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Dieses Bild der Überwachungskamera zeigt den mutmaßlichen Bankräuber der Sparkasse am Kreideberg. Foto: Polizei

Polizei: 1000 Euro Belohnung für Ergreifung des Bankräubers

1000 Euro Belohnung hat die Lüneburger Polizei jetzt für die Ergreifung des Bankräubers der Sparkassenfiliale am Kreideberg ausgesetzt. Wie berichtet überfiel am 13. Februar gegen 10.15 Uhr der Täter die Bank in der Thorner Straße. Mit einer Schusswaffe bedrohte er eine Bankangestellte und zwang sie zur Herausgabe von mehreren tausend Euro Bargeld. Anschließend flüchtete er auf einem Fahrrad.

Täterbeschreibung

  • männlich, zwischen 160 und 175 cm groß
  • schwarzer Motorradhelm mit getöntem Visier
  • schwarze Umhängetasche, in Teilen rot abgesetzt
  • Fluchtfahrzeug:
    • Trekking-Rad mit geradem Trekking-Lenker
    • kein Gepäckträger
    • Dunkler Rahmen
    • dezente, grünliche Aufkleber
    • Vorderrad mit Nabendynamo

 

Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt, die nicht an der Straftat beteiligt gewesen und nicht Amtsträger sind, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört. Die Entscheidung und Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. lz

Fotos: Polizei

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2 Kommentare

  1. Was mich immer wundert … warum sehen die Aufnahmen immer aus als ob ein Flaschenboden als Linse verwendet wurde. Es gibt hochauflösende Kameras für wenige Geld … Speicher kostet auch nichts mehr. Warum dann jedesmal (!) solch schlechten Bilder. Gibt es da einen Grund ?!

  2. H.-J. Müller-Borchert

    MB
    Ron hat recht. Hochauflösende Kameras kosten nur wenig mehr. Aber selbst ein „wenig mehr“ kann noch zwecks Kostenminimierung und Gewinnmaximierung eingespart werden, wenn es um Geld geht, und eine Kamera mit „Flaschenboden-Objektiv“ völlig ausreicht, damit die eigene Versicherung der Bank den Schaden erstattet.

    Was mich mehr wundert, ist die Geschwindigkeit, mit der wir zur Mithilfe an der Fahndung aufgerufen werden: Am 13. Februar überfiel der Unbekannte die Bank, und -schwupp!- schon 6 Wochen später kommt der Hilferuf der Polizei zur Mitwirkung bei der Fahndung. Da kann der Täter ja noch nicht weit gekommen sein, und potentiellen Zeugen wird der Überfall noch ganz frisch im Gedächtnis sein.

    Aber wie ich den Rechtsstaat kenne, kann und darf die Polizei vermutlich rechtlich gar nicht anders, weil auch hier wieder einmal abstrakter Datenschutz aus fürsorgerechtlichen Gründen als angewandter Täterschutz praktiziert werden muss.