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Der Komfort für Spaziergänger im Kurpark soll besser werden durch eine wassergebundene Decke.

Lüneburger Kurpark soll noch schöner werden

Lüneburg. Die Arbeiten im Kurpark reißen nicht ab. Zuletzt wurde der Spielplatz modernisiert, jetzt möchte die Stadt einen Weg sanieren. 25 000 Euro stehen dafür im Haushalt bereit, voraussichtlich zwischen den Sommer- und Herbstferien sollen die Arbeiten starten. Die Projekte sind zusammengefasst in einem gartenhistorischen Gutachten, das die Stadt 2003 in Auftrag gegeben hatte. Ziel dieser Beurteilung war es, herauszufinden, wie der Park, der 1906 im Stil eines englischen Landschaftsgartens gebaut wurde, eigentlich mal ausgesehen hat.
Stadtpressesprecher Daniel Gritz sagt, dass die Verwaltung die Projekte nach und nach abarbeite. So sollen beispielsweise nicht nur alle Hauptblickachsen wiederhergestellt, sondern auch Informationstafeln, Bänke und Papierkörbe angeschafft werden. Auch die Beleuchtung werde noch verbessert. Zur Wegesanierung sagt Gritz, dass die südlichen Pfade bereits hergerichtet seien. „Die nördlichen sollen Jahr für Jahr erneuert werden.“ Einige Verbindungen im nördlichen Teil hat die Stadt bereits ausgebessert, zum Beispiel die Rundwege rund um den Springbrunnen.
Arbeiten beginnennach den Sommerferien

Wer von da aus in den südlichen Teil des Parks gelangen will, läuft geradewegs auf den Ententeich zu. Dieser Weg ist das nächste Projekt der Stadt. „Die Oberfläche wird durch eine wassergebundene Decke erneuert“, erläutert Gritz die Pläne. Ein solcher Belag besteht in der Regel aus einem gebrochenen Natursteinmaterial, eignet sich vor allem für Wege in Parks oder Wäldern, die geringer Belastung ausgesetzt sind.

Gleiches soll am Liebesgrund geschehen – allerdings erst nach den Herbstferien. Der Pfad zwischen der Bardowicker Straße (Bürgeramt) und der Garlopstraße soll zuerst saniert werden. Er verläuft parallel zur Hindenburgstraße, oberhalb des Liebesgrundes. Auch hier möchte die Stadt 25 000 Euro in die Hand nehmen, den Weg in Abschnitten sanieren. Stadtsprecher Daniel Gritz ergänzt, dass die neue Oberfläche durchlässig sein muss. „Das Oberflächenwasser muss versickern können.“ Weitere Wege seien im Liebesgrund nicht sanierungsbedürftig. ap