Aktuell
Home | Lokales | Adendorf | Helfer sammeln Müll in Lüneburg und Adendorf
Auch Sarah Kielmann und Lara Jacobsen beteiligten sich beim Müllsammeln am Uferhang des Lösegrabens. Foto: ilg

Helfer sammeln Müll in Lüneburg und Adendorf

Lüneburg. Dem Aufruf zum gemeinschaftlichen Müllsammeln in Lüneburgs und Adendorfs Grünanlagen im Rahmen der europaweiten Aktion „Let‘s clean up Europe“ sind ru nd 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefolgt.

Für den Umweltschutz und eine saubere Stadt

Viele freiwillige Helferinnen und Helfer (hier Ebensberg) waren dem Aufruf der AGL gefolgt, um Grünanlagen und Flussufer vom angesammelten Müll zu befreien. Foto: ilg

Einer der fünf Treffpunkte war das Gelände des Kanu-Clubs. Vereinsvorsitzender Wolfgang Klose und seine Ehefrau Heidrun waren neben einer Reihe anderer Freiwilliger aktiv, die Kanuten fuhren streckenweise vom Wasser die Ufer des Lösegrabens an, während andere vom Ufer aus an den steilen Böschungen sammelten. Auch der TuS Erbstorf, Nabu, BUND und die DLRG-Jugend hatten viele Mitglieder zum Saubermachen aktiviert, darunter eine ganze Reihe Kinder und Jugendliche.

Die fleißigen Helfer schwärmten ausgestattet mit großen Müllsäcken und Arbeitshandschuhen aus. Die beiden Lüneburgerinnen Sarah Kielmann und Lara Jacobsen, beide 24 Jahre alt, hatten in der Zeitung von der Aktion erfahren. „Wir sind dabei, weil wir die Umwelt schützen möchten und weil wir wollen, dass die Stadt sauber aussieht“, begründeten sie ihre Teilnahme.

Drei Tonnen Müll gesammelt

Besonders erfreut zeigten sich der Ortsvorsteher vom Ebensberg, Heiko Dörbaum, und der Vorsitzende des TuS Erbs­torf, Matthias Heidbrock, über die rege Beteiligung der Jugendabteilung des Vereins. „Das beweist uns, dass die gemeinsame europäische Aktion die Aufmerksamkeit der jungen Menschen im Umgang mit Müll und mit der Natur stärkt“, waren sie sich einig. Immerhin hätten etwa 30 Kinder am Ebensberg mitgesammelt. Auf sie wartete wie für die Erwachsenen nach getaner Arbeit eine kleine Stärkung.

Etwa drei Tonnen Müll holten alle Helfer in Lüneburg und Adendorf aus der Natur, bilanzierte Lars Strehse, Geschäftsführer der AGL. Das entspreche zehn Anhängerladungen. Verpackungsmüll war genauso dabei wie Flaschen, Farbeimer, Gartenstühle oder gar abgerissene Kaninchenställe. ilg