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Aktuell lässt die Stadt Lüneburg in Kaltenmoor nach einem Blindgänger suchen. Ergebnisse der Sondierungsarbeiten lassen jedoch noch bis mindestens Montag auf sich warten. Foto: A/t&w

Bombensuche in Kaltenmoor

Lüneburg. Die Stadt Lüneburg wird jetzt den Blindgängerverdachtspunkt an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg (IGS) in Kaltenmoor genauer untersuchen. Die Verwaltung nutzt für die Arbeiten die Zeugnisferien am Montag und Dienstag, 30. und 31. Januar.

Die Arbeiten können am Freitag früh beginnen, da wegen der Zeugnisausgabe schon gegen 10 Uhr Schulschluss ist. Während der Sondierung kann der Alltag im Viertel normal weiterlaufen, es besteht keine Gefahr für Anwohner, versichert die Verwaltung. Voraussichtlich im Laufe des Wochenendes, spätestens am Montag, soll das Ergebnis vorliegen, ob sich auf dem Schulgelände ein Blindgänger befindet, der entschärft werden muss, oder ob alles ganz harmlos ist.

Wenn ein Blindgänger von der beauftragten Firma Schollenberger Kampfmittelbergung GmbH gefunden wird und entschärft werden muss, dürfen sich in einem größeren Umkreis keine Menschen mehr in den Häusern aufhalten. Um im Fall des Falles keine Zeit zu verlieren und damit Eltern frühzeitig planen können, macht die Stadt schon jetzt bekannt, dass vorsorglich die folgenden Kitas am Montag und Dienstag, 30. und 31. Januar, in jedem Fall geschlossen bleiben:

  • Kita Kaltenmoor
  • Spielschule Kaltenmoor
  • Kita Schützenstraße
  • Awo-Kita Kaltenmoor
  • Hort Kaltenmoor
  • Auch das Jugendzentrum Kaltenmoor und der Aktivspielplatz bleiben geschlossen.

Auch die Zweigstelle der Ratsbücherei im Schulzentrum Kaltenmoor muss am Freitag, 27. Januar 2017 und am Dienstag, 31. Januar, geschlossen bleiben. Montags ist die Einrichtung regulär geschlossen. Zum Ausgleich freut sich das Kaltenmoorer Bibliotheksteam auf einen zusätzlichen Öffnungstag am Donnerstag, 2. Februar: Die Zweigstelle wird an diesem Tag von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Am Bürgertelefon der Stadt werden Fragen beantwortet

Ob und wann eine Evakuierung notwendig ist, wo Anwohner sich aufhalten können, wenn sie ihre Wohnungen verlassen müssen, wo es eine Betreuung für Kinder gibt, deren Eltern sonst keine Möglichkeit haben ihre Kinder unterzubringen über diese und andere Fragen informiert die Stadt, sobald es etwas Neues gibt, laufend aktuell auf www.hansestadtlueneburg.de, die LZ berichtet fortlaufend ebenfalls auf www.landeszeitung.de und auf ihrer Facebookseite. Auch am Bürgertelefon der Stadt unter Tel.(04131)3093100 werden Fragen beantwortet. Außerdem bietet die Stadt einen Newsletter an, abonniert werden kann der auf der Seite www.hansestadtlueneburg.de/newsletter im Internet. sp