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Attraktive und flexible Angebote sind das Ziel eines Dialogs, den den Kreis mit 100 Teilnehmern zum Thema "Nahverkehr" plant.

Kreis sucht Teilnehmer für den Praxisdialog Nahverkehr

Lüneburg. 100 Bürgerinnen und Bürger, die sich einen Tag lang mit der Zukunft des Verkehrs in Stadt und Kreis beschäftigen wollen, sucht der Landkreis Lüneburg. Rund 60 davon haben sich schon gemeldet, es sollen aber noch mehr werden, die sich am Sonnabend, 10. Juni, 10 bis 17 Uhr, zum „Praxisdialog“ mit Experten treffen.

Gefragt sind Ideen und Alltagswissen von Menschen, die regelmäßig mit Fahrrad, Bus, Bahn oder Auto unterwegs sind im Zuge der Erstellung eines „Integrierten Mobilitätskonzepts“, das derzeit im Auftrag des Landkreises Lüneburg entsteht. Dieses Konzept wiederum soll in den neuen Nahverkehrsplan einfließen, der ab 2020 den noch bis Ende 2019 geltenden Plan ablösen wird. Dieser bildet die Grundlage für den Öffentlichen Personennahverkehr und wird den Inhalt künftiger Verkehrskonzessionen vorgeben.

Lüneburgs Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer: „Der Praxis-Dialog ist die Chance, unseren Nahverkehr für die kommenden Jahre mitzugestalten. Der Landkreis Lüneburg erarbeitet ein neues Konzept für den ÖPNV – und die Bürgerinnen und Bürger können dabei sein.“ Krumböhmer weiter: „Wir haben ein klares Ziel vor Augen: möglichst viele Menschen raus aus dem Auto zu kriegen und mit dem Fahrrad, dem Bus oder neuen, flexiblen Angeboten von Ort zu Ort zu bringen.“

Attraktive und flexible Angebote sind das Ziel

Das Thema betreffe alle, sagt Lüneburgs Erster Kreisrat: Junge und Alte, Alleinstehende und Familien, Stadt und Land – alle wollen möglichst stressfrei zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, zum Arzt oder zum Einkaufen kommen. Krumböhmer: „Wir wollen attraktive und flexible Angebote schaffen, die möglichst vielen Menschen in der Region nutzen – da ist Kreativität gefragt.“
Fast 70 Anmeldungen sind bisher eingegangen. Krumböhmer: „Bisher sind die Anmeldungen gut gemischt – vom Arzt bis zum Zollbeamten, in der Altersspanne vom Teenager bis ins Seniorenalter. Das ist schon richtig gut. Frauen, Studierende und Familien hätten wir gerne noch mehr dabei – die sind jetzt besonders gefragt.“

Bewerbungen unter: www.landkreis-lueneburg.de/mobile-zukunft. Eine Bewerbung per Post, Fax oder Mail ist ebenso möglich über Landkreis Lüneburg, Fachdienst Schule und Kultur, Am Graalwall 4, 21335 Lüneburg, Fax (04131)262521 oder E-Mail mobile-zukunft@landkreis.lueneburg.de. Näheres auch unter dem Twitter-Account @lk_lueneburg. Unter dem Hashtag #MobileZukunftLG können sich Interessierte über das Thema austauschen. pet