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Lüneburg feiert sich selbst

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Video: Impressionen am Sonntagnachmittag

Video: Impressionen am Samstagnachmittag

Video: Mit einem Schlag ist das Stadtfest eröffnet

Die Stadt feiert sich drei Tage selbst. 

Lüneburg. „Regen“ gab es gestern schon genug, heute könne er zu Hause bleiben, scherzt Florian Lorenzen. Er hat für die Marketing Gesellschaft das Stadtfest organisiert. Ein defekter Hydrant habe die Glockenstraße geflutet, sagt Lorenzen. Doch das sei schon das größte Missgeschick beim Aufbau von Bühnen und Ständen gewesen. Klar habe hier und da einmal etwas gerückt werden müssen, aber: „Kleinigkeiten.“ Am Freitag startet die Drei-Tages-Sause, offiziell eröffnet wird die Party um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz. Am Donenrstag hatten zahllose Helfer reichlich zu tun, um Bühnen aufzubauen, Bierwagen zu platzieren und mit der Wasserwaage auszurichten. Kollegen der Stadt hatten für Absperrungen gesorgt und Wasserleitungen gelegt. Wer Hunger und Durst hat, sich für Kunsthandwerk interessiert, kann seine Auswahl an gut 70 Ständen treffen.

Zehntausende Besucher können sich an einem langen Wochenende vergnügen. Rund 70 Bands spielen auf dem Markt, am Sand, im Clamartpark, im Rathausgarten und im Glockenhof. Ein Miniprogramm mit Schlagern läuft zudem am Stint. Nach mehreren Jahren Pause wird der Clamartpark wieder zur Bühne. An der Glockenstraße gibt es Informationen rund um das Thema Zuwanderung, zahlreiche Initiativen stellen ihre Arbeit vor. ca

Helfer bauen einen Turm auf, von dem aus sie die Bühnentechnik steuern, cooler Sound für Tausende. Foto: t&w

Lüneburg. Mehr als 70 Bands heizen am Wochenende, 16. bis 18. Juni, beim Stadtfest Zehntausenden Besuchern ein. Wieder mit dabei ist in diesem Jahr der Clamartpark als Festmeile. Sven Dobosi, Wirt des Chandler’s an der Münze, hat die Bewirtschaftung des Platzes übernommen und setzt unter anderem auf Hip-Hop-Bands. Jetzt stellte die Marketinggesellschaft das Programm für die drei Tage vor. Dazu zählt auch ein Sicherheitskonzept, so sollen beispielsweise Betonwürfel Plätze gegen Autoattacken abschirmen.

Lüneburg werde großgeschrieben, betonte Geschäftsführer Claudio-Patrik Schrock-Opitz. Das zeige sich daran, dass viele Lüneburger Formationen auf den Bühnen rocken. Neben den großen Bühnen auf Sand und Markt beteiligt sich das Brauhaus Mälzer wieder, dort sind neben Nachwuchskünstlern unter anderem die Jungs von Skaramanga dabei. Auch der Glockenhof wird zur Partymeile: alkoholfrei mit der Bona-Vita-Zone, aber auch in Frühschoppenlaune beim Jazz. Wie gewohnt geht es im Rathausgarten mit Swing eben recht beschwingt zu etwa mit Frollein Sax.

Highlights dürften etwa die First Class Session mit dem The-Voice-Gewinner Andreas Kümmert und in gewohnter Weise das Lünepost-Karaoke-Fest zum Stadtfest-Ausklang am Sonntag werden. Auch eine Kochshow parallel zum Wochenmarkt am Sonnabend oder ein großes Sportfest des VfL am Sonntag im Liebesgrund locken Gäste.

Foto: t&w
Stadtfest

Am Freitag, 16. Juni, um 17.30 Uhr eröffnet Lüneburgs Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf auf der LÜNESTROM-Bühne „Am Markt“ offiziell das festliche Wochenende.

Die Polizei begleitet das Fest am Sonnabend, 17. Juni, im Rahmen des landesweiten Verkehrssicherheitstages im Liebesgrund. Zu sehen ist zum Beispiel ein Rettungs- und Überschlagssimulator. Das niedersächsische Polizeiorchester setzt musikalische Akzente.

Die Handelsorganisation LCM will zum dritten Mal eine Rosenkönigin wählen. Am Sonnabend, 17.30 Uhr, beginnt die Kür auf der Bühne am Markt. Der Gewinnerin winkt unter anderem die kostenlose Benutzung eines Autos für ein Jahr. Mehr Informationen für Bewerberinnen: www.lcm-lueneburg.de.

Am Sonntag, 18. Juni, findet in den Studios der Telenovela parallel der „Rote-Rosen-Fantag“ statt.

Alles auf einen Blick finden Interessierte in einem Programmheft, das der Verlag der Landeszeitung in Zusammenarbeit mit der Marketinggesellschaft herausgibt. Es liegt in den kommenden Tagen in ausgewählten Geschäften aus und ist natürlich auch auf dem Stadtfest erhältlich. ca

Das komplette Line-Up

1st Class Sess!on (u.a. mit Andreas Kümmert)    SIR BON    Booze, Beer & Rhythm    C-Mitte    Skaramanga    Whatzz Up    Just Big    Reggaedemmi    Schwimmer    Lax Diamond  Nervling

The Twang   The Les Clöchards    Neugierig    Tilli Matini    Heart Ink    Made Mans Plan    kei.jto DJ Set by Jakob Festival    Hagelslag    Soultastix    Lehmann & Kowalski    Blue Salt feat. Special Guests    Unumgänglich    Finder    Animi Vox    Passepartout    NITE CLUB  Lüneburger Shanty Chor

Florian Künstler    Miss Allie    Defamed Hero   Schön Dick Butter    Abandoned in Destiny    Die Herren Cash    Johnny Matters Unchained    Shity Beatles   Das Empire Steak Building   Brass Riots    DJ Snoopy   Coffey  We had to leave    Der Wahnsinn    Tyna    Kota Connection    Non Aging    The Bartellos    Motus   Cosmopanics   Frollein Sax  damn!escape

Soma  JazzIGroup  Stargazestompers   Lüneburger Symphoniker    MC WIZ    Rock- und Pop AG    Blue Band    Adendorfer Gospelchor    Fenja & Mariella    Jimmy Green  Bigband Reloaded    Oldschool Rockers  The Stroke   Breaking Band   Downtown Rats   Fit in Music   Marko Richter    Prohn & Spott   Mockingbird Jazzband    Hamburg Oldtime Allstars     Ken Dombrowski  Wood’n’Brass    Funjazzimo    Raum 13    Hothouse  Gypsy Jazz Trio    Modern Confusion  Diandra Gumz

Kurzfristige Änderungen sind vorbehalten. 

Timetable – Freitag, 16.06.2017 Timetable – Samstag, 17.06.2017 Timetable – Sonntag, 18.06.2017 Das Sport- und Tanzprogramm 2017

Straßensperrungen und Änderungen im Busverkehr

Straßensperrungen und Änderungen im Busverkehr

UPDATE 15. Juni, 14.30 Uhr: Die Änderungen, die sich aufgrund des Stadtfestes für den Busverkehr ergeben, werden bis Montagmittag (19. Juni 2017) andauern. Der Grund dafür ist, dass einzelne Aufbauten erst am Montagmorgen abgebaut werden können. Der Stadtfest-Fahrplan gilt also bis Montag, 12 Uhr – anschließend fahren die Busse wieder nach dem üblichen Fahrplan.

Wer Fragen zum Fahrplan hat, wendet sich am besten direkt an die KVG, entweder per Telefon (04131) 405303 oder E-Mail an businfo@kvg-lueneburg.de

Die Bus-Info Lüneburg der KVG an der Großen Bäckerstraße 18 ist besetzt montags bis freitags von 9.30 bis 17 Uhr.

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Damit Besucher in Ruhe schlendern, staunen, an den Ständen anhalten und es sich gut gehen lassen können, müssen sich Verkehrsteilnehmer bereits ab Donnerstag, 15. Juni auf Sperrungen und Veränderungen im Busverkehr sowie bei Parkplätzen und Taxiständen einstellen:

Der Platz Am Sande ist ab Donnerstagmorgen, 6 Uhr gesperrt. Die Straßen Am Berge von Am Sande bis Münzstraße, Auf dem Wüstenort, die Grapengießerstraße, Große Bäckerstraße, Kleine Bäckerstraße, Rosenstraße und An den Brodbänken können Autofahrer ab Donnerstagabend, 20 Uhr nicht mehr passieren. Für den Lieferverkehr gelten Ausnahmen.

Alle Fußgängerzonen sind ab Freitag, 16. Juni, 11 Uhr für Fahrzeuge gesperrt. Auch im Wasserviertel gilt ab Freitagmorgen ein Durchfahrtsverbot für einen Teilbereich der Lünertorstraße.

Die Hauptverkehrsstraßen im Bereich der Lüneburger Innenstadt können Autofahrer ab Sonnabend, 17. Juni, 2 Uhr nur mit Einschränkungen durchqueren.

Für Anlieger bleibt die Bardowicker Straße zwischen der Reichenbach-Kreuzung und dem verkehrsberuhigten Geschäftsbereich frei.

Wegen der Aufbauarbeiten sperrt die Stadt die Parkplätze in der Reitenden-Diener-Straße, der Roten Straße, der Wallstraße, der Bardowicker Straße, der Neuen Sülze, der Haagestraße und der Friedenstraße ab Donnerstag, 16. Juni. Auch die Parkplätze am Marktplatz, auf denen abends Pkw stehen dürfen, können ab Donnerstag nicht mehr genutzt werden. Der Marienplatz steht zum Parken nicht zur Verfügung, eine Ausnahme bilden die Schwerbehindertenparkplätze und die Parkplätze in der Außenreihe.

Die Sonderparkplätze für Schwerbehinderte in den Straßen Am Markt und An der Münze sowie in der Waagestraße entfallen ab Freitag, 16. Juni, 6 Uhr. Ersatz entsteht in der in der Reitenden-Diener-Straße vor dem Amtsgericht und in der Friedenstraße.

Für das Stadtfest werden vom 15. Juni bis 18. Juni die Haltestellen der Buslinien 5003, 5007, 5011, 5015, 5203, 5600, 5620, 5700, 5918, 5919, 5920 vom Sande in die Rote Straße in Höhe Clamartpark verlegt.

Eine Ausnahme bildet die Linie 5012: Sie fährt direkt zur Haltestelle Rotes Tor in der Barckhausenstraße und hält nicht am Clamartpark.

Die Überlandlinien 5100, 5104, 5110, 5300, 5304, 5361, 5610 und 5900 aus Richtung Dahlenburg, Neetze, Barendorf und Scharnebeck beginnen und enden vom 15. Juni bis 18. Juni am Bahnhof/ZOB und nicht Am Sande.

Gegenüber dem Clamartpark halten ebenfalls die in Richtung ZOB fahrenden Busse der Linien 5005, 5009, 5013, 5200 und 5202. In Gegenrichtung werden diese Linien dagegen über die Reichenbach- und Hindenburgstraße umgeleitet, mit Halt beim Behördenzentrum am Reichenbachplatz.

Diese Haltestelle wird vom 15. Juni bis 18. Juni auch zentraler innerstädtischer Halt für die Linien 5002, 5014 und 5405, die jedoch auch in Richtung ZOB dort entlangfahren.

Aufgrund der Umleitungen können Busse die Haltestellen Bürgeramt, Markt und Rathaus nicht mehr bedienen. Dort ein- und aussteigende Fahrgäste bittet die KVG, auf den Reichenbachplatz auszuweichen.

Ebenfalls nicht mehr angefahren können Busse die Haltestelle Am Graalwall vor der Parkpalette. Ersatz hierfür ist die Haltestelle Am Springintgut.

In den Nächten von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag gelten auf den Linien 5002, 5003, 5007, 5012, 5013, 5014 und 5015 Sonderfahrpläne. Die Linien fahren an denselben Ersatzhaltestellen ab wie auch tagsüber. Der Fahrpreis auf diesen Nachtbus-Sonderfahrten beträgt wie in den Vorjahren 1 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder. Weitere Infos gibt es im KVG-Kundenbüro im Glockenhof und in den Bussen.

Der Taxistand vor der Commerzbank Am Sande weicht ab Mittwoch, 19 Uhr in die Wallstraße aus. Auch der Taxistand Bei der St. Johanniskirche entfällt. Taxen warten ab Donnerstag, 15. Juni im Bereich der Ladezone an der Ecke Altenbrückertorstraße/Bei der Ratsmühle. Der Taxistand vor dem Geschäft Tom Tailor Am Markt wird ab Freitag, 16. Juni an die Ecke Reitende-Diener-Straße/Am Ochsenmarkt verlegt.

Weitere Ersatzstände entstehen während der drei Stadtfesttage in der Kurzparkzone in der Bardowicker Straße außerhalb der Fußgängerzone und in der Ilmenaustraße.

Fahrradfahrer können ihre Räder auf dem Marienplatz abstellen. Dort werden zum Anschließen eigens Fahrradbügel aufgebaut.

Wer mit dem Auto zum Stadtfest kommen möchte, sollte die Parkplätze an den Sülzwiesen, am Kreidebergsee und in der Reichenbachstraße nutzen. Darüber hinaus gibt es im City-Parkhaus und in den Parkhäusern am Rathaus, Lünepark, Karstadt und Stadtmitte Stellplätze.

6 Kommentare

  1. „Lüneburg werde großgeschrieben, betonte Geschäftsführer Claudio-Patrik Schrock-Opitz“ …. das zeigt sich daran das einige lokale Bands auftreten und das das MÄLZER einen Bierstand hat. Aha …. naja …. für mich würde „Lüneburg wird großgeschrieben“ etwas anders aussehen. Das aktuelle Line-up (Bierbuden, Crepe-Stand, Salzkristall-Lampen, Schwenkgrill, Champion-Creme-Pfanne, …) hatte ich neulich schon beim Hafengeburtstag, Winsener Stadtfest, Rock am Ring, Klein Wülferoder Tanz-Fest,… gesehen.

  2. Es gibt immer Einzelne den man es nicht recht machen kann dieser Satz ist grundlegend falsch es sind wie immer viele .Ich wohne seit 51 Jahren in Lüneburg und das was die letzten Jahre geboten wird ist nicht an nährend das was es mal war.Das Stadt Marketing sollte mal selber in ihr Archiv Sehen.Wenn man aber liest das Stand Geld steht nicht zur Debatte im Artike stadt Marketing mit Herrn Nolte dann weiß man doch schon was da zählt viel Profit und wenig Ausgaben.Es gibt viele Geschäftsleute die nichts mehr machen weil die Stand Gelder in den letzten 20 Jahren so gestiegen sind und ja ich weiß wo von ich Rede. Im übrigen nicht jeder hat Lust alles zu kommentieren deswegen heißt es noch lange nicht es sind einzelne das zu denken ist auch immer wieder der Fehler einiger weniger zb in der Politik

  3. Das Sadtfest wird immer ärmer an Vielfalt.Früher gab es viel mehr Händler auch mit ausgefallenen Sachen.
    Jetzt können und wollen sich nur noch sehr wenige die hohen Standgebühren leisten!
    Auch beim essen fehlt die Absechselung.
    Das Stadtfest schrumpft von Jahr zu Jahr.
    Bald lohnt es sicht mehr hin zu gehen.Schade!!

    • Andreas Janowitz

      Das Sattfest in den Foren ist definitiv arm. Anstatt ständig zu quengeln sollten mal Konstruktive Vorschläge kommen? Wie sollten die Standgebühren gesenkt werden? Ab nächstem Jahr keine Müllentsorgung mehr? Oder stellen wir dann 1€ „Jobber“ an die den Dreck wegräumen?

      • Andreas Janowitz

        müllentsorgung? wie wäre es mit dem verursacherprinzip? standgebühren kann man senken, wenn der verursacher wirklich vorhandene kosten übernimmt. was hat der kunde damit zu tun? warum soll die allgemeinheit bluten? beim geschäfte machen werden die kunden doch auch nicht gefragt.

        • Andreas Janowitz

          Verursacherprinzip? Auf ins klein und klein des Amtsschimmels: wird die weggeworfene Verpackung bei verlassen des Stadtfestes nur angerechnet, wenn sich derselben noch im Innenstadtbereich entledigt wird? Oder wird eine zuhause entsorgte Verpackung auch voll angerechnet? Gelten für Erbrechen aus Ungeniesbarkeit und wegen übermässigem Alkoholkonsum dieselben Reinigungsentgelte? Und wenn ja gibt es Rabatt für grosse aber nur leicht benetzte Flächen oder für kleinflächige konsitente Häufchen? Wo wir denn bei Häufchen sind: kann ich die Nichtausscheidbarkeit meines Produktes kostensenkend geltend machen?
          Also ich halte Pauschalen für wesentlich praktikabler, sonst kommt am Ende noch jemand darauf für mitabgebildete Immobilien auf Foto`s Werbeentgelte zu verlangen.
          Über den nicht quantifizierbaren Werbeeffekt spricht keiner.
          Man hat Äpfel und Birnen in einem Korb. Also was tun?