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Nach dem Deutschen Journalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung haben die LZ-Aurorinnen Katja Grundmann (l.) und Anna Sprockhoff nun auch den Alternativen Medienpreis der Nürnberger Medienakademie gewonnen. Foto: t&w

LZ-Autorinnen gewinnen Alternativen Medienpreis

Lüneburg/Nürnberg. Die LZ-Mitarbeiterinnen Anna Sprockhoff und Katja Grundmann sorgen mit ihrer Multimedia-Themenwoche „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ weiter f ür Furore. Am Freitag werden die beiden Autorinnen für ihr crossmediales Projekt in Nürnberg mit dem „Alternativen Medienpreis“ der Nürnberger Medienakademie und der Münchener Stiftung Journalistenakademie in der Kategorie „Leben“ ausgezeichnet.

Gewürdigt hat die Jury mit dem Preis sowohl Form als auch Inhalt der Themenwoche zum Thema Flüchtlingskinder. Zur Begründung heißt es: „Während in weiten Teilen des Journalismus noch über ,crossmediales storytelling‘ philosophiert wird, machen die beiden Preisträgerinnen genau das – scheinbar ganz selbstverständlich.“ Weiter wird Laudator Malte Burdekat, Viedojournalist aus Nürnberg, am Freitag festhalten: “ Zum anderen werden aus Statistiken wieder, was Zahlen nur unzureichend beschreiben können: Individuen. Wir lernen junge Menschen kennen, die eine ganze Menge Mut, Glück und Zuversicht ausstrahlen. Das sterile Nachdenken über Integrationsfähigkeit scheint hier vollkommen Fehl am Platz. Beschrieben wird das, worum es eigentlich geht: Leben. Dies ist nicht nur wohltuend, sondern uneingeschränkt preiswürdig.“

Verliehen wird der Alternative Medienpreis in den Kategorien Leben, Geschichte, Macht, Vernetzung, Zukunft und Medienkritik. Insgesamt waren 190 Beiträge eingereicht worden. Den Alternativen Medienpreis beschreibt Mit-Initiator Peter Lokk als „außergewöhnlich, andere Wege als der Mainstream nutzend, engagiert, kritisch, nicht populistisch.” Ausgezeichnet würden Beiträge, die „gegen den Strich gebürstet sind, Bekanntes aus einem anderen Blickwinkel beschreiben“.

Zuvor hatten Anna Sprockhoff und Katja Grundmann bereits den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und einen Sonderpreis zum Medienpreis des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland gewonnen. Ermöglicht hatte die aufwendige Themenwoche „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ der Verein „Fleiß und Mut“, der im vergangenen Jahr das Konzept des LZ-Duos mit einem Recherche-Stipendium belohnt hatte. ml

3 Kommentare

  1. Heiko Dittmer

    Ich gratuliere Katja Grundmann und Anna Sprockhoff herzlich! Die beiden klugen jungen Damen sorgen dafür, daß die LZ von den internationalen Rängen der Bundesliga für Lokaljournalismus nicht mehr wegzudenken ist. Da sieht man mal wieder: Es ist kein überteuerter Signalbau nach Libekindischer Maß- und Markenkonfektion vonnöten, um überregional für unsere Kleinstadtidylle Reklame zu machen. Mut, Menschlichkeit, Beharrlichkeit sowie gute Ideen und handwerklich hervorragende Arbeitsqualität genügen, um eine solide, altehrwürdige Institution verdientermaßen ins Rampenlicht zu rücken.

  2. Ich schließe mich an und gratuliere Katja Grundmann und Anna Sprockhoff ebenfalls herzlich!

    Die Auszeichnungen für den gelungenen, kitschfreien, nüchtern informierenden und trotzdem teilnehmenden und Teilnahme weckenden Crossmedialen Beitrag „Aufwachsen als Flüchtlingskind“ (http://lzplay.pageflow.io/aufwachsen-als-fluchtlingskind#52785) sind berechtigt.

  3. Dipl. Ing. Curt-Bertram Schneider

    Super! Glückwunsch an die beiden LZ-Redakteurinnen! Kleiner Wehrmutstropfen für alle Anhänger der modernen Landwirtschaft: : hier im LZ- Online-Portal steht das Multimedia-Projekt „High-Tech die Zukunft der Landwirtschaft“ nun, nach einer gefühlten „kleinen Ewigkeit“, nicht mehr ganz oben in der Liste!! Aber wer es nicht so hat mit moderner Agrarchemie, Glyphosat und GPS, dem gefällt das ja vielleicht sogar … ? 😉