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Trump und die Folgen für Deutschland: Am Montag findet in der Lüneburger Ritterakademie eine politische Debatte statt. Foto: A/

Trump und die Folgen für Deutschland — Debatte mit Ex-US-Botschafter

Lüneburg. Keiner polarisiert derzeit weltweit so wie US-Präsident Donald Trump. Aber wie sind die Mitglieder seines Kabinetts einzuschätzen? Bleiben die USA der EU weiterhin eng verbunden oder wird ein US-amerikanischer Isolationismus die Beziehungen nachhaltig schädigen? Was kommt auf die USA, das deutsch-amerikanische Verhältnis und den Welthandel zu? Zu diesen Fragen äußert sich der ehemalige US-Botschafter in Berlin, John Kornblum, am Montag, 20. Februar, in Lüneburg.

Von 1997 bis 2001 war John Kornblum Botschafter der USA in Deutschland. Heute lebt er in Berlin. Foto: nh

Kornblum kommt auf Einladung der hiesigen Industrie- und Handelskammer in die Ritterakademie, spricht dort ab 18 Uhr mit Unternehmern aus der Region. Zwar ist die Veranstaltung inzwischen ausgebucht, doch Lüneburger, die sich für die Ansichten des profunden Kenners der deutsch-amerikanischen Beziehungen interessieren, können die Veranstaltung auf der IHK-Facebookseite  und auf der IHK-Internetseite live verfolgen und sich dabei auch in die Debatte einbringen.

John Kornblum ist seit Jahrzehnten eines der Gesichter der USA in Deutschland. Wie wenige hat er die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland geprägt. Seine Großeltern wanderten 1882 aus Ostpreußen in die USA aus, er selbst studierte Deutsch und Politikwissenschaft und trat danach in den diplomatischen Dienst seines Landes ein. Von 1997 bis 2001 war er Botschafter der USA in Deutschland. Zuvor war John Kornblum Teilnehmer aller wichtigen Verhandlungen, die in den 1970er und 1980er Jahren das Verhältnis des Westens zum Ostblock regelten und in den 1990er Jahren Bosnien-Beauftragter der US-Regierung. Mit dem Ende seiner Amtszeit als Botschafter wechselte Kornblum in die Wirtschaft und lebt seither in Berlin. lz

One comment

  1. Andreas Janowitz

    „Polarisiert“? Wie soll man diese Lachnummer überhaupt ernst nehmen? Wie soll man einen Kasper ernst nehmen, der nicht mal den Wiki Artikel zu „Uran“ liest, BEVOR er sich in einer offiziellen Pressekonferenz derart deklassiert? Bei einer derart erbärmlichen Aussendarstellung, wie können die erwarten überhaupt noch als etwas anderes als ein schlechter Scherz wahrgenommen zu werden?

    Ob er sich wenigstens traut etwas zu den Selbstheilungskräften der US Gesellschaft an sich zu sagen?
    Nachdem die Plutokraten derart jämmerlich versagt haben, braucht es mindestens eine Reform der Parteispenden Regelungen. Dieser peinliche Kasper ist schliesslich zugleich Repräsentant des US Unternehmertums […]!

    Unterstütz Herr Kornblum offiziell L. Lessig und gleichgesinnte? Das ist die einzig vernünftige Frage, zur Zukunft dieser peinlichen Parodie….

    https://wolfpac.nationbuilder.com/contribute

    Hat er?