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Die Universität richtet keine zusätzlichen Parkplätze für den Libeskind-Bau ein. Foto: t&w

783 Parkplätze sollen genug sein

Lüneburg . Die Eröffnung ist geschafft, das neue Zentralgebäude auf dem Campus der Universität hat seine erste Feuertaufe bestanden. Der Libeskind-Bau soll auch künftig regelmäßig viele Besucher anziehen. Da stellt sich die Frage: Wo sollen die eigentlich alle parken, wenn auch der reguläre Vorlesungsbetrieb an der Uni wieder läuft?

Das Gebäude wird der neue Magnet auf dem Campus, zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden Monaten sind dort schon geplant. Doch zusätzliche Parkplätze möchte die Leuphana offenbar nicht schaffen. Von Pressesprecher Henning Zühlsdorff heißt es auf LZ-Nachfrage lediglich: „Ich kann Sie beruhigen. Die Universität hält wie schon in der Vergangenheit auch in Zukunft die für ihren Betrieb baurechtlich erforderliche Anzahl an Stellplätzen auf ihrem Gelände vor.“ Insgesamt handle es sich dabei um 783 Parkplätze.

Wer an der Universität parken möchte, hat im Grunde drei Möglichkeiten: Er kann entweder den kleinen Parkplatz zwischen Libeskind-Bau und dem Gebäude nutzen, in dem sich Buchladen, Sparkasse und Copy-Shop befinden, ins Parkhaus fahren oder den Parkplatz zwischen Gebäude 12 und 15 nutzen. Die beiden letztgenannten Optionen liegen an der Scharnhorststraße, haben also einen etwas weiteren Fußweg zur Folge. An den vielen kleinen Straßen auf dem Campus dagegen ist bei regulärem Vorlesungsbetrieb selten ein Parkplatz frei.

In den großen Hörsaal im Libeskind-Bau passen 1200 Menschen. Gerade bei Veranstaltungen zu Zeiten des regulären Uni-Betriebes dürfte das Kontingent auf dem Uni-Areal schnell ausgeschöpft sein. Die Leuphana weiß das selbst, weist auf ihrer Internetseite nämlich – ganz unabhängig von dem neuen Gebäude – schon länger darauf hin, dass die Parkmöglichkeiten auf dem Campus begrenzt seien. Sie setzt darauf, dass Besucher auf das Fahrrad oder den Bus ausweichen.

Die Stadt verweist auf ein Parkraumkonzept, das die Uni für die erforderlichen Stellplätze erarbeitet habe. Doch auch die Verwaltung weiß nur von insgesamt 783 Stellplätzen. ap