Aktuell
Home | Lokales | Bienenbüttel | Neues Führungstrio für die Feuerwehr Bienenbüttel
Die neue und alte Führungriege der Feuerwehr Bienenbüttel (v.l.): Torben Knaack (2. stellvertretender Gemeindebrandmeister), Manfred Zaiser (Ex-Gemeindebrandmeister), Dirk Giere (neuer Gemeindebrandmeister) und Matthias Scheele (1. Stellvertreter). Foto: row

Neues Führungstrio für die Feuerwehr Bienenbüttel

Bienenbüttel. Noch bevor Dirk Giere in sein neues Amt eingeführt wurde, hatte der Bargdorfer alle Hände voll zu tun: Durch das Sturmtief am Donnerstag waren viele Bäume auf die B4 zwischen Melbeck und Bienenbüttel abgeknickt, die er mit seinen Kameraden erstmal beseitigen musste. Zum Glück schaffte der 55-Jährige es rechtzeitig zur Ratssitzung im Bienenbütteler Rathaus, in der er zum neuen Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr ernannt werden sollte.

och nicht nur er erhielt von Bürgermeister Dr. Merlin Franke (CDU) seine Ernennungsurkunde, auch Matthias Scheele als erster und Torben Knaack als zweiter Vertreter wurden an diesem Abend in Amt und Würden erhoben. Denn wie es der Zufall so wollte, schieden der ehemalige Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser und sein zweiter Stellvertreter Klaus-Georg Franke fast zeitgleich aus Altersgründen aus ihren Ämtern. Beide hatten ihr 63. Lebensjahr vollendet, und damit ist ihre Zeit in diesem Amt laut Niedersächsischem Brandschutzgesetz vorbei.

Erfolgreiche Jugendarbeit ganz oben auf Wunschliste

Mit einem donnernden „Gut Wehr!“ dankten die Kameraden während der Ratssitzung ihrem ehemaligen Gemeindebrandmeister für sein Engagement und wünschten seinem Nachfolger und seinen Stellvertretern alles Gute.

Mit Dirk Giere rückt nun Zaisers ehemaliger erster Stellvertreter in das Gemeindebrandmeister-Amt nach. Seit seiner Jugend engagiert er sich in der Bargdorfer Feuerwehr, zuletzt für vier Jahre als Ortsbrandmeister. „Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, dem Rat und der Gemeindeverwaltung weiterhin so gut läuft wie bisher“, sagte der Vater von zwei erwachsenen Kindern der LZ. Auf seiner Wunschliste steht ferner noch eine erfolgreiche Jugendarbeit, denn „der Nachwuchs soll bitte nicht ausbleiben“.

Als Geschäftsführer einer Firma für Werbetechnik und jetzt Gemeindebrandmeister bleibt ihm in Zukunft wenig Freizeit. „Das Ehrenamt ist schon zeitaufwändig“, gibt er zu. Aber er will auch betonen, dass ihm seine Aufgaben in der Feuerwehr viel Spaß bereiten. „Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kameraden.“ Und wenn doch etwas Zeit übrig bleibt, fährt er gerne mit seinem Motorrad – wenn die Straßen freigeräumt sind. row