Donnerstag , 22. Februar 2018
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Diebestour endet in Lüneburg

Lüneburg/Maschen. Die Ermittler sind sich ziemlich sicher, dass der Mann zu einer organisierten Bande von Autodieben aus Osteuropa zählt. Mutmaßlich als Kurier. Am frühen Mittwoch wurde bei Maschen ein 130.000 Euro teurer Range Rover gestohlen. Aufgrund der GPS-Technik im Fahrzeug konnten Besitzer und Polizei verfolgen, dass der Geländewagen nach Lüneburg steuerte und dort stand. Die Spezialisten des Mobilen Einsatzkommandos Lüneburg überwachten den Parkplatz und stellten fest, dass dort ein weiterer gestohlener Range Rover parkte – mit ausgetauschten Kennzeichen.

Am Nachmittag sei ein Mann mit dem in Maschen gestohlenen Geländewagen in Richtung Lauenburg gefahren. Schließlich griff das Mobile Einsatzkommando zu. Am Steuer saß ein 27-Jähriger aus Litauen, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat. Er schweigt zu den Vorwürfen und sollte im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Beide Autos sind wieder bei ihren Besitzern.

Polizeibericht

Unklar sei noch, ob eine Ermittlungsgruppe für Bandenkriminalität den Fall übernimmt, hieß es von der Polizei. Denn sie geht davon aus, dass der Mann und seine möglichen Komplizen für weitere Taten verantwortlich sind.

Lüneburg. Sie würden Geldscheine mit besonderen Nummern sammeln, erzählten zwei Trickdiebe bereits am Montag in einem Geschäft der Bardowicker Straße. Offensichtlich konnten die „Kunden“ die Angestellten irgendwie überlisten. Die Polizei berichtet, dass die Mitarbeiterinnen am Abend merkten, dass Geld aus der Kasse fehlte.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Freitag in der Landeszeitung.