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Harald Mathews aus Boizenburg gehört zum Schiffsmodellclub Mecklenburg. Er ist stolz auf seinen französischen Hafenschlepper „Le Caux“. Foto: t&w

Maritime Stimmung zur Eröffnung der Freibadsaison

Lüneburg. Kai Reckleben hatte sich „spontan entschieden“, zum Saisonstart des Freibads Hagen zu fahren. Bei der Aktion „Ma­trosen Ahoi“ ließ der Hamburger sein Polizeiboot mit bis zu Tempo 20 im großen Becken übers Wasser sausen. Er war das erste Mal dabei: „Eine tolle Premiere.“ Der Schiffs-Modell-Club Lüneburg hatte das große Schaufahren zusammen mit dem Salü organisiert. Die Modelle und das herrliche Wetter zogen Menschenmassen ins Freibad.

Jetzt wird gebadet

Das Freibad Hagen von jetzt an bis zum 10. September geöffnet. Montags bis freitags sind die Badezeiten von 6.30 bis 20.30 Uhr, sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 7 bis 20.30 Uhr.

Mit bis zu Tempo 20 saust das Polizeiboot „Bremen 9“ von Kai Reckleben über das Wasser. Foto: t&w

Auch Michael Hagen zog‘s nach Hagen, der Modellbauer aus Wittenförden in der Nähe von Schwerin war einmal mehr dabei, er stellte stolz ein Kinderschiff und das Schiff „Neues Deutschland“, Baujahr 1951, vor: „Ich gehöre zum Schiffsmodellclub Mecklenburg, wir sind seit Jahren hier dabei, eng mit dem Lüneburger Club befreundet. Im Sommer ziehen wir mit unseren Modellen die ganze Ostsee hoch.“ Ein Modell-Fan ist auch Harald Mathews aus Boizenburg, der mit seinem Hafenschlepper „Le Caux“ die Besucher an seinen Stand zog. Andere Freunde der kleinen Schiffe setzten die Segel.

20 Euro für einen Mini Cooper – als Modell

An den Ständen gab‘s viel zu bestaunen, auch aufs Wasser wurde alles gelassen, was auf dem, Wasser oder auch unter Wasser fährt: vom Jetboot über die Fähre und das Feuerlöschboot bis hin zum U-Boot. Anzugspunkte waren aber auch Stände mit anderen Modellen, von Trucks, Treckern oder THW-Fahrzeugen. Modelle konnten auch gekauft werden.

Für einen Mini-Cooper wurden beispielsweise 20 Euro verlangt, für einen Globe-Liner 333,33 Euro – das allerdings war Verhandlungssache. Mit Informationen war der AEC-Klub Kreis Nordheide präsent.

Der traditionelle Flohmarkt im vorderen und hinteren Bereich des Freibades lockte die Besucher zum Gucken, Stöbern und Kaufen. Die Standplätze waren bereits kurz nach Bekanntgabe des Termins für die Aktion „Matrosen Ahoi“ ausgebucht.

Von Rainer Schubert