Aktuell
Home | Lokales | Eine eigene Allee für die Uni
Ernst Bögershausen, stellvertretender Vorsitzender im Kultur- und Partnerschaftsausschuss, enthüllt die neue Anschrift der Leuphana. Sie liegt jetzt an der Universitätsallee.

Eine eigene Allee für die Uni

Lüneburg. 820 Meter der Uelzener Straße werden ab Sonnabend „Universitätsallee“ heißen. Das ist künftig auch die neue Anschrift der Leuphana. Am Donnerstag hat Präsident Sascha Spoun das Straßenschild gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Gästen symbolisch enthüllt. Der Rat der Stadt hatte die Umbenennung im März abgesegnet, die Uni war mit dem Wunsch an die Stadt herangetreten. Denn der neue Libeskind-Bau an der Straße soll künftig den Haupteingang der gesamten Universität darstellen.

Umbenannt wird der Abschnitt zwischen Munstermannskamp und Gaußstraße. Danach setzt sich die Uelzener Straße wie bisher fort. Das erste Schild mit der Aufschrift „Universitätsallee“ steht direkt vor dem Zentralgebäude, die blaue Fläche mit weißer Aufschrift deutet in dessen Richtung. Sichtlich stolz war Uni-Präsident Sascha Spoun: „Lüneburg ist jetzt die einzige Stadt, die eine Stadthalle an der Adresse Universitätsallee 1 hat.“ Dass der Eingang des Gebäudes senkrecht auf die Uelzener Straße zeige, sei als ein Pfeil in die Zukunft zu deuten. „Möge das ein gutes Omen sein.“

Dass die neue Adresse den Begriff „Allee“ enthält, freut den Präsidenten umso mehr. Das liege auch nahe, schließlich verfüge die Uelzener Straße über einen alten Baumbestand. Durch die Umbenennung würde dieser nun indirekt geschützt.

Die Voraussetzungen dafür sieht auch Mädge, außerdem sei der neue Straßenname ein Bekenntnis der Stadt zur Uni. „Wir haben lange überlegt, wie wir das neben dem finanziellen Beitrag zum neuen Gebäude deutlich machen können.“ Mit den betroffenen Anwohnern und Firmen habe man gesprochen, alle seien einverstanden gewesen. „An einigen Stellen müssen wir aber sicher noch helfen.“ Schwierig sei die Änderung der neuen Anschrift vor allem in bereits gedruckten Firmenprospekten.

Da die Adressänderung mit Arbeits- und Materialaufwand verbunden ist, sollen Privatpersonen mit 20 Euro und Firmen mit 100 Euro entschädigt werden. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 2 500 Euro. Auch gibt es eine Umstellfrist: Bis zum 1. Januar 2018 haben sie Zeit, ihre Adresse ändern zu lassen. Die Leuphana stellt schon nach und nach um, auf ihrer Internetseite ist in einigen Beiträgen schon die Universitätsallee angegeben.

Durch die Verlegung des Haupteingangs muss auch die Bushaltestelle an der Scharnhorststraße umgesiedelt werden. Laut Spoun soll das zum Beginn des Wintersemesters geschehen, das am 5. Oktober startet. Dann hält der sogenannte Leuphana Bus, die Linie 5001, direkt vor dem Eingang des Libeskind-Baus.
Von Anna Paarmann

Umzüge ins Zentralgebäude

Alle Arbeitsplätze belegt

Die Forscher waren bereits im März in den Libeskind-Bau gezogen. Inzwischen seien alle diejenigen, für die ein Arbeitsplatz im neuen Gebäude vorgesehen war, auch eingezogen, sagt Uni-Präsident Sascha Spoun. Mehr als 200 Personen, unter anderem der Kooperationsservice, die Professional School, verschiedene Forschungsprojekte und Initiativen, arbeiten nun dort. „In den Seminarräumen finden nach und nach Veranstaltungen statt.“ Abgeschlossen ist das Thema Ein- und Umzüge aber längst noch nicht: „Das wird uns sicher noch das gesamte nächste Jahr beschäftigen.“

74 Kommentare

  1. Was für ein Quatsch. Die Uni in Hamburg, die wohl wesentlich größer und auch älter ist, hat keinen eigenen Straßennamen.

    Damals bei den Neubau der Straße „Franz-Anker-Straße“ bei dem Autohaus Franz Anker war das wohl etwas anders zu betrachten. Dies war die Zufahrt zu dem Autohaus der Fa. Franz Anker. Dieses existiert aber schon viele Jahre nicht mehr, müsste man diese Straße nun nicht in die „Lidl – Aldi-Straße“ umbenennen?

  2. Wo geht's lank Peter Pank?

    Das erste Schild mit der Aufschrift „SCHAUMSCHLÄGERTWIETE“ direkt vor dem Zentralgebäude, die blaue Fläche mit weißer Aufschrift in dessen Richtung deutend, hätte ich deutlich passender gefunden.

    Und dann wieder Spouns Sascha, der sichtlich Stolze: „Lüneburg ist jetzt die einzige Stadt, die eine Stadthalle an der Adresse SCHAUMSCHLÄGERTWIETE 1 hat.“

    „Eine Stadthalle“? Noch eine? Neben der, die gerade an der Lüner Rennbahn entsteht?

    Ist diese verblüffende Namensgebung als ein Spounscher Pfeil in die Zukunft zu deuten? Als Omen mit vorausgreifendem Drang in Richtung Stadtkasse? Also als selbsterfüllender Beschwörungszauber, durch welchen klar gemacht wird, aus welchem Arenen-Brünnlein das Liquide zum Ausgleich der unverhüllbaren Defizite des leuphanatischen Finanzierungsmärchens dauerhaft in das offene Maul des Libeskind-Baus wird strömen müssen?

    Die Voraussetzungen dafür sieht auch Mädge, außerdem sei der neue Straßenname ein Bekenntnis der Stadt zur Uni. „Wir haben lange überlegt, wie wir das neben dem finanziellen Beitrag zum neuen Gebäude deutlich machen können.“

    Nun wird nicht nur lange bekannt, sondern vermutlich noch länger bezahlt.

    Hand in Hand.

    MfG, Katja Wagner

    • Das mit der STADTHALLE ist wirklich ein Knaller. Soviel Witz hätte ich dem schlichten Flusenkopf gar nicht zugetraut. (Wahrscheinlich hat er sich unmittelbar vorher von Holm Keller fürs psychologische Framing der „Stadtspitze“ per skype rhetorisch präparieren lassen.)

      Leading by Delegation of Verantwortung nennt man so eine Form des Gebäudemanagements wohl unter klammen Hochschulgeschäftsführern.

    • Alex Spähtus

      Die aufmerksame Lektüre der Leuphana-Artikel in der Landeszeitung seit 2006 zeigt deutlich: Die Politik war bei diesem stetig weiter anschwellenden Fiasko dabei in Gestalt einer CDU-Wissenschaftsministerin, eines CDU-Kultusdoktors, eines FDP-Staatssekretärs und eines SPD-Oberbürgermeisters, von denen der Bürger seit nunmehr fast 12 Jahren das immergleiche leere Wörterstroh vorgedroschen bekommt.

  3. Die Zahl der Claqueure scheint abzunehmen, wenn ich die Bilder so ansehe.

  4. Größenwahn kennt keine Grenzen. Und Intelligenz und Wahnsinn liegen oft nah beieinander.

    • Nee, sonst wär´s ja kein Größen-, sondern Grenzwahn. Und dann müsste man ja sagen, das Beschränkte sei unbeschränkt. Was beides mit „Intelligenz“ zu tun haben soll, begreife ich aber nicht, Oskar. Kann es sein, dass Sie da bloß eine sehr häufig eingespeichelte Plattitüde wiederkäuen, die nur geadelt scheint, weil sie schon von vielen Gedankenlosen in den Wind gespuckt worden ist? Man braucht sich ja nicht gleich Donald Trump oder andere Realityshow-Präsidenten vorzustellen, um zu wissen, dass die Distanz zwischen Wahnsinn und Intelligenz in der Regel mehrere Lichtjahre beträgt.

      • Frauke Böhmer

        @ Wolf Gang

        Wer eine Perücke trägt, versucht normalerweise, sie aussehen zu lassen als wäre sie sein echtes Haar. Donald Trump hat das Gegenteil zustande gebracht: Er lässt sein echtes Haar aussehen wie eine Perücke, und möglicherweise liefert diese Umkehrung eine Formel, welche die Widersprüchlichkeit des Phänomens Trump auf den Punkt bringt. Auf einer ganz elementaren Ebene versucht er nicht, uns seine verrückten ideologischen Fiktionen als Realität zu verkaufen – sondern in Wirklichkeit seine eigene vulgäre Realität als schönen Traum.

        Sieht man einmal davon ab, dass der US-Präsident noch schlechteres Deutsch spricht, worin besteht dann eigentlich der prinzipielle Unterschied zu seinem leuphanatischen Kollegen?

  5. Katharina Greve

    Früher wurde dem Touristen geraten, in schlecht beleumundeten Gegenden – also in eigentlich allen Städten und Ländern, in denen man nicht geboren worden war – niemals mit einem Stadtplan in der Hand herumzulaufen. Zu schnell wäre man als Reisender und damit dankbares Opfer für Taschendiebstähle, Raubüberfälle oder Entführungen zu erkennen. Heute sieht das völlig anders aus: Wer dieser Tage mit einem Stadtplan zum Beispiel durch die düsteren Gassen von Neapel, die New Yorker Bronx oder am hässlichen äußersten Rand von Lüneburg zwischen Autohaus-, Tankstellen- und Supermarkttrostlosigkeit durch die Universitätsalle irrt, signalisiert zwar, ein Tourist zu sein – aber ein sehr, sehr armer, der sich kein Smartphone leisten kann. Zu arm für einen Überfall.

    • Ja und ?!

      • Ich deute das so, Ron:

        Michael Zeinert, auch so ein Präsident, der der Lüneburger Kaufherrenschaft nämlich und außerdem Hauptgeschäftsführer der A39-IHK „ohne Lüneburg fehlt uns was“, hat am 15. Februar um 13:12 Uhr seiner Freude über die schöne Umbenennung der 820 Meter Teerstraße mit dem Ausruf Ausdruck gegeben: „Verorten wir das Beste, was wir haben, mitten in unserer Stadt, an der Universitätsallee.“ (https://jj12.wordpress.com/2017/02/14/universitaetsallee-nicht-der-strassenname-macht-den-ruf-einer-universitaet/#comment-108)

        Mal abgesehen davon, dass hier unklar bleibt, wen Herr Zeinert, der schneidige Kampagnenritter mit seinem inklusiven „wir“ umarmen und umgarnen möchte und was „das Beste, was wir haben,“ eigentlich ist und wer darüber bestimmt, – hat der stellvertretende Chefredakteur der Landeszeitung, Hans-Herber Jenckel, am 15. Februar um 19:13 Uhr an die Adresse des Oberlobbyisten Zeinert angemerkt: „Ja, aber das hieße ja, die Uni läge nur geographisch an der Universitätsstraße, dafür aber postalisch ein Supermarkt, eine Tankstelle und ein großer Krankenversicherer, oder ist der schon wieder Uelzener Straße?“

        Ich glaube, Ron, um genau dieses Missverhältnis von übertrieben gleißendem Reklamegequatsche und -gemache und gräulich heruntergekommener Realität könnte es auch Katharina Greve zu tun gewesen sein.

        Nur dass die junge Dame das eben nicht mit der nicht nur Oskars Intelligenz beleidigenden Plattheit ausgesprochen hat, wie wir es vom Leuphana-Präsidium und seinem Gefolge aus Jubelpersern, Klatschbasen und PR-Textern gewöhnt sind, sondern es in eine kleine komparative Reisereportage verpackt hat, welche allerdings die hohe Kunst des Bruns’schen Umdieeckedenkenkönnens voraussetzt.

  6. Jutta Dammann

    Ich wohne an der Uelzener Straße. Der Eingang des Gebäudes, in dem wir leben, zeigt seit fast hundert Jahren „senkrecht“, um einmal das verquere Beiwort des überspannten Herrn Spoun zu benutzen, auf die Uelzener Straße. Eben habe ich mich mit unserem Briefträger ausgetauscht. Als „einen Pfeil in die Zukunft“ hat noch niemand diesen Umstand „gedeutet“. Die meisten sehen ihn üblicherweise als die kürzeste Verbindung zum Bürgersteig.

  7. wenn man langeweile hat und sonst nichts zu tun, ändert man auch schon gern mal den straßennamen. und zur bestätigung des eigen denkmals passt das schon.

    • Henri Soetebeer

      Wie Sie sich bloß immer so über Lappalien eschoffiern können Bruns. Da fällt mir nix zu ein.

      • Henri Soetebeer
        echauffieren? wie kommen sie darauf? dieses würde erst geschehen, wenn es meine straße betreffen würde. mit den kosten , die dadurch entstehen ,wird der anwohner in der regel allein gelassen. hier darf der steuerzahler geschlossen bezahlen. oder zahlt es die uni etwa? und wenn? wer bezahlt die uni?

        • Henri Soetebeer

          echauffieren?

          Ha, sind Sie jetzt unter die Rechenschreibungslehrer gegangen, Bruns? Natürlich können Sie Ihre kulturell wertvolle Straße da umbenennen lassen und der Steuerzahler greift in Ihre Tasche. Die Uni? Wer ist denn die Uni? Das isses ja, Herr Spoun bestellt, Herr Keller springt ins Weite davon und wer die Uni ist, wissen eigentlich noch nicht einmal mehr Herr Fahrenwaldt mit seinen neoliberalen Strukturen oder Herr Schwake, der das Land mit stählernem Würgegriff zugunsten des Kant-Baus in den Schwitzkasten nehmen will. Vorbei die Zeiten, als noch unzweifelhaft war, dass der Firmeneigner, der einem den Leasingvertrag aufgeschwatzt hatte, Ismeier hieß: https://www.youtube.com/watch?v=gSrTiIhMDn4

      • Andreas Janowitz

        Umbenennungen von Strassen, in Lüneburg ein breiter Acker…
        Man könnte in den Wahlbüros zur Bundestagswahl ja nicht etwa eine Umfrage anhängen, ob man die Hindenburgstrasse in Herrhausenalle umbennenen wollte.
        Das wäre nun gar zu viel Verwaltungsaufwand.

        • Herrhausenhalle? Wieso Halle? Meinten Sie Arena? Aber wieso nicht Piehl, sondern Herrhausen? Sie sind wohl n‘ büschen aus der Zeit gefallen? Jürgen-Sallier-Boulevard oder Via dei Fori Imperiali Eberhardus Manzkesus il Grande fände ich klasse.

  8. @hh jenckel:
    Ernstgemeinte Frage: Darf eigentlich noch jemand ausser Klaus Bruns hier Kommentare abgeben? Man hat hier gefühlt Hunderte täglich. Alles andere wird hier wohl aus politischer Korrektheit gelöscht. Danke, daß ist Meinungsfreiheit ala Maas und Jenckel 2017. Willkommen in der BRDDR.

    • So, jetzt haben wir die Beleidigung erstmal gestrichen in Ihrem Kommentar, zur Sache: Keiner schreibt mehr Kommentare als Klaus Bruns, von keinem anderen Foristen werden mehr Kommentare gelöscht. Herr Bruns glaubt, viel hilft viel. Stimmt aber nicht.

      Sie fallen dadurch auf, dass Sie immer wieder die Netiquette missachten. Und das wird natürlich auch gestrichen, Willkommen auf der Seite der LZ. Lg hhjenckel

  9. Liebe Frau Paarmann,

    Karlheinz Fahrenwaldt und ich hätten uns eine Livestream-Übertragung auf Facebook und LZplay von diesem Enthüllungs-Event gewünscht.

    Wäre das möglich gewesen? Oder hat es Einsprüche von anwesenden Bürgern gegeben? Warum wurde nicht gesendet? Immerhin handelt es sich hier um einen erheblichen Eingriff ins gewohnte öffentliche Leben, ja, man könnte sagen, um das Hereinlassen eines Schwarzen Schwans ins Gefüge der Lüneburger Straßenbenennungen.

  10. „Das ist zukunftsweisende Spitzenbeschilderung“, sagte Eckhard Pols, CDU-Bundestagsabgeordneter für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. „So trägt Herr Oberbürgermeister Mädge aktiv dazu bei, dass der Leuphana-Standort Bockelsberg wirtschaftlich und forschungspolitisch bis nach Uelzen hin attraktiv ist. Durch das jetzt verliehene Adress-Upgrade wird auch die Leistung der Zentralgebäudefinanzierungsplaner honoriert.“, sagte Pols.

    • Alexander Basement

      Ich sach nur: „Inspiration, Interaktion, Innovation und Intervention“! So ein Straßenschild bietet Inspiration für gesellschaftlich relevantes Wissen und schafft Orientierung. Es ist ein Ort für Interaktion zwischen Zeichen und Gesellschaft. Es steckt voller technischer Innovationen (eloxiertes Aluminium, randverstärkt, geschützte Kanten, zero-energy-sign (ZES)) für eine nachhaltige Nutzung (wiederholtes schauen und deuten) und interveniert senkrecht zur Uelzener Straße in das soziale Gedächtnis der Region Lüneburg als Voraussetzung für eine gemeinsame bessere Zukunft.

  11. Nicht nur die Leuphana als Stadthalle ist künftig senkrecht zur Uelzener Straße nicht mehr zu finden, auch Tschorn Bockelsberg als Sandpassage, Aral als Juergen Wardenbach-Tankstelle und die Vamos! Kulturhalle als Libes Kind wurden an die Universitätsallee gebeamt!

    Also bitte aufpassen beim Konsumieren von Kulturgütern aller Art ab der zweiten Jahreshälfte!

    Frank Soldan von der FDP kann sich noch immer nicht so ganz mit dieser Änderung anfreunden und fragt, ob die Uni dies alles nötig habe. „Ich sehe keine Notwendigkeit und keinen Mehrwert.“ fasst er zusammen. Doch appelliert er an seine Ratskollegen, den Freunden von der SPD zu signalisieren: „Wir freuen uns, dass es Friedrich von Mansberg in Lüneburg gibt.“

    LG, Olli Kunert

  12. Wilhelm Hagemann

    Abgeschlossen, so Spoun, sei das Thema Ein- und Umzüge aber längst noch nicht: „Das wird uns sicher noch das gesamte nächste Jahr beschäftigen.“

    Klar, erstmal muss der Bau ja fertiggestellt werden. Dann klappt das auch mit der Ingebrauchnahme bis Januar 2020.

  13. Während sich Sascha Spoun („Die Uni war mit dem Wunsch an die Stadt herangetreten.“) und Ulrich Mädge („Wir haben lange überlegt, wie wir mein Bekenntnis zum Präsidium neben dem finanziellen Beitrag zum neuen Gebäude deutlich machen können.“) noch in den schütteren Haaren liegen, wem der Grillo-Meyer-Guckel-Preis für die Ur-Zeugung der Umbenennungsidee gebührt, fragt sich der arrivierte Alt-68er im Sparkassenaufsichtsrat, was eigentlich der politisch leuphanatisierte Studierende derweil treibt. Eine aktuelle Dokumentationsaufnahme von Leonard Riegel aus Göttingen gibt Aufschluss:

    https://www.titanic-magazin.de/fileadmin/_processed_/csm_170704_Riegel_3121d823bd.jpg

  14. Detlev Behrens

    Während die eigentliche Umbenennung nicht unbedingt meinen Puls in die Höhe treibt, steigert das „Wie“ durchaus meine Herzfrequenz.
    Nur weil ein ewig schwurbelnder Präsi der Uni danach ruft, kommt eine Stadt mit einem ebenso schwurbelnden Ober-Uli dem nach und versucht dieses Handeln noch als „Bekenntnis zur Uni“ zu verkaufen, quasi als Glaubensbekenntnis (und glauben muss man können, wenn man Preis und Leistung vergleicht).
    Ein in meinen Augen merkwürdiger Vorgang – aber vielleicht ist das in Lüneburg immer so!?! Eine Fast-Großstadt, in der nach wie vor die Dinge noch wie in einem verlassenen Heidedorf geregelt werden…

    • Simone Krüger

      Hallo Detlev Behrens,

      Dr. (HSG) Spoun und seine Reklamearmee machen seit über zehn Jahren in Lüneburg vor, was wir ab Februar 2013 mit der Gründung der AfD sich epidemisch in der gesamten Republik ausbreiten sahen. Die repetetive Lüge wurde zum Kommunikationsprizip erhoben. Das dreiste tägliche Wiederholen von Übertreibungen und Unwahrheiten in Verlautbarungen und Pressemeldungen wurde in der Überzeugung intensiviert, man brauche nur lange genug da zu sein und immer dasselbe zu sagen, um es am Ende für „Wahrheit“ ausgeben zu können. Wie wir alle sehen, bleiben Erfolge nicht aus. AfD-Mitglieder sitzen in Rat und Kreis und sogar schon in einigen Landtagen und der Uni-Präsident bekommt 820 Meter Straße umbenannt. Die Kehrseite des Ersetzens von Anstand und Aufrichtigkeit durch Show und Public Relations können wir derzeit am besten in Amerika beobachten. Wir sehen dort, dass nicht die absolute Inkompetenz sowie die erschütternde Dummheit und die abstoßende Vulgarität des amtierenden Präsidenten das Problem sind, sondern die rasende Geschwindigkeit, mit der dieser jegliches Vertrauen in republikanische Institutionen und demokratische Strukturen systematisch untergräbt und, wie zu befürchten ist, dauerhaft beschädigt, wenn nicht zerstört.

      Das ist das auszehrende Moment solcher „dekonstruktiven“ Praktiken hier wie dort, im Kleinen wie im Großen.

      Ihre Frage, Herr Behrens, ob das mit dem „Schwurbeln“ und dem vermeintlichen Glaubensdiktat „in Lüneburg immer so“ ist, weil Lüneburg „eine Fast-Großstadt“ ist, „in der nach wie vor die Dinge noch wie in einem verlassenen Heidedorf geregelt werden“, klingt dagegen nach einem Gedankenunglück in leicht denunziatorischer Absicht. „Unsere Stadt“ und die überwiegende Mehrzahl ihrer Bewohner haben nichts „wesenhaft“ Schwurbelndes an sich. Und Lüneburg ist auch keine „Fast-Großstadt“, sondern bloß eben gerade mal aus der kurzen Hose der großen Kleinstadt heraus in die lange Büx der mittelgroßen Mittelstadt hinein gewachsen und besitzt viel Ehrgeiz, dermaleinst zur großen Mittelstadt zu werden (aber nicht, weil der Oberbürgermeister dann besser verdiente)! Und schon gar nicht, lieber Herr Behrens, werden „die Dinge“ in Lüneburg „noch wie in einem verlassenen Heidedorf geregelt“. Schon allein deshalb nicht, weil es vermutlich sogar einem Scharfsinnsartisten wie Ihnen schwer fallen würde zu sagen, wie in einem Dorf, das verlassen ist, überhaupt irgendetwas sollte geregelt werden können.

  15. Spoun und die Leuphana sind immer für einen Slapstick mit Narrenpritsche gut. „Lüneburg ist jetzt die einzige Stadt, die ein Comedy-Theater an der Adresse Universitätsallee 1 hat.“

  16. Ein Reim mit Schnitt

    Von Saschas Universitätsallee
    ich niemals nicht bis hin zum Kalkbruchsee.

  17. Erich Petersen

    „Am Donnerstag hat Präsident Sascha Spoun das Straßenschild gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Gästen symbolisch enthüllt.“

    Am Freitagmorgen darauf stand „das Zentralgebäude der Leuphana-Universität unter Wasser. Die Feuerwehr war den ganzen Vormittag im Einsatz, um den Keller der Hochschule leer zu pumpen.“ (https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article166144058/Feuerwehr-im-Dauereinsatz.html)

    Glückstränen alleine können das nicht gewesen sein. Haben nun auch noch Bauplanung und ausführende Architekten (Rückstauverschlüsse) versagt?

    Vielleicht ist einschießendes Oberflächenwasser bei Starkregen als ein Pfeil in die Zukunft zu deuten, aber definitiv nicht als ein gutes Omen für den Maschinenpark vom Technik-Campus Volgershall und das Ingenieursstudium in Lüneburg!

    • Ich lach mich schlapp. Der Libeskind-Bau hat, wenn’s langt, am Ende 124,85 Millionen Euro mehr als das Eigenheim von Klaus Bruns gekostet – und trotzdem steht dort bei Regen der komplette Keller unter Wasser? Wie nennt man sowas? Baupfusch? Zu all dem Geschwindel das noch obendrauf? Man möcht hysterisch werden! Hat das viele Geld die Einlaufgitter verstopft?

      Siehe dazu auch das schöne LZ-Video: https://www.lzplay.de/index.php/2017/06/30/nach-schweren-regenguessen-libeskind-bau-steht-unter-wasser/

      • Uwe Bethge
        damit sie noch genauer rechnen können: mein eigenheim hat ein wert von knapp 325 000 euro.tendenz steigend. schmunzeln. beim uni-gebäude gehen nur die kosten nach oben, dafür der wert nach unten.

        • Dann stecken im Libeskind-Gleiter 385 Bruns’sche Eigenheime. Das ist der gesamte Baubestand des Gellersen-Ortsteils Heiligenthal – mal drei.

          Und alle haben nasse Füße, weil sie vergaßen, ihre Gummistiefel mitzubringen.

      • Na denn wird wohl heute im Zentralgebäude wieder Wasserschippen angesacht sein … 😂😂😂😂😂

        • Und wieder ist der Keller das Problem!

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Es gibt da kein Problem: Die Leuphi-Chefs haben entschieden, da aus technischen Gründen Maschinen eh nicht im Keller aufgestellt werden können nun Keller im Keller statt der ehemals angedachten Maltheser Falkenzucht eine Wellnessoase mit Naturwasserfall bei Regen eröffnen wird. Ein Jointventure mit Island wird die Finanzierubng übernehmen. Eine Win Win Win Situation!

          • Herr Fahrenwaldt, Sie sind ja wahrhaftig ein Witzbold. Ich wünsche mir, Sie würden Herrn Pauly, Familie Manzke den Rest der Lüneburger*innen und mich bald mit einem satirischen Themenplakat zum Umbenennungs-Upgrade überraschen.

    • Allee Wasserkante würde zum stürzenden Gespensterschiff auch viel besser passen, finde ich.

      • Was jeder von uns gegen volllaufende Zentralgebäudekeller tun kann

        – Ganz bewußt auf Songs von „Wet Wet Wet“ verzichten

        – Einen Schöpfkellengroßeinkauf machen und die Schöpfkellen an der Universitätsallee 1 verteilen

        – Säcke mit Sand aus dem Sandkasten befüllen, um den Studierenden einen Eindruck von Zivilcourage zu vermitteln. Den Sack dann hinter den eigenen PC stellen (falls der ausläuft)

        – Versuchen, für ein paar Tage beim Sex keine Freude zu haben (das geht!)

        – Die Schuld auf den Starkregen schieben

        – Einfach mal die Fresse halten

  18. Ohne Straßenname und Hinweisschild würde ja so leicht keiner drauf kommen, dass in der Lüneburger Stadthalle neben dem Vamos auch noch eine kleine Hochschule versteckt ist. Insofern vielleicht gar nicht so falsch, wenn das erste Schild mit der Aufschrift direkt vor dem Zentralgebäude steht und die blaue Fläche mit weißer Aufschrift in dessen Richtung deutet.

  19. Spoun und Mädge sind einfach nur peinlich. Die ganze Aktion lädt zum Fremdschämen ein.

    • Inwiefern?

      • Ich persönlich empfinde das so, Georg Heinze. Ihre Frage zeigt mir, dass Sie das mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz anders sehen. Das ist absolut in Ordnung, Georg Heinze.

        • Ist das hier ein Forum für Empfindsame, HaGe? Oder eines, in dem man, im Unterschied zu Herrn Spoun und Herrn Mädge, mit ein, zwei oder drei Gründen aufwarten sollte, wenn man eine Meinung äußert?

          Nur darauf, lieber HaGe, zielte meine Frage.

          Woher Sie die „Wahrscheinlichkeit“ und dazu noch die „hohe“ nehmen, dass ich das Peinliche an der Straßenschildbürgeraufführung nicht oder „ganz anders“ sehe, bedarf, obwohl ich Ihren Segen habe, HaGe, übrigens auch einer Begründung. Sonst bleiben wir womöglich, wobei schwer vorstellbar ist, wie das gehen könnte, noch unter dem Niveau von Spoun und Mädge. Oder wie sehen Sie das, lieber HaGe?

          • Wie Sie mein Niveau beurteilen ist mir egal, Georg Heinze. Wer meinen doch sehr simplen Beitrag nicht versteht (oder verstehen will), den dürfte auch eine Kommentierung dazu überfordern, Georg Heinze. Nun bitte nicht bockig sein, alles wird gut, Georg Heinze.

    • Nicht nur Spoun und Mädge sind einfach nur peinlich, HaGe. Auch Ihr ganzer Schreibaktionismus hier, HaGe, lädt ’n büschen zum Fremdschämen ein.

      • Ich gebe mich geschlagen, Georg Heinze, Sie haben die Weisheit. Jetzt freuen Sie sich aber bitte auch mal, Georg Heinze.

  20. Hier sind wirklich witzige Leute unterwegs. Selten soviel gekichert wie beim Lesen der vielen guten Kommentare.

    Traurig, dass da im Leuphanapräsidium in Sachen Geist und Humor niemand mithalten kann.

  21. Kurz nach dem desaströsen G20-Gipfel in Hamburg wird bereits über mögliche neue Veranstaltungsorte für die wohlhabende Quasselrunde gesucht. Im Gespräch ist auch die Antikasernistisches sinnreich symbolisierende Stadthalle an der Universitätsallee Nummer Eins.

    In seiner Privatwohnung kann Spoun problemlos alle Staats-und Regierungschefs der G20 samt Entourage beherbergen. Die Klassenfahrtatmosphäre wäre dem gegenseitigen Verständnis zuträglich. Auch würde der Läufi-Präsi sicher allen einen guten Pfeil in die Zukunft deuten. Die unter Wasser stehende Maschinenhalle böte eine perfekte Metapher für den Zustand der Welt. Außerdem könnte Universalgenie Holm Keller (Inkabotur I+II, Ken-App für iOS und Androiden) den Rückflug der Staatenlenker verhindern, indem er sie in den Raum der Stille einsperrt, sich selbst zum Weltherrscher krönen und alle Probleme des Planeten in Rekordzeit mit innovativen Konzepten lösen. Seine internationalen Netzwerke und Ulrich Grillo würden jedenfalls jubeln.

    • Toller Beitrag !! Und soo witzig !! Vielleicht sollten Sie es mal als Praktikant bei der TITANIC versuchen. Da stehen Ihnen alle Türen&Tore offen.

      • Wilhelm Ganske

        TITANIC, ist die nicht untergegangen?

        Da würde ich, was ja leider nicht mehr möglich ist, nicht anheuern, Antonia.

        Denn das wäre vielleicht ein Pfeil in die Zukunft, aber bestimmt kein gutes Omen!

        • BEI (der TITANIC) … nicht AUF (der TITANIC) !!

        • Wilhelm Ganske

          Bei der TITANIC, Ron?

          Wie soll das gehen? Und wozu? Auch gibt es gar keinen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe! Das erst am 1. September 1985 entdeckte Wrack des Liniendampfers befindet sich im Nordatlantik etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland auf ♁41° 43′ 55″ N, 49° 56′ 45″ W, knapp 22 Kilometer ostsüdöstlich der im Notruf angegebenen Position in einer Tiefe von 3803 Metern. Dort beträgt der Wasserdruck etwa das 380-fache des normalen atmosphärischen Drucks. Wie Untersuchungen ergaben, ist das Wrack im Begriff, von Eisenbakterien vollständig aufgelöst zu werden. Schätzungen Ende der 1980er Jahre sagten eine Zeitspanne von maximal 50 Jahren bis zum vollständigen Zerfall des Wracks voraus. 1995 wurden noch etwa 30 Jahre prognostiziert. Seit 2012 gehen die Experten allerdings wieder davon aus, dass das Wrack sich noch einige Jahrzehnte halten wird. Trotzdem, Ron, BEI der Titanic ist es wohl sogar für ein selbstbewusstes Energiebündel wie Antonia zu unwirtlich.

          • https://www.titanic-magazin.de Dieses Magazin ist z.B. bekannt durch den „Wetten Dass ?!“ – Betrug 1988 … sorry… dachte das dieses Magazin zur Allgemeinbildung gehört.

          • Wilhelm Ganske

            Oh, … Okay, Ron. Jetzt fällt der Groschen! Alfred E. Neumann, Don Martin, Spion & Spion … klaro!! Suuupi…

            Nur, warum sollte ein frisches Mädchen wie Antonia sich in einer etwas angestaubten Hamburger Redaktion literarisch vermitteln lassen wollen, was sie an der Leuphana jeden Tag als unfreiwillige spountane Realsatire erleben kann?

        • Hallo Ron, hallo Wilhelm,

          darf ich auch mal was in Euer Geschnatter rein sagen? Ich schreibe schon seit einiger Zeit als korrespondierende (und äußerst schlecht bezahlte) Mitarbeiterin für „Titanic, das endgültige Satiremagazin“ aus der Frankfurter Sophienstraße. Da hat Ron ein ganz sauberes Näselchen bewiesen. Allerdings publiziere ich unter einem Pseudonym, das meine innovationsinkubatorische Karrierephase als Nachwuchswissenschaftlerin am Leerstuhl für Nachhaltigkeitsforschung im akademischen Raum des Willens nicht beeinträchtigt.

          Zu der chevaleresken Art wie Ihr Euch über mehrere Regentage hinweg meinen lustig verstrubbelten Kopf zerbrochen habt, gibt es übrigens eine nett vorbereitete Nachbetrachtung des Poeten Ernst Jordan, meinem zu großer Ausführlichkeit neigenden Kommilitonen, der auch sehr hübsche Fotos macht: http://www2.leuphana.de/univativ/mansplaining-ein-kommentar/

  22. Dass die neue Adresse den Begriff „Universität“ enthält, müsste den Präsidenten doch auch freuen. Das liegt zwar nicht nahe, schließlich verfügt die Uelzener Straße nur über einen alten Baumbestand. Doch durch die Umbenennung könnte dieser die Weiterexistenz der kleinen Hochschule vielleicht indirekt schützen. Wer weiß? Dass die Stämme dieser Bäume senkrecht auf der Uelzener Straße stehen, ließe sich als ein Haufen Pfeile in die Zukunft deuten. Möge das ein gutes Omen sein!

  23. Ob die verhuschten Spinner von der Leuphana-Verwaltung soviel Aufmerksamkeit verdient haben…?

    • Liliane Bubner

      „Die verhuschten Spinner von der Leuphana-Verwaltung“?

      Sie wollen diese Führungskräfte doch nicht kleiner machen als die ohnehin schon sind? Oder, Eike Becker? Herr Spoun ist der größte europäische Intellektuelle unter den deutschen Präsidenten an der Lüneburger Hochschule in der Scharnhorststraße 1, Gebäude 10, Raum 329!

  24. Gruppenschild mit Dame

    könnte die Inhaltsangabe der wieder gut gelungenen satirischen t&w-Fotografien lauten. Bei Erscheinen des berühmten Romanklassikers mit einem ähnlichen Titel schrieb Joachim Kaiser in der Süddeutsche Zeitung vom 31. Juli/1. August 1971: Die ganze Geschichte wirke „wie ein langer, Wagen für Wagen vorbeirollender Güterzug, jeder Wagen ist beladen mit ironischen, fiktiven, dokumentarischen Erinnerungspartikeln und Visionen“, während Marcel Reich-Ranicki in der Zeit vom 6. August 1971 wetterte, ein Formprinzip sei in der hanebüchenen Story „überhaupt nicht erkennbar. Offensichtlich läßt sich Böll von seinen Einfällen treiben. Und er läßt sich gehen: Ungeniert und sorglos, ganz ohne Skrupel reiht er viele einzelne Stücke aneinander. […] Auch der Sprache des Romans merkt man an, wie gering diesmal Bölls Selbstkontrolle war. […] Noch nie hat ein deutscher Klassiker so schlampig geschrieben wie diesmal Heinrich Böll.“

    Wie ein Orakel muten die Bemerkungen der Rezensenten an, die sich über den erschreckenden Mangel an Plausibilität in dieser schlecht erfundenen Erzählung erbosen. Könnte es sich hier um den Pfeil aus der Zukunft einer Vergangenheit handeln, die inzwischen zu unserer beklagenswert leuphanatischen Gegenwart geworden ist?

    Fragt Dieter Ecker aus Bienenbüttel

  25. Ich glaube, Sascha Spoun will die Leuphana zu einem Institut umgestalten, in dem jemand wie Sascha Spoun jederzeit Präsident werden könnte. Die Lüneburger sollten sich diese Chance auf eine interessante Zukunft nicht entgehen lassen.

  26. Berthold Fürst

    Sind Spoun und Mädge an allem alleine schuld, lieber HaGe?

    Der junge Holm Keller eroberte das Herz des Oberbürgermeisters.
    Er allein?
    Althusmann unterwarf die Bedenkenträger.
    Hatte er nicht wenigstens eine Wanka bei sich?

    Volker Meyer-Guckel weinte, als das Kenup-Projekt krachend gescheitert war. Weinte sonst niemand?
    Dr. Josef Lange siegte im Siebenjährigen Propagandakrieg.
    Wer siegte außer ihm?
    Jede Seite ein Sieg.

    Wer kochte den Siegesschmaus?
    Alle zehn Jahre ein großer Mann.
    Wer bezahlte die Spesen?
    So viele Berichte. So viele Fragen.

  27. Jochen Wolters

    „Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 2 500 Euro. … Durch die Verlegung des Haupteingangs muss auch die Bushaltestelle an der Scharnhorststraße umgesiedelt werden.“

    Das dürfte dann für „die Stadt“ wohl deutlich teurer werden: http://www.nahverkehr-info.de/pdf/kost.pdf

    • Und wie sieht es mit den Anwohnern aus ? Es sind ja auch etliche Firmen betroffen. Hier muss viel geändert werden (Visitenkarten, Telefonbucheinträge, Internetauftritt, …). Habe einmal eine Straßen-Umbenennung mitgemacht (Arbeitgeber) … und da wurden die Kosten von der Stadt übernommen. Und die lagen bei mehr als 2500€ pro Firma !

      • Was ist das schon angesichts der 125 Millionen fürs Zentralgebäude? Groß denken, Ron! Don’t cry! Think big wie Holm und Sascha und Donald Trump!

        • Na klar … Klotzen NICHT Kleckern. Ist ja nicht mein Geld. Es ging mir nur um die 2500€ Kostenprognose (gesamt) der Stadt