Dienstag , 25. September 2018
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Gleich drei Baustellen sind in diesem Jahr zu bewältigen

Von Ingo Petersen
Lüneburg. Rund 22 Millionen Euro investiert die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, in diesem Jahr in die San ierung von Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen.

Besonders viele Kraftfahrer, nämlich die vielen Hamburg-Pendler, dürften „Bammel“ vor den bevorstehenden Maßnahmen an der Autobahn 39 haben, wo das Teilstück zwischen den Anschlussstellen Lüneburg Nord und Handorf (Fahrtrichtung Hamburg) erneuert werden soll. Gebaut werden soll auch am Häcklinger Kreuz und an der Ortsumgehung Dahlenburg, die dreispurig werden soll.

Ein halbes Jahr dürften die Behinderungen auf der A39 andauern — Baubeginn ist Ende Mai, Ende November sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Geplant sind für dieses Jahr die Arbeiten in Fahrtrichtung Hamburg, im kommenden Jahr soll die Gegenrichtung „grundhaft erneuert“ werden.

Anschlussstelle Lüneburg Nord für drei Wochenenden gesperrt

Der Verkehr wird während der diesjährigen Bauarbeiten auf der westlichen Richtungsfahrbahn, an der Baustelle vorbei, zweispurig in Richtung Hamburg und einspurig in Richtung Lüneburg geführt. In den Sommerferien wird die Anschlussstelle Lüneburg Nord für drei Wochenenden gesperrt, die Anschlussstelle Handorf wird während der gesamten Bauzeit „immer wieder“ teilweise gesperrt. Dirk Möller, Leiter des Geschäftsbereichs: „Das Auffahren auf die Autobahn in Richtung Hamburg oder in Richtung Lüneburg ist aber immer möglich.“

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten an der A39, die in diesem Bereich 30 Jahre „auf dem Buckel“ hat, stehen noch nicht fest. Möller: „Wir sind hier erst im Angebotsverfahren.“

Schon in etwa zwei Wochen soll es losgehen mit den Erneuerungsarbeiten am Häcklinger Kreuz. Geplant sei eine Bauzeit von Mitte März bis Ende April, erklärt Dirk Möller. Voraussichtliche Kosten: 1,2 Millionen Euro. Die gesamte Maßnahme wird in zwei Abschnitten vorgenommen, die verschiedenen Auf- und Abfahrtsrampen werden wechselseitig und zeitweise voll gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Lüneburg wird während der gesamten Bauzeit über die Bundesstraße 4 geführt. In der Gegenrichtung wird es eine Umleitung von Melbeck über die Kreisstraße 10 auf die Bundesstraße 209 und von dort zurück zum Häcklinger Kreuz geben. „Wir werden rechtzeitig ausführliche Informationen dazu herausgeben“, verspricht Dirk Möller.

Behinderungen im Zuge der Ortsumgehung Dahlenburg

Für vier Monate haben sich Autofahrer auf Behinderungen im Zuge der Ortsumgehung Dahlenburg einzustellen: Anfang Mai soll es dort losgehen, für Anfang September ist das Ende der Bauarbeiten vorgesehen, so Möller. Die Kosten stehen noch nicht fest. „Die Aufträge sind noch nicht vergeben“, erklärt der Geschäftsbereichsleiter. Sind die Arbeiten abgeschlossen, gleicht die Verkehrssituation auf der Ortsumgehung Dahlenburg der, die an den dreispurigen Abschnitten zwischen Lüneburg und Barendorf herrscht.

Der Verkehr von Lüneburg in Richtung Dannenberg wird schon an der Anschlussstelle Hafen auf die Landessstraße 221 in Richtung Bleckede geführt, von dort geht es weiter über die L222 nach Dahlenburg. In der Gegenrichtung wird der Verkehr schon im Bereich Göhrde auf die L253 in Richtung Bad Bevensen geleitet. Weiter geht es über Röm­stedt, Kreisstraße 39 und K2 nach Bavendorf.

Insgesamt acht Maßnahmen plant die Landesbehörde in den Kreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg.

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