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In den vergangenen Jahren kamen regelmäßig weit mehr als 1000 Besucher zum Tag der offenen Tür auf den Bauckhof. Foto: bau

Blick hinter die Kulissen des Bauckhofes

Amelinghausen. Einen bunten Mix aus Information, Unterhaltung und Musik bietet seit 15 Jahren das Hoffest des Bauckhofes in Amelinghausen. Die Besucher können d ie vielfältige Praxis des Traditionsbetriebes am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 18 Uhr erneut hautnah erleben und hinter die Kulissen schauen. „Wir freuen uns wieder auf viele große und kleine Gäste“, sagt Mitorganisatorin Nora Mannhardt.

Eröffnet wird das Fest musikalisch durch den Chor des Bauckhofes sowie durch Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Kalisch und Amelinghausens Heidekönigin Marie-Louisa Sebastian vor dem Hofladen. Dort erwarten die Besucher im Anschluss einige Verköstigungen.

In Führungen durch die Ställe und die Käserei sowie bei Feld­rundfahrten mit dem Trecker stellt sich der Hof vor. „Für unsere kleinen Gäste haben wir ein vielfältiges Kinderprogramm zusammengestellt“, sagt Mannhardt. Dazu gehören: Strohhüpfburg, Schatzsuche, Kuhstall-Rallye, Märchenerzähler und Puppentheater. Live-Musik auf dem Hofplatz und im Kaffeegarten gibt es unter anderem von den Original Amelinghausener Schrammlern, dem Männerchor sowie von Leon und Jakob. Außerdem stellen Kunsthandwerker ihre Arbeiten vor.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls mit vielen leckeren Speisen aus eigener Produktion gesorgt. Vor der Käserei stehen „Probespieße“ zum Verzehr bereit. Mit dabei ist auch Martin Herzog vom Restaurant Zum Alchimisten. Er bietet Pulled Pork und ein Nudelgericht, das im Käselaib zubereitet wird, an.

Seit drei Generationen wird der landwirtschaftliche Hof konsequent biologisch-dynamisch bewirtschaftet und nach „Demeter-Richtlinien“ gearbeitet. Der Betrieb wird aktuell gemeinsam von Ralf und Michaela Weber, Jörg Hüsemann und Claudia Schuppert sowie Nora Mannhardt und Tobias Riedl geführt. Sie haben den Bauckhof mit allen seinen Bereichen (Landwirtschaft, Käserei, Hofladen) gepachtet.

Auf dem Hof wird nach der Idee des in sich geschlossenen Betriebsorganismus gearbeitet. Die Grundlage dafür und damit die Praxis von Demeter-Betrieben ist die anthroposophische Gedankenwelt und Methodik von Rudolf Steiner. Die Förderung eines gesunden Zusammenspiels von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie Erde und Kosmos steht dabei im Mittelpunkt. Im Pflanzenbau werden Pflegemaßnahmen sowie Aussaat/Pflanzung und Ernte deswegen auf Mondphase und Planetenpositionen abgestimmt. bau

One comment

  1. Gute Qualität ist immer gut. Vor allem, wenn sie begründbar ist. So weit – so Bauckhof gut.

    Wenn aber Mondphasen, Planetenpositionen ins Spiel kommen, fehlen vielleicht bald nicht mehr Wünschelrute, Tree-Hugging, Om-Therapie, Öko-Globuli. Öko-Esotherik statt Wissen. Traditionelles bewahren? Gern. Dummheit heißt und bedeutet heute dasselbe wie früher.