Donnerstag , 18. Oktober 2018
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Der Amselweg am Einfallstor nach Wilschenbruch ist in keinem guten Zustand, das soll sich bald ändern. Die Straße steht auf der Prioritätenliste der Stadt. Foto: t&w

Lüneburg: Neuer Schliff für Fahrbahndecken

Lüneburg. Rund 270 Kilometer lang ist das Lüneburger Straßennetz. Um es in Schuss zu halten, stellt die Stadt jedes Jahr eine bestimmte Summe bereit für die Erneuerung von Straßendecken. Die Verwaltung präsentiert nun im Bauausschuss, der am Montag, 12. Juni, tagt, die Prioritätenliste der Fahrbahnen, die in diesem Jahr neuen Schliff bekommen sollen.

Laut Vorlage sollen insgesamt 475 000 Euro investiert werden – rund 25 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das Geld soll in die Deckenerneuerung in herkömmlicher Asphaltbauweise in den Amselweg von der Amselbrücke bis zum Reiherstieg (90 000 Euro), in die Soltauer Straße von der Sülztorstraße bis zur SaLü-Einfahrt (70 000 Euro), in die Straße Vor dem Neuen Tore ab Jägerstraße bis zur Stadtgrenze (70 000 Euro) sowie in den Steinweg ab dem Kieselweg (70 000 Euro) fließen. Dazu wird die alte Deckschicht abgefräst und eine neue Deckschicht aus Asphaltbeton aufgebracht.

Elsterallee soll komplett saniert werden

In sogenannter Kaltbauweise schlägt die Verwaltung folgende Maßnahmen vor: Stettiner Straße und Elsterallee komplett, Fortsetzung der Arbeiten an der Vögelser Straße, ein Teilstück in der Wilhelm-Reinecke-Straße, den Parkplatz an der Stöteroggestraße Haus Nr. 67, am Hasenburger Ring den Abschnitt vom Häcklinger Weg bis Haus Nr. 48 sowie ein Teilstück der Wilhelm-Leuschner-Straße und die Rampe Hinter der Bardowicker Mauer. Die Erneuerung von einigen Metern Parkbuchten am Ostpreußenring im Bereich von Grabower Straße bis zur Dömitzer Straße wird mit einem Versuch begonnen. Dabei wird die alte Deckschicht nicht abgefräst, sondern nur eine 1,5 Zentimeter dünne, kalte, zementgebundene aufgebracht. Das bedeutet weniger Kosten und eignet sich laut Stadt vor allem für weniger stark befahrene Straßen mit nicht so tiefen Schäden.

Die Prioritätenliste basiert auf der Basis der Straßendatenbank und aktuellen Begutachtungen der Fahrbahnen durch die Straßenbegeher. Der Bauausschuss muss nun grünes Licht geben, damit die Stadt die Arbeiten umsetzen kann. Los gehen soll es dann nach den Sommerferien. as