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Bis Ende 2018 sollen diese beiden Wohngebäude am Zeltberg entstehen. Grafik: zech group

Penthouse-Feeling am Zeltberg

Lüneburg. Hanseviertel, Ilmenaugarten, demnächst auch Wienebütteler Weg oder Ebensberg – Lüneburg wächst, vor allem in seinen Neubaugebieten. Zuwa chs gibt es aber auch im Kleinen, etwa an der Hamburger Straße, Ecke Auf dem Schmaarkamp und Königsberger Straße. Dort entsteht gerade ein Wohnquartier mit 20 Eigentumswohnungen und zwei Stadthäusern. Sozialer Wohnraum ist dort aber nicht vorgesehen.

Zwei dreigeschossige Wohnblöcke will das Unternehmen Die Wohnkompanie Nord GmbH auf dem Gelände errrichten, wo bis vor Kurzem noch ein Autohandel seine Dienste anbot (LZ berichtete). Geplant ist ein Mix aus Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen und Größen zwischen 51 und 131 Quadratmetern, teilweise über zwei Etagen, mal mit kleinem Garten, mal mit Loggia oder als Penthouse-Variante. Flankiert werden die Blöcke von zwei Maisonette-Wohnungen und zwei Stadthäusern.

„Wir können den Wohnungsmarkt nur entlasten, wenn wir Wohnungen bauen.“
Daniel Gritz, Stadtpressesprecher

Zwischen den Gebäuden soll ein Innenhof mit Spielfläche, Terrassen und Gärten entstehen. Zwischen 192 500 Euro müssen Interessierte für eine Zwei-Zimmer-Wohnung beziehungsweise 428 500 Euro für eine Fünf-Zimmer-Wohnung auf den Tisch legen. Die Quadratmeterpreise liegen zwischen 3270 Euro und 4187 Euro und sind damit im gehobenen Lüneburger Preissegment angesiedelt.

Noch in diesem Quartal soll mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2018 vorgesehen, erklärte das Unternehmen. Die Stadt, die bereits die Baugenehmigung erteilt hat, sieht in dem Bauvorhaben einen Schritt hin zu weiterem Wohnraum in der Stadt, wenn auch ohne soziale Komponente. „Ohne Bebauungsplan und städtebaulichen Vertrag gibt es keine Handhabe, den Bau von sozialem Wohnraum durchzusetzen.

Aber neben 700 Sozialwohnungen wollen wir bis 2021 ja auch 1400 Wohnungen in den übrigen Preissegmenten schaffen. Somit kommen wie hier in der Königsberger Straße weitere Wohnungen auf den Markt. Wir können den Wohnungsmarkt nur entlasten, wenn wir Wohnungen bauen“, so Stadtpressesprecher Daniel Gritz.

Von Ulf Stüwe