Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg: Brutaler Überfall in Kaltenmoor
Drei Jugendliche sollen am Sonntagnachmittag zwei 16-Jährige am Schierbrunnenteich in Kaltenmoor überfallen haben. Foto: t&w

Lüneburg: Brutaler Überfall in Kaltenmoor

Lüneburg. Das Trio ist der Polizei einschlägig bekannt, jetzt stehen die beiden 15-Jährigen und ihr drei Jahre älterer Komplize im Verdacht, erneut eine Straftat begangen zu haben: Sie sollen am Sonntagnachmittag zwei Jugendliche überfallen haben. Die drei sollen die 16-Jährigen am Schierbrunnenteich in Kaltenmoor bedroht haben, einer der Jungen sollte sein Handy herausrücken. Als der sich weigerte, schlugen und traten die Angreifer zu. Die alarmierte Polizei fasste die Verdächtigen später an der Skaterbahn und nahm sie in Gewahrsam. Ein 15-Jähriger kam in den Jugendknast – er hat einen Untersuchungshaftbefehl offen. Später stellte sich heraus, dass einer der Beschuldigten mit einem Rad unterwegs war, dass er am Freibad gestohlen hatte.

Mann zusammengeschlagen

Lüneburg. Drei Männer fragten am Sonnabend gegen 15.15 Uhr einen Passanten, ob er einen jungen Mann kenne und wo er wohne. Als eben dieser Mann aus seinem Haus trat, fiel das Trio über den 20-Jährigen her und schlug ihn so schwer zusammen, dass er ins Klinikum kam. Die südländisch wirkenden Angreifer machten sich aus dem Staub. Warum es zu der Attacke kam, sei noch unklar, heißt es von der Polizei. Einer der Täter soll etwa 20 Jahre, 1,85 Meter und schlank sein. Er hat dunkle, mittellange, gewellte Haare und war im dunklen „Skater-Look“ gekleidet. Hinweise: (04131) 83062215.

Diebe in der Umkleide

Lüneburg. Die Diebe machten reiche Beute: Sie griffen am, Sonntagvormittag in einer Umkleidekabine im Freibad Hagen zu und nahmen nicht nur das Portemonnaie und das Handy eines 30-Jährigen mit, sondern auch den Autoschlüssel seiner Freundin. Die Täter fuhren mit dem VW Beetle davon. Allerdings hatte die Polizei schnell eine Spur: Die Beamten stellten Schlüssel, Auto und Telefon kurz darauf an der Wilhelm-Leuschner-Straße sicher. Zu Einzelheiten halten sich die Ermittler bedeckt. ca

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der Landeszeitung. 

94 Kommentare

  1. Was ist bloss aus dem romantischen und wunderschönen Lüneburg geworden.

    Weiter so, wir schaffen das!

    • Willkommen im Leben. Sie haben wohl zuviel „Rote Rosen“ geguckt.
      Und immer dran denken, wenn Sie wollen, können Sie vieles schaffen.

      • @Era

        „…zuviel „Rote Rosen“ geguckt.“

        Nein ,die Kriminalitätsstatistik und die LZ in den letzten 2 Jahren gelesen.

        • Würden Sie bitte mal entsprechende Kriminalstatistiken aus Lüneburg der letzten zwei Jahre offen legen, in denen ein Indikator dafür nachweisbar ist, der die These „Was ist bloss aus dem romantischen und wunderschönen Lüneburg geworden“ stützt? Oder ist das ihre gefühlte Wahrheit?

          • @ dtonal

            Ich wollt’s auch schon fragen.
            Geht’s um „gefühlte Wirklichkeit“ werter Andreas H.?
            Wie dieser AfD-Typ aus Berlin:
            „Eine gefühlte Wahrheit, ist auch eine Wahrheit!“.

          • @dtonal

            „Würden Sie bitte mal entsprechende Kriminalstatistiken aus Lüneburg der letzten zwei Jahre offen legen,“

            Nein,daß ist mir leider nicht öffentlich möglich. Und meine „gefühlte Wahrheit“ ist eine noch Schlimmere.
            Wer die LZ in den letzten 20 Monaten gelesen hat, wird feststellen,daß sich sehr viel verändert hat.
            Meine Erfahrungen, Beobachtungen und mein Wissen desbezüglich,die ich aus beruflichen Gründen habe, ist erschreckend und deckt sich mit dem Artikeln der LZ zu 100%.
            Ich nehme nicht für mich in Anspruch die alleinig richtige Sicht zu haben, erlaube mir aber , die Sicht über die Kriminalität aus nächster Nähe ,aus der alltäglichen Realität gewonnen zu haben.

            PS:
            Finden Sie wie viele ,daß Schüsse in der Stadt, Messerangriffe im Fitnesstudio, Raub in Gruppen und religiös motivierte Morde in Kaltenmoor, Familienstreitigkeiten, die mit Messern in der Öffentlichkeit ausgetragen werden, sowie das Zusammenschlagen und Berauben von Kneipengängern, zu LG gehören und schon immer gehört haben? Ich nicht.

    • Rainer Ellert

      Norbert, Du denkst, an das erfundene Lüneburg aus der güldenen Märchenzeit / als zwei junge Gesellen gingen / Vorüber am Kalkbergshang, / und im Wandern wir hörten sie singen / Den Schierbrunnenteich entlang: / Von schwindelnden Felsenschlüften, / Wo die Wälder rauschen so sacht, / Von Quellen, die von den Klüften / Sich stürzen in die Waldesnacht? // Als sie sangen von Marmorbildern, / Von Gärten, die über’m Gestein / In dämmernden Lauben verwildern, / Palästen im Mondenschein, / Wo die Mädchen am Fenster lauschen, / Wann der Lauten Klang erwacht, / Und die Brunnen verschlafen rauschen / In der prächtigen Sommernacht?

    • Andere Völker, andere Mentalitäten, das nennt man MultiKulti (glaube ich). Müssen wir uns halt dran gewöhnen, gell. 😉

      • @Juergen
        Ja, mit ALLEN Konsequenzen: Fahrdienst für die Töchter, CS-Gas, oder Rucksäcke mit Sprengstoff…….

  2. Neues Deutschland! Warum soll es hier auch anders zugehen als in den Herkunftsländern?

    • Wie sagte Katrin Göring Eckhardt:
      Deutschland wird sich verändern. Ich freue mich darauf!

      Ich nicht!Vor allem nicht darüber,was noch folgt.

  3. Echt armes Deutschland, wenn bei jeder Pupsnachricht mit dem Hinweis „südländisches Aussehen“, dazu führt das der anständige Deutsche zu seiner Tastatur greift und den Untergang des Abendlandes prophezeit. Diese bösen bösen bösen Menschen aus anderen Ländern. Ich habe übrigens mehrere Freunde und Nachbarn die ein südländisches Aussehen haben und aus „unserem“ Kulturkreis kommen. Krass oder?

    Wie war das mit dem Fussballer der böse Zusammengeschlagen wurde? Der erste Kommentar war sinngemäß „die Ausländer machen unsere schöne Heimat kaputt, mimimi“. Stellt sich raus, der junge Mann ist besoffen vom Fahrrad gekippt.

    Bitte lebt eure Ausländerfeindlichkeit und Phobie vor anderen Kulturen wo anders aus.

    • Auf Raub- und Gewaltkultur kann ich gerne verzichten ohne unter Ausländerfeindlichkeit und Kulturphobie zu leiden.

    • 2014 wurden ~26% der Straftaten in der Bundesrepublik Deutschland durch Ausländer verübt (Verurteilte Straftäter). Berücksichtig wurden nicht „Ausländer-spezifische“ Straftaten (Asyl, Aufenhalt,..). Der Ausländeranteil in der Bundesrepublik Deutschland betrug damals ~9,5%.

      https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/pks_node.html

    • Naja, wenn man 1600 Übergriffe alleine an einem Abend , das Tottreten von Menschen, Morde mit Messern,Machaten, Anzünden von Frauen und Massenvergewaltigungen , unzählige verletzte Polizisten , die bei Familienfehden schlichten mußten,was mittlerweile alltäglich ist, sowie die Terroranschläge von Nizza, Stockholm, München, Berlin, Paris,Manchester usw., mit unzähligen toten Menschen als „Pups“ bezeichnet,mag das befremdlich sein.
      Vielleicht sind Sie ja mal Hauptbeteiligter bei so einem Pups.

    • Florian Hinze

      @dtonal
      Sie haben ganz Recht. Der Hinweis über das “ südeuropäische Aussehen “ ist völlig falsch. Denn dann wären es ja Spanier, Italiener ,Griechen oder Portugiesen.

      Sind es aber nicht. Zumindest in deutschen Grosstädten nicht. Da kommen nämlich 68% der Gewaltstraftäter nicht aus europäischen Ländern.

      • Bitte nochmal kontrollieren wo hier irgendetwas von südeuropäisch steht…

        • @dtonal

          In IHREM Beitrag:

          dtonal
          30. Mai 2017 at 11:24

          Echt armes Deutschland, wenn bei jeder Pupsnachricht mit dem Hinweis „südländisches Aussehen“, dazu führt das der anständige Deutsche zu seiner Tastatur greift und den Untergang des Abendlandes prophezeit.

          • @Andreas

            Wenn Sie die von Ihnen noch nicht angeführten Kriminalstatistiken genau so intensiv lesen wie meine Beiträge (obwohl Sie noch versuchen diese zu zitieren), dann wundert mich nicht mehr viel. Sie scheinen das zu lesen was Sie wollen.

  4. Georg Christoph

    @dtonal & Eratosthenes

    Sie haben recht, in seinem vorherigen Leben war Klaus sicher eine Alarmglocke.

    Andererseits, finde ich, sollte es endlcih ein Wort geben für die Angst, daß man den Duschvorhang beiseite zieht und mitten in einem Helene-Fischer-Konzert steht.

    • Lieber Alarmglocke ,als Schlafwagenschaffner! davon haben wir schon zu viele.

  5. Norbert Kasteinecke

    Mittlerweile habe ich begriffen, wie Nazideutschland funktioniert hat.
    Nie hätte ich es für möglich gehalten dass in unserem Land Bürger gegen andere vorgehen, deren politische Meinung ächten, sie als Personen gesellschaftlich ächten, sie im Privatleben mobben und
    im wirtschaftlichen Leben ausschließen wollen.

    Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass Recht und Gesetz von der eigenen Regierung gebeugt und gebrochen wird, dass ein Justizminister Meinungen einschränkt und die Medien dazu Beifall klatschen.

    Ich habe mich 60 Jahre sehr wohlgefühlt in meinem Land, alle Freiheiten genossen und viel diskutiert – alles vorbei,
    es war alles gelogen !
    Ich bin zutiefst enttäuscht und verachte diese Regierung und ihre Parteigänger.

  6. Detlev Behrens

    Beide Seiten, die Eine, die dramatisiert und die Andere, die so tut, als sei nichts, verschärfen die Situation – leider!
    Nein, der plötzliche Zuzug von Migranten aus einem anderen Kulturkreis bedeutet keineswegs den Untergang der Bundesrepublik. Allerdings bedeutet auch das gezielte Bagatellisieren der mit diesem Zuzug zwangsläufig einhergehenden Probleme, dass diese Probleme immer größer werden.
    Unterstützt die, die sich hier einfügen wollen, und schickt die, die sich gegen die geltenden Regeln stellen, wieder nach Hause. Und es ist egal, wie es dort daheim aussieht. Denn dass man sich in einem Gastland (oder neuem Heimatland) anpassen muss, ist allen bekannt.

    • Sehr gut **APPLAUS** Zu erwähnen bleibt noch das durch die wenigen kriminellen (straffälligen) Ausländer/Flüchtlinge eine Atmosphäre der Ablehnung/Angst gegenüber den vielen vielen integrierten (integrationswilligen) Ausländern/Flüchtlingen entsteht. Und da handelt (meine Meinung) die Bundesrepublik unverantwortlich.

      • @Ron
        Meiner Meinung nach ist es genau umgekehrt. Die fast täglichen Meldungen in der wohl kaum rechts einzuordnen LZ vermitteln einen ganz anderen Eindruck.

        Dort ist wöchenltlich x-mal von den sog. „südeuropäisch Aussehenden“ die Rede. In den JVA `s (und das weiß ich nun GANZ genau) ist das Verhältnis 2:8 (deutsch: arabisch/türkisch/libanesisch/syriesch usw.)
        Das kommt sicher nicht von ungefähr.

    • Herr Behrens,

      Ich bin auch kein Fan vom „Abziehen“, und hätte mich hier auch wahrscheinlich nicht zu Wort gemeldet, WENN Andreas H. nicht diesen **** Ausdruck:“Weiter so, wir schaffen das.“ benutzt hätte.
      Denn das zeigt doch nur welcher geistigen Ecke er zuhause ist – nämlich in der einfältigen!
      Dieses dämliche Aufbaschen, sobald irgendwo ein Mensch mit Migrationsgeschichte beteiligt ist:“Das dürfen die nicht!!!“ – Natürlich dürfen die das nicht! Aber auch alle anderen Verbrecher dürfen das nicht.
      Wir sollten mal Alle dahingehend runterkommen, und die Verbrecher dafür zu verurteilen das sie Verbrecher sind, und nicht wegen ihrer Herkunft.

      • @Eratosthenes
        Wenn wir soviele Verbrecher bereits haben, nennen Sie mir einen Grund,warum wir dann in unserer Gesellschaft noch mehr akzeptieren sollen.
        Vor allem, wenn es ich nicht um Flüchtlinge, sondern Einwanderer, oder Migranten handelt, die , wie es z. B. schon mehrfach vorgekommen ist, in Griechenland, oder Italien als Gewaltstraftäter verurteilt wurden, es religiöse Extremisten sind und diese über einen „sicheren Staat“ in der EU hierher gekommen sind, was gesetzeswidrig ist?
        Ihnen ist sicher die Asylgesetzgebung desbezüglich bekannnt. Ebenso die Herkunft vieler, nämlich Marokko oder Tunesien und andere Länder, in die man im Reisebüro Rundreisen buchen kann.
        Selbstverständlich ist es Aufgabe der Gesellschaft bzw. des Gesetzgebers , diese Gruppen zu unterscheiden und die zu bevorzugen, die das Grundrecht auf Asyl nicht ausnutzen oder kriminell werden.
        Meiner Ansicht nach hat jemand das Gastrecht und die hohen finanziellen Aufwendungen zur Integration verwirkt, wenn er sich gesetzeswidrig verhält.

        Bevor Sie fragen was man dann mit „deutschen“ Verbrechern macht, wenn man andere nichtdeutsche ausweist, gebe ich Ihnen die Antwort: In den „deutschen“ Knast.

      • Norbert Kasteinecke

        Zitat : nicht diesen **** Ausdruck:“Weiter so, wir schaffen das.“ benutzt hätte.

        Mir ist ja nicht bekannt, für wen Sie schreiben, aber Sie machen das recht gut, das mit dem Schönreden.
        Google spuckt ca. 4 Mio Ergebnisse für den Suchbegriff „wir schaffen das“ aus, da haben Sie noch viel zu schreiben.

        Angela Merkels Merksatz, wohl eine flappsige Phrase, hat sich derart verselbstständigt, dass sie sich davon am liebsten trennen möchte – nur wie?
        „Wir schaffen das nicht“ kann sie schlecht sagen, obwohl – auch das würde ich ihr zutrauen.

        Der, leicht abgewandelte, Satz stammt ja noch nicht einmal von ihr, sondern aus der Agitpropsprache der DDR zum xten Parteitag in 1981. Dort hieß es „Das schaffen wir“. „Alles zum Wohl des Volkes“.
        Solche Sätze sind populistisch und benötigen keine Argumente.
        Keiner unserer Politiker hat bisher eine sinnige Erklärung dafür abgegeben, wie das zu schaffen wäre.

        Dies einmal völlig losgelöst von den religiösen, weltanschaulichen oder kriminellen Aspekten.
        Nur die Unterbringung und Vollversorgung von einigen Millionen Menschen( geschätzte 80% männlich), die unserer Sprache nicht mächtig sind.

        Sie scheinen ja einige gute Pläne im Schreibtisch zu haben – teilen Sie sie uns bitte mit.

        • „…für wen Sie schreiben…“

          Für mich natürlich! Ich weiss ja nicht für wen Sie noch so alles schreiben. Außerdem rede ich hier nichts schön, sondern möchte relativieren.
          Menschen wie Sie scheinen ja sofort Schnappatmung zu bekommen, sobald Sie schwarzharrige Männer mit dunkleren Teint zu Gesicht bekommen.
          Übrigens kann sich einer meiner Nachbarn seit einiger Zeit „schöne“ Komplimente anhören wie gut er doch deutsch spricht.
          Er passt nämlich in das obige Raster, hat aber deutschen Vor-und Zunamen,spricht unfallfrei Hochdeutsch und seine Familie lässt sich mindestens bis Anfang des 19.Jt zurückverfolgen.
          Er knallt solchen Leuten mittlerweile auch an den Kopf:“Was stimmt denn mit Ihnen nicht?“.

          • Eratosthenes
            es ist vergebliche liebesmühe sich mit dem rechten rand ernsthaft zu beschäftigen. sie kennen nur polemik. ihnen kann man nur mit polemik begegnen.
            http://www.zeit.de/digital/internet/2009-09/rette-deine-freiheit

          • Norbert Kasteinecke

            Ihnen fehlen scheinbar die richtigen Antworten, ich könnte Ihnen da helfen.

            Wie z.B. mal im Duden unter „relativieren“ nachschauen.

            Ich wüsste im Übrigen nicht, dass ich über Ihren Nachbarn etwas unschickliches gesagt hatte.
            Und wenn Sie, wie Sie sagen, wirklich für sich schreiben, dann erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

          • @ Norbert K.

            … und Ihnen scheinbar die richtigen Fragen.
            Bevor die richtige Frage gestellt wird haben Sie schon alle Anworten parat. Ist das nicht wunderbar einfach für Sie?

      • Naja, sicher sollen Verbrecher verurteilt werden unabhängig ihrer Herkunft. Als Bürger dieses Landes erwarte ich aber auch mindestens die Einhaltung des Amtseides, die Befolgung der Verfassung und Einhaltung der Gesetze und geschlossenen Verträge unseres Landes durch die Politik. Ein Auftrag dabei ist auch Schäden von unserem Land und Volk Fern zuhalten. Dazu gehört für mich Gefährder und Verbrecher erst gar nicht reinzulassen. Es kann doch nicht sein das die Politik zum Beispiel jedem Bürger empfiehlt sein Eigentum besser vor Einbruch zu schützen und nun steuerbegünstigt aufzurüsten, weil der Staat seine Aufgabe nicht mehr wahrnimmt die Bürger und die Grenzen zu schützen. Nach dem Motto: jeder hat sich an seiner Haustür jetzt selbst zu verteidigen, die Grenzen sind offen und Neuankömmlinge werden im Gießkannenprinzip über das Land verteilt. Dort hat der Bürger diese schön brav zu integrieren auch wenn sie nicht wollen. Danke so stelle ich mir nachhaltige Politik vor. Leider zu nachhaltigen Schaden.

        • Klaus, jeder – auch Sie – ist unschuldig, solange seine Schuld nicht bewiesen ist! Dieser mehrere Hundert Jahre alte Grundsatz gehört zum Fundament dessen, was wir als Rechtsstaat bezeichnen. Doch die Unschuldsvermutung gilt nicht mehr. Dem Staat sind längst alle Bürger verdächtig und er will sie stets im Blick behalten.

          Das hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen gerade wieder bewiesen. Maaßen will die gesamte Netzkommunikation in Deutschland mit Stichworten und Suchbegriffen durchforsten. Jedes im Internet gesprochene und geschriebene Wort soll der Verfassungsschutz abgreifen und auswerten können. „Wie der BND im Ausland brauchen wir im Inland die Möglichkeit zur strategischen Kommunikationsüberwachung mithilfe von Selektoren“, sagte Maaßen – erst als Andeutung auf einem Podium während einer Sicherheitskonferenz und dann auch wörtlich der Rheinischen Post.

          Dem Verfassungsschutz ist diese Art der Schleppnetzfischerei verboten. Er darf nur einzelne Personen überwachen und das auch nur, wenn er einen Verdacht gegen sie hegt. Maaßen genügt das nicht, es soll die ganz große Überwachung sein. Als Grund nannte er das böse T-Wort: Terrorismus.

          Terrorismus dient immer als Begründung, wenn die Freiheit der Bürger eingeschränkt werden soll. Dank der großen Angst vor Terroranschlägen lassen sich Wähler und Gewählte jeden Unsinn andrehen.

          Bürgerrechte? Was war das noch? Kurze Erinnerung: Sie wurden einst geschaffen, um den gegen einen mächtigen Staatsapparat hilflosen Menschen vor Überwachung und Willkür zu schützen. Denn Macht neigt dazu, missbraucht zu werden. Egal, was die jeweiligen Machthaber beteuern. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages hat sich gerade vier Jahre lang mit den modernen Methoden der Überwachung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA und den Bundesnachrichtendienst beschäftigt und damit, wie diese Methoden Bürgerrechte verletzen. Es ging auch um Selektoren, wie Maaßen sie einsetzen will. Der Ausschuss förderte Schlamperei, Missbrauch und Gesetzesbrüche zutage.

          Die Bundesregierung schert sich um solche Ergebnisse nicht. Was ist die Folge des Untersuchungsausschusses? Keine Einschränkungen der Geheimdienste, sondern vielmehr ein neues BND-Gesetz, das dem Nachrichtendienst all das erlaubt, was er bislang heimlich tat. Die Regierung traut ihren Bürgern nicht. Alleine im vergangenen Vierteljahr hat sie fünf neue Überwachungsgesetze installiert:

          Am 9. März wurde die Videoüberwachung ausgeweitet. Am 27. April wurde im Bundestag beschlossen, dass nun auch in Europa Fluggastdaten genutzt werden dürfen. Am 18. Mai gab die Koalition aus Union und SPD die Erlaubnis, dass alle Dienste und Polizeibehörden die biometrischen Fotos aller Bürger für fast alle Ermittlungen verwenden dürfen. Vom 1. Juli an müssen alle Anbieter die Kommunikationsdaten ihrer Kunden sechs Monate lang speichern. Diese Vorratsdatenspeicherung, die in mehreren Gerichtsurteilen als gefährlich und illegal eingestuft wurde, wird damit Realität. Und gerade wird im Bundestag über den sogenannten Staatstrojaner verhandelt, über die Erlaubnis also, dass der Staat auch bei kleineren Vergehen die Kommunikationsgeräte seiner Bürger ausspionieren und verwanzen darf.

          Dabei arbeitet die Bundesregierung sogar mit schmutzigen Tricks, um ihre Spionagewerkzeuge durchzudrücken. So wird nicht einmal mehr die Bundesdatenschutzbeauftragte vom Justizministerium angehört, wenn die Beamten dort eine neue Überwachung planen. Die Datenschützer müssen davon erst aus Medien erfahren.

          Es gibt bei der Sicherheit kein Genug. Auf jede neue Regelung folgt eine weitere Forderung nach mehr Daten, mehr Kameras, mehr Überwachung. Denn absolute Sicherheit ist nie zu erreichen. Ein jeder Wunsch, sobald erfüllt, kriegt augenblicklich Junge, sagte Wilhelm Busch. Ist so ein Gesetz erst einmal in Kraft getreten, wird es nicht etwa nach einigen Jahren überprüft und vielleicht wieder abgeschafft, wenn die anfangs beschworene Gefahr vorbei ist. Im Gegenteil, die Spähbefugnisse werden kontinuierlich ausgeweitet. Daten, von denen es eben noch hieß, sie würden nur in Ausnahmefällen gesammelt, werden regelmäßig und bei nichtigen Anlässen gespeichert.

          Es ist ein mieses Spiel mit der Angst der Menschen. Statt teure Sozialarbeiter, Lehrer, Polizisten, Staatsanwälte und Richter einzustellen, die wirklich etwas verändern würden, wird den Bürgern nur mehr Sicherheit simuliert. So wächst langsam aber stetig ein Überwachungsstaat.

          Keep calm and go to Karlsruhe – bleib ruhig und ziehe vor das Bundesverfassungsgericht, wirbt eine Bürgerrechtsorganisation, die Klagen gegen eben solche Gesetze organisiert. Doch es ist schwer, angesichts der immer neuen, immer weiter gehenden, immer maßloseren Überwachungswünsche ruhig zu bleiben. Oder wie es ein bekannter Datenschützer am Rande einer politischen Veranstaltung gerade sagte: „Ich könnte kotzen, jede Woche neu.“

          • Sehr guter wenn auch etwas langer Beitrag Kai. Ist gut und interessant zu lesen.

          • Danke, Heidi! Ich bin stolz darauf, eine üppige, reife Schönheit wie Sie zur Verehrerin zu haben. Für mich ist es übrigens auch keine Frage, dass der Widerstand der Impfgegner komplett irrational und ideologisch ist. Das gilt sowohl für die Verschwörungstheorie, die böse kapitalistische Pharmaindustrie flöße den süßen Kleinen giftige Stoffe ein, als auch für den sozialdarwinistischen Satz, die Kinder müssten ihre Immunität selbst entwickeln und dürften durchs Impfen nicht verweichlicht werden. Das ist so, als wenn Sie einen Dreijährigen auf einem Bobby-Car bei Rot über die Straße schieben, um ihn gegen den Straßenverkehr abzuhärten.

            Doch reicht das zur Legitimation für Denunziantentum (Kita muss der Gesundheitsbehörde Meldung machen) oder gar für einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit (Impfzwang) aus? Nein. Erwachsene Menschen müssen das Recht haben, irrational zu handeln. Dass der Homo oeconomicus in all seinem Tun ein rationales Wesen sei, war immer schon ein Missverständnis.

            Doch der Impfboykotteur schädigt nicht (nur) sich selbst, das darf er, sondern auch seine unmündigen Kinder – das steht Eltern nicht zu – und er schädigt die Gesellschaft: Masern könnten längst ausgerottet sein, wenn sich mindestens 95 Prozent der Bevölkerung impfen ließen.

            Das Verhalten der Wenigen bedroht somit das Leben anderer, insbesondere dasjenige kleiner Kinder, bei denen, weil noch nicht geimpft, die Viren leichtes Spiel haben. Es geht somit um die von Ökonomen sogenannten „externen Effekte“ individueller Freiheitsakte, welche die Legitimation für eine Politik der Null-Toleranz liefern.

            John Stuart Mill, ein englischer Philosoph des 19. Jahrhunderts, hat die Auffassung vertreten, dass man aus Respekt vor der Freiheit sogar einen Selbstmörder nicht von seiner Tat abhalten dürfe, es sei denn, er oder sie sei offensichtlich nicht recht bei Sinnen. Impfgegner sind nicht recht bei Sinnen und werden angesichts der offensichtlichen externen Effekte ihrer Freiheitsentscheidung zu potentiellen Amokläufern.

            Verschwörungstheoretiker lassen sich bekanntlich gerade nicht durch Verweis auf die wissenschaftliche Triftigkeit epidemiologischer Erkenntnisse von ihrem Irrglauben abbringen, denn die Verschwörer leben ja gerade vom Zweifel an der „Schulmedizin“. Da hilft am Ende also nur der Zwang, so leid es einem für die Freiheit tut.

          • Danke für diesen Kommentar. Eine Sichtweise die zu leicht vergessen wird. Ich bin sicher das nach einem Anschlag nicht in jedem Büro entsprechender Organe Betroffenheit herrscht.

        • „Dort hat der Bürger diese schön brav zu integrieren auch wenn sie nicht wollen.“

          Aha, also haben die Behörden Sie gezwungen Flüchtlinge und Asylanten zu integrieren?
          Ich integriere auch keine Flüchtlinge, warum auch, können Leute machen die Lust darauf haben.
          Aber ich behandle jeden der mir respektvoll begegnet auch mit Respekt- egal wie er oder sie aussieht.
          Können Sie doch auch mal probieren, dann lebt es sich entspannter.

          • Ja, das haben die Behörden getan und tun es noch. Man hat riesige Moscheen zu akzeptieren,das Beschneiden von kleinen Jungen, das Tiere schächten , gebetsräume in Flughäfen ,Kliniken , Schulen ,man hat alles zu finanzieren,auch fragwürdige Vereine wie die Ditib und alle Dolmetscher, Integrationsbeauftragte erhalten Geld, alle anderen Aufwendungen in Milliardenhöhe ebenso,usw.
            Ja, dazu wurden die meisten Bürger gezwungen.Ebenso die Schuldenhaftung in der EU.
            Und respektvoll begegne ich auch jedem; nur vielfach tut mein Gegenüber das nicht, weil ich einen anderen Glauben habe, meine Frau gleichberechtigt behandele, usw.
            Ausserdem ist Integration eine Bringschuld. Punkt Ende.

          • Michael Recha

            @Eratosthenes

            Sie argumentieren beharrlich am Problem vorbei, das Sie mit verursachen: wegschauen und schönreden seit ca. 20 Jahren.

            Natürlich sollten wir alle respektvoll miteinander umgehen. Es erleichtert nicht nur viele Situationen, es macht sogar Freude und erlaubt überraschende, unerwartete, wunderschöne Momente mit fremden, unbekannten Menschen.

            Wer bezweifelt das? Wer möchte das nicht?

            Was hier im Kommentarbereich von Andreas H. mit Bezug auf Polizeiberichte angesprochen wird (in denen ja nun in der LZ gar nichts mehr über die Herkunft steht, obwohl die soziale Herkunft doch in Deutschland über den Bildungs- und Lebensweg fast alleine entscheidet, wie es in den Medien und sozialen Lobbygruppen-Publikationen regelmäßig berichtet wird…), das berührt gerade die Frage, wie wir mit inzwischen täglich gewaltsam geäußerter Respektlosigkeit umgehen!

            Wir sprechen über überwiegend junge Männer, die keinen Respekt kennen vor: anderen Meinungen, Zurückhaltung im öffentlichen Miteinander, Regeln und Recht, Frauen, Obdachlosen (die werden aus Spaß und Langeweile mal im Schlaf angezündet, hahaha), Schwulen (die werden laut aktueller Studie von islamisch-konservativen jungen Männern in der Türkei zu 80% abgelehnt im Sinne von: nicht in ihrer Nähe „geduldet“), Juden, eigentlich allen, die gerade im Weg stehen oder etwas besitzen, was man selbst gerne hätte.

            Alles Einzelfälle. Alles mein Stereotyp. Das war die Standardantwort in sozialen Netzen wie dieser LZ-Kommentarseite über viele Jahre, die mir bei meinen seltenen Hinweisen auf den Zusammenhang von falsch tolerierter Grenzüberschreitung und der Nähe zu Gewalt und Kriminalität aus rein politischer Weltsicht entgegengehalten wurden. Wer auf Probleme hinweist, der ist dann der Falsche.

            Nun, gegen die Realität kommt keine Ideologie an. Niemals auf Dauer.

            Allerdings zeigt die LZ-Kommentarseite, dass es auf der Friedens- und Wohlstandsinsel Lüneburg noch genügend beharrliche Köpfe gibt, die Antifa und Toleranz mit Ausblenden von unvoreingenommener Beobachtung verbinden. Anders sind viele schwarz-weiß-Antworten, die kein bißchen auf die Fakten der Polizeistatistiken eingehen, noch zu begreifen.

            Ich empfehle an dieser Stelle jeder politischen Diskussion immer den hervorragenden Spielfilm „Der Untergang“.
            Dieser Film zeigt so hervorragend, dass Ideologen immer irgendwann an den Punkt kommen, wenn sie ihre Ideologie in voller Konsequenz leben konnten, an dem man als Leser von Spinoza einfach erkennt: das ist nichts mehr zu verstehen – das Gegenüber ist rational wie emotional im Bunker der eigenen Weltsicht gelandet.

            Wir können uns Statistiken schönreden – das fördert allerdings die darin zum Ausdruck kommenden Probleme, anstatt sie zu mindern.

            Ohne Differenzierung handelt niemand klug.
            Wie wäre es, Andreas H. Seufzer einfach einmal ernsthaft wahrzunehmen und ernst zu nehmen?

            Auch eine Frage des Respekts im Übrigen.

            Frohe Pfingsten. Verzagt nicht, denn es ist nie zu spät, das war die Botschaft dieses Ereignisses. Keine schlechte Nachricht jedenfalls)

          • „…Andreas H. Seufzer einfach einmal ernsthaft wahrzunehmen und ernst zu nehmen…“

            Herr Recha tun Sie bitte nicht so naiv!
            Sie wissen ganz genauso gut wie ich, was die Intension dieser Aussage von Andreas H. war!

          • @eratosthenes
            Genau das wollen wir eben nicht haben. Und je mehr unkontrollierte Zuwanderung wir haben, desto mehr Menschen werden angezündet, mit der Machete ,dem Messer usw. getötet und je gefährlicher wird Deutschland:

            https://www.welt.de/politik/deutschland/article165227036/Geiselnehmer-und-Fuenfjaehriger-sterben-in-Fluechtlingsheim.html

            Wenn man die Presse seit ca. 2 Jahren verfolgt,kann einem Angst und Bange werden. Versprochen hat man uns Fachkräfte und Mütter mit Kindern, die Hilfe benötigen. Was haben wir bekommen? Sehen Sie sich die LZ und andere Presse nur ein paar Tage an!

          • Heinz Rüdiger Hoffmann

            @Eratosthenes

            Der Psychologe Ahmad Mansour ist da weiter als Sie

            „Diese Ideologie ist leider auch theologisch zu begründen.“ „Wir sind zufrieden, wenn es in den Medien heißt, das hat mit dem Islam nichts zu tun …“ Dazu Prof Bülent Ucar: Seine Antwort auf die Passagen im Koran, in denen Mohammed seine Anhänger zur Tötung und zum Krieg gegen die Ungläubigen aufruft..? „Wir können diese Verse nicht wegradieren. Der Koran ist ein abgeschlossenes Schriftstück, man kann sich nicht einfach einen Koran basteln, der uns heute genehm ist. Das wäre bloß opportunistische Anbiederung.“ Dazu Dr. Abdel-Hakim Ourghi: Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Sie beten in Moscheen, erkennen den Koran und die Tradition des Propheten als kanonische Schriften an. Sie begründen ihre Taten mit dem Koran. Alles andere ist eine naive Betrachtung und entspricht einem frommen Wunschdenken“

          • @Heinz Rüdiger Hoffmann

            Ihre Behauptung, daß die Dinosaurier eine Erfindung seien, ist natürlich genauso paranoid wie die diversen Verschwörungstheorien, die sich um die Apollo-Missionen ranken. Aber in einem Punkt gebe ich den Irren, die solchen Unfug glauben, recht: T. rex und Co. sind niemals auf dem Mond gelandet.

      • @eratosthenes

        zitat: „Wir sollten mal Alle dahingehend runterkommen, und die Verbrecher dafür zu verurteilen das sie Verbrecher sind, und nicht wegen ihrer Herkunft.“

        Das tut unsere Gesellschaft.
        Nur , sie versucht zu Recht mittlerweile zu verhindern,daß weitere schwere Straftaten , die von einer religiös, traditionellen oder extremen Erziehung in extremen ,veralteten Strukturen herrühren, weiter zunehmen. Denn die Motivation ist bei vielen gleich und die Ursache eine patriachaische und ideologisch , religiöse Verblendung und das ist ebene bei autochthonen Bürgern sehr selten.
        Oder haben Sie bei einem gebürtigen Schweden schon mal einen Mord aus falschen religiösen Motiven gesehen? Ich nicht. Und ich persönlich finde es absolut legitim, religiös verblendeten, wie z. B. Hasspredigern, die viele andere innerhalb ihrer Community zu strafbaren Handlungen verleiten ,die Einwanderung zu verwehren, um VORZUBEUGEN.
        Bei uns ist es leider lange Zeit viel zu leichtsinnig, naiv und gutmütig gehandelt worden.

        • Reini
          schon mal von Anders Breivik gehört? http://www.stern.de/politik/ausland/anders-behring-breivik-anschlag-norwegen-jahrestag-6972868.html
          er ist zwar kein schwede, aber ein norweger tut es doch auch, oder?

          • Oh ja, ich vergaß. Es war ja der „Christ“ Breivik in Nizza, Paris, Kopenhagen, Berlin, Manchster, München, Reutlingen, Freiburg……
            Das Vergleichen mit anderen Mördern ist immer hilfreich,um die Taten ,die sich seit 2015 häufen, einfach kleinzureden. Nur bringen tut es nichts und es ändert auch nichts an der Gefahr in der Gegenwart-und die geht nicht von Breivik aus!
            Die Einzigen, die dies wissen ,sind die religiös verblendeten, die sich freuen ,weil man sich selbst zerfleischt und die wirkliche Gefahr nichts sieht.

        • @Reini

          „eine patriachaische und ideologisch , religiöse Verblendung ist ebene bei autochthonen Bürgern sehr selten“?

          Ich erinnere an die rund 6 Millionen Juden, die von „autochthonen Bürgern“ ermordet worden sind.

          • Welcome 2017, Heini.

          • @heini

            warum duldet man dann eine ideologie, die genau das anscheinend wieder will ,intolerant gegenüber den Juden ist, und alle anderen als „ungläubige“ bezeichnet und zur beseitigung aufruft?
            und wieseo werden deren aussteiger, wie ahmed abdel samad und sabatina james mit dem tode bedroht und warnen 24 stunden am tag vor dieser ideologie?

    • Erich Petersen

      Sehr guter Kommentar von LZ-Chefredakteur Christoph Steiner unter der Überschrift „Ein Land außer Kontrolle“:

      „Man sollte meinen, die Mär von Afghanistan als ’sicherem Herkunftsland‘ habe sich nach dem verheerenden Anschlag erledigt. Weit gefehlt. Weitere Sammelabschiebungen abgelehnter Asylbewerber sind geplant. Der für heute geplante Abschiebeflug aus Deutschland an den Hindukusch wurde nur deswegen verschoben, weil die deutsche Botschaft in Kabul bei der gewaltigen Explosion so schwer beschädigt wurde, dass sie derzeit nur eingeschränkt arbeitsfähig sei und zudem jetzt anderes zu tun habe, wie es aus Regierungskreisen hieß.
      Die Frage stellt sich, wie sicher es in Afghanistan überhaupt sein kann, wenn noch nicht einmal das besonders stark abgeschirmte Diplomatenviertel der Metropole vor solchen Schreckenstaten zu schützen ist. An Polizei und Militär mangelt es in Kabul nicht, an der Regierungstreue dort bestehen kaum Zweifel. Ganz im Gegensatz zu nicht unbeträchtlichen Teilen des von Kriegen geschundenen Landes, die sich eben nicht unter Kontrolle der Regierung befinden.
      Das neue Blutbad mit mindestens 80 Toten war in diesem Jahr schon der achte schwere Anschlag allein in Kabul. Unklar ist bislang, ob die deutsche Botschaft das Ziel der Mörder mit ihrem sprengstoffbeladenen Lkw war. Er explodierte nur wenige Meter von dem Gebäude entfernt, das sich allerdings in Nachbarschaft zu anderen diplomatischen und militärischen Vertretungen befindet.
      Die Bundesregierung täte gut daran, ihre Abschiebepraxis nach Afghanistan rasch zu überdenken. Das Thema – gewiss – ist unpopulär, zumal sich die Republik bereits im Wahlkampf befindet, bei dem es auch um die Eindämmung von Rechtspopulismus geht. Aber Menschenleben gehen vor. Darüber kann es keine zwei Meinungen geben.“

      Quelle: https://www.landeszeitung.de/kommentar (Zugriff: 1. Juni 2017, 16:09 Uhr)

      • In Deutschland und der EU haben wir ständig Anschläge. Wo gehen wir hin?

      • Afghanistan zeigt doch, das man den Menschen dort nicht trauen kann. Jederzeit kann es dort zu Anschlägen kommen, oftmals von Menschen von denen es vorher nicht erwartet wurde. Ein Grund mehr, diese Menschen nicht nach Deitschland zu lassen. Die sollen ihr Land in Ordnung bringen, dafür werden sie gebraucht und dafür sollten Sie Unterstützung erhalten. Der Nürnberger Berufsschüler der abgeschoben werden sollte und nach Tumulten bei der Festnahme in Haft kam ist wieder auf freien Fuß trotz folgender Drohung: Laut Polizei drohte der Afghane am Mittwoch auf der Polizeidienststelle zudem mit einem Anschlag, sollte er abgeschoben werden. Das berichtet die WELT unter Berufung auf die Polizei. Er habe wörtlich gesagt: „In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um.“ Das zeigt doch einmal mehr wie unser Staat ist mit diesen Menschen umzugehen. Das wird in Totaler Überforderung unseres Landes enden.

  7. Friedrich Janssen

    Apropos „autochthone Bürger“: Der Schlosser Fritz Haarmann aus Hannover hat als Untermieter der Frau Rehbock in der Neuen Straße Nr. 8, einem geschichtsträchtigen Haus, welches überwiegend von Arbeiterfamilien bewohnt wurde und zur Hinterseite hin direkt am Fluss Leine lag, zwischen Februar 1923 und Juni 1924 mindestens zwei Dutzend junge Männer im Alter zwischen 10 und 22 Jahren auf besonders bestialische Weise getötet. Nachdem er Sex mit seinen Opfern hatte, biss er ihnen die Kehle durch.

    Der Philosoph Theodor Lessing hat den Prozess vom Dezember 1924 beobachtet und seine Beschreibung des Falles unter dem Titel „Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs“ veröffentlicht. Das Buch gilt als seriöses zeitgenössisches Werk. Dort ist zu lesen:

    »Man darf sich, das Leben in dem Mordhause keineswegs düster vorstellen. Es war ein heiter bewegtes Idyll. Fortwährend kamen und gingen Knaben und Jünglinge. Schüler, Obdachlose, Arbeitslose, entlaufene Fürsorgezöglinge, Gäste aus der Herberge zur Heimat. Es wurde getauscht, gehandelt, getrunken, gesungen, geschmaust. Haarmann galt ihnen allen als guter Beschützer und Herbergsvater. In der großen Butzenklappe unter der Treppe, wo er die Toten verbarg, standen neben der Leiche Töpfe mit Fleisch, lagen Näschereien, Käse, Wurst, Schokolade für die hübschen Jungen. Man schlief oft zu dreien und vieren; wechselweise Geschlechtliches treibend. Auch Elli, Dörchen und Anni kamen oft zu Gast. Dörchen, eine energische resolute Person, trotz Lues und Luderleben immer noch schön und wohlansehnlich, besorgte Haarmanns kleinen Haushalt; nahm das Zimmer auf, kochte für die ganze Gesellschaft Schokolade oder Kaffee und saß wohl auch an langen Nachmittagen bei Haarmann auf dem Bett. „Herr Haarmann konnte alles. „Wir stopften zusammen Strümpfe, besserten die Kleider aus. Auch Sülze machen und Wurst bereiten konnte Herr Haarmann. Wenn wir nähten oder flickten, dann rauchten wir Zigarren; dann nahm mich Herr Haarmann fest um die Taille und sagte: ,Dörchen, du bist die Beste. Ich heirate dich doch noch.‘ Aber Herr Haarmaun machte doch nur Spaß. Denn er wollte mich ja nicht; er war ja man immer bloß für Jungens.“ — Freilich gab es dann auch immer wieder ganze Tage und Nächte, wo Haarrmann niemanden in sein Zimmer einließ und die Besucher wegschickte. Dann waren die zwei Fenster nach der Straße und das Fenster am Treppenabsatz sorglich verhängt, und das Schlüsselloch der Türe war verstopft. Er zerlegte dann eine Leiche.« – Theodor Lessing, Haarmann. Die Geschichte eines Werwolfs. Berlin 1925, Seite 80 f.

  8. Was wollen Sie uns nun zum Thema sagen? Könnten Sie dies näher erläutern? Sagen und Erzählungen von 1925 bringen uns wohl nicht weiter.

  9. Acht- bis dreizehnjährige Autochthone, die viel Zeit am Smartphone und vor dem Computer verbringen, sind häufig fettleibig, wandern als straffällig gewordene Erwachsene nach Neuseeland aus und werden dort vom FBI verfolgt.

  10. Norbert Kasteinecke
    mir fehlen keine antworten. ihre empfehlung gebe ich gern zurück. wer pauschaliert hier über täter? bei ihnen ist jeder muslim ein potenzieller verbrecher und jeder rechte ein patriot.

    • Norbert Kasteinecke

      eventuell geht es ja an der Zensur vorbei, wenn ich nur schreibe, dass das Geschwalle des Herrn Bruns mir auf den Keks geht und er sich nicht ständig angesprochen fühlen soll, bzw. nicht ständig überall seinen Senf dazugeben muss?
      Dies hier sind jedenfalls unhaltbare Unterstellungen und populistisches linksgestricktes Dauergetöse.

      • Adolf Blaugau

        Kasteinecke, wir haben Ihre unhaltbaren Unterstellungen und Ihr populistisches rechtsgestricktes Dauergetöse ja auch auszuhalten. Warum sollten Sie nicht die ausgesucht scharfzüngigen Bruns’schen Repliken schlucken und mit Bedacht verdauen müssen? Noch sind wir ja nicht zurück im Reich, in dem Leute wie Sie die Pressezensur dirigieren. Bis heute gilt für Reppenstedter Sprachartisten, worauf sich auch andere auf den Keks gehende Vortragsvirtuosen gerne berufen: http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/_processed_/csm_01-U1-Titel-201706-Hitler-Kuenstler_65dcb51694.jpg

        • Auf den Punkt, Adolf! Danke für den Kommentar!

        • Norbert Kasteinecke

          Ich wundere mich immer wieder, wo plötzlich diese neuen Namen herkommen. Ständig zur rechten Zeit und stets sehr schnell.
          Man muss nur auf den richtigen Knopf drücken und – zack, da ist schon einer.
          Adolf, mit dem Vornamen und dann Hitler-Künstler posten?!
          Na, der Name war aber nicht so gut gewählt. Freudsche Fehlleistung?
          You made my day.

          • Friedrich Janssen

            „Ständig zur rechten Zeit und stets sehr schnell.“

            Da seh´n Sie es mal, Herr Kasteinecke. In diesem Punkt haben Sie gerade Ihr eigenes Gejammer entkräftet. Die rackernden Verbreiter rechtsextremer Ideologismen sind – zumindest in Lüneburg – immer auf den Bildschirmen Ihrer Freunde und Helfer.

          • Hätte Adolf Blaugau sich etwa Björn Braungraun nennen sollen, Norbert?! Und Sie schießen jetzt schon nachts um halb vier vom Sofa hoch, nur um den letzten Satz von Uta R. nachzuplappern, die sich knapp fünf Stunden zuvor über Ihr misslungenes Klaus Bruns-Bashing lustig gemacht hatte?

            Wie originell für einen, der weiß, was Freudsche Versprecher sind. Finden Sie nicht?

      • Walter Hagemann

        Seien wir doch ehrlich, Norbert Kasteinecke, die Leute würden die als Fußballspieler gut finden, wenn die wenigstens das könnten. Aber sie wollen einen Gauland, einen Höcke, einen Pretzell oder einen Meuthen nicht als Nachbarn haben.

    • Hihihihiii,

      you made my day, Adolf Blaugau!!

  11. Es ist unbestritten, daß Muslime bereits in der 3. Generation in Deutschland leben.

    Aber, es geht um die Frage, WO der Islam die Grundlagen unseres Zusammenlebens prägt.
    Das deutsche Recht ist beispielsweise ausschließlich durch Aufklärung und Christentum und, zum Glück, keineswegs durch den Islam. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und Immame können da nicht mitbestimmen wie in muslimisch geprägten Ländern.
    Unsere Kultur ist geprägt von Toleranz gegenüber Minderheiten, Homosexuelle werden nicht verfolgt. In islamisch geprägten Ländern ist das anders.
    Frauen sind in Deutschland gleichberechtigt. Laut Sure 4.24 soll der Mann die ungehorsame Frau schlagen.
    Polygamie und Kinderehen werden vom Koran erlaubt, schon deshalb, weil auch Mohammed 13 Frauen hatte und Ayshe mit 6 Jahren heiratete, mit neun soll er die Ehe vollzogen haben.
    Untreue Ehefrauen werden in vielen muslimischen Ländern auch heute noch gesteinigt, Dieben wird nach muslimischem Recht die Hand und ein Fuß abgehackt.
    Soll ich die Liste fortsetzen?
    Ich bin froh, daß der Islam NOCH nicht zu Deutschland gehört. Daß unabhängig davon Muslime in Deutschland leben kann ich akzeptieren, wenn diese das islames Recht ablehnen. Leider ist ein Großteil der Muslime (laut Umfrage mehr als 50%) der Meinung, Islamisches Recht stehe über dem Recht des Landes, in dem sie gerade leben.

    • Gudrun
      in der ruhe liegt die kraft. ich kann mich noch an italiener erinnern, die schnell ihr messer zückten, wenn man eines ihrer mädels zum tanzen auffordern wollte. es hat sich gelegt. schmunzel. nur aus erfahrung wird man bekanntlich klug. gut , bei konservativen habe ich so meine zweifel, da soll die frau nur an den herd und die kinder im sinne des mannes,sie zuhause erziehen. aber der wird bestimmt keine italienerin zum tanz auffordern. schmunzeln. bei muslimen, die hier länger leben, werden deren erfahrungen bei uns auch sehr hilfreich sein. kinder sind teuer. schmunzeln.

      • Maria Tsaousidis

        „bei muslimen, die hier länger leben, werden deren erfahrungen bei uns auch sehr hilfreich sein.“

        Mit oder ohne Sharia?

      • Norbert Kasteinecke

        Klaus, mein Bester, genau dieser Vergleich zeigt in aller Deutlichkeit, daß Sie nichts verstanden haben.
        Danke dafür.

        • Klar, Kasteinecke, eine Handvoll widerwärtiger, durchgeknallter Mörder reicht Ihnen nicht. Der destruktive Fanatismus von Leuten wie Ihnen WILL es mit der Phantasmagorie eines „Islamischen Staates“ zu tun haben, weil andernfalls – ohne das selbstgefertigte Schlachtgemälde eines „globalen Kampfes der Kulturen“ – sein Geschrei vom „Systemversagen“ als das zu erkennen wäre, was es ist: eine reine Propagandalumperei.

  12. @Andreas H. & Matthias A.

    Für Eltern empfiehlt sich vor dem Kauf eines Smartphones der Abschluß eines Nutzervertrages mit ihren Kindern; Tip: Mit Angeboten wie „nur 1 Euro Taschengeld!“ oder „inkl. zwei neuen Ausgaben der ‚Wendy'“ locken und den Rest (Datenvolumen, Verbindungsgeschwindigkeit, Kündigungsfristen) ins unleserlich per Hand geschriebene Kleingedruckte (doc-Datei)

  13. Ich habe es schon häufig als bedauerlich empfunden, daß Noah und seine Sippe das Boot nicht verpaßt haben.

  14. Ekkart Lootse

    Klaus Bruns und Andreas Kasteinecke, zuerst will ich sagen, wie froh und dankbar ich bin, daß Rock am Ring nicht abgebrochen werden mußte wegen den Moslems, die hier Angst und Schrecken verbreiten wollen. Rock am Ring muß weitergehen! Wir dürfen uns unsere Zivilisation, unsere Kultur und unseren schlechten Musikgeschmack nicht vom Islamerer kaputtmachen lassen. Letztes Jahr wurde Rock am Ring bekanntlich abgebrochen – aufgrund eines kleinen Unwetters. Ich war damals der Meinung, daß endlich Schluß sein muß mit „This is not my weather and this is not my climate change“. Und diesmal bin ich der Meinung, es muß endlich Schluß sein mit „This is not my islam and this is not my shit and this is not my whatever“. Ich will in unserem schönen Deutschland endlich Demos von den Moslems sehen, die sich gegen die mit ihnen verwandten Terrormuselmannen richten. So wie damals, als nach den NSU-Morden die guten Deutschen zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Hey, aufhören, okay?!

    Und was macht jetzt der Moslem? Sitzt zu Hause und legt die Hände in den Schoß! Als ob nichts gewesen wäre! Das weiß ich ganz genau, denn ich habe bei jedem einzelnen nachgeschaut! Aber so kann es nicht weitergehen! Echt nicht! Meine Meinung!

    • So wie damals, als nach den NSU-Morden die guten Deutschen zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Hey, aufhören, okay?!
      so ist es, satire ist manchmal hilfreich um bestimmten leuten die augen zu öffnen. dumm nur, meistens bleibt deren hirn dumpf.

    • Hallo Herr Lootse,

      ist Ihnen bewusst das Sie den Begriff Muslim und Islamist vermischen? Die Attentäter der letzten Anschläge waren meistens keine streng gläubigen Muslime, sondern eher Menschen mit gebrochenen Biographien.

      In der Berichterstattung nach Anschlägen finden sich immer wieder auch Kommentate von Muslimen oder Führern muslimischer Verbände die sich von den Taten distanzieren. Vielleicht ist einfach auch eine fehlende mediale Durchschlagskraft die dazu führt, dass diese Nachrichten nicht ankommen?

  15. Susanne Jäger

    Hallo Herr Michael Recha, Sie legen ein gutes Wort für „Andreas H.“ ein. Haben Sie alle Beiträge von ihm hier gelesen? Haben Sie nicht den Eindruck, dass die Lesart der zahlreichen Terrorangriffe von Islamisten in ganz Europa, die dieser anonyme LZ-Eiferer propagiert, die gleiche Überhöhung einer Handvoll verdorbener, mordversessener Wirrköpfe nährt, welche auch die Terrorgruppe IS verfolgt: Es gehe um einen globalen Kampf zwischen Muslimen und allen anderen Menschen, welche die Islamisten als „Ungläubige“ bezeichnen. Ist das nicht geradezu lachhaft? Aber so errichten sie, wie der ARD-Terrorismus-Experte Michael Götschenberg in einem Kommentar sagte, ein „virtuelles Kalifat“. Zu dem Aufblasen dieses Phantasiedämons tragen meines Erachtens aber gerade die Rechtsaußen-Blogger und die AfD das Ihre bei.

    Der Kommentar, den die CNN-Reporterin Becky Anderson an besagter Straßenecke in London sprach – die Demonstranten waren nicht zu sehen –, ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sie bezeichnete die islamistischen Attentäter als einen „Haufen dummer, lächerlicher Verlierer“: „Ihr seid eine Handvoll verdorbener Wirrköpfe, versessen darauf, zu töten“ („You are a handful of twisted fools hell-bent on taking lives“).

    • @Susanne Jäger
      Auf welchem Planeten leben Sie? Sorry, ich auf dem ,auf dem Frauen mit der Machete auf der Strasse geköpft werden, angezündet werden , 5 jährigen Jungen die Kehle durchschnitten wird und untreue Ehefrauen in den Kopf geschossen ,oder Frauen die nichts als Jungfrau in die Ehe eingehen, mit dem Messer vom eigenen Bruder abgeschlachtet , oder an einem einzigen Tag 1600 Frauen angegrapscht, vergewaltigt werden und man tausende Betonblöcke auf Volksfesten aufstellt-dieses Land heißt *Deutschland!*
      Früher war dies Saudi Arabien, Iran, usw.
      Heute passiert dies alles fast täglich in *Deutschland.*

      Seltsam, diese Spinner, Dummköpfe der Redaktionen der Presse , die täglich davon berichten. Wohl alles verkappte AfD-Anhänger, die die Realität nicht mehr wahrnehmen in unserem bunten Land!

      • Susanne Jäger

        „Andreas H.“, genau dieses übergeschnappte Schwachsinnsgekreische meinte ich. Vielen Dank, dass Sie sich den LZ-Lesern noch einmal in ganzer grauenhafter Grelle als abstoßendes Beispiel dafür aufdrängen konnten, wie man Teil des Problems wird, ja, es mit „verursacht“ (Michael Recha), indem man es vermeintlich bloß drastisch dauerheulend beklagt.

      • Andreas H.
        ihre echaufiierung ist künstlich und somit nicht echt. wo verdient bei uns die frau für die gleiche arbeit, dass gleiche geld? wieso hat bei uns die kirche ein eigenes arbeitsrecht? wenn wir unsere hausarbeit ehrlich machen würden, wäre die aufregung über die anderen wirklich ehrlich und angebracht, so ist es aber, der macho bei uns bedauert , kein türke zu sein. in den usa, mit denen wir angeblich unsere werte teilen, gibt es die todesstrafe und ständig morde. und zwar soviele, dass bei anderen ländern von bürgerkrieg gesprochen wird. es sind keine muslime, die die usa regieren. ganz im gegenteil. und ist es besser?
        Zitat:Seltsam, diese Spinner, Dummköpfe der Redaktionen der Presse , die täglich davon berichten. Wohl alles verkappte AfD-Anhänger, die die Realität nicht mehr wahrnehmen in unserem bunten Land!
        sie verwechseln da was. früher gab es nicht soviele medien ,die von nachrichten leben müssen. was damals passiert ist, wurde nur nicht allen gewahr. da es immer mehr menschen gibt, gibt es auch immer mehr vollpfosten, die meinen, sie wären besser, als andere.

      • Stimmt Andreas, totale Anarchie hier!!!
        Morgens vor der Tür zur Arbeit, da muss ich schon die ersten Messerstiche und versuchten Köpfungen an mir abwehren, aber ab 5:45 Uhr wird zurückgeknüppelt! Dann an der Bushalte, wenn der Bus zu voll ist zieh ich erstmal ein paar Frauen mit Kopftüchern raus damit ich Platz habe – sind ja eh Menschen 2.Klasse,oder?
        Meine Partnerin hat auch schon kein Bock mehr auf dieses Land, diese ständigen Vergewaltigungsversuche.
        Sie wünscht endlich mal einen „großen,starken (An)Führer“ der hier mal so richtig aufräumt mit dem Dreckspack, oder?
        Eigentlich müssten ja alle Muslime weg aus Deutschland, denn Muslim = Verbrecher, nicht integrierbar!

        Na Andreas? Wenn Ihnen diese Sätze nicht sehr schräg vorkommen, sollten Sie mal Ihre völkische „Baseline“ checken.
        Sie begehen nämlich die gefährliche Verallgemeinerung der Schocknachrichten – wenn etwas schreckliches passiert irgendwo, ist es danach für Sie immer Standard.
        Deutschland ist nicht so abgewrackt wie Sie es gern hätten, denn sonst könnten Sie ja immer durch die Straßen rennen:“ … ich hab’s euch ja gleich gesagt, warum hört denn keiner auf mich!“.

  16. Und Sie, Uli Hoeneß

    …, fühlen sich also ungerecht behandelt, weil Sie tatsächlich für die Hinterziehung von ein paar Milliönchen in den Knast mußten. »Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war. Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen. Aber in diesem Spiel habe ich klar gegen die Medien verloren«, beklagten Sie sich. Und zwar auf einer Galaveranstaltung. Im Steuerparadies Liechtenstein. Hoeneß, Sie Schlingel, sagen Sie es doch: Sie bereiten sich schon mit hartem Training auf das Rückspiel vor, stimmt’s?

    Immer für Fairplay: Dieter Ecker

  17. Andreas H.
    die wirkliche gefahr, ist die eigene dummheit. es gibt agieren,reagieren und überreagieren. alles dieses kann man klug tun, oder eben auch dumm.

    • @Bruns

      Zitat: „…die wirkliche gefahr, ist die eigene dummheit“

      Das ist wohl war.
      Ein Terroranschlag, religiöse Extremisten ,oder Massenmörder ,Massenvergewaltiger aus Syrien u. ä. sind also zu Tausenden nicht weiter kritisch!?
      Dumm von den vielen, daß sie dies ernst meinen und noch dümmer zu meinen, unser Staat würde uns davor schützen können. Denn je mehr vom „Gold“ uns hier bereichert, desto höher die Gefahr.
      Aber auch das hat wieder mal mit „nichts“ zu tun,gell!?

      • Andreas H
        ich habe das gefühl, sie müssen noch einiges lernen. die umgebung formt den menschen. wo mord und totschlag, wie es in den usa üblich ist, sehen sie es doch. privatierte gefängnisse als geschäftsmodell. sie sollten sich mal über den unsolidarischen kapitalismus gedanken machen, dann wissen sie auch, wo das übel herkommt. die religion ist eine schutzbehauptung. es geht nur um die macht und somit um das geld. die strolche, die sie meinen, wären schnell zu bändigen, wenn nicht so viele menschen sich nach dem goldenen kalb strecken würden.

    • Heinz Rüdiger Hoffmann

      @Klaus Bruns

      Gefährlich ist auch Naivität:

      ahnungslos, blauäugig, einfältig, gutgläubig,harmlos, infantil, kindlich, sorglos,unbefangen,unkritisch,vertrauensseelig, kritiklos.
      Vor allem wenn man den Sprengstoffgürtel für einen Abnehmgurt,die Pistole für eine Banane und alles was noch nicht so lange hier wohnt für Bereicherung hält, nur weil eine 60 jährige dies sagt.

      • Heinz Rüdiger Hoffmann

        Gefährlich ist auch Naivität: unbestritten.
        ich war soldat, war ich naiv? ja! angeblich kam der feind immer aus dem osten. er war schon längst unter uns. menschenfeindlichkeit ist das schlimmste , was menschen passieren kann.

    • Maria Tsaousidis

      oder die lethargie:

      Der Begriff wird oft auch im übertragenen Sinne verwendet, um eine durch unangenehme oder tragische Ereignisse erzeugte Teilnahmslosigkeit und Unwilligkeit bzw. Unfähigkeit zu Veränderungen auszudrücken.

      Auch Situationen können von einer Lethargie beherrscht sein, wenn Untätigkeit und extreme Zurückhaltung vorherrschen

  18. Wovon sich Muslime noch distanzieren sollten

    — der Huperei bei Hochzeiten (machen andere auch, aber nicht so kraß!)

    — dem Sonnenblumenkerngespucke

    — Handyshops

    — der Verantwortung für Hipsterbärte und Ganzkörperrasur

    — Paula Abdul, Helene Fischer

    — der unerträglichen Zuckrigkeit ihrer Nachspeisen und Tees

    — Bill Cosby (sollten wir alle!)

    — dem ganzen Shisha-Scheiß

  19. Norbert Kasteinecke

    @eratosthenes

    außer drum herum reden habe ich noch keine konkrete Antwort von Ihnen auf meine Frage erhalten.

    Diese Ihre Antwort interessiert mich schon.

    • „Sie scheinen ja einige gute Pläne im Schreibtisch zu haben – teilen Sie sie uns bitte mit.“

      Das war Ihre Frage,oder?

      Ok, versuchen Sie doch mal eine Woche lang, ALLES was Sie erfahren,betrachten,lesen, recherchieren oder hören, objektiv und unvoreingenommen zu betrachten.
      Das kann der Ausbruch werden, aus dem Scheuklappenblick!

    • Norbert, da haben Sie mit Eratosthenes ja die gleiche Schwierigkeit wie alle übrigen LZ-Kommentarleser mit Ihnen: Sie, Norbert, schlagen kaputt, brüllen Unverständliches über die Köpfe hin, schimpfen, klagen an und wiederholen unablässig, was Sie NICHT wollen, — aber WAS Sie wollen, verraten Sie den von Ihnen pausenlos mit bedrohlich ängstigenden Andeutungen und Miesepetereien bedrängten Forumsgästen nicht.

  20. Die Menschheit kann aufatmen. Der tumbe Tor verkündet seine Lösung zur Bewältigung der herangaloppierenden Katastrophe:

    http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/3186929650/1.5048583/default/karikatur-greser-und-lenz-die.jpg

    • Heute, am Tage der britischen Parlamentswahlen geht Premierministerin Theresa May nochmals in die Wahlkampfoffensive: Nachdem sie bereits angekündigt hatte, die Menschenrechte einzuschränken, sofern diese die Menschen weiterhin an der unmenschlichen Behandlung anderer Menschen hindern sollten, hat sie nun auch die Bibel im Visier: „Wenn uns die zehn Gebote stoppen, dann werden wir sie so ändern, daß sie das nicht mehr tun“, erklärte May unmittelbar vor Wahlbeginn.

      Unzählige Briten fühlten sich ohnehin schon lange vom Wort Gottes eingeschränkt. „Wir werden mehr tun, um die Bewegungsfreiheit verdächtiger Sünder einzuschränken, damit wir ihnen besser erklären können, was Nächstenliebe ist“, so die Politikerin. Generell werde das rund 2000 Jahre alte Werk den heutigen Schwierigkeiten nicht gerecht: „Du sollst nicht lügen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten – wie soll man denn da noch anständige Politik machen?!“ empörte sich die 60jährige.

      Sofern sie die Wahl gewinne, wolle sie dem britischen Volk und speziell den Engländern zudem mit einer weiteren Korrektur helfen: „Wenn uns die Regeln im Elfmeterschießen weiterhin vom fußballerischen Erfolg abhalten, werden wir sie so ändern, daß zumindest mal ein Unentschieden für uns herausspringt“, verkündete May unter dem Jubel ihrer Anhänger.

  21. Kompliziert die Ermittlung, was es mit der dehnbaren Vokabel „Populismus“ auf sich hat, mit der populistischen Denk- und Redeweise. Der Titel des neuen Buchs von Reinhard Olschanski, dem in die Politik abgewanderten Philosophen, sagt bündig: „Der Wille zum Feind“ ist tiefster Antrieb des Populismus. Auch seine „Liebe“ zu Volk, Familie und Vaterland ist vergiftet. Sie lebt allein vom Hass auf all jene, die von ihr ausgeschlossen werden. In der Schrift davor, „Ressentiment“, hatte Olschanski die „Vergiftung des europäischen Geistes“ analysiert. Ihr Symptom sind Populisten, die sich im Kampf gegen ein geeintes Europa und solche, die sich als Retter des Abendlandes vor Überfremdung gerieren – vor Flüchtlingen, Migranten und dem Islam. Welche alten Denkmuster werden reaktiviert? Welche neuen treten in Erscheinung? Und welche Geschäfts- und Identitätsmodelle verschränken sich dabei? Ressentiment will keine Probleme lösen, sondern Feinde konstruieren. In der europäischen Geschichte findet es ein reiches Zeichenreservoir. Aus alten Aversionen gegen „Barbaren“, Heiden, Juden und Ketzer, gegen Wilde und Unzivilisierte, nationale Erbfeinde und einen diffusen „Osten“ schafft es sich eine neue mentale Landkarte. Es verkehrt die Werte von Demokratie und Menschenrechte, um ganze Völker pauschal auszugrenzen. Ressentiment vergiftet den Geist der europäischen Verständigung und zerstört jene schmale Restutopie „Europa“, die wir heute dringender benötigen denn je. In der populistischen Rede entsteht eine besondere rhetorische Verbindung zwischen Redner, Publikum und Redegegenstand, in der es nicht um Problemlösung und sachliche Erörterung geht. Der populistische Redner meint es vielmehr persönlich! Sein Gegenstand ist der Mensch mit bestimmten „kulturellen“ Merkmalen, den er zu einem mythischen Ungeheuer aufbläst. Und sein letzter Zweck ist eine „magische“ Transformation seines Publikums anhand dieses hysterisch herbeigefabelten Feindbilds in eine fanatisierte Komplizenschaft. Populistische Rede spaltet die Gesellschaft im Versprechen auf ein „neues“ – oder auch sehr altes – exklusives „Wir“. Das populistische Feindbild heißt im Grunde immer: Establishment. Die, welche „oben“ sind, müssen weg. Die, welche „unten“ sind, die Populisten, wollen an ihre Stelle. Der Autor Olschanski ist gründlich, ruft Philosophen wie Aristoteles und Heidegger auf den Plan, reflektiert in elf Kapiteln, nicht leicht konsumierbar, Phänomene wie „Übermächtigung“ oder „Retrotopie“ oder „Moraltheater“. Populismus auf verschlungenen Geisteswegen! Beschränkte, aber lautstarke Matadore, von Berlusconi bis Trump, tauchen auf. Ein Befund wirkt: „Der Eindruck, den der Populist zuallererst hinterlässt, ist der von sinnlicher Heftigkeit: Dort, wo er auftritt, kracht es.“

    Reinhard Olschanski: Der Wille zum Feind. Über populistische Rhetorik. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2017. 200 Seiten, 24,90 Euro.

    MfG, Schreiber