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Katja Grundmann (l.) und Anna Sprockhoff sind für die Beiträge ihrer Multimedia-Themenwoche „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ mit dem Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet worden.
Katja Grundmann (l.) und Anna Sprockhoff sind für die Beiträge ihrer Multimedia-Themenwoche „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ mit dem Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet worden.

Landeszeitung gewinnt Deutschen Lokaljournalistenpreis

lz Lüneburg. Die LZ-Redakteurinnen Katja Grundmann und Anna Sprockhoff sind erneut mit einem wichtigen Preis ausgezeichnet worden: Die Jury des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Deutschen Lokaljournalistenpreises hat unter den insgesamt 335 Einsendungen des Preisjahrgangs 2016 ihre Entscheidung getroffen. Die Landeszeitung für die Lüneburger Heide erhält den ersten Preis für das crossmediale Projekt „Aufwachsen als Flüchtlingskind“. Die Redaktion beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was Kinder und Jugendliche als Übersetzer für ihre Familien und damit für den Integrationsprozess insgesamt leisten. Sie zeichnet persönliche Schicksale nach, ordnet sie in einen breiten Kontext ein und wagt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Eine Themenwoche in der Printausgabe, ein Multimedia-Dossier und ein Online-Blog verbinden sich zu einem vielschichtigen Gesamtpaket, das durch ausgezeichnete Recherche und sensible Herangehensweise überzeugt.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Hans-Gert Pöttering, erklärt dazu: „Integration wird dadurch nachvollziehbar. Die Schwierigkeiten und Hindernisse auf der Suche nach einer zweiten Heimat treten zutage. Engagiert und bewegend zugleich berichten die Autoren, wie versucht wird, eine Herausforderung von europäischer Tragweite auf lokaler Ebene zu bewältigen. Ein verdienter Preis.“

Den zweiten Preis erhält der Kölner Stadt-Anzeiger für die „Kölner Botschaft“

Weitere Preisträger wurden für folgende Kategorien bestimmt:

  • Die Augsburger Allgemeine Zeitung in der Kategorie Geschichte für die Serie „Auf Spurensuche: Das geheime Waldwerk Kuno“
  • Der General-Anzeiger, Bonn, in der Kategorie Verkehr für die Serie „Mobil in der Region“
  • Die Mitteldeutsche Zeitung, Halle, in der Kategorie Gesundheit für die crossmediale Serie „Gesundes Sachsen-Anhalt“
  • Die Stuttgarter Nachrichten in der Kategorie Alltag für die Kolumne „Stadt des Lächelns“
  • Die Süddeutsche Zeitung in der Kategorie Soziale Medien für die Reportage „Schrille Post“
  • Die Hamburger Abendblatt/Hamburger Nachrichten in der Kategorie Kultur für das Projekt „Ein Song für Harburg“.

Zum vierten Mal wurde ein Sonderpreis für Volontärsprojekte vergeben. Dafür benennt die Jury den General-Anzeiger, Bonn, für die Serie „Bonn macht erfinderisch“, die Rheinische Post für die investigative Reportage im Altenheim „Füttern. Waschen. Weiter.“, die WAZ für das crossmediale Projekt “Die A 40 – so bunt, so atem(be)raubend und so lebendig wie das Revier“.

Die Preise werden im Herbst in Lüneburg verliehen.

Weitere Informationen unter www.kas.de/lokaljournalistenpreis

10 Kommentare

  1. Landeszeitung gewinnt Deutschen Lokaljournalistenpreis
    gratuliere.

  2. Liebe Katja Grundmann und Anna Sprockhoff,

    die Auszeichnung ist verdient! Ihr eindrucksvolles Multimedia-Dossier mit der feinfühlig und besonnen gemachten Sozialreportage „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ schicke ich schon seit Monaten als Link in alle Himmelsrichtungen.

    Ich gratuliere Ihnen beiden und Ihrem Chef Hans-Herbert Jenckel, der Sie fördert und anfeuert wie kein anderer, herzlich!

    MfG aus Berlin, Otto-Karl Susemelk

  3. Henrike Gause

    Schließe mich an: Glückwunsch den beiden LZ-Frontfrauen und ihrem Team!

  4. Leuphana Combo

    »Er gilt als ›Oscar‹ für Lokaljournalisten. Der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird vergeben für herausragende Arbeiten und Konzepte im Lokalteil. Der Preis soll Redaktionen anspornen, die Qualität im wichtigsten Ressort der Zeitung hochzuhalten.«

    Und ihr habt gewonnen, Anna und Katja: http://www.kas.de/wf/de/71.16353/

    Wir sind stolz auf euch, Mädels!

    Liebe Grüße,

    i. a. Doris

  5. Gratulation! Und danke für die ungewöhnlich tollen Darstellungsweisen.

  6. Regina Schröter

    „Die Preise werden im Herbst in Lüneburg verliehen.“

    Machen Sie was draus! Laden Sie – anders als die Schofelköppe von der Leuphana – alle Ihre Leserinnen und Leser zum Klatschen und Mitfeiern ein!

    Ich beglückwünsche Katja Grundmann und Anna Sprockhoff.

  7. Herzlichen Glückwunsch an die LZ-Journalistinnen und das ganze Redaktionsteam! Dass die Lüneburger Lokalredaktion hervorragend arbeitet, weiss jeder, der notgedrungen mal mit anderer Lektüre auskommen musste (z.B. iin Braunschweig …) Zugleich möchte ich aber -sehr vorsichtig- etwas Wasser in den Wein gießen und einen Gedanken aüßern , den mir niemand verübeln wird, wenn ich betone,dass ich damit ganz bestimmt niemandem die Feierlaune verderben möchte. Feiern ist absoliut berechtigt. Aber: ist in Norddeutschland in solchen Fälen sonst nicht eher ein gewisses „Understatement“ üblich , auch und gerade in professionellen Journalistenkreisen? Ich frage mich dies nur, weil iin der gedruckten LZ-Ausgabe ein wirklich großer Teil der Titelseite diesem Thema gewidmet war, und dann gab es ja auch noch einen weiterführender Text, weiter hinten in der Zeitung .
    Ja, natürlcih kann man das so machen, gerade in unserer an positiven Nachrichten so armen Zeit … – aber ich – ganz persönlch- finde eigentlich, die LZ hat inzwischen ein journalistisches „Standing“ erreicht, das es auch erlaubt hätte , sich etwas „zurückhaltender“ am eigenen Erfolg zu freuen ,also mit kurzem Hinweis auf dem Titel und ausführlichem Artikel im Mittelteil der Zeitung, – Dies hätte meiner Meinung nach auch besser zur LZ gepasst, u.a. weil damit ein gewisses „Selbstbewusstsein“ signalisiert worden wäre, im besten Sinne des Wortes. Nur so als Gedanke, bitte nicht falsch verstehen!! Und ansonsten: bitte weiter so: gut recherchieren, unbequem bleiben, und vor allem den „Entscheidern“ und „Stadtoberen“ auf die Finger schauen. 😉 Nochmals vielen Dank dem ganzen Redaktionsteam fürden täglichen Einsatz und weiterhin viel Erfolg!

    • Stefanie Elze

      Schlage die Trommel und fürchte dich nicht / und küsse die Marketenderin!

      Wer zwei feine Mädchen hat, auf die er stolz sein darf, sollte deren Licht nicht unter den Scheffel stellen.

      Es gibt ganz andere Kapeiken der penetranten Eigenreklame (Leuphana, IHK, Stadtverwaltung, etc.) in Lüneburg, gegen die man ohne den Mut zu einem gewissen, unhanseatischen Quentchen von Schamlosigkeit sonst ja gar nicht mehr anstinken könnte.

  8. Ingeborg Krist

    Ein Hoch auf Katja Grundmann und Anna Sprockhoff !!!!!

  9. Der Deutsche Lokaljournalistenpreis gehört zu den begehrtesten Auszeichnungen der Branche. Grund genug für die Landeszeitungsmannschaft, sich über ihre beiden Superstars Anna Sprockhoff und Katja Grundmann zu freuen. Ich reihe mich in die Schlange der Gratulanten ein.