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Wer hat Angst vor dem Wolf? Die Wölfe erobern sich Stück für Stück ihren alten Lebensraum zurück. Diese Entwicklung wird vor allem von Weidetierhaltern auf dem Lande mit großer Skepsis beobachtet. Foto: nh/nabu/jürgen borris
Wer hat Angst vor dem Wolf? Die Wölfe erobern sich Stück für Stück ihren alten Lebensraum zurück. Diese Entwicklung wird vor allem von Weidetierhaltern auf dem Lande mit großer Skepsis beobachtet. Foto: nh/nabu/jürgen borris

Wer hat Angst vor dem Wolf?

Neetze/Amelinghausen. Die einen melden den Behörden die Wolfsrisse schon gar nicht mehr. „Aus Frust!“, weiß Jäger Wilhelm Alvermann aus Neetze. „Weil man der M einung ist, dass das sowieso nichts bringt“. Andere dagegen wollen die Rückkehr des Wolfes nicht stillschweigend dulden, machen öffentlich mobil gegen Isegrim – mit Mahnfeuern und Demonstrationen.

Experten gehen bundesweit von 46 Rudeln, 15 Paaren und vier sesshaften Einzeltieren aus. Für Tierfreunde und Naturschützer ist die Rückkehr des Grautiers eine Erfolgsgeschichte – auf dem Lande aber sehen sich immer mehr Dorfbewohner und Weidetierhalter durch den Wolf bedroht. Und das offenbar nicht zu Unrecht: In Neetze beispielsweise hatte der Wolf an Ostermontag erneut in einem Damwildgatter zugeschlagen. Nicht zum ersten Mal. Insgesamt 15 Stücke Damwild hat er hier geholt. Einen sicheren Wolfsschutz zu schaffen, wie von der Landespolitik propagiert, sei hier nicht möglich, sagt Wilhelm Alvermann, ein pensionierter Polizeibeamter: „Das Gatter befindet sich im Bruch, der Boden ist nass und modrig, da kann man nicht einfach mit einem Stromzaun hantieren.“

In Reinstorf hat der Wolf wieder zugeschlagen

In den vergangenen Jahrzehnten sei das Gatter auch sicher gewesen – bis zur Rückkehr des Wolfes. „Der Räuber ist da“, weiß Alvermann. Und es sind seiner Erfahrung nach sogar mehr Tiere unterwegs, als offizielle Stellen dies glauben machen wollen. „Ich habe mehrere Fährten entdeckt, manche so groß, dass ich die Faust darin verstecken kann, aber auch kleinere.“ Für Alvermann ein Beleg dafür, dass mehr als nur ein einsamer Wolf durch die Ostheide streift.

Auch in Reinstorf hat der Wolf dieser Tage wieder zugeschlagen – ein Damwild-Gatter, das ebenfalls schon von dem Grautier heimgesucht worden war. Obwohl hier Michael Flügge-Munstermann, Wolfsberater der Lüneburger Jägerschaft, vor einigen Monaten bereits versucht hatte, das Areal mit einem Stromzaun zu sichern.

Akzeptanz für den Wolf bei der Landbevölkerung sinkt

Wen wundert‘s, dass die Akzeptanz für den Wolf bei der Landbevölkerung laut Helmut Dammann-Tamke, CDU-Landtagsabgeordneter und Präsident des Landesjagdverbandes, dramatisch sinkt – und zwar dort, wo sich der Canide etabliert habe. Eine Selbstregulierung des Wolfes durch Nahrungsmangel, so Dammann-Tamke, sei in Deutschland unrealistisch, seine Ausbreitung werde sich rasant fortsetzen. Hinzu komme, dass der Wolf keine genetisch verankerte Scheu vor dem Menschen habe. Diese wird erlernt und an die nächste Generation weitergegeben. „Wir müssen dem Wolf also beibringen, sich vom Menschen und seinen Nutztieren fernzuhalten“, so das Präsidiumsmitglied. Dies sei notwendig, um insbesondere die Weidetierhaltung in Deutschland zu erhalten.

Denkbar für ein effektives Management wäre laut Jägerschaft beispielsweise, mindestens ein Tier je Rudel mit einem Sender zu versehen. Zeigen die Monitoring-Daten, dass ein Rudel auffällig ist, können entsprechende Vergrämungsmaßnahmen eingeleitet werden. Der Abschuss von einzelnen Tieren dürfe dabei kein Tabu sein.

Dieser Einschätzung wird Jochen Studtmann aus Amelinghausen kaum widersprechen wollen. Der Landwirt und Reiterhofbesitzer, selbst Jäger, hält die Wolfspolitik ohnehin für verfehlt: „Diejenigen, die uns jetzt die Probleme mit dem Wolf aufbürden, sind nicht die, die das später regeln müssen“, kritisiert der Amelinghausener – „die sind dann abgetaucht oder längst nicht mehr in Amt und Würden.“ Studtmann kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit der Wolfspolitik vor allem grünes Klientel in den Städten bedient werden soll, „gegen die Interessen der Landbevölkerung. Als verantwortlicher Politiker“, so Studtmann, „könnte ich da jedenfalls nicht mehr ruhig schlafen!“

In Niedersachsen ist die Zahl der vom Wolf getöteten Weidetiere 2016 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Nach Zahlen des Wildtiermanagements gab es 68 eindeutig dem Wolf zugeordnete Fälle mit insgesamt 175 getöteten Tieren, 2015 waren es 64 gemeldete Schäden und 165 getötete Tiere.

Bundesweit liegt die Zahl der gerissenen Nutztiere seit dem Jahr 2000 bei 2300 Tieren – als Ausgleichszahlungen erhielten die Besitzer 331.346 Euro.
Von Klaus Reschke

45 Kommentare

  1. ein Damwild-Gatter, das ebenfalls schon von dem Grautier heimgesucht worden war. richtig so, fleischtheken soll man plündern, wo es geht. wer braucht sonst noch ein dammwildgatter? der schlachter?

    • Klar, alle Tiere abschaffen damit Wölfe nicht in Versuchung kommen.
      Himmel, hilf

  2. Weidetierhaltern auf dem Lande mit großer Skepsis beobachtet.
    tja, wer auf sein eigentum wert legt, schützt es nach dem gesetz. abballern ist nun mal nicht. gottseidank.

  3. Wir sollten das wir die Schweden machen, der Nutztierhalter darf seine Tiere gegen Raubwild mit der Waffe beschützen. Das wird den Wolf automatisch vor den Menschen und den Nutztieren vergrämen.

  4. Klaus Mertens

    Die Wölfe werden sich unkontrlliert vermehren. Sie werden (von der Politik) geschützt. Aber wer schützt die Menschen und vorallem die Nutz- und Weidetierhalter vor dem Wolf? Dazu stellt sich der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (die Grünen) vor laufender Kamera hin und erklärt mit unüberseh- und unüberhörbarer Arroganz vor der Videokamera der LZ erst mal wie Schutzzäune aussehen müssen. Tolle Leistung Herr Wenzel. Das Video dazu ist hier zu finden: https://www.lzplay.de/index.php/2016/12/09/landespolitiker-auf-ortstermin-minister-wenzel-setzt-beim-wolf-auf-zaeune/
    Vor dieser Bauanleitung spricht er in dem Gespräch mit dem Schäfer selbst von einem Problem und dass auch ein Zaun nicht hundertprozentig schützt. Er informiert auch dass zum damaligen Zeitpunkt schon gut 22.000 Euro als Schadenentschädigungen gezahlt wurden. Wohl bemerkt: Aus Steuergeldern! Das ist aber nur eine Zeitwertenschädigung. Die ganze Arbeit der Aufzucht und was weiter damit zusammen hängt kann damit gar nicht ausgeglichen werden. Und erst recht nicht die Frustration der Tierbesitzer.
    Entschädigungen sollen zudem (ohne Bezug auf das Video!) künftig nur noch gezahlt werden wenn die Schutzmaßnahmen ausreichend und entsprechend waren. Was für ein Unsinn wenn, wie Herr Alvermann im dem obigen Artikel erklärt, das bei bestimmten Bodenverhältnissen gar nicht möglich ist. Ähnliches äusserte vor kurzer Zeit auch eine Halterin von Dammwild in Neetze in der LZ. Aber das ist typisch. Bestimmte Politiker halten sich für allwissend und glauben ernsthaft daran dass ihre Vorgaben ein Allheilmittel und überall anwendbar seien. Zudem führen derartige Schutzmaßnahmen zu erheblichen Kosten für die Tierhalter. Eventuelle Zuschüsse decken diese Kosten bei weitem nicht.
    Das sind ohnehin völlig unnsinnige und überflüssige Kosten, nur um den Romantikern von Naturschutzverbänden und vielleicht und Mitglieder der Grünen einen Gefallen zu tun. Und bezahlen müssen es ALLE Steuerzahler. Egal ob sie den Wolf haben wollen oder nicht. Das ist Klientelpolitik und deshalb nicht demokratisch. Es grenzt für mich an Veruntreuung von Steuergeldern. Es wird ein Hausgemachtes Problem werden das noch ganz andere Ausmaße annehmen wird. Und es wird auch nicht mehr allzu lange dauern, bis das Abschussverbot gelockert wird. Doch dann könnte es schon zu spät und kaum noch in den Griff bekommen zu sein.

  5. Tom Schulze-Helmke

    Schlimmm, dass immer öfter Rot- und Damwild als Schlachtvieh eingesperrt wird. 6000 Gehege gibt es schon landesweit. Denke wir sollten unsere Einstellung zur Natur gründlich überdenken. Und dass gerade die Landbevölkerung besonders naturfeindlich sein soll halten wir für ein Gerücht. Nur weil einige besonders laut sind und bestimmmte Politiker gerne mit Ängsten spielen. Die Mitglieder unser Facebookgruppe incl. Schäfer aus der Region berüßen die Rückkehr dieser faszinierenden Tiere und arbeiten konstruktiv an Lösungen.

    • Brigitta Blume

      Wie lange denn noch?
      Die Gerede über „konstruktive Lösungen“ hängt einem doch seit Jahren zum Hals raus. Zuerst war das 90er Netz eine „konstruktive Lösung“, dann sollte man Flatterband dran und drüber binden, noch dazu rot-weißes, das der Wolf (sieht kein rot) gar nicht großartig bemerkt und nicht mal am Geruch mit Mensch verbindet, dann hieß es, oh NIEMALs Kälber – auch falsch. Dann hieß es „keine Fohlen“, und der NABU hat seine Tiere flugs nach den ersten Angriffen anderswo hingebracht. Beim Zaun sind wir inzwischen bei ebenso lächerlichen 110 und 140, und die Rinderhalter müssen erst gar nicht aufrüsten, da wird es angesichts der Millionen an Zaunkosten eh billiger, die Risse zu entschädigen. Und wem das nicht gefällt, der kann dann seine eigenen Zäune von den Kürzungen in den CC-Mitteln bauen?

      Und ja, die scheuen Wölfe kommen NIE NIE in die Ortschaften. Jahrelang wurde einem dieser verlogene Müll eingeredet. Und jetzt, wo die Wölfe jeden Tag in und an irgendeinem Ort gesichtet werden, und genügend C1 vorhanden sind, heißt es plötzlich: „Ach, das ist normal, die sind ja nur neugierig“. Nichts, aber auch gar nichts hat gestimmt bisher.

      WER soll denn euren Mist noch GLAUBEN?

    • Helga von der Weide

      Na wie sieht denn die Lösung ihrer Facebookgruppe für die faszinierenden Mufflons in der Görde aus? Ich tippe auf Endlösung. Wölfe ohne Bejagungsmöglichkeit sich in dicht besiedelten und stark bewirtschafteten Lebensräumen anzusiedeln zu lassen und das auch noch mit einem Riesenaufwand zu begünstigen, da gehört schon einige Verblendung und Ausblendung zu. Ihre Kommentare strotzen auch nur so vor dieser Verblendung und man bekommt beim lesen schnell das Gefühl, dass bei Ihnen zu Hause die Wölfe sogar im Schlafzimmer kuscheln dürften. Bin schon gespannt, wann die ersten Wolfsrudel den Almauftrieb in Bayern spitzkriegen und sich dort in der ungeschützten Speisekammer einnisten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Alpenbauern kampflos ihre Kulturlandschaft und die Almwirtschaft aufgeben. Aber Herr Schulze wir mittels Facebookgruppe sicherlich Lösungn präsentieren z.B. Umsiedlung und Aufgabe der Almbetriebe und Konzentration der Nutztierbestände auf die Stallungen im Raum Vechta und Cloppenburg.

    • Im Gegensatz zu Ihnen kennt sich die Landbevölkerung mit dem Landleben und Tieren in Wald und Flur aus.
      Die Abschaffung der Weidetierhaltung einschl. Rot- und Dammwild, zugunsten EINER Tierart ist Schwachsinn.

      Züchten und schlachten SIE die Tiere, die Sie und Ihr Hund verzehren eigentlich selbst oder wächst Ihr Essen bei ALDI im Regal?

    • “ Die Mitglieder unser Facebookgruppe…“

      Die einen leben heute im Internet, sind Facebook, Youtube gebildet und maßen sich an „Lösungen“ für Themen und Probleme zu finden, haben aber keinerlei fachliche und praktische Erfahrung.
      Wie kommen die Absolventen der Youtube Universität nur immer wieder auf die Idee, nach dem anschauen von 2, 3 Videos zu wissen wie man praktische Arbeit leistet oder es gar besser macht?

  6. Wer hat Angst vor dem Wolf?
    1. die geschäfte mit herdentiere machen
    2. die von der natur keine ahnung haben und sich somit in derselben falsch verhalten.
    3. die alles glauben was ihnen lobbyisten erzählen.
    4. die jetzt schon angst vor hunde haben.

    • Der Nabu ist keine Lobbyvereinigung?
      Oder glauben Sie gar das was Ihnen dieser Lobbyverein, der Millionen für die Wölfe bekommt, keine finanziellen Interessen an den Wölfen hat?

      Ein Blick in die staatliche Förderung und den Spenden von VW sollten Sie sich vielleicht gönnen.

      • Martin Gork
        meinen sie mich? natürlich ist nabu ein lobbyverein. der adac übrigens auch. schmunzel. unsere geliebten jäger haben in niedersachsen den größten lobbyverein in diesem bereich in deutschland. sie singen das lied der schlachtviehhändler.

        • Ja, ich meine Sie und Sie haben unter Punkt 3 das beschrieben, was Sie machen.
          Was die Jäger nun direkt mit Ihrer Kritik zu tun haben, das wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, denn die leisten zum Thema Wolf wesentlich mehr als der Nabu und bekommen als Ehrenamtliche nicht einen Cent für diesen Aufwand.
          Ihr pauschaler Populismus ist fern ab der realen Situation und zeugt von unzureichendem Kenntnisstand zu dem Thema.

          Vielleicht lesen Sie sich doch irgendwann mal in die gesamte Problematik ein und sparen sich vorher Ihre Kommentare?

          • Martin Gork, wussten sie schon, jäger sind überflüssiger als ein kropf? raubtiere leisten die gleiche arbeit ohne lobbyismus.

    • …und die, die Kinder haben, die vielleicht bald dran sind.

      Aber dann wird sich sicher jemand finden, der uns einen neuen „Kinderschutzzaun“ verkaufen möchte, der aber bitte mindestens 50 cm eingegraben werden muss! (Das mach auf felsigem Grund besonders viel Spaß!)

      An den Wölfen liegt das gar nicht – die Menschen stellen sich so kleinlich an!

      Wie haben wir es überhaupt so lange ausgehalten, und ohne die possierlichen Racker hier gelebt?

      Interessant wird es wenn wir anfangen die Deiche (untergrabungssicher) einzuzäunen.

      Aber Deiche (und Schafe) werden häufig überbewertet!

      Eigentlich fehlt uns noch eine Gruppe, welche uns auf die Wiederansiedlung des Tuberkelbazillus vorbereiten wird.

      Das sind schließlich auch Geschöpfe Gottes, die wir aus Selbstsucht aus unserem Lebensraum verdrängt haben. Wer hat uns das eigentlich erlaubt?

      Ich bin dafür das jedes Dorf eine eigenes Wolfsrudel bekommt!

      Die Kindergärten könnten wir mit der Pflegepartnerschaft beauftragen!

      Weil Natur immer lieb ist- nur Menschen sind kleingeistig!

      PS. “ Unser täglich Wolfsbrot“ (Wenn man mal genau sehen will wenn ein Wolf etwas von einem Tier „isst*“ wenn es noch lebt, rumschreit und eigensinnig weiter nicht bei lebendigem Leib gefressen werden will!
      Wölfe essen gern warm (Körperwarm) – ist ja auch viel frischer!
      Die brauchen auch nichts zu betäuben (Wie Menschen das müssen) die können sozusagen gleich vom Stück essen. Und das Tierschutzgesetz greift bei Wolfsmahlzeiten nicht! Jedenfalls nicht bei Tieren die lebendig verzehrt werden.

      *(Mindener Tagblatt Kinderseite)

      Hauptsache unsere Regierung schützt die Wollfsfreunde und die armen geschundenen Rückkehrer.

      • Lothar Finger
        ihre blutrünstige beispiele sind ganz nett. haben sie schon mal ein totes kind unter einem auto gesehen? meistens nicht ganz so blutig. wollen sie die autos deswegen abschaffen?
        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161724/umfrage/verkehrstote-in-deutschland-monatszahlen/

        • …..ich hätte da noch mehr!
          sagen wir round about 4000 Tote im gesamten Straßenverkehr per Anno in Dt.
          Ca. 10.00 Menschen kommen bei Unfällen im häuslichen Bereich um; im gewerblichen Bereich sind es so ca. 20.000

          Dann wären da noch so 10.000 Menschen die sich jedes Jahr hier in DT umbringen;
          ca. . 30.000 Opfer sind wegen MRSA zu beklagen.

          Dann noch ca 15.000 wegen Fehlmedikation (Ärztepfusch) wir hätten dann noch ca 140.000 Tote wegen Alkohol und Tabakgenuss pro Jahr hier bei uns.

          (Ich höre mal auf – es gibt noch viel mehr)

          Alles Gründe um den Wolf wieder heimisch zu machen?

          Ist das ernst gemeint? Oder was soll das?

          Und „Die blutrünstigen Beispiele“ sind „ganz nett“?

          Das ist ja an Zynismus kaum zu übertreffen!

          Meinen Sie ich hätte die Photos selbst gemalt?

          Oder sind Sie derjenige der (für Deutschland) festlegt welches Tier hier leiden muss und welches nur leiden darf?

          (Bei lebendigem Leib angefressene Schafe)

          Also die Autos abschaffen wenn ein Kind überfahren wird?

          Was für eine Logik!

          (Autos sind nur dazu auf der Welt um Kinder zu überfahren – sonst zu nichts!)

          Und Wölfe sind mindestens so nötig wie Autos!

          Und wenn die Kinder die Autoangriffe wirklich überleben sollten, dann könnten sie doch mal für Lupus in Frage kommen – oder?

          Oder meinen Sie – die wollen nur spielen?

          Wenn das erste Kind gerissen ist melde ich mich noch mal, – ja?

          Ich bin jetzt schon gespannt auf Ihren Kommentar!

          Und eine Antwort auf das schutzwürdige Tuberkelbazillus sind Sie auch noch schuldig!

          Wer legt fest welches Geschöpf hier wieder eingebürgert wird?

          (Weil es früher mal ausgerottet wurde)

          Sind Sie dafür zuständig?

          Ich hoffe Sie leben nicht in Waldnähe und Sie haben keine Kinder!

          Wobei die liebenswerten Neuzuwanderer ja mittlerweile auch durch Wohngebiete trotten!

          (Alles reine natürlich)!

          Reiner Friese schrieb mir folgendes zu dem Thema:

          Wie lustig das doch ist. Die Ansiedlung des Wolfes ist nichts weiter als das ausufernde Ego von einigen Biologen und Naturschützern. Mehr nicht. Ihnen ist es scheißegal ob sie Schafe reißen, in Siedlungen einbrechen oder Hunde bedrohen. Hauptsache ich habe meinen Willen durchgesetzt. Niemand braucht den Wolf. Genausowenig wie Marderhunde und Waschbären. …….. Am Anfang haben diese Naturschützer wie kleine Kinder um die Windräder getanzt. Heute stehen sie mit ihren dummen Gesichtern da und sehen wie ganze Populationen von Vögeln geschreddert werden. Obwohl diese Leute es hätten besser wissen müssen. Und auch das der Strom billg ins Ausland verhökert wird und nicht bei uns landet obwohl wir den Preis dafür zahlen und obwohl damit andere Energiezertifikate im Ausland kaufen um Braunkohlekraftwerke zu bauen. Somit steht man wieder da wo man vorher war…Welch eine Schande…..

          Einen schönen (rissfreien) Tag noch.

  7. „Akzeptanz für den Wolf bei der Landbevölkerung sinkt“? Umgekehrt: Es waren eh nur wenige Aktivisten, die das Thema damals durchgesetzt haben. Typischerweise solche, die von der Natur nur eine ideologische Meinung anstatt Fachwissen haben. Daher sind auch nur diese Personen von den Folgen überrascht worden. Eine Mehrheit für den Wolf gab es nie.

  8. Karsten schünemann

    Jeder meckert über die wölfe,warum meckert niemand über unsere 400000 hobby jäger in deutschland,die jäger haben doch nur angst, das sie mit dem wild kein geld mehr verdienen können das sie einfach abballern aus lust und spass,ein wolf tötet nicht aus spass,er tötet zum überleben,und wenn es menschen gibt die ihr wild auch noch einsperren, damit sie es noch leichter abschlachten können,dann müssen sie sich nicht wundern wenn der wolf sich das holt was am einfachsten für ihn ist,schon komisch das jedes tier weck muss was den menschen stört,hier ist es der luchs,bär,und wolf,in anderen ländern ist es genauso,schon echt traurig für die menscheit.

    • An Ihrem Kommentar merkt man, das Sie gar keine Ahnung von Hege und Jagd haben.
      Meine Frage ist, warum wollen Sie, das zwangsweise, ein Tier wieder heimisch gemacht wird, das seit knapp 150 Jahren in Deutschland ausgestorben war?
      Die Fauna-und-Fora-Romantikwelt die Sie gern hätten, ist heute nicht mehr möglich, da es 5 Milliarden Menschen mehr auf der Welt gibt!

  9. Klaus Bruns, Sie schreiben nur unreflektiert irgendwelche Phrasen ab, oder? Und glauben sehr offensichtlich bedingungslos einer bestimmten Ideologie?

    Die wenigsten Menschen, die ich kenne und die gegen eine unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe in dichtbesiedelten Gebieten oder in Viehzuchtgebieten sind, haben Angst vor Hunden.
    Die meisten haben sogar selber welche.
    Genau deswegen wollen sie auch nicht zig Rudel Wölfe in ihrer nahen Umgebung.
    Weil Wölfe nämlich Hunde zum Fressen gern haben.

    Angst vor Übergriffen durch WÖLFE (Mehrzahl), haben auch Menschen, die sie direkt vor ihrer Haustür OHNE Scheu erleben, oder auch diejenigen die als reines Hobby ihre Tiere halten. Diese Menschen wollen genau so wenig wie gewerbliche Nutztierhalter, ihre Tiere in Einzelteilen von der Wiese sammeln, Verlammungen, Verkalbungen oder Verfohlungen erleben müssen!
    Sie wollen ebenso auch nicht erleben dass ihre Tierherden in Panik vor Wölfen durch sämtliche Zäune brechen, und sich und andere Lebewesen (inkl. Menschen) in Gefahr bringen. Eine Schaf-, Rinder- oder Pferde-Herde ist eine große Gefahr im Straßen- oder Schienenverkehr. Es gibt keine Zäune, die panische Großtiere wirklich aufhalten würden.

    Anderen einfach mal Naturkenntnisse abzusprechen, weil sie nicht auf den Willkommen Wolf- Zug aufspringen wollen, ist völlig aus der Luft gegriffen und extrem lächerlich!
    Gerade Menschen, die sich besonders gut auskennen, sind in der Lage die überwiegend nur negativen Folgen der Wolfsausbreitung für die Biodiversität und die Ökologie der speziellen Habitate zu sehen.
    Genauso wie ein Einkaufszentrum ein ungeeigneter Ort für eine Wolfsansiedlung ist, siind es Tierzuchtgebiete und Deichregionen, die fast keinen Wald und kein Wild haben.

    Interessanterweise sind ganz häufig auch „Tierschützer“ unter den Nur-Wolf-Schützern, denen ansonsten jedes gequälte Tier wichtig ist, aber lebendig angefressene und übel zugerichtete „Nutztiere“ sind für sie seelenloses „Wolfsfutter“. Das finde ich irgendwie schizophren ….

    @Wolfgang Das ist auch meine Erfahrung! Hier sind und waren maximal 1% der ländlichen Bevölkerung Pro-Wolf eingestellt. Über die Hälfte von denen hat keine Tiere/ Weidetiere oder Kinder.

    • Emwe
      ich besitze keine ideologie. ich weiß ,dass sie angst haben,ihre pfründe an dem wolf zu verlieren. es war ja auch alles so bequem. ein bändchen um die weide und schon war das schlachtvieh gesichert. ich laufe hinter keine ansichten her, ich denke selbst. lobbyisten können mich überhaupt nicht meinen. wer gegen die natur ist, ist nun mal auch gegen die menschen und somit auch gegen mich.

      • Der Kleingärtner aus Reppenstedt redet von Natur und bekommt nicht mal den Unterschied zwischen Kulturlandschaft und Wildnis sortiert. Wenn sie über Natur schwadronieren sollten Sie erstmal ihr unnatürliches Haus abreißen oder in die Wildnis ziehen, damit man sie ernst nehmen kann. Das Sie leider nicht differenzieren können ist nicht ihre Schuld, dass Sie trotzdem den Besserwisser machen schon.

        • mein lieber Klaus, selbst die heide ist nur vom menschenhand gemacht. monokulturen sind kulturlandschaften. da sie ja hier gern den großgärtner spielen, kann ich ihnen natürlich nicht das wasser reichen. abpropos wasser, wieviele schäden sind in der heide durch das abpumpen schon entstanden, sie als großgärtner müssten es eigentlich wissen. bald hat der wolf nicht mal mehr was zu trinken. schmunzeln ach ja, haben sie schon mal eine ausbildung bei der bundeswehr genossen, wo man blind in den tiefen wald runtergelassen wird ,um sich dann von ihm eine woche zu ernähren? zitat:Das Sie leider nicht differenzieren können ist nicht ihre Schuld, dass Sie trotzdem den Besserwisser machen schon. dito.

      • Gegen „Ihr“ Naturargument spricht erst mal, dass wir in Deutschland zu 99% in einer Kulturlandschaft leben.
        Täglich werden 80 Hektar Fläche versiegelt, wer „Natur“ in Deutschland fordert, der muss den Häuslebesitzern klar machen, dass diese Häuser verschwinden müssen um Natur wieder zu zulassen.
        Wie viele Ihrer Häuser haben Sie schon abreißen lassen und die Flächen wieder renaturiert?
        Warum sollen das immer andere machen aber Sie entziehen sich jeder Verantwortung?

        • Martin Gork
          der deutsche reist gern in die unberührte natur, wahrscheinlich, weil es dort so warm ist und die menschen so arm. die armut gefällt den deutschen bei sonnenschein eben besser, als beim regen. es liegt an den preisen, die man bereit ist zu bezahlen.

      • Lothar Finger

        …“Das Tuberkelbazillus ist reine Natur ! (Rohöl übrigens auch!)

  10. Muß man als Wolfgegner eigentlich AfD-Mitglied sein? Oder kann man auch so über Systemversagen und verängstigt blökende Schafe, die vermeintliche Notwendigkeit elektrifizierter Grenzbefestigungen und die angebliche Gefahr unkontrollierter Ausbreitung herumkreischen?

    • Intressante Frage! Was die Energie beim Angstschüren betrifft, gibt es deutliche Parallelen.

  11. Wir brauchen Mahnfeuer gegen die schreckliche Tierhaltung und gegen die grausamen Zustände in Schlachthäusern. Aber so lieb haben die ihre Tiere dann wohl doch nicht, wie? Scheinheilige

  12. Um was es Intessensvertretern geht ist ja jedem klar. Man eiert schön drum herum und schürt Ängste die es ohne diverse Jäger nicht gäbe. Manche bedienen sich der Hybridenlüge andere schieben wieder die Gefahr für die Kinder vor. Allen ist eines gemein. Sie wollen den Wolf irgendwie los werden, sind aber zu feige, dass einfach beim Namen zu nennen. Statt dessen eiern sie herum und finden sich noch schlau dabei.

    Fakten zu Wölfen ( mal aufs Wesentliche zusammengefasst)
    Wölfe sind territorial und ein Wolfsrudel, die Wolfsfamilie besteht also aus Elternpaar, Welpen und Jährlinge, die bei der Aufzucht der Welpen helfen und meist bevor sie 2 Jahre werden, das Rudel verlassen. Dieses Rudel in etwa 8 Wölfe, da oft nur die Hälfte des Nachwuchses überlebt. Es beansprucht hier im Durchschnitt ein Revier von 250 bis 350 Quadratkilometer bzw. 25 bis 35 Tausend Hektar! Dieses Revier wird gegenüber fremden Wölfen verteidigt. So können es in einem Revier auch nicht mehr Wölfe als die Wolfsfamilie werden. Durch das Abwanderverhalten dieser geschlechtsreif gewordenen Jährlinge und die großen Strecken, die Wölfe dabei zurück legen, können aber so überall in Deutschland jederzeit Wölfe auftauchen.
    Wölfe lebten in unserer Natur schon Jahrtausende vor uns und benötigen keinerlei Regulierung und auch keine Wildnis. Beutegreifer regulieren sich in allen Ökosystemen dieser Welt ohne dass das Gleichgewicht gestört wird selbst, über das Zusammenspiel von Anzahl der Beutetiere, Reviergröße und Anzahl der Nachkommen.
    Sie ernähren sich zu 99 % von meist alten, kranken oder jungen unerfahrenen Wild. Wird nicht ausreichend geschützt, kann es allerdings Übergriffe auf Nutztiere geben. Leider hört man von den erfolgreichen Nutztierhaltern viel zu wenig. Es gibt in Sachsen und Brandenburg Schäfer – Nutztierhalter, die seit Jahren mitten im Wolfsgebiet ohne Risse leben, weil sie mit Elektrozäunen und Herdenschutzhunden schützen. Ein Pilotprojekt bei Mutterkuhherden mit 5- Litzenzäunen ( Belitzer Wiesen) hat sich zu 100% bewährt. Herdenschutz ist also erfolgreich möglich. Durch diesen Schutz gibt es auch weniger Verluste durch Diebstahl, Hunde oder Füchse. In Sachsen sinken trotz steigender Wolfszahlen die Risse an Nutztieren, bzw. die Risszahlen pro Wolfsrudel. Meist gibt es vermehrt Wolfsrisse dort, wo Wölfe neu zu wandern, weil nicht richtig geschützt wurde.
    Bedrohen Wölfe die Existenz von Bauern?
    Jedes gerissene Nutztier ist bedauerlich, aber wie sind die Relationen tatsächlich? Im vergangenem Jahr wurden in Brandenburg ca. 90 000 Rinder geboren, davon verstarben 6300 im ersten halben Jahr, gab es 4500 Totgeburten und 26 wurden vom Wolf gerissen, bzw. konnte der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden. In Brandenburg gibt es ca. 74 300 Schafe davon fielen 185 den Wölfen zum Opfer und das dort, wo nicht ausreichend geschützt wurde.
    Werden Wölfe ansässig und lernen, dass das Jagen von Nutztieren schmerzhaft (Elektrozaun) oder für sie wegen vorhandener Herdenschutzhunde oder Esel gefährlich ist, jagen sie diese nicht mehr und geben dieses Wissen an ihre Nachkommen weiter. Wenn diese Nachkommen abwandern, nehmen sie dieses Wissen mit und geben es wiederum an ihre Nachkommen weiter. Jeweils fremde, evtl. unwissende Wölfe werden aus dem eigenen Territorium vertrieben, somit sind die Schafe sicher. Jeder, der seine Schafe schützt, nützt sich und Anderen!
    Die Unzufriedenheit der Nutztierhalter rührt größtenteils daher, dass im vergangenen Jahr fast keine Präventionen gefördert wurden und auch Entschädigungszahlungen erst nach Monaten erfolgen! Diese Politik ist zu ändern! Besonders wichtig ist, dass es als erwiesen gilt, dass das Entnehmen einzelner Wölfe völlig kontraproduktiv ist, da wenn die Rudelstruktur verändert wurde, besonders wenn Elterntiere, die Jagdlehrer fehlen es erst Recht zu Wolfsrissen kommen kann. Jungwölfe sind kaum von den Eltern zu unterscheiden, aber innerhalb des Rudels werden nachweislich kranke oder verletzte Rudelmitglieder mit ernährt. Wölfe sind äußerst soziale Tiere. Bemerkungen zur Jagd und zum Nutzen der Wölfe:
    Wölfe tragen erheblich zur Gesunderhaltung des Wildes bei und die Artenvielfalt in Wald und Flur wird, wie in wissenschaftlichen Studien belegt gefördert. Sie lösen die sogenannte „trophische Kaskade“ aus. Mufflons, Wildschafe, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland ausgewildert wurden, erkranken hier oft an der sogenannten Moderhinke und werden von Wölfen gejagt, da sie über keine hier erfolgreiche Abwehrstrategien verfügen. Diese Tiere nagen junge Bäume an, fressen die Knospen und verhindern ein Nachwachsen junger Traubeneichen im Kiefernwald. Wenn Wölfe die Mufflons jagen, müssen im Wald keine Zäune mehr gebaut werden. Noch vor wenigen Jahren wurden jährlich landesweit rund 27 Millionen Euro in Deutschland für den Zaunbau im Wald ausgegeben, das Geld kann jetzt dort, wo Wölfe leben, gespart werden.
    Wenn die Jagdstrategien angepasst werden, mehr waidmännisch auf Pirsch gegangen wird, statt vom Hochstand aus zu schießen, kann auch die Jagd bestens funktionieren! Die Jagdstrecken gehen wie auch Statistiken aus Wolfsgebieten belegen nicht zurück. Auch als Gesundheitspolizei sind Wölfe so eines der nützlichsten Tiere in unseren Wäldern. Diese Erkenntnisse dienen nicht nur dem Wolf, sondern auch den Nutztierhaltern, die verstanden haben, dass Schutzmaßnahmen unumgänglich sind und jedem Jäger, der erkennt, dass Wölfe seine besten Helfer abgeben, wenn es darum geht unseren Wald und unser aller Wild gesund zu halten! (Das ist Alles belegbar.) Nicht zu vergessen sei auch, dass der Wolf nicht nur nach Landes- oder Bundesrecht, sondern nach EU- Recht und auch weltweit zu den geschütztesten Tieren überhaupt gehört und dass Verfolgung oder Tötung eine erhebliche Straftat darstellt, die bis zu 5 Jahren Gefängnisstrafe zur Folge haben kann.
    Sind Wölfe für uns gefährlich?
    In ganz Europa leben ca. 20 000 Wölfe, ohne dass es in den letzten Jahrzehnten Übergriffe oder Bedrohungen gegenüber Menschen gab. Es gibt immer wieder Übertreibungen und Stories darunter auch Videos im Internet, die von gewissen Wolfs-feindlichen Kreisen veröffentlicht werden und belegen sollen, dass Wölfe unbejagt, ihre Scheu verlieren. Dem ist nicht so. Viele dieser Videos werden aus Fahrzeugen gemacht. Diese erkennen Wölfe nicht als Lebewesen, was Ihnen so leider viel zu oft auch zum Verhängnis wird, wie die vielen Verkehrstoten belegen.
    Man erinnere sich an Safaris in Afrika, auch dort ignorieren meist die Wildtiere Fahrzeuge. Wölfe nutzen gern, die auch für sie bequemen menschlichen Wege und sind nicht nur nachtaktiv und die Jungen auch mal neugierig.

  13. mal etwas zum nachdenken

    We Have More to Fear from Livestock than from Wolves
    by Rick Lamplugh, wildlife advocate & author

    I often wonder why the drive to delist wolves, the pressure to make them targets, never ceases. One constant source of that pressure is the livestock industry. Their anti-wolf argument is simple: Wolves kill livestock and threaten the livelihoods of ranchers. Wolves should never have been allowed to return. But now that they are back, the heartless predators should be shot, trapped, and removed from ranching country.

    After five years of reading and writing about the pros and cons of wolves, I believe that this argument used by livestock producers, their associations, and their lobbyists is not only wrong, it’s a smoke screen that hides the real problem: The livestock production that ranchers profit from is killing the ecosystem that sustains the rest of us.

    The production of livestock is the largest driver of worldwide habitat loss, according to a study in the journal Science for the Total Environment. The study finds that increasing livestock production in developing tropical countries harms our planet’s biodiversity, because those countries are where most biodiversity resides.

    The article’s authors, Brian Machovina, Kenneth J. Feeley, and William J. Ripple, conclude that livestock production is a leading cause of climate change, soil loss, water and nutrient pollution, and the decline in apex predators and wild herbivores.

    Wolves don’t have such harmful impact. Instead, research shows that these essential predators improve the ecosystems in which they are allowed to live. From giant aspen to tiny beetles, a life-improving benefit trickles down where wolves survive.

    Disregarding how wolves benefit our world, the livestock industry promotes ways to deal with their fabricated wolf problem. Convince authorities to strip away wolves’ protections. Allow wolves to be hunted. Keep fines low or non-existent for poaching. One bullet at a time, the wolf problem will disappear.

    Livestock producers, their lobbyists, and their political allies know that solutions such as these will be costly and cause more grief than wolves ever will. Reducing the demand for cattle, sheep, and goats will drive some ranchers out of business. Some survivors will have to struggle to raise livestock in a more ecosystem-friendly way. Some will have to finance the costly move to producing poultry or pigs. So the livestock industry keeps beating the Big Bad Wolf drum.

    But the rest of us must acknowledge the real problem: We have far more to fear from livestock than we do from wolves. We cannot sacrifice our country’s life-sustaining habitat and its irreplaceable biodiversity—which includes wolves—for the benefit of a good steak and the ranchers who produce it.

    To read the journal article: http://bit.ly/2mmDLrw

  14. Tom Schulze-Helmke, Katja Ley, Klaus Bruns. Was ist diesen dreien gemeinsam ? Sie sind alle drei nciht selbst mit dem Wolf konfrontiert, verlieren nicht ihren Lebensunterhalt durch ihn. Zwei von ihnen kommen nicht einmal ansatzweise aus Wolfsregionen .

    Was alle drei aber mächtig verbindet ist ihr abgrundtiefer Hass gegen die Jagd. Und um diese abzuschaffen, ist ihnen jedes Mittel recht. Inclusive des Flutens der Internetwelt mit ihren Doktrinen und Pamphleten.

    Macht ruhig weiter, Leute. Immer mehr Menschen, die selbst direkt vom Wolf betroffen sind, werden das schon richtig einordnen können, was Ihr da so von Euch gebt.

    • R. Gressel
      sie schreiben stuss. solange bei uns keine raubtiere zugelassen werden, brauchen wir menschen, die gern töten. natürlich nur, um das gleichgewicht zu erhalten. wussten sie schon, rotwild sind steppentiere.

      • Lothar Finger

        …Raubtier ist nicht (mehr) korrekt!

        Das heißt jetzt Beutegreigfer! (Weil Raubttier doch so negativ besetzt ist)

        Sollten Sie eigentlich wissen (schmunzel)

        Und wenn das erste Kind gerissen, ist können wir das Tier dann “ Kinderbeutegreifer .. oder so .. nennen.

        „Das kommt nie und nimmer vor – die sind so etwas von scheu!“

        Übrigens braucht die Natur Menschen überhaupt nicht!

        Die stören nur und machen in der Natur alles kaputt.

        Das Ziel müsste eigentlich lauten: Pure Natur – ohne Homo Sapiens – erst dann ist der richtige Naturschutz geschaffen.

        Das wird schon!

    • R. Gressel
      kennen sie das totschlagargument arbeitsplätze? mit arbeitsplätze wird der größte dünnschiss argumentiert.

    • Lothar, so wie Sie hier rackern, um das Märchen vom bösen Eindringling am Leben zu halten, sollten Sie sich Lothar Fingerfertig nennen.

    • Lothar Finger
      oder doch lieber daumen? vergleichen sie trump auch mit merkel? ihnen sehe es ähnlich. schmunzel.