Mittwoch , 26. September 2018
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Foto: A/t&w

Das News in der Schröderstraße schließt seine Türen

lz Lüneburg.  Die Schröderstraße und der Schrangenplatz, lange Lüneburgs Kneipen-Flaniermeile Nr. 1, kommen nicht zur Ruhe. Das ehemalige Mäxx ist schon lange dicht, gerade hat das Zwick geschlossen, jetzt macht zum Ende des Monats auch das News dicht. Wirt Matthais Ellinger sagt, er konnte sich mit seinem Vermeiter nicht auf einen neuen Mietvertrag einigen. Im News arbeiten dreißig Mitarbeiter, davon zwölf fest. Sie sind, so Ellinger, informiert.

Mehr dazu am Donnerstag in der Landeszeitung.

15 Kommentare

  1. Gier frisst Hirn…

    • Wobei das für beide gilt (Vermieter & Betreiber). Wenn ich mir die Preise im NEWS anschaue … das ist schon sehr happig (für die gebotene Qualität) !!

      • Illert ’75, Mann, war das gemütlich
        Da schien noch ’n richtiger Mond in der Nacht
        Die Musik ha’m wir noch mit der Hand gemacht
        Sowas gibt es heute nicht mehr
        Is‘ verdammt lange her, is‘ verdammt lange her

  2. Das ist ein schwerer Verlust für Lüneburg. Aber mit der Eröffnung des Libeskind-Baus am Sonnabend in einer Woche werden auch die Wirte in der Schröderstraße ins Freie tanzen, Hosianna rufen und den Anbruch einer Zeit des Heils und der Heraufkunft großen inneren Reichtums bejubeln. Vielleicht spricht man schon bald von einer Allee der Stille vor dem Coffee Shop No.1 in Kontraposition zum Weltgetriebe ider Bäckerstraße?

  3. Raymond Cuypers

    es hat sich anscheinend ausgeschrödert. Was vor Jahren mal furios begann scheint nun zu Ende zu gehen. Kann man nur hoffen, dass sich recht schnell Nachmieter, Pächter für die Objekte finden werden.
    Den noch verbliebenen gastronomischen Nachbarn drücke ich die Daumen, dass sie jetzt gut zu tun bekommen und das verbliebene Flair aufrecht erhalten können.

    • Das ist ein Skandal! Ich fordere die deutsche Bundesregierung auf, endlich zu handeln!

    • Hartmut Stegen

      Richtig, Raymond, aber den guten alten Stint kann nichts ersetzen! Im Sommer vom Schallander mal kurz hoch zum Straw, Tür aufziehen, tief einatmen und dann – schlagartig völlig bekifft – wieder runter zur Ilmenau … das waren Zeiten. Die Schröderstrasse ist für mich eh nur ein missglücktes Nachahmen dessen gewesen. Für Alt-Lüneburger uninteressant. Mittlerweile wohne ich seit Jahren in Wendisch Evern. Timeloberg, Kanal, Dorfstraße, Dorfkrug, Bistro, Restaurant … Was du willst. Da kommt diese mickerige Schröderstraße ziemlich kleinkariert rüber. Überall machen neue Kneipen auf. Und wieder zu…oder wechseln ständig die Betreiber. Läuft wohl nicht mehr..fahren eh alle nach Wendisch Evern.

      • „Im Sommer vom Schallander mal kurz hoch zum Straw, Tür aufziehen, tief einatmen und dann – schlagartig völlig bekifft – wieder runter zur Ilmenau … das waren Zeiten.“ Köstlich beschrieben! Der Stint war Kult und die Zeiten waren etwas entspannter als Heute.

        • Ja, die Zeiten waren entspannter. Wer bei Heidrun und Jan im Café Flip eine ihrer legendären Gemüsefrikadellen runtergewickelt hatte, war aufgrund der mitvertilgten Portion Knoblauchs beim Rausgehen quasi fertig ausgebildeter Kammerjäger und brauchte eine Wohnung bloß noch zu betreten, um sie ein Jahr lang von Insekten und Ungeziefer zu befreien.

  4. Vielleicht zieht das Vamos ein? Hintendran auf dem Hof ist doch noch ordentlich Platz für eine moderne Mehrzweckhalle. Das heutige News würde Foyer und Kassenbereich und unter den Schrangenplatz baut Heiko Meyer eine 15-stöckige Tiefgarage für siebentausend Motorfahrzeuge, in der jeder Parkende nach dem zehnten Besuch den Anspruch erwirbt, gleich gegenüber von Herrn Manzke oder Herrn Hoppe einen Espresso gratis hingestellt zu bekommen.

  5. Sad end to great show … But … Thank you for the great rallies all across the country. Tremendous support. Make Schröderstraße Great Again!

    LG, the real Ronald