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Ein aktuelles Foto von der Baustelle am Hasenburger Berg: Schön sieht es dort derzeit nicht aus.

Mieter stöhnen über Lärm und Dreck am Hasenburger Berg

Lüneburg. Mieter sind verärgert, und die Geschäftsführerin der Lüwobau, Heiderose Schäfke, räumt ein: „Es ist nicht gut gelaufen.“ Die Lüneburger Wohnungsbauges ellschaft, die sich überwiegend im Besitz der Stadt befindet, lässt derzeit ihre Wohnblocks am Hasenburger Berg sanieren. Handwerker arbeiten an Fassaden, Fenstern und Leitungen, berichten Anwohner. „Es sollte drei Wochen dauern, das reicht aber nicht“, sagt Hella Butschke. „Dass es Dreck geben wird, war klar. Aber in diesem Ausmaß…“ In den Häusern selbst, aber auch davor sehe es schlimm aus.

Geschäftsführerin Schäfke kann den Ärger der Mieter verstehen: „Das ist schwer zu ertragen, wir hatten es uns anders gewünscht.“ Ihre Mitarbeiter seien ständig auf der Baustelle, um die Abläufe zu verbessern. Aber sie sagt auch: „Wir müssen da durch und das fertig bekommen.“ Einen konkreten Termin, wann die Arbeiten abgeschlossen sind, könne sie noch nicht nennen.
Schon jetzt sei man mit den Mietern im Gespräch, nach Abschluss der Bauarbeiten „wollen wir mit ihnen eine Lösung finden“. Die solle kulant ausfallen: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Verbesserung der Situation.“

LüwoBau investiert rund fünf Millionen Euro

Die Arbeiten für alle sieben Blocks mit rund 70 Wohnungen seien in drei Abschnitte gegliedert, auch in 2018 und 2019 werde gebaut. Dabei geht es auch um die Versorgung: Gasthermen würden ausgebaut, ein Blockheizkraftwerk soll künftig Wärme liefern. Alles in allem investiere die LüwoBau rund fünf Millionen Euro, ein großer Teil werde über die KfW, also gefördert, finanziert. Weitere Investionen stehen dann noch für den Bau entsprechender Versorgungsleitungen an. ca

One comment

  1. ERLEBNISUMBAU STATT WOHNEN — nicht zumutbare Zustände für die Mieter,
    sie sitzen seit gut 4 Wochen ( angesagt waren 2 Wochen, ) in Wohnungen ( auch über Ostern und Pfingsten ) ,
    wo jedes Zimmer eine Baustelle mit Chaos ist und ein Ende ist nicht in Sicht —
    Die Nerven und die Gesundheit so mancher Mieter sind seit dem sehr gut zu Fuß —
    Herde stehen vom Anfang an verstaubt im Keller,( 1 Woche war angesagt )
    gesundes Essen kochen wird natürlich überbewertet, wozu gibts denn Döner usw ..
    Dreck, Staub und Lärm ohne Ende und Wasserschäden, Laminat aufgequollen — kaputt —, macht doch nichts,
    wird einfach abgehakt zu Lasten des Mieters —
    NOSTALGIE — Verschiedene Kacheln in der winzigen Küche, aber auch das macht ja nichts —
    blaue, glänzende von früher und dazu gibts eine Wand in weiß mit modernen, stumpfen Kacheln —
    vergisst man wenigstens nicht, was früher mal so an den Wänden verarbeitet wurde.
    Farbkontraste sind das A & O — nichts passt mehr – Fenster und Dusche haben abgespeckt, muss also alles mögliche neu angeschafft werden
    und was macht das JC, kassiert , die, von LÜWOBAU dafür vorgesehenen 105 € einfach als Mietminderung ein —
    und keiner traut sich diesen Zustand zu bemängeln, aber die Miete steigt dafür.
    Weder Strom noch einige andere Sachen funktionieren über längerem Zeitpunkt und das ganz besondere tolle Erlebnis
    —Toiletten und Duschen sind draußen — in Gemeinschaftsfunktion mit ganz vielen Mietern —
    fördert natürlich die Kommunikation in allen Varianten zwischen den Mietern —
    Versprechen der Ansprechpartner werden von den ausführenden Mitarbeitern nicht eingehalten, da sie andere Aufträge erhalten haben
    und die deutsche Sprache nur mit Handzeichen äußerst schwierig umsetzen können — und auch fleißig den Strom zu Lasten der Mieter benutzen —

    Völkerverständigung ist hier eben auch ganz groß geschrieben — der Dank der Mieter ist sicher —