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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Evendorf und Bispingen wurden vier Personen teilweise schwer verletzt. Wieder gab es Probleme mit der Rettungsgasse. Foto: Feuerwehr

Egestorf: Vier Verletzte nach schwerem Unfall auf der A7

Egestorf. Zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte forderte ein Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der A7 zwischen Anschlussstellen Evendorf und Bispingen. Die Unfallursache ist noch nicht klar. Ein Mann musste von Feuerwehrleuten mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Autowrack befreit werden. Die anderen Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Während der Rettungsarbeiten blieb die Autobahn in Richtung Hannover komplett gesperrt. Dies führte auch jenseits der Schnellstraße zu kilometerlangen Staus.

Wieder Probleme mit der Rettungsgasse

Die Feuerwehr beklagt die schwierige Anfahrt zur Einsatzstelle: „Die Rettungsgasse wurde nach Durchfahrt eines Einsatzfahrzeugs sofort wieder geschlossen“, berichtet Michele Quattropani, Pressesprecher der Feuerwehr Hanstedt. Für nachträglich eintreffende Rettungs- und Feuerwehrwagen musste diese wieder neu gebildet werden. „Dadurch wurde die Anfahrt unnötig verlängert.“ Besonders dreiste Autofahrer hätten die Rettungsgasse im Stau sogar als Überholspur genutzt, sagt Quattropani. lz

4 Kommentare

  1. Nehmt diesen Idioten das Auto und den Führerschein weg. Was anderes scheint nicht zu helfen!

  2. Keine Rettungsgasse gebildet. Nach Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen Rettungsgasse wieder geschlossen. Rettungsgasse als Überholspur genutzt et cetera.
    Für mich ein Spiegelbild des Sozialverhaltens in unserer (Ellenbogen-) Gesellschaft. Jeder denkt nur an sich. „Was gehen mich die anderen an“ ist die überwiegende Mentalität geworden.

  3. Es gibt eine recht einfache Möglichkeit. Rüstet die Einsatzfahrzeuge mit Kameras aus. Der Beifahrer bedient diese und zeichnet die Verstöße entsprechend auf. Im Anschluss werden die Aufnahmen ausgewertet und der Fahrer entsprechend der Gesetzeslage verknackt. Die Strafen hierfür sollten dann die Kosten aller notwendigen Ausgaben decken. Sollte weiterhin nachgewiesen werden können, dass durch die verursachte Verzögerung dem/den Verunfallten Schaden zugefügt worden ist oder nicht abgewendet werden konnte, müssten meiner Meinung nach weitere Maßnahmen ergriffen werden (als Beispiel langer Führerscheinentzug, Haft, finanzielle Entschädigung(en) zahlbar an den/die Geschädigten, die Möglichkeit einer Zivilklage durch den/die Geschädigten).

  4. Ich bin der Meinung das dieses Verhalten der „Rettungsgassenraser“ auch daher rührt, das viele Menschen in unserer schnelllebigen Gesellschaft die Auffassung vertreten das ein Warten absolut unzumutbar ist.
    Alles.Muss.Immer.Hier.Jetzt.Sofort. sein.
    Das kann jeder fast tagtäglich selbst erleben: An der Supermarktkasse dauert es ein paar Minuten länger, schon ist bei einigen Leuten Alarm, der ältere Fußgänger ist beim Abbiegen nicht schnell genug, eine Warteschleife beim telefonieren, an der grün gewordenen Ampel fährt der Vordermann nicht schon bei gelb los und schließlich das Lückenspringen vieler Hobby-Rennfahrer auf den Straßen, besonders auf der B4 gut zusehen, die sich fast den Hals abfahren nur um 3-4 Minuten später an der nächsten Ampel eingeholt zu werden.