Donnerstag , 20. September 2018
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Behelfsampeln regeln den Verkehr an der Elba-Kreuzung bei Adendorf. Die komplette Lichtsignalanlage wird erneuert. Foto: t&w

Adendorf: Lichter stehen länger auf Rot

Adendorf. Als Knotenpunkt bei Adendorf gilt die Elba-Kreuzung, wo sich Bundesstraße 209 Lüneburg-Hohnstorf und Kreisstraße 30 Bardowick-Scharnebeck treffen. Seit gestern wird dort für rund 45 000 Euro die komplette Ampelanlage erneuert. Vor allem morgens und am späten Nachmittag sind Behinderungen die Folge. Noch bis Mittwoch, 17. Mai, sollen die Arbeiten dauern, eine provisorische Lichtsignalanlage regelt den Verkehr.

Witterungsbedingte Verzögerungen möglich

Witterungsbedingte Verzögerungen hält die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für möglich. Die vorsichtigen Prognosen der Straßenbauer scheinen angebracht: Erst Anfang April sorgte die „Geisterbaustelle“ in Brietlingen für kilometerlange Staus – von Anwohnern so getauft, weil in der Anfangsphase Bauarbeiter selten zu sehen waren. Auch in Brietlingen war die komplette Ampelanlage erneuert worden. Nur verzögerten sich die für zunächst nur einen Tag angesetzten Arbeiten deutlich. Der Grund war ein gebrochenes Kabelrohr. lz

3 Kommentare

  1. misspingelig

    Die Bardowicker sind augenblicklich doppelt gefangen: Richtung Adendorf im Stau oder Richtung Lüneburg?
    auch dort Höhe Abzweig Bernsteinbrücke auf dem Autobahnzubringer wird mit Bedarfsampel gebaut und viel zu langer Rotphase.
    Achja, vergessen wir nicht die Kreuzung Shell/Bahnhofstraße…

    • Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen. Als Pendler aus Adendorf den Bahnhof in Bardowick zu erreichen ist eine Katastrophe. Morgens gegen halb sieben geht es noch, aber am späten Nachmittag staut es sich in alle Richtungen. Diese beiden Baustellen parallel zu betreiben ist gelinde gesagt suboptimal.

  2. Ein dreifaches Hoch auf die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

    B248 zwischen Dannenberg und Lüchow gesperrt, Umleitung über die B4 Uelzen – Lüneburg, wo während der Bauzeit auch mal kurz zwei Monate am Häcklinger Kreuz gebaut und umgeleitet wird.

    Jetzt die Elba-Kreuzung, wo man mit der Baustellenampel statt 5 Minuten mal eben die 4fache Zeit braucht und 2+x Kilometer in Richtung Lauenburg und Lüneburg feststeckt.

    Und weil das bei letzterer Baustelle nicht reicht, leitet man den Schwerlastverkehr, der sonst die ab Montag bei Dahlenburg gesperrte B216 nutzt auch noch über die B209 um.

    Damit dürfte dann die nächsten (mindestens) 14 Tage von Brietlingen bis Elbe Stillstand herrschen, und von Lüneburg kommend ist dann wohl so von der Lüner Rennbahn an Schrittgeschwindigkeit angesagt.

    Ich möchte echt mal wissen, wer so einen Unfug plant. Was hat derjenige gelernt? Auf jeden Fall nichts, was in irgendeiner Art und Weise Planung benötigt.