941

        • Georg Wüstenhagen
          schmunzel, nun werden sie mal nicht zu wüst. zu dem link stehe ich. hat mit frechheit absolut nichts zu tun. übrigens, herr webersinn hat meine e-mail adresse. wir unterhalten uns. enttäuscht? so ein sogenannter pressesprecher hat immer alternative fakes parat. nur, hier sind sie alternativ und keine fakes.

    • Hallo Ratsherr Dr. Webersinn

      im Video-Interview mit LZ-Chef Jenckel behaupten Sie, das Land, was wohl heißen soll, Herr Stephan Weil, sei IN DER PFLICHT, der armen vernachlässigten Lüneburger Hochschulleitung noch einmal zehn oder fünfzehn, vielleicht aber auch zwanzig oder dreißig Millionen Euro „REINZUSCHIEBEN“, obwohl gerade eben erst fünfzehn Millionen „reingeschoben“ worden sind und „man“ – nur der liebe Himmel weiß wie – ohnehin schon FÜNFZIG Millionen Euro über den „wissenschaftlich herausgeforschten“ 57 Millionen Euro der großen, leutseligen Anfangsversprechen liegt. Mit Ihrer Aussage beziehen Sie sich auf eine weinerliche Propagandaoffensive von Herrn Dr. Spoun von Ende Dezember letzten Jahres, deren Haltlosigkeit von mehreren Leserzuschriften unter dem gedruckten Gespräch hervorgehoben worden ist. Insbesondere eine Frau Mühlenberg hat DIE DESASTRÖSE MISERE am 5. Januar 2017 um 00:28 so gut zusammengefasst, dass ich Ihnen noch einmal ihre komplette Einrede hersetze und Ihnen ein grüblerisches Wochenende wünsche. Ihre alte Rita Böttjer

      Hier der Text:

      » Die lächerliche Dauerkomödie um die Geldbeschaffung für das auf groteske Weise überdimensionierte „Zentralgebäude“ der Provinzuniversität Leuphana kennt nur Verlierer. Die Hochschulleitung hat sich in einem Gestrüpp von Unaufrichtigkeit, mangelhaftem Verantwortungsbewusstsein und Unvermögen zum Gespött des ganzen Landes gemacht. Die verwickelten politischen Gremien und Behörden müssen sich allesamt vorwerfen lassen, ihren Aufsichtspflichten nicht rechtzeitig nachgekommen zu sein und dadurch selbstverschuldet in eine schier aussichtslose Lage der Erpressbarkeit geraten zu sein. Die Folgen, die sich künftig aus den Bewirtschaftungszwängen des monströsen Neubaus für die Stadt, den Kreis, aber vor allem für den Lehrbetrieb und damit für die Lehrenden und die Studierenden an der Leuphana ergeben werden, sind momentan noch gar nicht abzuschätzen.

      Doch eines ist überdeutlich: der „Libeskind-Bau“ in Lüneburg wird ein Denkmal „akademischen“ Selbstbetrugs. Man sieht an diesem grellen Beispiel, dass die hier hemmungslos verfolgte Strategie – die Ressourcenvermehrung – nicht alle Universitäten zugleich wählen können, weil bei nicht endlos wachsenden monetären Mitteln die einen weniger bekommen, was die anderen mehr erhalten. Bei einem Nullsummenspiel ist eben der Gewinn des einen der Verlust des anderen. Wozu nahezu alle bis auf die Reichsten gezwungen werden, ist die sogenannte Profilbildung, im Klartext die Abstoßung von allem, was unter der wettbewerbsfähigen kritischen Masse liegt, und die Investition der freiwerdenden Mittel in wenige Schwerpunkte. An die Stelle der Universität tritt dann eine Spezialhochschule mit eingeschränktem Denkhorizont, wodurch die Chancen für interdisziplinäres Arbeiten just zu einer Zeit sinken, wo alle danach rufen.

      Wenn der Wettbewerb von Hochschulen um Ressourcen erstens zu einer größeren Ungleichheit ihrer Verteilung führt, zweitens die meisten Universitäten in Spezialhochschulen transformiert und drittens die Diversität von Forschung und Lehre reduziert, dann muss man sich fragen, was diesen Wettbewerb so antreibt, dass er für die Hochschulleitungen zum völlig unhinterfragten Faktum geworden ist. In meinen Augen ist es die große Verwechslung des genuin wissenschaftlichen Wettbewerbs um Erkenntnisfortschritt mit dem ökonomischen Wettbewerb um Monopolrenten. Wer sich den Wettbewerb nicht wünscht, der setzt sich sofort dem Verdacht aus, es sich bequem machen und auch ohne Anstrengung zu Geld und Ehren kommen zu wollen. Nur, worin besteht denn die Anstrengung von Hochschulleitungen, die ihre Universität im Ranking um ein paar Plätze nach oben bringen wollen? Sie kann allein darin bestehen, Kapital zu generieren, das in schon vorhandene Schwerpunkte investiert wird. Wenn kein Geldgeber von außen kommt, dann kann nur die innere Kannibalisierung der Fachgebiete unterhalb der kritischen Masse den erwünschten Erfolg bringen.

      Im Aprilheft des Jahres 2010 der New York Review of Books beklagte der in Princeton lehrende Historiker Anthony T. Grafton den Niedergang der britischen Universitäten. Anstatt ihnen ausreichende Geldmittel und den Wissenschaften die Freiheit ungestörter Entwicklung zu gewähren, hat man sie Managern unterstellt, deren Credo lautet: „create financially viable academic activity by disinvesting from areas that are at subcritical level with no realistic prospect of extra investment“. Nach dieser Devise bleibt auf der Strecke, was nutzlos erscheint und sich nicht auszahlt. Aber es gibt nur einen Weg zur Vortrefflichkeit: Man pflege die Vielfalt der Disziplinen, bemühe sich um die besten Forscher und Lehrer, gebe ihnen die nötigen Mittel und vor allem Freiheit und Zeit für ihre Arbeit! Natürlich wird sich am Ende nicht jeder als ein ganz Großer seines Fachs erweisen. Aber nur auf diese Art erwachsen jene überragenden Leistungen, die allein den Ruhm einer Universität begründen. Wer dagegen auf kurzfristigen Ertrag setzt, verspielt die Zukunft. Das alles ist uns Nacheiferern nur zu bekannt, und die Devise der Manager klingt, als sei sie geradewegs aus einem deutschen „Strategiepapier“ abgeschrieben.

      Aber haben wir denn nicht die Zeichen der Zeit erkannt und in finanziellen Kraftakten ohnegleichen einen Ruck durch die Universitäten gehen lassen, unerhörte Innovationen auf den Weg gebracht und wenigstens einigen unserer Universitäten die Chance gegeben, ganz oben auf der Weltrangliste dabei zu sein? Doch täuschen wir uns nicht: Alle diese Elite-, Forschungskolleg- und Exzellenzprogramme werden am Ende nichts hervorgebracht haben als neue, die Eitelkeit schmückende Kleider. „Eliteuniversität“! Welche wirklich bedeutende akademische Institution wird die Schamlosigkeit besitzen und sich selbst das Schild „Elite“ oder „exzellent“ umhängen? Die „Exzellenzcluster“ (was für ein Wort!) werden erforscht haben, was man ohne sie auch erforscht hätte; die „Graduate Schools“ werden Doktoren produziert haben, die man ohnehin ausgebildet hätte; und die „Zukunftskonzepte“ werden sich als der Marketingschwindel erweisen, als der sie schon heute durchschaubar sind. Aber es wird viel Geld ausgegeben und die Universitäten werden umstrukturiert worden sein. Gefangen in den eigenen Entwicklungsplänen, „Schools“ und „Clustern“, verarmt zu Lasten einer fruchtbaren Artenvielfalt und auf Dauer gestellt (Stichwort: „Nachhaltigkeit“), werden sie bleibenden Schaden genommen haben. Einen Weg zurück wird es nicht geben. Und was das Beste ist: Angesichts der geflossenen Milliarden wird der Hinweis auf die nach wie vor allüberall mit Händen zu greifende Unterfinanzierung des überwiegenden Teils unserer Universitäten kein offenes Ohr mehr finden.«

      Quelle: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/391478-kosten-libeskindbau-lueneburg#comment-75561

    • Liebe Gerti,

      da ich heute die Zeit finde zu Antworten, tue ich dies. Ich hoffe viele ernstgemeinte Fragen zu beantworten. Ich erlaube mir aber auch darauf hin zu weisen, dass ich nicht wirklich jede Fragestellung als ernsthaft betrachte und nicht auf Internet-troll-ähnliche Diskussionen eingehe – wie übrigens Herr Jenckel sie auch hier nicht führen möchte.

      Zudem kann und werde ich auch immer nur antworten, soweit ich Zeit habe. Wenn man mich direkt per Mail oder per Telefon kontaktiert antworte ich jedoch immer direkt.

      Ihr Niels Webersinn

  14. Ludwig Hüttner

    Lieber Herr Webersinn,

    Friedrich von Mansberg, Chefdramaturg aus Leidenschaft, sagte am 12. Dezember, in dem dem gesamten Komplex der öffentlichen Aufführungsaktivitäten (public performance activities) also außer den politischen Shows auch im gesamten Bereich der symbolisch besetzten Kommunikation, Repräsentation und Reflexivität, das heiße, in der Art wie Lüneburg im fernen Hannover wahrgenommen werde, stimme es für ihn nicht mehr: „Wir kommen in Hannover nicht genug vor, und es kommt aus Hannover in Lüneburg zu wenig an.“ Damit meint er auch Geld. (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/386542-spd-landtag)

    Ein klare Absage erteilt Herr von Mansberg auch der Alpha-E-Variante. „Alternativen müssen wieder in die Diskussion kommen“, sagt er. Auf der Internetseite seiner nun aufgemüdeten Mitbewerberin Andrea Schröder-Ehlers klingt das anders. Der Bundestag habe entschieden, dass das dritte Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen mit den herrlich vielen bunten und durchs Stadtzentrum brausenden Güterzügen kommen soll.

    Auch Sie, Herr Webersinn, Chefdramaturg des freien Jamaika-Ensembles rufen: „Wir brauchen in Hannover wieder jemanden, der dort Politik (…) für Lüneburg gemacht hat.“ Was Sie meinen, ist natürlich: „… der dort Politik für Lüneburg machen wird.“ Wie Herr von Mansberg zum Beispiel. Ströme von Geld möchten Sie ebenfalls in unsere Hansestadt lenken, aber nicht ans Stadttheater, sondern ans Leuphana-Theater. Vermutlich sind Sie mehr für das Spektakuläre, für die großen Wirkeffekte, und haben es nicht so mit dem Subtilen, ein wenig in Richtung Deliberation und Aufklärung Zielenden wie Herr von Mansberg? Aber egal, Millionen-Regen tuen jeder Bühne gut.

    Mit der Alpha-E-Variante stehen Sie ebenfalls auf Kriegsfuß, Herr Webersinn, Sie haben kein Vertrauen in unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten, selbst wenn Sie aus Ihrer eigenen Partei kommen, Sie möchten die Kita- und die Schulsituation verbessern, die Fahrradstadt ausbauen und das Nahverkehrsnetz stärken. Alles Dinge, die auch Herr von Mansberg unbedingt will.

    Haben Sie sich beide miteinander abgesprochen, das Gleiche zu wünschen und zu wollen?

    Einziger Unterschied: Herr von Mansberg setzt im Umgang mit Flüchtlingen und Neubürgern auf Integration, während für Sie festzustehen scheint, es hier vor allem mit Menschen zu tun zu haben, die das „Kernthema öffentliche Sicherheit in Niedersachsen“ auf die politische Agenda zwingen. Wohnen, Ausbildung und Arbeit als Ziele auf der von Mansbergschen Seite, aber Poller, Polizisten und Prävention als „Maßnahmen“ auf der Ihren?

    Habe ich Ihre Absichten so richtig erfasst, lieber Herr Webersinn? Im Grunde kopieren Sie das SPD-Programm, bereichern es aber um die Empfehlung des Zukaufs von Gummiknüppeln und Walkie-Talkies sowie durch ungezählte Hinweise auf Sie bestärkendes Zureden von Herrn Althusmann?

    • Sehr geehrter Herr Hüttner,

      wenn Sie die Hannoveraner Landespolitik in den letzten Jahren verfolgen, werden Sie festgestellt haben, dass sich Friedrich von Mansberg eins zu eins Forderungen der CDU angeeignet hat. All die Punkte, die er fordert sind schon seit dem Regierungswechsel vor fünf jahren Forderungen der CDU, nicht nur auf landesebene, sondern auch auf regionaler Ebene.

      Insofern stellt sich die Frage, was Herr von Mansberg erreich will, wenn er in Hannover ist. Denn die Landes-SPD wird weiterhin alles verfügbare freie Geld nach Südniedersachsen pumpen, wie sie es auch in den letzten fünf jahren getan hat. Nordostniedersachen wird trotz der Tatsache, dass Andrea Schröder-Ehlers stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist, nur mit Tropfen auf den heißen Stein bedacht. Insofern würde sich auch ein Friedrich von Mansberg dort nicht durchsetzen können. Dies hängt auch damit zusammen, dass schlichtweg die Mehrheit der SPD-Landtagsabgeordneten aus Südniedersachsen und Hannover kommt. Da interessiert man sich dann nicht mehr für andere Gegenden.
      Die Fragestellung müsste daher lauten: wieso Herr von Mansberg die Positionen der CDU übernimmt. Seitdem ich in politischer Verantwortung bin, habe ich mich immer für die von mir genannten Positionen eingesetzt. Sie sind nichts Neues.

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

  15. Guten Abend Herr Webersinn,

    „Gesunder Wettbewerb ist immer gut!“, finde Eckhard Pols und mache gute Miene zum bösen Spiel, hat Klaus Reschke am 26. September 2016 geschrieben (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/363307-konkurrenz-fuer-pols), als das Zähneknirschen des eben aus dem Lüneburger Stadtrat gewählten Pols bis in das Wohnzimmer von Hohnstorfs Altbürgermeister Jens Kaidas (2013: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und CDU-Parteiaustritt) zu hören war, nachdem auch Sie angekündigt hatten, sich um die Nominierung als CDU-Bundestagskandidat 2017 im Wahlkreis Lüneburg/Lüchow-Dannenberg zu bemühen. Nun stehen außer Dr. Christopher Scharnhop aus Vastorf und Katrin Pfeffer aus Hohnstorf/Elbe auch noch Steffen Gärtner aus Heiligenthal und Uwe Dorendorf aus Clenze bereit, diese Ehre auf sich zu nehmen. Aber Sie machen überraschend Ihren Rückzieher bekannt. Warum? Ist es wirklich das Jamaikanische Moment in der hansestädtischen Kommunalvertretung, das Sie von einer Karriere als Bundespolitiker absehen lässt? Wenn das tatsächlich so sein sollte, wäre es dann nicht an der Zeit, diese Floskel von der schwarzgelbgrünen Polit-Innovation einmal durch die Skizzierung ihres konkreten Maßnahmenplans mit Inhalten zu füllen, so dass auch Normalsterbliche begreifen, worum es Ihnen und Ihren Gruppenpartnern im Rat jetzt eigentlich genau und konkret geht?

    • Hallo Uwe Schneider,sie gestatten? nicht das es zuviel nonsens wird, schmunzel. ich glaube , mit herrn webersinn haben siich die alten protagonisten aus der cdu
      ein bequemes opfer gesucht, um noch bequemer ihr ränkespiel zu betreiben. ha ha, die liebe politik ist so einfach zu durchschauen. aus der zweiten reihe überraschend zuschlagen , ist einfach der knaller. schmunzel
      hobbypolitiker geben immer eine schwache flanke für den angriff frei. egal , ob er von der opposition kommt, oder aus den eigenen reihen. sie siehe es ja hier, trolle bemühen sich da in jeder hinsicht.

      • Guten Abend Herr Bruns,

        „mit herrn webersinn haben sich die alten protagonisten aus der cdu
        ein bequemes opfer gesucht, um noch bequemer ihr ränkespiel zu betreiben. ha ha“?

        Vielen Dank, Herr Bruns. Da haben Sie aber schön zusammengefasst, was vorher von anderen Kommentatoren auseinandergelegt worden war. Schade nur, dass Sie nicht den Mut haben, Ross und Reiter zu nennen und dass Sie vergessen, über die Gründe und die Absichten zu schreiben, was ja immer viel interessanter als das reine Faktum ist.

        Außerdem gefällt mir überhaupt nicht, dass Sie ständig unterstellen, hier seien Trolle unterwegs, obwohl es diesmal nur zwei Kommentatoren gibt, die motzen, aber zur Sache fast gar nichts beitragen. Der eine nennt sich „Brunsk“ und der andere, weil er sich nur in vagen Andeutungen und raunenden Allgemeinheiten ergeht, sind Sie, Herr Bruns.

        Die übrigen Kommentatoren haben eine Reihe sehr guter Fragen gestellt, die sich stets eng an die Aussagen von Herrn Webersinn anschmiegen und sowohl von ausgezeichneten Kenntnissen in Ratsangelegenheiten zeugen als auch von einem echten Verlangen nach sachlichen Antworten vom CDU-Fraktionsvorsitzenden, den, soweit ich weiß, ja niemand gezwungen hat, sich bei der LZ dermaßen weit aus dem Fenster zu lehnen und der überdies selber, z. B. wenn es um den OB geht (auf den, so Webersinn, in Hannover angeblich niemand mehr hört), vor keiner polemischen, zuweilen sogar despektierlichen Formulierung zurückschreckt.

        Sie können sich noch so oft vor dem einfach davonmarschierenden Ratsherren in den kotigen Rinnstein werfen, damit er trockenen Fußes über die Straße kommt, Herr Bruns, die Tatsache, dass Niels Webersinn hier erneut durch schnöde Gesprächsverweigerung einbüßt und ein ganz schwaches Bild abgibt, werden Sie durch keinen Schrotschuss ins Blaue kaschieren können.

        • sehr gute fragen gestellt? wer bestimmt hier, was sehr gut ist? ich hätte nichts dagegen, wenn herr webersinn antwortet. nur, was soll es bringen? eine zufriedenheit in dieser runde? wie soll das möglich sein? es allen recht machen? tatsächlich seine ehrliche meinung zum schafott tragen? zur volksbelustigung? Zitat:Sie können sich noch so oft vor dem einfach davonmarschierenden Ratsherren in den kotigen Rinnstein werfen, damit er trockenen Fußes über die Straße kommt.
          verrät der satz nicht hier schon alles? mein hund hat hin und wieder auch eine anwandlung. er ist dann auf krawall gebürstet. ihre geliebten sehr guten fragen kommen so wie mir scheint , alle aus der gleichen ecke. sie vergessen hier was, ich bin kein cdu-anhänger, ich bin überhaupt kein anhänger, aber riechen, wenn es stinkt, kann ich dadurch besonders gut.

          • Paulina von Essen

            „wer bestimmt hier, was sehr gut ist?“

            SIE natürlich, Herr Bruns! Nur Sie ganz allein!

        • Danke für diesen Kommentar!

    • Sehr geehrter Herr Schneider,

      ich habe nie gesagt, dass ich für den Bundestag kandidiere, sondern mitgeteilt, dass ich über eine Kandidatur nachdenke. Ich habe mich mit Freunden und Familie dazu beratschlagt, ausgetauscht und mir angeschaut, was für mich wichtig ist. Ja, ich will weiterhin verantwortlich Ratspolitik machen. Das kann man maximal, wenn man in Hannover ist. Aus Berlin funktioniert das nicht. Deswegen hat ja auch Herr Pols den Fraktionsvorsitz an mich übergeben und Frau Lotze keinen Ausschussvorsitz mehr inne.

      für mich ist es wichtig Lüneburg zusammen mit der Region voran zu bringen. Deswegen habe ich mit entschieden für den Landtag zu kandidieren.

      Herzliche Grüßem NW

  16. Herr Webersinn ist jung dynamisch und agil, wer hat das wohl gesagt? ein protagonist der cdu aus dem alten kader? und warum würde er es so sagen? um selbst mit weniger schmutz beworfen zu werden? selbst unsere armselige regierung bekommt eine schonfrist , wenn sie mal wieder neu im amt ist. schmunzel.nur hier nicht? die narretei auf jenckels forum treibt immer wieder neue blüten. ich liebe dieses forum. wer es zu ernst nimmt, hat selbst schuld. die einfältigen der ,,konservativen ,, , nicht mal immer von rechts außen , sorgen immer gern für ein kaminklima. gut, der kamin zieht nicht, deswegen auch immer der rauch. schmunzel.

    • Ja, Herr Bruns, „Herr Webersinn ist jung dynamisch und fragil, wer hat das wohl gesagt?“ Jule Grunau? Karlheinz Fahrenwaldt? Jens-Peter Schultz? Warum spannen Sie uns so auf die Folter, Herr Bruns? Oder haben Sie sich die Formel vielleicht zuletzt einfach selbst ausgedacht? Warum beantworten Sie Ihre eigene Frage nicht? Meinen Sie, Herrn Webersinn macht es Spaß, hier ausführlich zu lesen, auf wie übertrieben selbstherrliche Weise Sie sich öffentlich mit Ihren hochprozentigen Spezialkenntnissen brüsten, die Sie sich aus Ihren intimen Telefonaten und Ihrem vertraulichem E-Mail-Verkehr mit dem scheuen Gruppenchef der Jamaikaner destilliert haben?

  17. Ulrich Blanck oder Michel Pauly könnten sich hier ja auch mal äußern. Aber nein, seitdem Andreas Meihsies in die innere Emigration gegangen ist, gibt es im SPD-Rat keine echte Opposition mehr.

  18. Alex Späthus
    23. Januar 2017 at 14:08

    Herr Bruns, auch Herrn Webersinn wird das nicht entgehen.
    na, dann hoffen wir doch mal, dass er sich hier meldet. ihre meldung ist das übliche. sie sollten dabei in den spiegel schauen. ob es hilft?

  19. Alex Späthus
    sie sind einfach zu spät dran. fake news werden es für sie richten. ein tipp. wer darauf reinfällt spottet jeder beschreibung. schmunzel. als mein lieblings-stalker sollten sie sich einfach mehr mühe geben. kritik ist ja was feines. nur bla bla ist keine kritik. ich kann es mir leisten, wie bei ihnen, auf jeden mist zu antworten. politiker sollten da aufpassen. besonders, wenn sich sogenannte eigene fans sich melden. in diesem sinne, viel spaß noch, bei der eigenen künstlichen erschütterung. schmunzel.

  20. Hallo Herr Jenckel

    in Ihrem Video stellen Sie Herrn Webersinn als einen Aspiranten vor, der im Januar 2018 seine Anwartschaft auf die Kandidatur als CDU-Landtagsabgeordneter bekanntgeben wird. Ist das nicht einerseits viel zu spät, weil die Wahlen doch im selben Monat stattfinden? Und ist es nicht andererseits viel zu früh, darüber schon heute zu informieren, da in einem Jahr viele Zuschauer und Leser bestimmt wieder vergessen haben werden, dass Herr Webersinn schon im Januar 2017 die Absicht hatte, zwölf Monate später über seine eventuelle Nominierung zu sprechen? Auch frage ich mich, warum bei den Christdemokraten nicht endlich einmal flotte junge Damen wie Sonja Jamme oder Evelin Tiedemann in Hannover Politik für Lüneburg machen dürfen.

    LG, Dominik Bauer

  21. Alex Späthus
    Das Wachtelmäre ist eine Mischung aus respektloser Heldenparodie und frecher Kirchenkritik, gespickt mit wirren Unsinnelementen und den frühesten deutschsprachigen Schlaraffenlandmotiven. Nach elf Strophen lose aneinander gereihter fantastischer Episoden wendet sich das Wachtelmäre in der Schlussstrophe der Realität zu:
    Nu kom ir spillute slaht in die hunds hute smirt der ross zegl schaffet das die negl die dermer alle rüren richt zu den snüren die taterman und weset stoltz blater pheiffer durchs holtz herphnt, geignt, blerret ,gigelt schriet, snarret, lerret, schrigelt da wirt ew ain auf den nak zwelf wahteln im sak.
    Nun kommt ihr Spielleute schlagt in die Hundes-Häute (Trommel) schmiert die Pferdeschwänze (die Bogenhaare mit Kolophonium) ein, und macht, dass die Fingernägel die Darmsaiten alle zupfen Richte zu den Schnüren die Taterman und seid stolz! Bläst, pfeift durch die Flöte. Harfet, geigt, plärrt, macht eure Späße, schreit, schnarrt, lärmt, tanzt! Da kriegt‘s eins drauf! Zwölf Wachteln in den Sack.
    übrigens,es ist das ergebnis, wenn ,,man,, (schrigel) googelt. schurigelt habe ich leider nicht gefunden. schmunzel
    Das Wachtelmäre ist eine Mischung aus respektloser Heldenparodie und frecher Kirchenkritik, gespickt mit wirren Unsinnelementen und den frühesten deutschsprachigen Schlaraffenlandmotiven.
    ich finde es passt zu diesem forum. http://www.kasperltheater.it/Job.Aspx?FILE=START&ID=13012356&FMT=DET

    • Können Sie nur dummes Zeug und Kaputtschlagen, wenn niemand auf Ihren hohlen Nonsense eingeht, Herr Bruns? Schade eigentlich. Sie benehmen sich, als hätte Niels Webersinn Sie als Agent Provocateur engagiert, der ihm für ein kleines Handgeld durch niveauloses Herumpöbeln möglichst viele Vorwände schafft, damit er selbst hier im Forum tatsächlich nicht mehr zu seinen merkwürdig schrägen Aussagen Stellung zu nehmen braucht.

      http://www.duden.de/rechtschreibung/schurigeln

      • Paulina von Essen
        24. Januar 2017 at 17:15

        „wer bestimmt hier, was sehr gut ist?“
        Hallo Paulina, einsicht, ist der erste weg zur besserung. schmunzel. was meinen sie, was ist einfacher: einen menschen zu verurteilen, oder zu beurteilen? da wir hier ja eine menge richter haben, sollte die antwort doch klar sein, oder?

        Alex Späthus
        provozieren ist eines meiner unarten, was ich besonders gut kann. ich sehe mir dann das echo an und weiß sogar bei der hiesigen anonymität, wo ich dran bin. niveauloses Herumpöbeln? haben sie sich da nicht in der adresse geirrt? ein beispiel:ja, Herr Bruns, „Herr Webersinn ist jung dynamisch und(fragil,) das wort ,,würde ,, wurde von Regina in diesem zusammenhang nicht mal begriffen.
        Herr Späthus ,eines haben sie noch vergessen, den pressesprecher. ich wollte mal zeigen, wie es wäre, wenn. ihre aussage zeigt mir, ich war wirklich gut. schmunzel.

        • Hallo Herr Bruns,

          tut mir leid, aber ich habe endgültig den Eindruck, bei Ihnen ist mehr als nur ein Sparren locker. Sie schmeißen alles wahllos durcheinander und benehmen sich wie einer dieser von Putin bezahlten Forenbots. Ich nehme an, Herr Webersinn wird stolz darauf sein, einen solchen verrückten Ausputzer zu beschäftigen.

          Mir reicht´s mit Ihrem ‚Diskussionsforum‘, Herr Bruns! Ich wünsche allen, die Sie hier schikaniert und heruntergemacht haben, als seien Sie der legitime Lagerkommandant, eine entspannte Restwoche.

    • „gespickt mit wirren Unsinnelementen und den frühesten deutschsprachigen Schlaraffenlandmotiven.“
      Mit anderen Worten,so wie die Mehrzahl Ihrer wirren Beiträge.

  22. Sehr geehrter Ratsherr Niels Webersinn

    Möchten Sie wirklich der wirren Quasselstrippe Klaus Bruns die Deutungshoheit über Ihre rätselhaften Ausführungen im LZ-Gespräch und über Ihr eigenartiges Kommunikationsverhalten überlassen? Oder darf ich noch mit einigen klärenden Worten von Ihnen rechnen?

    Für die Zeit des nachdenklichen Lockermachens schicke ich Ihnen den Link zu einem kleinen Video, das illustriert, wie sich der Umgang mit Maulhelden vom Kranken Heinrich auch gestalten ließe:

    https://www.youtube.com/watch?v=ELD2AwFN9Nc

    Ihr Georg Wüstenhagen

    • Georg Wüstenhagen
      auch sie übersehen da was. trump regiert trotzdem amerika, schmunzel.

    • Georg Wüstenhagen
      Schleim tropft zu boden und bleibt schleim.
      ihr zitat:Herr Webersinn würde Ihnen antworten, der es liebt, urteile zu fällen, obwohl er nicht im ansatz weiß, worüber“:
      wissen sie eigentlich noch, wann man anfangen sollte, sich zu schämen?

      • Ottmar Karschunke

        Ja, Bruns, wer lesen kann (und richtig zitieren), ist natürlich im Vorteil. Zitat: „… glauben Sie, Herr Webersinn würde Ihnen antworten, (IHNEN, Bruns,) der es liebt, urteile zu fällen, obwohl er nicht im ansatz weiß, worüber“?

        Bei der AfD lernen (Leuten die Worte im Mund zu verdrehen), heißt siegen lernen, nicht wahr, Bruns?

        „wissen SIE (Bruns) eigentlich noch, wann man anfangen sollte, sich zu schämen?“

    • Sehr geehrter Herr Wüstenhagen,

      ich antworte ja. Allerdings habe ich erst jetzt, dank des Hinweises von Herrn Bruns, mitbekommen, dass es hier eine solch große Diskussion gab. Ich habe mich die letzten Wochen lieber auf die Ratssitzung vorbereitet zusammen mit meiner Fraktion und Gruppe und bindaneben meinen nicht ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgegangen, die aus schnöder Arbeit und Studium bestehen.

      Nun antworte ich aber, und das nun seit über einer Stunde, auf die verschiedenen Posts.

      Ihr Niels Webersinn

  23. Hannover statt Berlin: CDU-Chef möchte in den Landtag
    er möchte, steht hier, nicht mehr und nicht weniger. was soll also die künstliche aufregung? die wahlen werden es richten und nicht dieses forum. man kann sich streiten.intelligent wäre es ,wenn man es wenigstens zu zweit tut. man kann sich natürlich hier auch allein unterhalten. diese option wird hier übrigens gern genommen. was mir immer ein rätsel ist, warum muss dabei immer eine dumme anmache sein? es gibt doch auch vernünftige möglichkeiten, wie es übrigens herr Ludwig Hüttner getan hat. beispiele wurden genannt, die mir übrigens sehr gut gefallen haben. eine antwort sollte doch wohl innerhalb einer freien entscheidung möglich sein und nicht, weil es gerade nicht passiert, feuer frei zu geben, in der hoffnung, der erschossen werden soll, wird sich noch melden. wie dämlich ist das denn? hat man das so im rat auch drauf?

    • „man kann sich streiten.intelligent wäre es ,wenn man es wenigstens zu zweit tut. man kann sich natürlich hier auch allein unterhalten. diese option wird hier übrigens gern genommen. was mir immer ein rätsel ist, warum muss dabei immer eine dumme anmache sein?“

      Liest sich wie eine Selbstbeschreibung, Herr Bruns. Warum schreiben Sie bloß immer „man“, wenn Sie „ich“ meinen?

    • Ludwig Hüttner

      Lieber Herr Webersinn,

      ich fühle mich geehrt, meine Zuschrift an Sie vom 21. Januar 2017 um 13:21 Uhr durch Herrn Klaus Bruns als einen erlaubten Post mit angängigen Fragen bewertet zu finden. „eine antwort sollte doch wohl innerhalb einer freien entscheidung möglich sein“, befindet gnädigst Ihr wachsamer Secretarius. Falls Sie erwägen sollten, ausgewählten und von Herrn Majordomus Executus Klaus Bruns, esq. für unbedenklich erklärten Schriftstücken doch noch eine wohlwollende eigenköpfige Beantwortung angedeihen zu lassen, so finden Sie mein untertäniges – durch den Makel von zwei unverzeihlichen Verschreibungen in den ersten beiden Zeilen verunstaltetes – Gesuch unter folgendem Link:

      https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/396695-hannover-statt-berlin-cdu-chef-moechte-in-den-landtag#comment-76180

      • Ludwig Hüttner
        Applaus Applaus. Kennen Sie noch die beiden Alten auf dem Balkon? Ihr Beitrag wurde wohlwollend berücksichtigt.

  24. Heinz Rüdiger Hansen

    Prima, wenn Herr Webersinn endlich zeigt, daß er eine eigene Stimme hat und nicht die ollen Bruns oder Althusmann als Übersetzer oder als Sprechpuppen braucht.

    Meine Meinung!

  25. erstaunlich, mit welche arroganz hier user unterwegs sind. ob es die sind, die es jahrelang gewohnt waren, sich so mit politik und ihren mitbewerbern zu beschäftigen?
    Zitat:damit er selbst hier im Forum ,,tatsächlich,, nicht mehr zu seinen (merkwürdig schrägen) Aussagen Stellung zu nehmen( braucht).merken diese komiker eigentlich noch was? wer ist hier eigentlich verpflichtet zu antworten und dieses auch noch bei fragen ,die eine ganz besondere machart besitzen. suggestiv ,überheblich und so gestaltet, dass jeder verantwortliche politiker lieber sich hier nicht blicken lässt. wenn der tonfall nicht ein anderer wird, darauf hat hier schon mal jemand hingewiesen, sehe ich schwarz für dieses forum und nur noch die c und d-prominenz wird sich hier einfinden , um sich wichtig zu machen. natürlich verkommt dieses forum mit den persönlichen beleidigungen und anderen unarten als kasperltheater. unterstellungen sind hier sehr beliebt und dabei auch noch so naiv in ihrer anonymität. einfach nur zum weglaufen. bitte jetzt nicht durch vorfreude in jubel ausbrechen, ich bleibe euch erhalten. kaputtschlagen überlasse ich gern denen, die eh nichts mehr merken. ob ich was gut oder schlecht finde ist irrelevant, ich schreibe hier nur meine meinung, ohne den anspruch zu haben , immer recht zu haben. nur weil sich hier einige gern zusammenrotten, weil sie aus dem gleichen stall kommen, deswegen auch der geruch, haben sie nicht mehr rechte und recht , als andere.
    na, habe ich mich hier wieder mal beliebt gemacht? was comedy aus den niederlanden angeht, sie gefällt mir. so wird man mich nicht los. schmunzel deutungshoheit? darum geht es hier? geht es nicht noch weiter daneben? ich dachte immer, es geht hier ,,nur,, um einen meinungsaustausch. scheinbar nicht. persönliche angriffe sollte man meiner meinung nach unterlassen und sich dem thema zuwenden. aber leider ist ,,man,, damit beschäftigt, angriffe ,,unter,, der gürtellinie abzuwehren . wäre ich anonym hier unterwegs, würde ich überhaupt nicht auf diesen unfug reagieren. reine zeitverschwendung. warum tun es eigentlich hier die,die anonym unterwegs sind? wird ihr ego zu sehr in anspruch genommen? können sie es nicht ab, wenn sie so behandelt werden, wie sie es mit anderen tun? so wie ich das sehe, sind diese im geiste so klein, dass man sie wohl übersieht, wenn sie nicht pöbeln würden. ,,ich liebe es, moralapostel hier zu sein,,. man fühlt sich so unter gleichen daheim.

    • lieber herr bruns,

      erstaunlich, mit welche arroganz SIE hier unterwegs sind. sind SIE es, der es jahrelang gewohnt waren, sich so mit politik und ihren mitbewerbern zu beschäftigen?
      merken SIE alter komiker eigentlich noch was? sind SIE verpflichtet, hier überall dazwischen zu platzen und jedem zu antworten und dieses auch noch bei fragen, die eine ganz besondere machart besitzen? suggestiv, überheblich und so gestaltet, dass jeder selbstverantwortliche Leserbriefschreiber lieber sich hier nicht wieder blicken lässt. wenn IHR tonfall nicht ein anderer wird, darauf hat hier schon mal jemand hingewiesen, sehe ich schwarz für dieses forum und nicht einmal mehr die c und d-prominenz, sonder nur noch SIE werden sich hier einfinden, um sich wichtig zu machen. natürlich verkommt dieses forum mit IHREN persönlichen beleidigungen und IHREN anderen unarten als kasperltheater. IHRE unterstellungen sind hier sehr beliebt und dabei auch noch so naiv in ihrer allgemeinheit. einfach nur zum weglaufen. bitte jetzt nicht durch vorfreude in jubel ausbrechen, SIE bleiben der LZ erhalten. kaputtschlagen überlasse SIE eben nicht gern denen, die eh nichts mehr merken. ob SIE was gut oder schlecht finden ist ALLEIN relevant, SIE schreiben hier immer IHRE meinung, mit dem exklusiven anspruch, immer ALLEIN recht zu haben. für SIE steht fest, nur weil sich hier einige gern zusammenrotten, weil sie aus dem gleichen stall kommen, deswegen auch der geruch, können diese auf gar keinen fall mehr rechte und recht als SIE haben.
      SIE sind überzeugt, dass SIE sich hier wieder mal beliebt gemacht haben. das erfreut SIE. was comedy aus den niederlanden angeht, sie gefällt IHNEN. so wird man SIE nicht los. schmunzel deutungshoheit? darum geht es IHNEN hier! geht es nicht noch weiter daneben? SIE dachten niemals, es geht hier ,,nur,, um einen meinungsaustausch. bestimmt nicht. persönliche angriffe auf SIE sollte man IHRER meinung nach unterlassen und sich dem thema zuwenden. aber leider ist “man“ damit beschäftigt, IHRE angriffe “unter“ der gürtellinie per schniedelslice abzuwehren. wären SIE anonym hier unterwegs, würden SIE noch ausgiebiger auf diesen unfug reagieren. reine zeitverschwendung. warum tun SIE es eigentlich hier SIE, der nicht anonym unterwegs sind? wird IHR ego zu sehr in anspruch genommen? können SIE es nicht ab, wenn SIE so behandelt werden, wie SIE es mit anderen tun? so wie ich das sehe, sind SIE im geiste so klein, dass man SIE wohl übersieht, wenn SIE nicht pöbeln würden. „SIE lieben es, moralapostel hier zu sein“… SIE fühlen sich so unter andre (und lydia?) daheim.

      • Niels Webersinn

        Herr Bruns hat zumindest den Mut mich direkt zu kontaktieren, telefonisch als auch per Email. Das schätze ich sehr, auch wenn wir in Sachfragen manch anderer Meinung sind.

  26. ich habe noch was vergessen. ich empfehle den usern hier, sich das interview oben noch mal genau anzusehen. dort kann man von herrn jenckel lernen, wie man fragt und dabei seinen mitmenschen respekt erweist.

    • Sie wenden sich an alle, Bruns? „Den“ Usern empfehlen Sie zu lernen, wie man „seinen mitmenschen respekt erweist“? Sie? Sollten Sie da nicht besser selbst einmal ein paar Tage bei Herrn Jenckel sitzen und wie ein Luchs aufmerken, Herr Bruns? — Sie, Herr Bruns, wüten und toben hier seit drei Tagen herum und verteilen Benimmnoten und Frageberechtigungsscheine, als hätten Sie die Lizenz zum kujonieren vom präsumtiven Landtagskandidaten mit Blut unterschrieben bekommen. Wenn ich mir eine lebendige Vorstellung verschaffen möchte, was „seinerzeit“ so einen Blockwart angetrieben haben könnte, im Vollrausch eingebildeter Berechtigung nach seinen allerprivatesten Vorstellungen, aber immer im Namen der Partei für „Recht und Ordnung“ zu sorgen, dann habe ich jetzt die Möglichkeit, indem ich mir Ihre anmaßenden Ausfälle in diesem Forum betrachte.

    • @Bruns

      Respekt? Entschuldigung, aber den sollten Sie hier als Schreihals ,Besserwisser, Alleswisser, Neunmalneunkluger und Spezialist für ideologische Verbohrheit und Verblendung lieber nicht bei anderen einfordern. Ihr respektloses,leeres und faktenloses Geschwafel geht hier unendlich vielen auf den Geist,weil es nichts weiter ist,als Binsenweisheiten eines alternden Rentners, der noch nicht 2017 angekommen ist und 1974 lebt. Aber,da waren Sie ja Weltmeister,oder!?

  27. Lieber Herr Webersinn,

    dass Herr Althusmann in ebenso liederlich wichtigtuerischer wie beschämend verantwortungsloser Weise (auf dem Rücken eines Polizeibeamten) am 5. Januar den Terroranschlag in Berlin zu Wahlkampfzwecken missbraucht hat, wird Ihnen nicht entgangen sein (siehe: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Althusmann-bringt-Polizisten-in-Bredouille,althusmann412.html).

    Meta Janssen-Kucz, MdL und Landesvorsitzende der niedersächsischen Grünen, sprach von Althusmanns substanzlosen und hinderlichen Aussagen. „Die profilsüchtige Plauderlaune des CDU-Spitzenkandidaten wirft die Frage auf, ob und wie er je wieder zu einem vertrauensvollen Austausch mit den Sicherheitsbehörden kommen will“ (http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/837871/cdu-chef-althusmann-bringt-polizist-in-not#).

    Trotzdem betonen Sie, für Sie herrsche „Einigkeit“ mit Herrn Althusmann, im „Einklang“ mit welchem Sie auch Ihre Landtagskandidatur „abgestimmt“ haben, beim „Kernthema“ öffentliche Sicherheit in Niedersachsen, was für Sie „auch“ bedeute, „dass das Sicherheits- und Ordnungsgesetz dahingehend ausgebaut werde, damit auch die Kommunen befähigt werden, an der Sicherheit mitzuwirken“.

    Dazu zwei Fragen, Herr Webersinn: Wie stellen Sie sich so einen „Ausbau“ genau vor? Und in welcher Weise konkret sollen die Kommunen „befähigt“ werden, „an der Sicherheit mitzuwirken“?

    Karl Weber, Kreideberg

    • Sehr geehrter Herr Weber,

      herzlichen Dank für Ihre Sachfragen. Wenn Sie sich die Aussagen der CDU zum Thema Sicherheit angeschaut haben (http://berndalthusmann.de/medien/7-punkte-sofort-programm-gegen-terror-und-islamismus/) und meine eigenen Positionen verfolgt haben, werden Sie wissen, wofür ich beim Thema Sicherheit stehe: Mehr Polizisten, mehr Kompetenz für Ordnungsämter damit die Polizei entlastet wird, Videoaufzeichnung an Schwerpunktstandorten bspw.
      Insbesondere den Kommunen müsste man die Möglichkeit geben bei kleineren Delikten zu handeln: Autofahrer in Fußgängerzonen, Fahrradfahrer etc. damit man die Polizei entlastet.

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

  28. Sehr geehrter Ratsherr Niels Webersinn

    wenn es die Absicht von Klaus Bruns gewesen sein sollte eine Debatte Ihrer Einlassungen zu verhindern, dann ist ihm dies vollumfänglich gelungen! Finden Sie nicht? (Obwohl ich immer Schwierigkeiten habe, so einem Zornbinkerli, wie wir Österreicher solche exhibitionistisch mitteilungsbedürftigen Choleriker nennen, überhaupt gezielte Intentionen zuzurechnen, die über den impulsiven Affektmoment hinausgehen.)

    Schade! Meint Ihr großer Bewunderer Georg Wüstenhagen

  29. Hallo ihr lieben user, wann ist was ein shitstorm? wie man sehen kann, anhand der begeisterung für dieses forum vergisst man glatt, dass es politiker gibt , die dieses hier lesen. sie werden sich bestimmt ihre gedanken machen, wo sie erscheinen wollen, oder werden. ich nehme an, man wartet auf das neue forum von herrn jenckel. dort soll es ja gesitteter zugehen. also sportsfreunde , da ihr euch doch so gern streitet ,leider oft im ton vergreift, werdet ihr wohl in zukunft unter euch bleiben. ich bin übrigens auch ein fan. von wem verrate ich nicht. schmunzel. ich mache jetzt mal für ein paar tage eine kreative pause, damit sich die hiesige versammlung wieder sammeln kann und ihre künstliche echauffierung abklingt. wer jetzt noch lust hat, hier als stimmungskanone aufzutreten , kann es jetzt tun, von mir kommt kein echo.

    • Herr Bruns, nicht „man“, sondern SIE vergessen „glatt, dass es politiker gibt , die dieses hier lesen. sie werden sich bestimmt ihre gedanken machen.“ Allerdings, Herr Bruns, werden sich diese Politiker ihre Gedanken machen und allen voran höchstwahrscheinlich der hilflose, von Ihnen auf so bizarre Weise lautstark als Komplize Ihres schäumenden Maulheldentums vereinnahmte Herr Webersinn! Aber wohl hauptsächlich doch über SIE und IHR übergeschnapptes Auftreten hier werden sich diese Damen und Herren bange und sorgenvolle Gedanken machen! Und wenn Sie dann noch Tausende von „normalen“ Online-Leserinnen und Lesern überall aus Lüneburg und Reppenstedt hinzurechnen, dann weiß ich gar nicht, wo SIE die nächsten drei, vier Jahre eigentlich im Erdboden versinken könnten, um dem laut auflachenden Spott zu entgehen, den SIE durch IHRE hier dargebotenen Peinlichkeiten unwiderruflich auf sich gezogen haben.

    • Hallo Herr Bruns, könnte es sein, daß Sie beim Landratsabgeordneten Niels Webersinn auf einen Job als wissenschaftlicher Mitarbeiter spekulieren, wenn Brigitte Mertz aus Neetze bei Herrn von Mansberg zum hauptberuflichen Vize Assistant Professor (HSG) aufsteigen sollte?

  30. Lieber Herr Bruns,

    ließt man Ihre Einlassungen in diesem Thread, dann ist man plötzlich voller Sorge, ob Ihr Apotheker vergessen hat, Ihnen Ihre Tabletten zu bringen. Die Verwandlung in einen engstirnigen, verbohrten Wut-Schmunzelhasen ist ja fast anders nicht zu erklären!
    Während Sie sich in der Vergangenheit ab und zu an die Regeln der Freundlichkeit gehalten und eine rudimentäre Selbstkontrolle ausgeübt haben ist nun alles weg – und Sie steuern mit Vollgas zum „Man on Fire“, einem im Forum Amok schreibenden Wüterich. In den USA nennt man das „going postal“ – nach den Amok laufenden Postangestellten, die, sonst immer unauffällig, plötzlich mit der Flinte ihre Kollegen „erlegen“.

    Machen Sie mal eine Forumspause – oder verabschieden Sie sich ganz, wie Sie ja schon mehrmals vollmundig angekündigt haben. Damals hatten Sie wohl gehofft, dass man Sie vermissen würde und, als klar war, dass es nicht so ist, haben Sie einen Rückzieher gemacht. Jetzt wäre es, in Ihrem Interesse, an der Zeit, Ernst zu machen. So können Sie sich noch das Bisschen Restwürde erhalten…

    • Statler und Waldorf

      @ Detlev Behrens
      Zu Niels Webersinn und seinen interessanten Ausführungen ließt man in ihrer Einlassung recht wenig. Wie kommt dasjenige? War Ihnnen das going postal gegen einen Mann on feier wichtiger ,als wie eine frage warum Herr webersinn auf berlin und lüneburg verzichtet und nach Hannover ausrückt?

  31. Sehr geehrter Herr Bruns,

    Sie heben zu Recht hervor: „provozieren ist eines meiner unarten, was ich besonders gut kann“. Wenn Leute wie Sie bei LZ-Online auf die rhetorische Pauke schlagen, fragt sich das Lüneburger Lesepublikum einschließlich Anikó Hauch mitunter, wie viel Absicht hinter solchen Skandalen steht – und ob Sie und Ihre Freunde „andy“, „Lydia“, „Ralle“, etc. der Meinung sind, dass Ihr Gebaren eine Art von Geschäftsmodell darstellt. Hier, im Webersinn-Forum haben Sie wieder einmal einen tiefen Einblick in Ihre Hintergedanken gegeben, die Sie bei Ihren Auftritten in der Öffentlichkeit offenbar stets bewegen.

    Ihr Eigeninteresse an so einer Selbstoffenbarung scheint aber zweifelhaft. Denn Ihr Vorgehen enthält viele Passagen, welche Ihre Glaubwürdigkeit eher erschüttern könnten, weil die Wirksamkeit ihrer Strategie davon abzuhängen scheint, dass Äußerungen von Ihnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit nicht von opportunistischen Erwägungen beeinflusst sind.

    Sie sind ein Populist, Herr Bruns. „Populismus“, so sagt Wikipedia, ist geprägt von der pauschalen Ablehnung der Machteliten und Institutionen, ist geprägt von Anti-Intellektualismus, von scheinbar unpolitischem Auftreten, von der Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), auf das Gefühl bzw. „die Nase“ und die (ganz berühmt) „Stimme des Volkes“ (vox populi). Geprägt auch von Personalisierung („ich telefoniere mit herrn webersinn, ätsche!“), Moralisierung („ich bin aufrichtig, ihr seid parteisoldaten“) und Argumenten ad populum oder ad hominem (meint: an einfache Leute oder an das Individuum).

    Fünf Zielgruppen wollen Sie laut eigener Auskunft im Meinungskampf ansprechen. Eurokritiker, „bürgerliche wähler mit liberal-konservativer werteorientierung“, Protestwähler, Nichtwähler und „bürger mit unterdurchschnittlichem Einkommen (,kleine Leute‘) in reppenstedt und kaltenmoor, sog. ,prekären‘ stadtteilen“. Andere Gruppen sind Ihnen nicht wichtig. „die reaktionen und die befindlichkeiten anderer teile der gesellschaft sind für mich demgegenüber von untergeordneter bedeutung. sie sind eher meine zielscheiben als meine zielgruppen.“

    Kommentatoren als „Zielscheiben“ – wie das mit Ihrem Anspruch vereinbar ist, das ganze Volk Lüneburgs und Reppenstedts zu vertreten, gar ein „parteiloser, antilobbyistischer Volksvertreter“ zu sein, wird von Ihnen nicht erklärt. Weil sich viele Ihrer Follower nach Ihem Dafürhalten in der „politischen Mitte“ verorten, wollen Sie sich „deutlicher gegen rechts außen“ abgrenzen. Allerdings nur vordergründig. „man kann relativ ,radikale‘ forderungen erheben, wenn man sie gut begründet und in sachlicher sprache und ton vorträgt“, heißt es in einem Ihrer früheren Posts.

    Tatsächlich planen Sie aber keine harte Abgrenzung nach rechts außen. So sollen zum Beispiel nicht alle Parteimitglieder, die rechtsextremen Gruppierungen nahestehen, zur Ordnung gerufen werden. Sie wollen „abstand zu gruppierungen haben, die in den augen der mainstream-medien als rechtsextrem gelten. es muss aber nicht jedes mitwirken individueller afd-mitglieder bei in den mainstream-medien suspekten gruppen thematisiert und geahndet werden.“

    Unklar bleibt, wen Sie mit „Mainstream-Medien“ bezeichnen. Die meisten Medien ordnen eine Gruppierung dann als rechtsextrem ein, wenn der Verfassungsschutz zu diesem Urteil gelangt ist. Die Ablehnung dieser Einordnung würde sich deshalb in den meisten Fällen gegen die Verfassungsschutzberichte der Behörden richten.

    Den Vorwurf, Sie seien ein Populist, wollen Sie durch das Festhalten an unpopulären Forderungen entkräften, etwa der Forderung nach einer Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mit Sorge blicken Sie dagegen auf die Möglichkeit, man könnte Ihnen vorwerfen, neoliberale Positionen zu vertreten.

    Auf differenzierte Aussagen legen Sie grundsätzlich wenig Wert. „es geht nicht darum, zu den zentralen themen differenzierte ausarbeitungen und technisch anspruchsvolle lösungsmodelle vorzulegen und zu verbreiten, die nur spezialisten aus der politischen klasse interessieren, die lz-leser aber überfordern.“

    An anderer Stelle heißt es: „ich lebt gut von meinem ruf als tabubrecher und protestautor. ich braucht mich dessen nicht zu schämen.“ Und: „ich muss – selbstverständlich im rahmen und unter betonung der freiheitlich demokratischen grundordnung unseres landes – ganz bewusst und ganz gezielt immer wieder politisch inkorrekt sein, zu klaren worten greifen und auch vor sorgfältig geplanten provokationen nicht zurückschrecken. Dabei muss die seriosität allerdings gewahrt werden. klamauk, negativismus um jeden preis und hetze haben bei mir keinen Platz“.

    Woanders schreiben Sie hingegen: „ich muss mich – auch mit blick auf die politische mitte – klar zum parlamentarismus und der notwendigkeit sachbezogener arbeit im interesse meiner mitbürger bekennen.“ Der Widerspruch zwischen dem Verzicht auf „differenzierte ausarbeitungen“ und dem Bekenntnis zu „sachbezogener arbeit“ wird von Ihnen allerdings nicht aufgelöst.

    Was Ihr Verhältnis zu anderen Kommentatoren anbelangt, enthalten Ihre Beiträge ein nicht unerhebliches Geständnis. Sie wollen andere grundsätzlich und ungeachtet der Sinnhaftigkeit von deren Zuschriften immer angreifen. Das Prinzip soll lauten: Ganz gleich, was die von Ihnen so genannten „Trolle“ und „Parteisoldaten“ tun, Sie wollen widersprechen und radikaler sein.

    „als wirksame maßnahme“ habe sich unter anderem „die eskalation der konflikte“ erwiesen. Gemeint ist damit die Verschärfung Ihrer inhaltlichen Positionierung, „sobald andere kommentatoren sich bewegen. ich muss denen immer einen schritt voraus sein, was inhaltlich nicht schwerfällt, sofern man konfliktbereit ist.“ Wie diese reflexhafte Eskalation ohne Blick auf die tatsächliche Umsetzbarkeit Ihrer politischen Forderungen, Herr Bruns, vereinbar ist mit Ihrer an anderer Stelle von Ihnen beteuerten „inhaltlichen kompetenz“, wird nicht erläutert.

    Sie haben auch immer wieder Ihre Haltung zu politischen Gegnern umfassend festgelegt. Den Unionsparteien wollen Sie zum Beispiel vorwerfen, sich zu weit nach links bewegt zu haben und die Jagdlobby zu unterstützen. Die CSU sei zwar „in ihren forderungen und in ihrer wortwahl oft kaum noch von der afd zu unterscheiden“, sie könne sich aber gegenüber der CDU nicht durchsetzen. Besonders die Kanzlerin wollen Sie angreifen, Sie schlagen vor, aus der Bundestagswahl ein „plebiszit gegen angela merkel“ zu machen.

    Der SPD wollen Sie vorwerfen, „längst nicht mehr die partei der ,kleinen leute‘“ zu sein. Nur noch Sie würden „sich um die ,kleinen leute‘ kümmern.“ Die Linkspartei wollen Sie auf andere Weise angreifen. Diese sei „längst keine alternative mehr zu den lobbyparteien, sondern will mit ihnen eine regierung bilden“. Sie habe sich deshalb „an die parteien der ränke und seilschaften angepasst“. Nur Sie selbst seien im Landkreis „noch ein selbstdenker und eine echte stimme der opposition“.

    Die Grünen werden von Ihnen als „der eigentliche gegner“ bezeichnet und als eine „verkörperung der irrwege der überstudierten 68er generation“. Außerdem seien die Grünen „längst zur partei der wohlhabenden und der intoleranz“ geworden. Mit der FDP sehen Sie sich lediglich im Wettbewerb um das „liberal-konservative milieu“. Der Partei soll Anikó Hauch vorgeworfen werden und dass sie sich „nur für den schutz der reichen und die interessen von finanzstarken lobbyisten“ einsetzt.

    Soweit unsere Analyse Ihrer gesammelten Vorurteile, Herr Bruns? Wo unterscheidet sich Ihre Haltung eigentlich noch von derjenigen eines eingefleischt extremistischen AfDlers? Können Sie uns das einmal verraten, Herr Bruns?

    Denise, i. A. der Leuphana-Combo

  32. Lieber Ratsherr Niels Webersinn,

    69 Kommentare, 21 stammen von Klaus Bruns und sind im Grunde nur scharfe Zurechtweisungen anderer LZ-Foristen, 27 sind verärgerte Reaktionen auf die dirigistischen Anmaßungen des Reppenstedter Zerberus.

    Aber 21 Kommentare, Fragen und Bitten um Erläuterungen, die sich eng auf einzelne Ihrer Aussagen im Video-Interview und auf die Ergänzungen und die Paraphrasen im Artikel von Antje Schäfer beziehen, harren noch der Beantwortung.

    Klaus Bruns hat heute seinen endgültigen Rücktritt vom Amt des Scharfrichters bei LZ-Online erklärt. Was meinen Sie, Herr Webersinn, können Sie es unter diesen glücklich erleichterten Umständen wagen und werden Ihren Freunden und Kritikern antworten?

    Mit ganz lieben Grüßen, Ihr Georg Wüstenhagen

  33. Sehr geehrter Ratsherr Webersinn

    In einem offenen Brief, welchen Focus-online vor vier Tagen publiziert hat, weisen Sie darauf hin, dass »der sogenannte „Libeskind-Bau“ der Leuphana offiziell eingeweiht werden« soll und fahren fort: »Seit Beginn der Planung wurde das Gebäude in der Öffentlichkeit stark diskutiert, insbesondere hinsichtlich der Architektur und der Kosten« und es sei in der Presseberichterstattung oft mit dem Milliardengrab der Hamburger Elbphilarmonie verglichen worden.

    Weiter stellen Sie – mit Ausrufezeichen am Satzende – fest: »Die Lüneburger Bürger und auch Teile der Studentenschaft sind, so zumindest der öffentliche Eindruck, wenig überzeugt von dem Gebäude und der Tatsache, dass die Hansestadt 5 Millionen Euro für dieses Gebäude mit ausgibt, wenn zugleich an anderen Stellen das Geld für notwendige Investitionen fehlt!«

    Die Frage, woher Ihnen das Wissen zugeflossen ist, wie es um »den öffentlichen Eindruck« bestellt ist, wollen wir uns schenken, geehrter Herr Webersinn. Die große Überraschung sind nämlich Ihre folgenden Worte:

    »Ich selber bin von dem Nutzen des Gebäudes für die Lüneburger Universität überzeugt und hoffe, dass das Gebäude auch seinen Beitrag dazu leistet, die Zukunft der Universität Lüneburg abzusichern und die weitere Entwicklung positiv zu gestalten!
    Dennoch denke ich ist es für die Bürger in Stadt und Landkreis wichtig, dass sie nicht nur beim Vorbeifahren sehen, wohin die Steuergelder geflossen sind, sondern auch persönlich bei der Einweihung mit einbezogen werden.«
    Quelle: http://www.focus.de/regional/niedersachsen/gastbeitrag-aus-lueneburg-stadtgespraech-cdu-chef-fordert-libeskindbau-eroeffnung-fuer-alle-lueneburger_id_6535755.html

    Hierzu MEINE FRAGEN:

    1.) »Überzeugungen« setzen – anders als Annahmen oder bloße Meinungen – ein Minimum an nachvollziehbaren Gründen und auf Tatsachen basierenden Argumenten voraus. Worauf genau stützt sich Ihre  »Überzeugung« vom »Nutzen« des »sogenannten Libeskind-Baus« (Ihre Formulierung), Herr Webersinn?

    2.) Ist es nur das übliche, sattsam bekannte inhaltslose Reklame-Geblubber, oder haben Sie tatsächlich eine Vorstellung davon, geehrter Herr Webersinn, wie »ein Gebäude« (und speziell dieses Gebäude) sollte »einen Beitrag dazu leisten« können, »die Zukunft der Universität Lüneburg abzusichern und die weitere Entwicklung positiv zu gestalten«? Wie bewerkstelligt ein Gebäude so etwas?

    Mit freundlichen Grüßen

    Tibor Rácskai

    • Hallo Ratsherr Webersinn

      das sind nach meinem Empfinden (Herr Klaus Bruns mag da anders fühlen) sehr gute Fragen von Herrn Professor Rácskai. Ich möchte ergänzen:

      Wenn Sie „denken“, es sei „für die Bürger in Stadt und Landkreis wichtig, dass sie nicht nur beim Vorbeifahren (am Quantensprungturm ‚Audimax‘)) sehen, wohin die Steuergelder geflossen sind, sondern auch persönlich bei der Einweihung mit einbezogen werden“, dann frage ich mich: WAS denken Sie da eigentlich? Die Bürger in Stadt- und Landkreis sehen doch auch, wie Sie selbst feststellen, schon beim Vorbeifahren (oder später, wenn die Uelzener auf Ihr Betreiben erst einmal zur Fahrradstraße geworden ist, beim Vorbeiradeln), wohin ihre Steuerhundertmillionen geflossen sind. Was sollte da ein „persönliches Miteinbezogenwerden bei der Einweihung“ ändern? Glauben Sie im Ernst, so ein säkularer Gottesdienst musikumräucherter Selbstexkulpation wie ihn Herr Dr. Spoun für die Eitelkeitsgarde der Honoratioren, Claqueure und Eurodistributoren am 11. März veranstaltet, könnte, wenn er hinzu (oder zu einem zweiten Aufguss davon) gebeten würde, einen einzigen ehrlichen Menschen darüber hinwegtäuschen, dass es sich beim Zentralgebäude um den steingewordenen Ausdruck megalomaner Schaufensterdekorateure und ihres Aberglaubens an werblichen Überwältigungskitsch handelt?

      Cornelia Dittmer

    • »Ich selber bin von dem Nutzen des Gebäudes für die Lüneburger Universität überzeugt und hoffe, dass das Gebäude auch seinen Beitrag dazu leistet, die Zukunft der Universität Lüneburg abzusichern und die weitere Entwicklung positiv zu gestalten!
      bekanntlich stirbt auch die hoffnung, auch wenn es zuletzt ist. wie will man verschwendung in verbindung mit eitelkeit rechtfertigen? wenn es die bezahlen würden, die es so sehen, ist doch alles in ordung. nur, so findet es grundsätzlich nicht statt. kritiker solcher veranstaltungen werden wärenddessen und danach bearbeitet, um eine zustimmung zu bekommen, die aber durch nichts zu rechtfertigen ist. nur weil steuergelder verschwendet werden, heißt es nicht, dass es bezahlt werden muss. und, wer bezahlt am ende die zeche? der nutznießer? es gibt da in einem sehr bekannten film die sich öfters wiederholende aussage: ,,die macht ist mit dir“. nur deswegen kann sowas stattfinden.das paradoxon ist , es findet ausgerechnet an eine uni statt, die mit einem bau zur elite gehören will. angst vor leistung?
      ich bin schon wieder weg.

      • Seh´n Sie, Herr Bruns, geht doch! Wenn Sie sich zum Thema äußern, anstatt zu probieren, die vermeintlich feindliche Parteisoldateska erkennungsdienstlich zu behandeln, bleibt immer was Hübsches zum Auswendiglernen hängen: „das paradoxon ist, es (= die feudalistische selbstbedienung an fremdem geld) findet ausgerechnet an einer uni statt, die mit einem bau zu einer elite gehören will, welche sie zur gleichen Zeit mit ihrem interdisziplinären graduiertenkolleg ‚Kulturen der Kritik‘ als anti-zivilgesellschaftliches biotop eines blasierten und rücksichtslos voraufklärerischen kleingruppenegoismus aufs korn nimmt, der durch schamlosen klientelismus und beschämende patronage gekennzeichnet ist“.

        Well roared, lion!

      • Herr Webersinn, Bruns kritisiert Sie! Ist der Mann nun ein unabhängiger Querdenker oder nicht?

    • Sehr geehrter Herr Rácskai,

      wenn man sich intensiv mit den Landespolitik auseinandersetzt und auch der Geschichte der Leuphana, ist immer wieder zu hören, dass schon anfang der 2000er die universität und FH geschlossen werden sollte hier in Lüneburg. Nur die Fusionierung und der bestätige Wandel und auch die Ideen die mit dem Neubau einhergehen haben sie gerettet aus Sicht vieler Landespolitiker. Der Neubau, den ich selbst durchaus kritisch sehe, wird nie anders nutzbar sein, als für universitäre Zwecke. Auch das betonen Landespolitiker unterschiedlichster Couleur immer wieder.
      Da jedoch aufgrund des kommenden demographischen Wandels mindestens eine Universität in Niedersachsen geschlosssen wird (hinter vorgehaltener Hand munkelt man über Vechta, Hildesheim und Lüneburg), wird dieser nicht anders nutzbare Bau den Erhalt der universität absichern.

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

      • Sehr geehrter Herr Webersinn,

        ich danke Ihnen für Ihre Antwort, muss Ihnen jedoch widersprechen.

        A) „Der beständige Wandel“, von dem im Leuphana-Marketing stets großes Aufheben gemacht wird, hat zu einer deutlichen Verengung und Verarmung des Bildungs- und Ausbildungsangebotes in Lüneburg geführt. Mit dem Wintersemester im September 1992 wurde der grundständige Studiengang „Angewandte Automatisierungstechnik“ des neu gegründeten Fachbereichs Automatisierungstechnik eingerichtet. Dieser sollte die Staatliche Ingenieurakademie für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik in Suderburg und die Staatliche Ingenieurakademie für Bauwesen in Buxtehude integrieren, um das ingenieurwissenschaftliche Angebot der Fachhochschule am Standort Lüneburg zu erweitern, und es gleichzeitig um die Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik ergänzen.

        Aber schon im Januar 2005 mit der Fusion der Abteilung Lüneburg der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen (PHN), die 1978 das Promotions- und Habilitationsrecht erlangte und sich seit Mai 1989 „Universität Lüneburg“ nennen durfte, und der sogenannten Fachhochschule Nordostniedersachsen (FH NON) wurde bekanntlich der Standort Buxtehude in die private Hochschule 21 umgewandelt und 2009 schließlich auch der Standort Suderburg an die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel) abgegeben. Das Ergebnis ist also eine „Fusion“ ohne Fusionierte.

        Was wir stattdessen heute haben, das sogenannte „Studienmodell Neuen Typs“, ist eine sich im Todeskampf windende Kümmerversion kaufmännischer, pädagogischer und technischer Ausbildungkompetenzen mit angeschlossener Wirtschaftsberatungs- und Gutachtenmanufaktur, in welcher die akademische Bildung und das berufliche Fortkommen von Studierenden allenfalls die zweite oder dritte Geige zu spielen scheint.

        Über die mittelfristigen Konsequenzen einer solchen Entwicklung hat Frau Mühlenberg, auf deren Beitrag Frau Dr. Böttjer oben erneut aufmerksam gemacht hat, viel Lesens- und Beherzigenswertes geschrieben: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/396695-hannover-statt-berlin-cdu-chef-moechte-in-den-landtag#comment-76176

        B) Wie Sie zu der Überzeugung gelangen, dass ein dreist erschwindelter Hundertmillionenneubau den Universitätsstandort Lüneburg sichern könnte, ist mir nach wie vor unbegreiflich. Zwar haben viele Hochschulen große Probleme (http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Universitaeten-in-Niedersachsen-fehlt-das-Geld-fuer-Sanierungen), aber da hat das Lüneburger Bubenstück allenfalls geholfen, den inter-universitären Kampf um Mittel und Ausstattung zu verschärfen (wie Frau Mühlenberg prophezeite). Und keineswegs ist der Libeskind-Bau nur für universitäre Zwecke nutzbar, Herr Webersinn. Glauben Sie allen Ernstes an das Märchen vom „Einhergehen“ der „guten Ideen“ mit dem „Wachsen eines Gebäudes“? Auf wissenschaftliche Ideen kommt es an, da haben Sie recht, — aber die haben, wie tausende von Beispielen beweisen, überhaupt rein gar nichts mit der Außergewöhnlichkeit der Architektur zu tun, in der sie entstehen. Warum sollten im neuen Zentralgebäude nicht irgendwann das Tumorzentrum des Krankenhauses untergebracht sein und in den umliegenden Kasernenbauten die Belegbetten stehen? Auch als Mehrzweckhalle für Sport und Spiel unter der Eventregie von Herrn Hoppe wäre die Anlage sicher zu gebrauchen. Oder Herr Manzke vermietet das Objekt an einen Versicherungskonzern und richtet drum herum den Bockelsberger Wohnpark am Fahrenwäldchen ein.

        Fazit: Ich sehe immer noch nicht, dass der Bau „nicht anders nutzbar“ ist, und auch nicht, wie er den Erhalt der universität sollte „absichern“ können.

      • Herr Webersinn, heißt das im umkehrschluss , wer am meisten geld verschwendet, wird erhört? von wem?

      • Wessen vorgehaltene Hand das sein soll, würde ich gerne mal wissen. Die Stiftungsuniversität Hildesheim wird es sicher nicht sein. Die Größe, die permanent hohen Investitionen, die Breite der Lehre, die Neubauten und der Stiftungshintergrund sprechen sehr dagegen. Sicher wird es eine Vielzahl von Außenstellen treffen.

  34. Hallo Herr Stadtratsmitglied Webersinn,

    über die Aufgabe Ihrer Bundestagssehnsüchte schreibt Frau Antje Schäfer, Sie hätten sich den Schritt mehrere Monate überlegt. Warum so lange? Den Ausschlag, für die Landtagswahl im Januar 2018 zu kandidieren, hätten, so Schäfer durch die (recht papierene) Blume, eine Stallorder und eine Sprachregelung von Herrn Althusmann gegeben: Zum einen sollen Sie von der Nominierung zum Bundestagskandidaten absehen und zum anderen sollen Sie den Karriereknick in Richtung Leineschloss mit der (jahrzehntelang zu Tode gelutschten, doch zuletzt wieder und gar zwei Wochen vor Ihnen von Friedrich von Mansberg eifrig eingespeichelten) Trivialität begründen, Sie wollten die Stimme Lüneburgs in Hannover sein. Wäre es dann aber nicht frischer und ehrlicher gewesen, Herr Webersinn, Sie würden gesagt haben, dass Sie mehrere Monate vom Bundestag geträumt haben, bis Ihnen die Flausen par ordre du althusmufti (Jenckel) ganz plötzlich von einer auf die andere Sekunde ausgetrieben worden seien?

  35. Sehr geehrter Stadtrat Webersinn

    Der Satz „Steuereinnahmen für bessere Busverbindungen nutzen“ hängt in dem Artikel oben irgendwie ein wenig in der Luft. Wollen Sie die Steuern erhöhen? Nur, um die Busverbindungen zu optimieren? Welche Verbindungen genau? Oder sind Sie auch für den Bau echter schneller Fahrradstraßen durch Lüneburg? Hier fehlen mir noch entscheidende Infos zu Ihrer innovativen christdemokratischen Verkehrswegekonzeption.

    Jutta Dammann

    • Sehr geehrte Frau Dammann,

      derzeit sprudeln die Steuereinnahmen auf Bundes- und auch Landesebene. ich bin der Meinung, dass man einen Teil zur Rückführung der Schulden nutzen sollte und aus dem restlichen Teil unter anderem die Landesnahverkehrsgesellschaft finanziell fördern sollte, damit elektrobusse eingeführt werden können bspw.

      Aber insbesondere die Taktung aller Buslinien muss besser werden: 15 Minuten. Dafür vielleicht kleinere Busse…

      Ich kann mir durchaus eine Fahrradstraße für Lüneburg vorstellen, warum nicht vom Rathaus bis zur Post?

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

  36. Sehr geehrter Ratsherr Pauly

    Für Ihren Kollegen Niels Webersinn herrscht »Einigkeit mit Herrn Althusmann beim „Kernthema“ öffentliche Sicherheit in Niedersachsen. „Dies betrifft eine Verstärkung der Polizei vor Ort sowie die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf Landesebene.“ Verfassungsschutz und Polizei müssten«, unterstreicht Herr Webersinn »wesentlich besser koordiniert werden, damit Hinweise im Bereich des islamistischen Terrors nicht versanden.«

    Den Vorschlag des Sexualwissenschaftlers Gunter Runkel, unseren Marktplatz vor dem Rathaus eng mit versenkbaren und im Falle von heranbretternden Sattelzügen blitzschnell in die Höhe schießenden Stahlpollern zu umstellen, findet Herr Webersinn bedenkenswert.

    Was halten Sie von diesen Einschätzungen?

    Hermann Kessler

    »«

    • Sehr geehrter Herr Kessler,

      Ich widerspreche der CDU ebenso wie der Partei Höckes da inhaltlich vollkommen. Die Sicherheit vor „Amok-LKW“ müsste rein logisch ja an zumindest temporär ähnlich frequentierte Straßen ebenso erfolgen wie an Marktplätzen. Neben den horrenden Kosten, dem Stadtbild und den mit solchen Pollern verbundenen Gefahren (Sturzgefahren, Gefahr vor Einkesselung bei Unglücken oder Bränden oder auch Attentaten mit Sprengstoffen) wäre dies ein Schutz vor genau einem „Modus Operandi“ eines Attentats. Würde man sich vor anderen Verfahrensweisen gleicher Gefährdung ebenso schützen, müssten wir enorme gesellschaftliche Kräfte dazu aufwenden. Und wir müssten viele bürgerliche Freiheiten aufgeben, denn ein messbarer Schutz vor solcherlei Gefahren könnte nur bei Einschränkung der Privatsphäre und einem Ende unserer liberalen geschaffen werden. Und selbst dann gäbe es keine absolute Sicherheit, denn auch martialische Präsenz der Sicherheitsorgane und Schutzmaßnahmen vor denkbaren Modi Operandi sind nie lückenlos.

      Und vor welcher Gefahr schützen wir uns? Das Attentat in Berlin war verheerend für die Opfer, ihre Angehörigen, für Familien und Freunde. Für sie ging eine Welt verloren, alles Denkbare und dem kann nichts gerecht werden, was jetzt folgt. Es wird sogar verletzend sein, dem Schmerz unangemessen aber ich weiß keinen rührigeren Weg es zu sagen:

      Tatsache ist, dass in Deutschland 2016 12 Menschen Opfer eines wahnsinnigen Terroristen, bereit zum Selbstmord, wurden. 12.000 Menschen sind Opfer von Stürzen geworden. Zwischen 7.500 und 15.000 Menschen sterben an MRSA. Man könnte sicher Zahlen für umstürzende Bäume, für schlecht verkabelte Stromkabel, für alkoholinduzierte Schlägereiopfer, etc. Ein nochmals höherer Wert haben Verkehrstote. Vielen dieser Todesursachen kann ohne Einschränkung der Freiheitsrechte, durch bessere Ausbildung, durch eine Entglorifizierung des Alkohols, durch Geschwindigkeitslimits, durch bessere Kontrollen wirksam begegnet werden. Allein sind die Toten nicht so präsent. Ihre Geschichte ist weniger berichtenswert als die der Opfer in Berlin. Sie werden als alltägliche Lebensgefahren auch ein stückweit immer hingenommen. Doch wenn ich Morgen früh nach draußen gehen, ist kein böser Mann mit dunklerem Teint eine Gefahr für mich, sondern die Treppenstufe vor meiner Tür. Und die Keime an der Türklinke. Und das Bierglas das ich am Abend davor getrunken habe und mir Kopfschmerzen machen, wegen derer ich im Straßenverkehr unvorsichtiger bin. Habe ich jetzt Angst vor Treppen, Türklinken oder Biergläsern?

      Der Terrorismus ist ebenso wie die Treppenstufe keine Bedrohung für unsere Sicherheit. Doch auch „Nichtbedrohungen“ können unter extrem geringer Eintrittswahrscheinlichkeit morgen meinen letzten Tag bedeuten. Nehmen wir es einfach hin. Ebenso die Gefahren des Terrorismus insgesamt. So wie es Norwegen nach dem Breivik-Massaker tat. Leben wir einfach so weiter.

      Der Terrorismus will nicht massenhaft Menschen töten – das schafft er einfach nicht. Er will terrorisieren. Dies ist erreicht wenn die öffentliche Debatte unser liberales Gesellschaftsmodell wegen derlei Ungefahren wie dem Terrorismus zur Disposition stellen. Darum ist das stärkste Zeichen gegen Terrorismus, das, was Terrorismus am unwirksamsten werden lässt, einfach so weiter zu leben wie bisher. Genau dafür plädiere ich. Raus mit den Pollern aus den Köpfen und raus mit den Pollerköpfen aus dem Rat. Aber das müssen die Wähler 2021 richten.

      • Sehr geehrter Ratsherr Michèl Pauly

        ich bedanke mich für Ihre ausführliche Antwort und möchte sagen: Sie sprechen mir aus der Seele.

        Ich bin der gleichen Überzeug. Im Frühjahr und Sommer 2015 habe ich fünf Monate am Institut Jacques Monod gearbeitet, dem molekularbiologischen Forschungsinstitut der Université Paris Diderot-CNRS in der Rue Hélène Brion. Der islamistisch motivierte Terroranschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo war am 7. Januar 2015, am 13. November folgten die Terroranschläge in der Rue Alibert, der Rue du Faubourg-du-Temple, der Rue de la Fontaine-au-Roi und der Rue de Charonne. Ich war von Ende Februar bis Anfang August in Paris, habe von den Anschlägen also nichts mitbekommen. Aber ich habe natürlich mit Kollegen, Nachbarn und Freunden viel über die Januar-Morde gesprochen und die schwer bewaffneten, überall patroullierenden Soldaten der Nationalgarde gesehen, über die sich die Pariser lustig gemacht haben und die NICHTS tun konnten, um das Masaker vom November zu verhindern.

        Der Ruf nach Pollern und verstärkter Polizei- und Militärpräsenz in Lüneburg sind reiner Angst und Fremdenfeindlichkeit schürender populistischer Polit-Aktionismus, der NICHTS zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit in unserer Stadt beiträgt, ja, meines Erachtens durch Aufzehrung von Vertrauen im Gefolge von Übertreibung sogar das berühmte Althusmann/Webersinn´sche „subjektive Sicherheitgefühl“ untergräbt, anstatt es zu kräftigen.

        Ich gebe Ihnen Recht, Herr Pauly: „Der Terrorismus will nicht massenhaft Menschen töten – das schafft er einfach nicht. Er will terrorisieren. Dies ist erreicht, wenn die öffentliche Debatte unser liberales Gesellschaftsmodell wegen derlei Ungefahren wie dem Terrorismus zur Disposition stellt. Darum ist das stärkste Zeichen gegen Terrorismus, das, was Terrorismus am unwirksamsten werden lässt, einfach so weiter zu leben wie bisher. Genau dafür plädiere ich. Raus mit den Pollern aus den Köpfen und raus mit den Pollerköpfen aus dem Rat. Aber das müssen die Wähler 2021 richten.“

        MfG, Hermann Kessler

      • Lieber Ratsherr Pauly,

        Sie fragen, vor welcher Gefahr schützen wir uns eigentlich, wenn wir unseren Marktplatz mit 140 versenkbaren Pollern des K12-Standards zum Stückpreis von 150.000 Euro, folglich bei Gesamtkosten von sieben Millionen Euro plus Tiefbaukosten sichern (400 V Elektrohydraulikaggregatantrieb, 6,8 t – 80 km/h Anpralllast: 1.695 kJ, Sperrhöhe 900 mm, Durchmesser 273 mm, Öffnungs- und Schließzeit 4-5 Sekunden, Hochsicherheitsstahl, Langzeit-Korrosionsschutz, Edelstahldesign, verzinkt, grundiert, pulverbeschichtet, nasslackiert, Standard Fundamenttiefe 1,3 Meter; Siehe: http://www.saelzer-security.com/images/DE/produkte/perimeter/poller/galerie/4.Polleranlage-in-Norwegen.jpg)

        Sie verweisen darauf, dass täglich mehr Menschen im Straßenverkehr, auf Treppenabsätzen und durch den Kontakt mit bakteriell verunreinigten Türklinken sterben als in zehn Jahren durch Terroranschläge.

        Im Kern geht es Ihnen um das Problem, warum Herr Webersinn, Herr Althusmann und Herr Runkel mit Ihrer irrationalen Panikmache in Bezug auf beinahe unwahrscheinliche Vorkommnisse Erfolg haben, während der normale Irrsinn etwa des praktisch garantierten motorisierten Massentötens auf Landstraßen und Autobahnen schlicht ignoriert wird.

        Herr Jenckel ist am 15. Dezember derselben Frage nachgegangen, als er die Frage seines Kollegen Jacques Schuster von der „Welt“ aufgegriff, der wissen wollte, warum Tausende gegen Chlorhühner und Freihandelsabkommen auf die Straße gehen, aber das Morden in Aleppo nicht zu Massenprotesten führt.

        Jenckel hielt Herrn Schuster und damit indirekt auch Ihnen, Herr Pauly, entgegen: jemand der so fragt, „lässt außer Acht, dass die Menschen der Kriege müde sind, mit deren Abgründen sie tagtäglich visuell gefoltert werden, er lässt außer Acht, welche Mitschuld die Medien daran tragen, er lässt außer Acht, dass gerade der Krieg in Syrien in Deutschland auch ganz andere Ängste weckt, die vor Flüchtlingen, er lässt außer Acht, welche Katastrophen sich zum Beispiel am Tschad-See in Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun abspielen, wo 9,2 Millionen Menschen auf der Flucht sein sollen. Kurz um, er lässt außer Acht, in welchem Stadium der Verrohung wir leben, er ignoriert einfach die Inflation von Gräueln, die der Kreatur Tag für Tag ins Gehirn gepumpt werden, und fragt sich nicht, warum irgendwann da oben der Notstromschalter umspringt und die Deutschen sich vor Chlorhühnchen mehr fürchten als vor Krieg, der im allgemein aufkeimenden Neo-Nationalismus immer näher rückt. Das ist doch irrational! Ja, aber auch zutiefst menschlich.“ (https://jj12.wordpress.com/2016/12/15/der-mensch-ist-eine-galaktische-heuschrecke/)

        Mit anderen Worten, die Menschen WOLLEN durch symbolische Ersatzhandlungen über die wahren Relationen von wahrscheinlichem und unwahrscheinlichem Unglück BETROGEN SEIN, weil sie anders ihren Alltag nicht ertragen könnten. Der Asterix-Leser hört Dreifuß, den lateinkundigen Piraten mit dem Holzbein, empfehlen: „Mundus vult decipi, ergo decipiatur“. Der immer wieder von den minderen Ansprüchen seines Publikums enttäuschte Franz Liszt machte daraus: „Mundus vult Schundus” – Die Welt will Schund. Ihre Parteifreundin Sahra Wagenknecht versteht die Rollwagen-Lizenz zum Gebrauch von „alternativen Fakten“ darunter. Siehe: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/399187-blog-jj-zieht-um#comment-76433

        Und Sie selbst, Herr Pauly, haben sich am 4. Dezember des gerade verflossenen Jahres zu „parteiischer Argumentation“ bekannt: “ Aber habe ich das je geleugnet? ich bin Parteipolitiker. Der Unterschied zu anderen wie Hr. v. Mansberg ist, so behaupte ich, ich gestehe dies ein.“ (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/381629-die-spd-kompanie-und-die-mitlaeufer#comment-74368)

        Heißt all das nicht, „man“ (inklusive Ihnen) wünscht zuweilen, mal nach Herzenslust die (zweckdienliche) Stimme des Volkes darstellen zu dürfen?

        Vielleicht sagen sich Herr Webersinn, Herr Althusmann und Herr Runkel das auch?

        Wo verläuft die Grenze zwischen dem bösen und dem guten Populismus? Zwischen der falschen und der richtigen Vereinfachung?

        Was meinen Sie, Herr Pauly?

        LG, Kevin Schnell

      • Sehr geehrter Ratsherr Pauly,

        Herr von Mansberg hatte vor drei Wochen m. E. zutreffend hervorgehoben, dass Sie die Verunsicherten und Verängstigten mit statistischen Beweisen und den Ergebnissen der Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht erreichen werden, sich aber um Sie kümmern müssen, wenn Sie sie nicht den rücksichts- und schamlos vereinfachenden Primitivisten in die Arme treiben wollen.

        Wie sieht Ihr Rezept für „die Kommunikation“ mit „dieser Zielgruppe“ aus?

    • Bravo, Herr Pauly!

      Dass Vertrauen und Mut zusammengehören, zeigen gerade die jüngsten Terroranschläge, die, wie Sie richtig schreiben, natürlich überhaupt nicht den wahllos ermordeten Menschen galten, sondern die ein Angriff auf die europäischen Grundwerte – Freiheit, Toleranz und Selbstbestimmung – waren und bleiben. Damit wuchs, genau wie es beabsichtigt war, die Angst, und es verstärkte sich das Bedürfnis nach strengeren Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen. Doch es wäre fatal, wenn uns die Angst so sehr umklammert, dass diese europäischen Grundwerte in Frage gestellt werden.

      Denn im Gegensatz zu Misstrauen, das durch Kontrolle entsteht, hat Vertrauen mit Ungewissheit und Offenheit zu tun – aber auch mit Risikobereitschaft, ohne die es in Wirtschaft und Gesellschaft kein nachhaltiges Wachstum und keine Innovation gibt.

      Komplexität lässt sich nicht durch umzäunte Grenzen, durch Kontrolle und Regeln in die Schranken weisen. Um mit ihr richtig umgehen zu können, braucht es Menschen mit Mut, die sich nicht ständig absichern, wenn sie Vertrauen schenken und damit auch einen Vorschuss an Optimismus leisten, den wir heute dringend brauchen.

      Vertrauen stellt sich durch Handeln ein, nicht durch Reden und unverbindliche vage Worte: „Vertrau mir!“ ist schnell gesagt, aber es nützt nichts. Das erinnert an das Lied der falschen Schlange Kaa, die den kleinen Mogli in Walt Disneys „Dschungelbuch“ (nach Rudyard Kiplings gleichnamigem Werk) hypnotisiert: „Hör auf mich, glaube mir! Augen zu, vertraue mir!“

      Echtes Vertrauen hat im Gegensatz zum vorgesäuselten Vertrauen mit Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und (Eigen-)Verantwortung zu tun. Vertrauen ist ein Wert, der sich weder „installieren“ noch von oben herab bestimmen lässt.

      Der Vertrauensverlust, der in den vergangenen Jahren in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen stattgefunden hat (zu Guttenberg, Schavan, Wulff, Hoeneß, Winterkorn, Spoun, etc.) ist ein Problem, an dem sich zeigt, dass Vertrauen nicht nur mit persönlichem Wohlbefinden zu tun hat, sondern auch ein objektiver Wert — ein Poller der Wahrhaftigkeit, wenn Sie so wollen — ist, der Schaden nimmt und damit den menschlichen Umgang in liberalen Demokratien erschwert (oder zerstört), wenn die Wahrheit (und hier muss nicht nur Herr Webersinn, sondern hier müssen auch Sie gut aufpassen), um bestimmte Ziele zu erreichen (und seien es auch die bestmöglichen und sei es auch nur temporär), verbogen oder instrumentalisiert, d. h. in den Dienst des Strebens nach vermeintlich „höheren“ Gütern genommen wird.

      Was Ihre „Pollerköpfe“ angeht, da würde ich mir nicht allzuviele Sorgen machen. Die werden sich in sich selbst zerlegen. Denn, in den Worten von George Bernard Shaw: „Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.“

  37. Hallo Herr Doktor Webersinn, sind Michael Hansen und Uwe Dorendorf auch Ihre direkten Konkurrenten um die Nominierung oder bekommen Sie es nur mit Schwake-Alex und Bernd Althusmann zu tun?

    • Lieber Heiko,

      Uwe Dorendorf und Michael Hansen kandidieren für die Kandidatur im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg/Lüneburg, ich kandidieren mit Herrn Schwake für die Kandidatur Lüneburg West.

      Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn

  38. Lieber Ratsherr Webersinn,

    es imponiert mir sehr, auf welche dynamisch, geradlinig sowie beherzt zupackende, offen und unverstellt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmende Weise Sie hier kommunizieren. Da könnten sich verdruckst und unbeholfen herumschleichende Foren-Stotterer wie Martin Schulz und Michèl Pauly wirklich mal eine Scheibe von abschneiden.

  39. Lieber Ratsherr Webersinn,

    In der ergänzenden Sachverhaltsdarstellung nach dem 13.12.2016 zum Abschluss eines Rahmenvertrages zwischen der Leuphana Universität Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg über die Nutzung von Räumen und Flächen des Zentralgebäudes (Audimax) der Universität Lüneburg (Ratsvorlage – VO/6996/16) steht geschrieben:

    „Bezüglich der für die Nutzung zu zahlenden Betriebs-/Nebenkosten (§ 8 des Rahmenvertrages) kann die Stiftung erst nach Inbetriebnahme der technischen Anlagen des Zentralgebäudes einen Konkreten Vorschlag unterbreiten. Eine Pauschale von 1.000 € wie sie jetzt von Stadt für die Planung des internationalen Konzerts zur Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie im Rahmen der Städtepartnerschaft zu Naruto/ Japan zunächst angenommen wurde, wird von den Vertretern der Stiftung für eine Standardveranstaltung bereits als eine realistische Größenordnung eingeschätzt.“

    Legen wir einmal diese Minimalschätzung von pauschal zu zahlenden Betriebs- bzw. Nebenkosten in Höhe von 1.000 € pro Tag zugrunde, wobei sich das Nutzungsrecht gem. § 1 Ziff. 3 ausschließlich im Erdgeschoss des Zentralgebäudes auf den Großen Saal (Auditorium Maximum) mit 931 m², das Foyer mit 616 m² sowie die Multifunktionsfläche mit 451 m² erstreckt, dann ergeben sich allein für diese Flächen im Erdgeschoss mindestens Betriebs- bzw. Nebenkosten in Höhe von 365.000 € im Jahr. Bei einer Gesamtnutzfläche von rund 13.000 Quadratmetern ergeben sich jährliche Betriebs- bzw. Nebenkosten in Höhe von etwa zwei Millionen € für das gesamte Gebäude.

    Lieber Herr Webersinn, wer wird künftig für diese Betriebs- bzw. Nebenkosten des sogenannten Libeskind-Baus aufkommen, die ja übrigens auch wieder nur einen Teil der Unterhaltskosten ausmachen?

    Mit freundlichen Grüßen, Alfred Bauer

    • Sehr geehrter Herr Bauer,

      die Unterhaltskosten muss die Uni finanzieren. Dafür darf sie dort kommerzielle Kongresse etc. durchführen. Die Stadt wird dort nicht mit neuen Kosten belastet.

      Herzliche Grüße, NW

  40. Herr niels webersinn ist 36 jahre jung, knapp älter als meine kinder und mein schwiegersohn. junge stürmer werden leider in allen parteien verheitzt. statt das die alten unterstützend eingreifen , wird gesägt. es gibt nicht soviele stuhlbeine in den parteien, wie daran gesägt wird, aber die alten kennen es meistens nicht besser, woher auch, war bei ihnen nicht anders. deswegen ist die säge auch ein instrument , was nicht nur wälder umwirft. ganze generationen leiden schon daran. ich hoffe immer auf mutationen innerhalb alter parteimitglieder. aber dort ist die zellteilung leider nicht mehr spontan und dazu noch auch sehr langsam. in einer schnelllebigen zeit wie dieser, werden sich parteien schneller überflüssig machen, als sie denken können. die frage ist, was kommt dann? ein trump mehr, oder noch mehr davon?

    • Hallo Herr Bruns,

      was für ein Unsinn! Kann Webersinn nicht sprechen, weil er ein zartes Politpflänzchen ist? Wer Dampf nicht verträgt, sollte nicht in der Küche arbeiten, haben Sie vor knapp einem halben Jahr bei Blog.jj herumposaunt. Mit 36 war Alexander III. (der Große) von Makedonien schon vier Jahre tot, Fidel Castro war 25 als er die kubanische Revolution anschob, Sebastian Kurz ist 2013 mit 27 Jahren österreichischer Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres geworden und Ulrich Mädge hatte mit 32 seine parteiinternen Konkurrenten längst kalt gestellt oder vom Hof gejagt.

      Ich glaube nicht, dass Webersinn Ihrer schützenden Güte bedürftig ist. Auf die Mitleidstour wird er nicht lange machen können, denn damit kommt einer in der Politik sicher weder in den Land- noch in den Bundestag, geschweige denn auf den Landrats- oder den Oberbürgermeisterthron. Sparen Sie sich Ihre wunsch- und neiddurchwachsene Schwarzmalerei, Herr Bruns. Einen derartig dummen, verlogenen und ungeeigneten Präsidenten wie Trump halte ich in Lüneburg nicht einmal an der Leuphana für möglich.

      • Anne Heinen
        Ich glaube nicht, dass Webersinn Ihrer schützenden Güte bedürftig ist.
        dieses glaube ich in der tat auch nicht. wie wäre es, wenn sie mal in ihrem umfeld sich drehen. sie werden bestimmt opfer finden, die sprachlos sind. schmunzel

    • Ach, Herr Bruns? Sentimentale Vatergefühle? „Herr niels webersinn ist 36 jahre jung, knapp älter als meine kinder und mein schwiegersohn“?

      Meinen KuWi-Kommilitonen Uwe Schneider, neunzehneinhalb Jahre (also wohl im Alter Ihrer Enkel), haben Sie als arrogant heruntergeputzt und haben an den Beinen seines bescheidenen hölzernen Kommentatorenstühlchens so heftig gesägt, als gelte es Ihr Leben, nur weil er Ihnen die Wahrheit geschrieben hatte:

      „Guten Abend Herr Bruns,
      (…)
      Mir gefällt überhaupt nicht, dass Sie ständig unterstellen, hier seien Trolle unterwegs, obwohl es diesmal nur zwei Kommentatoren gibt, die motzen, aber zur Sache fast gar nichts beitragen. Der eine nennt sich „Brunsk“ und der andere, weil er sich nur in vagen Andeutungen und raunenden Allgemeinheiten ergeht, sind Sie, Herr Bruns.

      Die übrigen Kommentatoren haben eine Reihe sehr guter Fragen gestellt, die sich stets eng an die Aussagen von Herrn Webersinn anschmiegen und sowohl von ausgezeichneten Kenntnissen in Ratsangelegenheiten zeugen als auch von einem echten Verlangen nach sachlichen Antworten vom CDU-Fraktionsvorsitzenden, den, soweit ich weiß, ja niemand gezwungen hat, sich bei der LZ dermaßen weit aus dem Fenster zu lehnen und der überdies selber, z. B. wenn es um den OB geht (auf den, so Webersinn, in Hannover angeblich niemand mehr hört), vor keiner polemischen, zuweilen sogar despektierlichen Formulierung zurückschreckt.

      Sie können sich noch so oft vor dem einfach davonmarschierenden Ratsherren in den kotigen Rinnstein werfen, damit er trockenen Fußes über die Straße kommt, Herr Bruns, die Tatsache, dass Niels Webersinn hier erneut durch schnöde Gesprächsverweigerung einbüßt und ein ganz schwaches Bild abgibt, werden Sie durch keinen Schrotschuss ins Blaue kaschieren können.“

      https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/396695-hannover-statt-berlin-cdu-chef-moechte-in-den-landtag#comment-76235

      • Doris, eines muss man ihnen lassen, ihr hartnäckigkeit, menschen etwas ans zeug zu flicken, um von sich abzulenken, ist in der tat bewunderungswürdig. ihr uwe wurde runtergeputzt? jetzt braucht er weiblichen schutz , damit mit vereinten kräften zugeschlagen werden kann? kritik , tja, ist in der öffentlichkeit immer so eine sache. der eine kann es ab, der andere wird persönlich. schmunzeln, rinnsteine sind mir persönlich zu hart und unbequem.
        Mir gefällt überhaupt nicht, dass Sie ständig unterstellen, hier seien Trolle unterwegs.na sowas, haben trolle eigentlich einen richtigen namen? wissen sie Doris , wie man populismus am besten begegnet? mit gegenpopulismus. fragen sie mal ihren professor nach dieser these. schmunzel. Die übrigen Kommentatoren haben eine Reihe sehr guter Fragen gestellt,kann man so sehen. wenn man dann noch die uni-brille abnimmt, als student wird dieses gern mal vergessen, man ist ja on fire, schmunzel , sieht man vielleicht ja noch etwas klarer, meinen sie nicht?

  41. Salut für Niels Webersinn

    Ich glaube, heute haben Sie einige Herzen gewonnen und viele Köpfe für sich eingenommen, Herr Webersinn.

    Ich danke Ihnen für Ihre ehrlichen und zum überwiegenden Teil mich auch überzeugenden Antworten!

    Bleiben Sie den LZ-Online-Bloggern gewogen.

    Für mich sind Sie schon jetzt der richtige Lüneburger Christdemokrat im Landtag.

    Ihr Georg Wüstenhagen