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Birgit von Paris und Jannik Harms hoffen auf jede Menge Spielzeug-Spenden für Kinder. Foto: be

Mitmachaktion: Round Table sammelt Spielzeug für Kinder

Lüneburg. Wenn Geburtstag oder Weihnachten naht, schlagen Kinderherzen höher, die Vorfreude auf die Überraschungen des Gabentischs wächst. Manchmal aber bleibt der Tisch leer, meist dann, wenn in der Familie kein Geld für Geschenke übrig ist. Die Mitglieder des Round Table 70 Lüneburg haben jetzt eine Aktion gestartet, die sich „Toys Company“ nennt und Kindern bedürftiger Familien Spielsachen zukommen lassen soll.

Ausrangiertes Spielzeug für bedürftige Kinder

„Wir sammeln altes Spielzeug ein und geben es an bedürftige Kinder und soziale Einrichtungen weiter“, sagt Jannik Harms, Mitglied des RT 70 und einer der sieben „Tabler“, die sich an der Aktion beteiligen. Und die geht so: Wer nicht mehr benötigte Spielsachen auf dem Speicher oder in der Rumpelkammer hat, kann sie für die Aktion spenden und am Sonnabend, 8. April, vor die eigene Haustür stellen. Jannik Harms und seine Mitstreiter sind an dem Tag von 10 bis 15 Uhr in Lüneburg und Adendorf unterwegs, sammeln alles ein und bringen es anschließend zur Lüneburger Kindertafel. Dort werden die Sachen zwischengelagert und an bedürftige Familien mit Kindern abgegeben.

„Wir nehmen alles, was Kinderherzen bis zum Grundschulalter erfreuen könnte – vom Holzspielzeug über Lego, Memory bis Bobby-Car.“ Gebrauchsspuren seien kein Problem, „nur sauber und technisch in Ordnung sollten die Sachen sein“, sagt Harms. Wer etwas spenden möchte, muss sich bis zum 5. ­April per E-Mail an toyscompany@rt70.rtd-mail.de oder alternativ am 4. und 5. April zwischen 10 und 16 Uhr unter Tel.: (01520) 8275811 melden.

Mitmachaktion: so geht’s

Für die Tourplanung werden Name, Adresse, Rückrufnummer sowie Art und Anzahl des Spielzeugs benötigt. Auch wer am Abholtag nicht zu Hause sein sollte, kann teilnehmen, dann sollten die Sachen in einem Plastikbeutel verpackt vor die Tür gestellt werden. Weil die Lüneburger Tabler die Aktion zum ersten Mal machen, wird die Spendenaktion zunächst nur in Lüneburg und Adendorf umgesetzt. „Wir wollen Erfahrungen sammeln und die Aktion beim nächsten Mal vielleicht auf andere Bereiche ausweiten.“ us