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Die Präventionspuppenbühne der Polizei ist mit ihrem Theaterstück „Das Rätsel der gelben Füße“ im Behördenzentrum zu Gast: (v.l.) Elisabeth Hartge, Inga Heikens und Michael Heinke.

Diese Puppen kennen die Gefahren im Straßenverkehr

Lüneburg. Noch bevor der erste Scheinwerfer an der kleinen Puppenbühne im Lüneburger Behördenzentrum eingeschaltet ist, haben Michael Heinke, Inga Heikens und Elisabeth Hartge den mehr als 80 Kita-Kindern schon mächtig eingeheizt. Die fünf bis sechs Jahre alten Mädchen und Jungen sind Gäste der Präventionspuppenbühne der Polizei, die seit gestern und bis zum 24. Mai mehr als 900 Kindern das „Rätsel der gelben Füße“ präsentiert.

Mit den Handpuppen Matze, dem Zebra, Frieda, der Maus, und dem Hofhund „Herrn Meyer“ erfahren die Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, so wichtige Merksätze wie „Bordstein ist Haltstein“, „Stehen, sehen – und wenn kein Auto kommt –, gehen“.
Seit vielen Jahren ist die Puppenbühne der Polizeidirektion Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg mit verschiedenen Bühnenstücken unterwegs, um mit ihren Handpuppen zu verzaubern und vor allem einprägsame Verkehrserziehung zu betreiben.

Beim „Rätsel der gelben Füße“ gehen Maus Frieda und Hofhund „Herr Meyer“ auf die Suche nach dem Besitzer eines Gummistiefels, den sie in einem Gebüsch gefunden haben. Um den Besitzer zu erwischen, bauen sie eine Stiefelbesitzerertappungsfalle. Dann tauchen ein Rabe und Matze, das Zebra, auf. Und wo ist eigentlich „Herr Meyer“ geblieben? Für die Mädchen und Jungen ebenso wie für die Erwachsenen, die die Kinder begleitet haben, ist das Puppenspiel ein riesiger Spaß mit jeder Menge Lerneffekt.

Hauptkommissar Heinke und die Kommissarinnen Heikens und Hartge machen mit dem Puppenstück auf charmante und kindgerechte Weise auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam. Das macht seit Jahren auch die Verkehrssicherheitsaktion „Achtung! Die Kurzen kommen“, dessen einprägsamer Rocksong von der Band Radau immer während des Theaterstücks zu hören ist. Das Projekt der Landeszeitung in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Verkehrswacht und dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg wirbt während der Einschulungszeit mit Aufklebern unter anderem auf Bussen, Bundeswehrfahrzeugen, Kranken- und Polizeifahrzeugen für umsichtiges Fahren. Dazu gehören Transparente und von den Schulen bemalte Warnpuppen. Ebenso wird ein Kinospot zusätzlich auf die Schulanfangszeit aufmerksam machen. Der Rocksong sowie der Text dazu können kostenlos von der Seite der Landeszeitung heruntergeladen werden (www.landeszeitung.de/kreidezeit).

Es erscheint in diesem Jahr auch wieder die „Kreidezeit“, das Einschulungsmagazin der Landeszeitung. Am 29. Juli stehen darin die Namen der Kinder, die eingeschult werden, es gibt aber auch Tipps rund um die Einschulungszeit und viel Wissenswertes zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Gleichzeitig ist die „Kreidezeit“ ein Ausstellungskatalog, in dem die bemalten Figuren von Schulen und Künstlern zu sehen sind. kwl